News und Events aus der Region
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Mittwoch, den 8. August, gab es um die Mittagszeit einen lauten Knall in der Sperrholzzentrale in der Bettringer Güglingstraße, und danach stand die Firma in Flammen. Die angrenzende Wohnung der Familie Länge und die Holzfirma fielen den Flammen komplett zum Opfer.
Die Feuerwehr war nach dem Notruf sofort vor Ort und konnte den Großbrand, der bis in die Nacht andauerte, löschen. Die Wohnung der sechsköpfigen Familie ist unbewohnbar und deren komplettes Hab und Gut wurde zerstört. Zum Glück blieb die Familie unverletzt und ist zudem gut versichert. Doch der Schock steckt der Familie noch in den Gliedern. Es muss dennoch weitergehen, die Familie braucht nun schnelle Unterstützung und Oberbürgermeister Richard Arnold mit dem Gemeinderat gemeinsam mit Ortsvorsteherin Brigitte Weiß und dem Bettringer Ortschaftsrat stehen gerne helfend zur Seite. Ein Spendenkonto wurde eingerichtet, um die die Erstversorgung der Familie zu unterstützen: Kreissparkasse Ostalb: IBAN: DE75614500500440000141; SWIFT-BIC: OASPDE6A, VR-Bank Ostalb: IBAN: DE20 6149 0150 1105 2000 00; SWIFT-BIC: GENODES1AAV. Ein wichtiger Hinweis bei der Spende ist der Verwendungszweck "Brand Bettringen". Die Familie würde sich auch über gespendete Gutscheine für Alltägliches freuen, die im Bezirksamt Bettringen abgegeben werden können. Markus und Brigitte Länge sind unglaublich dankbar für die nachbarschaftliche Hilfe und das Mitgefühl seitens der Bevölkerung. Die Feuerwehr war bei sommerlichen Temperaturen mit Schutzkleidung und Atemschutz ausgestattet und löschte immer wieder aufflackernde Brandherde bis in die Morgenstunden, dafür gilt unser größter Respekt, so die Eheleute Länge.

Eine provisorische Unterkunft in einer möblierten und voll ausgestatteten Ferienwohnung wurde auch gefunden, aber langfristig sucht die Familie möglichst bald ein neues Zuhause. Die Kinder sind bereits integriert im Kindergarten in Bettringen und damit sie dort auch bleiben können, sollte sich die neue Wohnungsmöglichkeit ebenfalls in Bettringen befinden. Koordiniert wird die Hilfe von Ortsvorsteherin Brigitte Weiß im Bezirksamt Bettringen, die auch für weitere Fragen unter der Rufnummer: 07171/805465 zur Verfügung steht. Auskünfte für eine Wohnungsvermittlung oder bei Fragen rund um die „Gmünder Wohnraumoffensive“, die Wohnungseigentümer mit Renovierungszuschüsse und Mietgarantien unterstützt, kann Hans-Peter Reuter von der Abteilung Wohnen, Amt für Familie und Soziales geben unter der Rufnummer: 07171/603-5040 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Am Sebaldplatz wurde eine Begehung vom Beirat „Barrierefreies und seniorenfreundliches Schwäbisch Gmünd“ durchgeführt.
Schwäbisch Gmünd (sv). Im Zuge der Remstalgartenschau plant die Stadt Schwäbisch Gmünd eine städtebauliche Veränderung im Bereich des Sebaldplatzes sowie eine aktuelle Ausgabe des barrierefreien Stadtplanes „ungehindert unterwegs“. Um in Beidem beratend zur Seite stehen zu können, wurde der Beirat „Barrierefreies und seniorenfreundliches Schwäbisch Gmünd“ Ende Juli vor Ort ausführlich über Pläne und Änderungen informiert. Bei den umfassenden Baumaßnahmen zur Landesgartenschau hatte der Beirat immer wieder zu Begehungen eingeladen. Damit bei den aktuell anstehenden Baumaßnahmen der Sachverstand und die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap berücksichtigt werden, fand eine weitere Begehung im Bereich um den Sebaldplatz statt mit Tiefbauamtsleiter, Jupp Jünger, und Birgit Pedoth, Abteilungsleiterin Stadtentwicklung, 
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Schwäbisch Gmünd (sv). Der Stadtteil Hardt ist nicht nur für seine Sonnenstunden bekannt, sondern auch für die eng zugeparkten Straßen und Kreuzungen. Doch dafür gibt es seit letztem Jahr eine adäquate Alternative: Beim Jungen Wohnen (Gebäude: Am Sonnenhügel 9) ist eine der fünf Carsharing-Station im Gmünder Stadtgebiet zu finden. Seit dieser Woche weisen temporäre Graffitis den Bewohnerinnen und Bewohnern den Weg zu der Station.
Sprüche wie „Kostencheck bestanden – bequem sparen!“ oder „Jetzt ein Auto? Unabhängig mobil!“ zeigen die Vorzüge von Carsharing auf. „Mit dem Graffiti will man auf die Carsharing-Station aufmerksam machen und die Bewohnerinnen und Bewohner ermuntern, das neue Angebot zu nutzen. Gerade der Zweitwagen kann durch die Nutzung von Carsharing kostengünstig ersetzt werden. So spart man nicht nur Geld, sondern auch Zeit, weil man sich nicht um Reparaturen, Werkstatttermine und anderes kümmern muss. Außerdem verdeutlicht der diesjährige extreme Sommer wieder einmal, dass wir unser Verhalten gegenüber unseren CO2-Emissonen ändern müssen, gerade auch im Bereich Verkehr. Weniger Parkplätze im Straßenraum bieten die Chance für mehr Bepflanzung und damit mehr natürlich kühlendes Grün in die Stadt zu bekommen. Das wirkt positiv auf das Stadtklima und das Wohlbefinden aller Menschen im Quartier.“, so Michael Schlichenmaier, Klimaschutzmanager der Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Graffiti sind mit wasserlöslicher Sprühkreide aufgetragen und werden durch Regen wieder weggewaschen. 

Neben der Carsharing-Station gibt es seit Mai auch eine Fahrradverleihstation vom RegioRadStuttgart. Eine zweite Fahrradverleihstation wird demnächst auf dem Hardt beim Falkenbergplatz eröffnet. Die blauen Räder können an allen anderen Stationen, sowohl in Gmünd als auch in anderen teilnehmenden Kommunen, abgestellt werden. Weitere Stationen in Schwäbisch Gmünd finden sich am Bahnhof und am Marktplatz. Der Sonnenhügel ist mit neuen Mobilitätsangeboten also Vorreiter in Sachen nachhaltiger Mobilität. Die neuen Mobilitätsangebote sind Teil des Projekts „Nachhaltiger Mobiler Sonnenhügel“ (kurz „namoS“), das zum Ziel hat, den Stadtteil Hardt - Gmünds Sonnenhügel - zu einem nachhaltig mobilen Stadtteil weiterzuentwickeln. Bei namoS handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Stadt Schwäbisch Gmünd, der Universität Stuttgart, der Stadtwerk Schwäbisch Gmünd GmbH und Nowinta Immobilien. Gefördert wird das Projekt seit 2015 vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.
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Es gibt noch freie Plätze am Mittwoch, 29. August, und Donnerstag, 30. August, beim Workshop „Meet the beat“. Selbst Musik machen für große Kinder und Jugendliche.
Schwäbisch Gmünd (sv). Im Stadtteilzentrum Ost veranstalten die Jugendkulturinitiative JKI, Esperanza und der Verein OSTstadt e.V. am Mittwoch, 29. August, und Donnerstag, 30. August, von 10 Uhr bis 16 Uhr den Workshop „Meet the beat“ statt. Kinder und Jugendliche von zehn bis 18 Jahren können selbst Musik machen und dabei ausgehen von bekannten Melodien, Rhythmen oder Songs, um dann gemeinsam zu improvisieren und vielleicht am Ende des Workshops ein eigenes Stück zu machen oder auch zwei. Eigene Instrumente sollten mitgebracht werden, alles von Trommeln, Perkussion, Blasinstrumenten, Keyboard, Gitarre, Bass und weitere. Natürlich kann auch gesungen werden. In erster Linie geht es darum Lust auf Musik und Freude am Musizieren zu haben. Zum Abschluss gibt es ein kleines Fest mit Musik. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist über das Kinder- und Jugendbüro unter der Rufnummer: 07171/603-5011 oder direkt im Stadtteilzentrum Ost nötig. Die Barrierefreiheit ist vor Ort gegeben. 
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Donnerstag, 09 August 2018 18:00

Positive Festival-Bilanz 2018

Gemeinsam mit den Festivalmachern zog Oberbürgermeister Richard Arnold eine positive Bilanz: Rund 12.500 Besucher waren in den dreieinhalb Festivalwochen nach Schwäbisch Gmünd gekommen, knapp 8.300 Karten wurden verkauft. Acht Konzerte waren restlos ausverkauft, für weitere vier gab es nur noch wenige Karten. Die Gesamtauslastung lag bei 93 Prozent. Dabei konnte sich das Festival wieder auf ein treues Stammpublikum verlassen: 88 Prozent der Karten wurden bereits vorab erworben – das viertbeste Vorverkaufsergebnis. Ausgewählte Konzerte wurden von charmanten Aktionen des Freundeskreises begleitet. Der Südwestrundfunk hat sieben Veranstaltungen mitgeschnitten.
„Es ist uns gelungen, die Sinne des Menschen auf vielfältige Art anzusprechen – das macht die besonderen Festivalmomente aus, die wir in diesem Jahr genießen durften“, freut sich Oberbürgermeister Richard Arnold. Durch diesen Erfolg wird die Bedeutung des Festivals Europäische Kirchenmusik bestätigt, das im Jahr der Remstal Gartenschau vom 5. Juli bis 4. August zum Thema „Alles im Fluss“ stattfinden wird.
Sinnliche Festivalmomente
Ein „Geschenk für den Hör-Sinn“ waren die jungen Stimmen des Kammerchores figure humaine Stuttgart unter der Leitung von Denis Rouger. Sie eröffneten am Freitag, 13. Juli, das 30. Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd im Heilig-Kreuz-Münster. Anschließend lud der Festival-Freundeskreis zum Umtrunk und zur Begegnung auf den Münsterplatz ein, bevor Martin Bukovsek als Artist „Carismo“ am Vertikaltuch das Publikum mit seiner atemberaubenden Akrobatik unterm Sternenzelt des Netzgewölbes verzauberte. Ein akustisches Naturereignis bot die Württembergische Philharmonie Reutlingen mit Richard Strauss’ „Eine Alpensinfonie“, die Neuen Vocalsolisten Stuttgart führten Dieter Schnebels „Utopien“ auf – eine Produktion, die das Festival dem 2017 verstorbenen Künstlerischen Leiter Dr. Ewald Liska widmete, und Vox Clamantis aus Estland gestaltete mit gregorianischen Gesängen, nordischen Kompositionen und Elektronik das Preisträgerkonzert für Prof. Dr. Godehard Joppich.
Fast überirdisch: Eine Sternstunde der Chormusik durfte das Publikum im Konzert mit dem Trinity College Choir Cambridge unter Stephen Layton erleben, die japanische Organistin Rie Hiroe begeisterte mit ihrem Solo-Recital im Heilig-Kreuz-Münster, und zu einem intensiven Akkord vereinten sich die Künste von Jazz-Legende Michel Godard und Parfumière Ursula S. Yeo im ersten Duftkonzert des Festivals. Aufgrund des Wetters musst das Klassik-Open-Air mit der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und Chören der Region in das Heilig-Kreuz-Münster verlegt werden, was der Aufführung von Carl Orffs „Carmina Burana“ keinen Abbruch tat. Charmant, eloquent und zuweilen bissig kommentierte Klaus-Dieter Mayer das gut besuchte Konzert. Bis auf den letzten Platz der ausverkauften Wallfahrtskirche Hohenstadt drangen die brillanten Frauen-Stimmen des Leipziger Ensembles Sjaella – sie entführten das Publikum auf eine spannende Reise durch die geistliche und weltliche Vokalmusik. Auf die traumhaft schönen Kompositionen von Henry Purcell konzentrierte sich das Ensemble La Rêveuse aus Orléans.
Der Motettenchor Schwäbisch Gmünd brachte in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Schüler-Eltern-Lehrer-Chor des Rosenstein-Gymnasiums Heubach das berühmte Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy zur Aufführung – die Leitung hatte KMD Sonntraud Engels-Benz. Ebenfalls im Heilig-Kreuz-Münster sorgte die kanadische Organistin Isabelle Demers nach ihrem Solo-Recital für Begeisterungsstürme. Im zweiten Nachtkonzert des Festivals konnte man über die Effekte des Licht-Klaviers von Kurt Laurenz Theinert in der Johanniskirche staunen, am darauffolgenden Tag gab es barocke Kompositionen von Heinrich Schütz „in Surround“ mit dem Dresdner Kammerchor unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann im Heilig-Kreuz-Münster, und ausverkauft war auch das Konzert des italienischen Ensembles „La Compagnia del Madrigale“ im Kloster Lorch.
Stephanie Roser und Lukas Aue bewegten das Publikum mit starken sinnlichen Bildern der Tanz-Performance „Schwarzweiß“ nach Charlie Chaplin, im Kloster der Franziskanerinnen konnten sich die Festivalgäste trotz großer Hitze am „Zwiegespräch der Liebe“ für alpenländische Zither (Georg Glasl) und chinesische Griffbrettzither (Xu Fengxia) erfreuen, und mit großem Erfolg schufen die Gmünder Künstler von „Sandfiction – Experiment 4k“ ein interdisziplinäres Science-Fiction-Konzert nach dem Roman „Der Orchideenkäfig“ von Herbert W. Franke. Ganz im Zeichen der Orgelimprovisation stand der vierte Freitag mit dem Abschlusskonzert des Meisterkurses für Orgelimprovisation und im Nachtkonzert Buster Keatons Stummfilm „Der General“, den der junge Stuttgarter Organist Peter Schleicher kongenial begleitete. Die Bach-Experten des Ensembles „il Gusto Barocco“ rund um Jörg Halubek aus Stuttgart ließen das Festival in den Sommer ausklingen. Auf dem Programm stand die „Johannespassion“ in kleiner Besetzung – mit großem Beifall. Am Sonntag, 5. August, gestalteten die erstklassigen jungen Künstler Dominik Englert (Marimbaphon) und Josef Treutlein (Vibraphon) den ökumenischen Schlussgottesdienst zum Thema „Mit allen Sinnen“.
Nachwuchsförderung und Musikvermittlung
Einer sehr guten Resonanz erfreuten sich die Künstlergespräche, der Meisterkurs für Orgelimprovisation unter Leitung von Ansgar Wallenhorst (Ratingen), und der 14. Kompositionswettbewerb Zeitgenössische Geistliche Musik mit insgesamt 43 Einsendungen aus ganz Europa, Neuseeland, Kanada und den USA. Zahlreiche Gäste besuchten das Musikforum „Über das Hören“ in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Begeisterung und Neugier konnte man auch bei den Angeboten für Familien spüren: Am ersten Festivalsonntag gastierte die Kinderkantorei GioCoro Ditzingen unter Leitung von Sabine Segmiller und Andreas Gräsle mit dem Singspiel „Der Ohrwurm und die verschwundenen Töne“ in der Theaterwerkstatt Schwäbisch Gmünd, und knapp 300 Besucherinnen und Besucher kamen zum Familienkonzert im Garten der Weleda. Diesen galt es mit allen Sinnen zu erleben. Die Europa-Miniköche sorgten mit erfrischenden Cocktails und Häppchen für das leibliche Wohl und das Kapelsky Trio mit Sängerin Tamara für einen launigen Sommer-Picknick-Konzertabend für alle Generationen.
Medienresonanz
Vielfältig berichteten die Medien über das Festival Europäische Kirchenmusik 2018. Der Südwestrundfunk zeichnete sieben Konzerte für das Hörfunkprogramm SWR2 auf. Noch bis Anfang Oktober werden die Mitschnitte ausgestrahlt. Alle Sendetermine werden unter www.kirchenmusik-festival.de und in den lokalen Tageszeitungen veröffentlicht.
Kooperationen
Das Festivalprogramm 2018 wurde durch einen Vortrag und ein Philosophisches Café der Gmünder Volkshochschule sowie durch die eindrucksvolle Ausstellung „5 Sinne“ im Labor im Chor (Kulturzentrum Prediger) ergänzt. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 26. August, geöffnet. Das Musikforum „Über das Hören“ fand in Zusammenarbeit mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter Leitung des Musikbeauftragten Detlef Dörner statt.

Veranstalter / Finanzierung
Das Festival Europäische Kirchenmusik wird veranstaltet vom Kulturbüro der Stadt Schwäbisch Gmünd. Der Veranstaltungsetat beträgt seit Jahren konstant 400.000 Euro.
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Schwäbisch Gmünd (sv). Die Sommerorientierungswerkstatt fand von Mittwoch, 1. August, bis Freitag, 3. August, in der Technischen Akademie mit dem Programm „Einblicke in die Metallbearbeitung“ statt.
Die Teilnehmer haben in den drei Tagen ein kleines Brettspiel hergestellt, das sie anschließend mitnehmen durften.
Auf der ersten Seite das Spiel Mühle, auf der anderen Solitär. Zu Beginn entgrateten die Mitwirkenden ihr Werkstück mit der Feile und fasten alle Kanten an. Danach wurden die Brettspiele mit einem Höhenreißer angerissen und mit dem Körner die Schnittpunkte angekörnt. An der Säulenbohrmaschine wurden die Bohrungen mit Spiralbohrer und Kegelsenker hergestellt. Auf der anderen Seite wurden die Bohrungen auf einer CNC Fräsmaschine zentriert, sowie eine Gravur in das Werkstück gefräst. Als Spielsteine dienten Zylinderschrauben, Sechskantschrauben und Passstifte. Zum Schluss durfte jeder seinen Namen mit Schlagbuchstaben in das Werkstück einschlagen und bekam eine Spielanleitung zum Spiel dazu. 
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Schwäbisch Gmünd (sv). Die richtigen Antworten der SWR4-Hörerin beim Sommersuchspiel führte Oberbürgermeister Richard Arnold am Donnerstag, den 2. August, auf den Lindenfirst. Das Ziel des Ratespiels war es, den Ort zu erraten, wo sich die Reporterin befindet.
Dabei musste man einiges erkennen wie zum Beispiel: Gold- und Silberstadt, katholische Stadt, Einhorn als Wappentier, alter Baum echter Traum und die Überleitung zum Lindenfirst kam ganz zum Schluss. Mit Bravour gemeistert, freute sich das Stadtoberhaupt mit der Gewinnerin über die fünf richtigen Antworten. Am Plateau des Lindenfirstes plauderten die SWR 4 Moderatorin Maja Nörzel und Oberbürgermeister Richard Arnold nach der Rätselauflösung noch eine ganze Weile über die Remstal Gartenschau 2019.

Der traumhafte Blick auf die Stadt, auf die Dreikaiserberge und ins Remstal lässt sich vom Lindenforst aus noch intensiver genießen, so Oberbürgermeister Richard Arnold, der sich heute schon auf die Remstal Gartenschau 2019 freut. Zur Gartenschau wird nämlich die bestehende, in die Jahre gekommene Schutzhütte ersetzt. Die neue "Schutzhütte mit Remstalblick" ist eine von 16 Stationen, die zur Gartenschau an besonderen Orten in allen 16 Gartenschau-Kommunen installiert werden. 

Bei der neuen Schutzhütte handelt es sich um einen einfachen, dreistöckigen Holzbau aus Lärchenholz, der mit einfachen Schraub- und Stabdübel-Verbindungen konstruiert wird. An den der Sonnenseite zugewandten Stützen werden weiß blühende Kletterrosen der Sorte "Bobbie James" gepflanzt, die in wenigen Jahren bis zur obersten Ebene empor ranken können. Die Ausschreibung der Maßnahme erfolgt im Herbst 2018, Baubeginn ist im Frühjahr 2019, gemeinsam mit den andern 15 Kommunen. Der Aufbau der Holzkonstruktion nimmt nur wenige Tage in Anspruch. 
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Schwäbisch Gmünd (sv). Die Kinderspielstadt „Turbulenzia“ findet in diesen Herbstferien vom 29. Oktober bis 2. November wieder statt. In der Kinderspielstadt „Turbulenzia“ werden wieder 90 junge Bürgerinnen und Bürger im Alter von acht bis 13 Jahre ihre eigene Stadt gestalten und organisieren. Ob in der Schneiderei, beim Radiosender, in der Theaterstation, in der Holzwerkstatt, oder in der Bäckerei - das ist nur eine kleine Auswahl der Berufe in „Turbulenzia“ - wird jede und jeder einen geeigneten Job finden und hat zudem die Möglichkeit in sämtliche Arbeitsbereiche reinzuschnuppern und sich verschiedensten Aufgaben zu stellen. Es gibt viel zu tun in so einer Stadt!
Für die geleistete Arbeit erhalten alle Bürgerinnen und Bürger ihren Lohn, mit dem sie dann ihren Lebensunterhalt bestreiten: Essen kaufen, Steuern bezahlen oder sich mal so richtig vergnügen. In allen Bereichen werden die Bürger natürlich wieder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der offenen Jugendarbeit sowie Studierenden von St. Loreto unterstützt. Zum Ausklang eines jeden „Turbulenzia“-Tages findet eine Bürgerversammlung statt. In dieser können die Bürger Fragen zum Stadtleben loswerden, sich beraten und Veränderungen beschließen und natürlich über so wichtige Dinge wie Steuern und Versicherungen oder das „Stadtfest“ diskutieren. 

„Turbulenzia“ öffnet ihre Stadttore vom 29. Oktober bis 2. November täglich von 9 bis 17 Uhr im städtischen Jugendhaus in der Königsturmstraße in Schwäbisch Gmünd. Teilnehmen können Schwäbisch Gmünder Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren, die Teilnehmergebühr beträgt 60 Euro. Die Anmeldung ist telefonisch möglich im Kinder- und Jugendbüro, Amt für Familie und Soziales, Marktplatz 37, Telefon 07171/603-5011.
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Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd ist eine von fünf Modellkommunen der bundesweiten Initiative „Kommune Inklusiv“ der Aktion Mensch. Träger des Projektes ist der Verein zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V..
Neue Strukturen schaffen, Projekte auf den Weg bringen, Barrieren abbauen und vieles mehr hat sich der Verein „Kommune Inklusiv“ Schwäbisch Gmünd auf die Fahne geschrieben und dafür stehen für die nächsten fünf Jahre Fördergelder in Höhe von 800.000 Euro zur Verfügung. Voll motiviert geht es zielgerichtet nach vorne und das freute ganz besonders Vereinsvorsitzender Dr. Joachim Bläse beim Pressegespräch am Montag, den 30. Juli, im Rathaus. „Inklusion ist kein Selbstläufer“, umso wichtiger ist das neue Gremium: „Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V.“ sagte Bürgermeister Bläse. Die Kommune, Arbeitergeber, sowie die Gesellschaft, stehen an einem Wendepunkt zum Thema Inklusion. Wie geht man zukünftig damit um, dazu verabschiedete die Bundesregierung das Bundesteilhabegesetz und setzt damit Maßstäbe. 

Die Mitglieder des Vereines sind: Lebenshilfe Schwäbisch Gmünd e. V., Stiftung Haus Lindenhof, Vinzenz von Paul gGmbH, Gemeindepsychiatrie im Ostalbkreis e.V., LWV.Eingliederungshilfe GmbH, DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd, Canisius Haus, Stadtverband Sport Schwäbisch Gmünd e.V., Landratsamt Ostalbkreis, Stadt Schwäbisch Gmünd und Hospitalstiftung zum Heiligen Geist. Das Projektteam „Kommune Inklusiv, ist träger- und zielgruppenübergreifend angesiedelt seit dem 1. Juli. Ziel ist es, in Schwäbisch Gmünd einen allparteilichen Inklusionsprozess zu gestalten und die Initiative „Kommune Inklusiv“ zusammen im Sinne der Stadtgemeinschaft zu verantworten. Am Samstag, 15. September, findet im Herzen von Schwäbisch Gmünd auf dem Marktplatz die Auftaktveranstaltung zusammen mit dem Weltkindertag, Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Richard Arnold, allen Institutionen und Organisationen, statt. Erstmalig wird ein Kinderlied in zehn verschiedenen Sprachen gesungen: „Hallo wie geht es Dir“, Wunschkarten verteilt verknüpft mit einer Luftballonaktion, Informationsstände und vieles mehr gibt es bei der Auftaktveranstaltung.
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Schwäbisch Gmünd (sv). „Warum in die Ferne, wenn das Schöne ist so nah“. Unter diesem Motto machten sich die Aktiven der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd Abt. Innenstadt mit Ihren Familien und der Altersabteilung Mitte Juli bei schönstem Wetter auf zu einer kleinen Wanderung vom Florian über das Taubental in den Himmelsgarten nach Wetzgau.
Dort angekommen wurden wir von einem kleinen Team der Wetzgauer Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden am Kuhstall empfangen und mit Getränken versorgt. Danach ging ein Teil der Gruppe zu einer Führung in die Weleda Gärten und ein anderer Teil begab sich zur sportlichen Aktivität in den Klettergarten. Auch nutzten etliche Kameraden/innen einfach das schöne Gelände um mit den Kindern die Tiere, Minigolf und das Wasservergnügungsbecken oder einfach nur im Rahmen der Familie auf der Wiese eine kleine Auszeit vom Alltag zu nutzen und sich zu erholen und zu entspannen. So vergingen schnell drei Stunden voller Spaß und tollen Aktivitäten. Zur Stärkung servierte die Feuerwehrabteilung Wetzgau im Kuhstall ein Vesper mit frisch gebackenen Brot vom dortigen Backhäusle.

Deshalb gilt ein besonderer Dank an diese Truppe von Wetzgau für Ihre Unterstützung und Hilfe. Nachdem der Durst und der Hunger gestillt und nette Gespräche in kameradschaftlicher Runde geführt wurden, machte man sich über das Taubental und die Kugelbahn - die auch bei den älteren Ihren Spaß fand - wieder auf den Heimweg zurück zum Florian. 
Ein besonderes Dankeschön geht an das Feuerwehrteam, die auf der Wache Schwäbisch Gmünd den Bereitschaftsdienst in dieser Zeit übernahmen und somit Schwäbisch Gmünd trotz des Ausfluges in sicherer Hand war. Somit verbrachte man einen schönen Tag in heimischen Gefilden und mit viel Spaß und guter Laune.
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