Schwäbisch Gmünd (sv). Am Mittwoch, 5. Dezember, überreichte Nicole Steichele, Inhaberin des Wollladen „Strickmit“, im Mühlbergle, und Filialleiterin Hannah Kittel, den „Schal des Lebens“ an Franka Zanek, Leiterin der Projektstelle für Integration und für Flüchtlinge (PFIFF).

Brigitte unterstützt die bundesweite Strickaktion. Beim Verkauf von Stricksets oder Schals geht ein Charity-Anteil an die Hilfsorganisation „Save the Children“ und kommt syrischen Flüchtlingskindern zugute. Bei jedem Strickset fließen zehn Euro an „Save the Children“. Das Strickset beinhalte eine Strickanleitung, ein Muster sowie die Wolle. Am „Tag der Menschenrechte“ am Montag, 10. Dezember, ist der Schal ein Zeichen der Solidarisierung und sollte getragen werden.

Oberbürgermeister Richard Arnold und der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse erhielten bereits in den Vorjahren den „Schal des Lebens“.

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Schwäbisch Gmünd (sv). „Vorhang auf und Manege frei“ für den Gmünder Weihnachtszirkus: Vom 25. Dezember bis 6. Januar lädt Zirkusdirektor Oleg Zhovnir das Publikum täglich um 15 Uhr und um 19 Uhr in das festlich geschmückte und gut beheizte Zirkuszelt auf dem Schießtalplatz in Schwäbisch Gmünd ein. Wer märchenhafte und atemberaubende Momente sucht, ist hier genau richtig: Artisten aus aller Welt präsentieren ihre einzigartigen Programme.

Maxim Bondarenko aus der Ukraine garantiert, das Publikum mit seiner beeindruckenden Äquilibristik von den Stühlen zu reißen – denn Stühle sind sein Leben! Bis unter die Zirkuskuppel stapelt er sie und bringt sie in die richtige Balance. Ebenfalls ins schwindelnde Höhen begibt sich die Artistin Iveta Danieliute: Sie schwebt im Vertikalnetz durch das Zirkuszelt und bezaubert die Besucherinnen und Besucher mit ihrem strahlenden Lächeln. „Fatality“, zu Deutsch „Todesfall“, nennt Inna Faurian ihre Darbietung, die diesem Titel alle Ehre macht: Mit hochkarätigen Tricks an den Strapaten präsentiert sie eine Show von Weltklasse. Eine Augenweide ist auch die außergewöhnliche, fast magische Handstand-Artistik von Sergej Poliakov – auf einem in schillernden Farben leuchtenden Flügel. Kraft und Dynamik vereinen auch Natalie und Maxim: Sie zeigen ihre Performance „Adagio“, die dem Publikum romantische Momente beschert. Am Reck und auf dem Trampolin gibt es noch einmal Akrobatik in Vollendung zu bestaunen, wenn „The Tersky Brothers“ mit ihrer temporeichen Nummer begeistern. Verlieben werden sich die kleinen und großen Zirkusgäste auch in die niedlichen, verspielten Hunde von Erika, die darüber hinaus auch eine Taubendressur im Gepäck hat. Der berühmte Tierlehrer Jochen Träger alias „Krenzola“ ist mit Europas größter Kleintier-Revue zu Gast, die sogar schon in der Sendung „Stars in der Manege“ im Fernsehen zu sehen war, und der deutsche Dresseur Sascha Prehn bringt seine vier sibirischen Tiger ins Zelt – seine Lieblinge, die er alle selbst mit der Flasche aufgezogen hat. Als roter Faden ziehen sich last but not least zwei Acts durch das Programm 2018/2019: Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf das beliebte Clown-Duo „Blue & Red“ und das europaweit gefeierte Zirkusballett freuen. Der Gmünder Weihnachtszirkus verspricht ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie.

600 Plätze bietet das große Zelt, in dem neben den regulären Vorstellungen am 26. Dezember eine Benefiz-Gala und am 1. Januar ein Familientag stattfinden. Im ebenfalls beheizten und festlich geschmückten Foyer werden in weihnachtlicher Atmosphäre verschiedene Getränke, Popcorn, Zuckerwatte und vieles mehr angeboten. Oberbürgermeister Richard Arnold hat wieder die Schirmherrschaft für die Benefiz-Gala übernommen. Karten gibt es beim i-Punkt Schwäbisch Gmünd, Telefon: 07171/603-4250 oder unter: www.opalla.net

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Schwäbisch Gmünd (sv). Der Nikolaus hat auch 2018 eine besondere Aufgabe übernommen: Er verteilte in Gmünd und 30 anderen AGFK-Kommunen (Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen) Gutscheine für Reparaturen an Radfahrer ohne Licht und schenkt Radlern mit Licht Schokolade. So macht er Baden-Württemberg ein ganz besonderes Geschenk: Mehr Verkehrssicherheit.

Zum vierten Mal in Folge sorgt der Nikolaus nicht nur für strahlende Kinderaugen, sondern auch für leuchtende Fahrräder – zumindest in 31 baden-württembergischen Kommunen und Landkreisen. „Wir freuen uns besonders, dass sich 2018 sogar noch mehr AGFK-Mitglieder als im vergangenen Jahr für die Beleuchtungsaktion zu Nikolaus begeistern können,“ lobt Günter Riemer, Erster Bürgermeister der Stadt Kirchheim unter Teck und neuer Vorstandsvorsitzender der AGFK-BW das Engagement der Vereinsmitglieder. Deswegen beteiligte sich natürlich auch Schwäbisch Gmünd an der AGFK-Aktion. „Licht trägt entscheidend zur Sicherheit von Radfahrern bei. Denn beim Einschalten des Lichts kommt es nicht nur darauf an, selbst etwas zu sehen, sondern es geht vor allem darum, gesehen zu werden,“ betonte der Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse.

Die Aktion

Um die dunkle Jahreszeit auf dem Sattel in vollen Zügen genießen zu können, muss die Fahrradbeleuchtung einwandfrei funktionieren. Höchste Zeit, Scheinwerfer & Co. zu überprüfen. Gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse verteilt deswegen der Nikolaus auf dem Marktplatz Gutscheine für Reparaturen oder Fahrrad-Equipment an Radfahrer. Diese Gutscheine können bei lokalen Radhändlern eingelöst werden. Der Nikolaus sorgt aber nicht nur dafür, dass Lichtlosen ein Licht aufgeht, sondern belohnt auch beleuchtete Radfahrer mit Schokoladenherzen. Der Arbeitskreis Mobilität und Verkehr der Gmünder Agenda 21 setzte mit der Carmen Hölsch von der Stabsstelle Mobilität die Aktion am Nikolaus-Tag fort und verteilte an Radfahrer nützliches Equipment aus dem AGFK-blauen Geschenke-Sack.

Die Nikolaus-Aktion ist Teil der „Tu’s aus Liebe“-Kampagne, die die AGFK-BW seit 2015 gemeinsam mit ihren Mitgliedern zum Thema „Verkehrssicherheit“ umsetzt und sukzessive um neue Aktionen erweitert. Die Nikolaus-Kommunen gibt es auch im Internet.

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Schwäbisch Gmünd (sv). Die Kinderspielfestreihe im Gmünder Jugendhaus endet für dieses Jahr am Samstag, 15. Dezember, für Kinder von sechs bis zwölf Jahren, mit einem weihnachtlichen Jahresausklang. Mit Filz und anderen Materialien werden schöne und witzige Geschenke gebastelt. Draußen im Hof ist, wie jedes Jahr, die „Outdoor-Küche“ aufgebaut. Der Feuerkessel hängt am Galgen und gemeinsam wird geschnippelt: Kartoffeln, Zwiebeln, Sellerie, Schnittlauch und andere Leckereien und dann geht’s ab in den Kessel mit Spätzle und Gewürzen. Abschmecken und fertig - serviert wird festlich im großen Saal.

Die Jungs und Mädels aus der Weihnachtsbäckerei bringen zum Nachtisch ihre leckeren und süßen Guzzle und Backwaren. Mit Gitarre und Gesang stimmt man sich auf den großen Empfang des Nikolauses ein und alle sind gespannt, was er erzählen wird.

Das Kinderspielfest beginnt um 14 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Das Elterncafé wartet wieder mit Kuchen, Kaffee und anderen Getränken auf. Im Festsaal gibt es aus dem Kessel einen heißen Feuereintopf. Zwischendrin und am Schluss gibt es natürlich immer was zum Spielen, Springen und Tanzen.

Das Jugendhausteam wünscht jetzt schon allen Kindern, Eltern und Festbesuchern ein frohes Weihnachtsfest und freut auf das nächste Jahr. Das nächste Kinderspielfest steht auch schon fest am Samstag, 16. Februar 2019 mit einer fetzigen Faschingsparty. Eintritt ist wie immer frei. Weitere Informationen gibt es unter: 07171/30443.

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Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat im Bereich des Sanierungsgebietes „Hardt“ einen Realisierungswettbewerb für die Platzgestaltung „Park am Sonnenhügel“ durchgeführt. Der zentrale Platz im Bereich des ehemaligen Kasernengeländes soll als Visitenkarte der langfristig angelegten Stadtentwicklungsmaßnahmen im Stadtquartier Hardt dienen. Auf städtischer Fläche soll ein identitätsstiftender Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für die Bürger auf dem Hardt entstehen.

Das Preisgericht hat unter der Leitung von Professor Wolfgang Schreiber, Stuttgart, Ende November getagt und drei erste Preise und zwei Anerkennungen vergeben. Verlauf und Ergebnis dieser Jury ist in dem anliegenden Protokoll der Sitzung des Preisgerichts vom 23. November 2018 dokumentiert. Alle zwölf Wettbewerbsarbeiten sind bis einschließlich Dienstag, 18. Dezember, in der Gmünder Volkshochschule am Münsterplatz im ersten Obergeschoss ausgestellt und können zu den üblichen Öffnungszeiten der Volkshochschule besichtigt werden. Zusätzlich bietet Bürgermeister Julius Mihm an den Tagen Montag, 10., Donnerstag, 13. und Montag, 17. Dezember, jeweils ab 19 Uhr, öffentliche Führungen durch die Ausstellung an. Es können zusätzlich auch weitere individuelle Termine vereinbart werden.

Anfang 2019 soll auf dem Hardt eine Bürgerwerkstatt zu den drei Arbeiten der Preisträger stattfinden. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere des Stadtteils Hardt, sind herzlich zu den Führungen und zur Diskussion über die Wettbewerbsarbeiten eingeladen. Die Ergebnisse sollen in die Gespräche mit den Preisträgern zur Weiterentwicklung ihrer Arbeiten einfließen. Eine endgültige Entscheidung und Beauftragung eines Büros ist für Mitte 2019 geplant.

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Freitag, 07 Dezember 2018 15:00

EU-PROJEKT RECIT

Schwäbisch Gmünd (sv). Vor 50 Jahren hat Gmünds italienische Partnerstadt Faenza den seit 1955 vom Europarat verliehenen Europapreis erhalten, der für außergewöhnliche Leistungen zur Förderung des europäischen Einigungsgedankens verliehen wurde. Um dieses Jubiläum zu feiern, hat Faenza ein ambitioniertes EU-Projekt mit sieben europäischen Partnern auf den Weg gebracht. Ziel, des Projektes ist es, unter anderem die europäische Identität neu zu beleben.

Der Höhepunkt des zweijährigen Projektes ist im März 2020, wenn in Schwäbisch Gmünd mit Jugendlichen aus allen acht Kommunen der am Projekt teilnehmenden Partner eine Simulation des EU-Parlaments stattfinden wird. Über 200 Jugendliche schlüpfen in die Rolle von Europaabgeordneten und werden Themen wie Integration, Diversität, aber auch die Zukunft Europas diskutieren. Zudem erhalten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Schule und Herkunftsregion vorzustellen und Gleichaltrige aus ganz Europa zu treffen.

Beim dreitägigen Arbeitstreffen Ende November in Faenza waren Delegationen aus Bergerac (Frankreich), Byala (Bulgarien), Boleslawiec (Polen), Daugavpils (Lettland), Talavera (Spanien) vertreten. Der faentinische Bürgermeister Giovanni Malpezzi, Vize-Bürgermeister Massimo Isola und die zuständige Referatsleiterin Simona Sangiorgi ließen es sich nicht nehmen, die Delegationen gebührend zu empfangen und zu begleiten. Mit viel europäischem Enthusiasmus ging es um das Logo und die Website für das Projekt “Re-discovering Europe by feeling European Citizens Again (RECIT)“, ebenso darum einen Interviewleitfaden und einen inhaltlichen Fragenbogen bezüglich der Haltung zu Europa zu entwickeln. Welche Vorteile und Chancen kann Europa für verschiedene Altersgruppen bieten? Was zeichnet Europa aus? Wie soll das Europa der Zukunft aussehen? Solche Fragen gilt es nun in den acht Kommunen zu beantworten und zu klären, ob es eine europäische Identität jenseits nationaler Interessen geben kann.

Mit dabei aus Schwäbisch Gmünd waren als Projektverantwortliche, Elke Heer, Beauftragte für Chancengleichheit, Sema Toykan, Leiterin des kommunalen Bildungsbüros und Interview-Expertin und Dr. Doris Pfleiderer, Lehrerin am Parler-Gymnasium, die über ihre Fachlichkeit und ihre Kontakte eine wertvolle Unterstützerin des Projektes ist. Vorläufiges Fazit des Projektes: Mit viel Offenheit, Interesse füreinander und Humor kann Europa tatsächlich vor Ort ankommen und dann europaweit für Begeisterung sorgen. Die nächsten beiden Jahre werden für die beteiligten Kommunen eine spannende Zeit vor Ort und im europäischen Kontext sein.

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Unter dem Motto "Du hast HIV? Damit komme ich nicht klar" stand auch in diesem Jahr die Diskriminierung von HIV-positiven Menschen im Fokus. Mitarbeiterinnen des Geschäftsbereichs Gesundheit der Kreisverwaltung nutzten den Anlass, um am 30. November im Beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd Schülerinnen und Schülern zu diesem wichtigen Thema Rede und Antwort zu stehen.

AIDS ist ein Thema, das die Jugendlichen brennend interessiert. So war am vergangenen Freitag bereits kurz nach Schulbeginn der Info-Stand des Gesundheitsamts im Foyer des Schulzentrums von zahlreichen Schülerinnen und Schülern umringt. Die aufkommenden Fragen zu HIV/AIDS waren so vielfältig wie der Inhalt der 1.500 Giveaway-Päckchen, welche bis zum Ende des Vormittags alle ihre dankbaren Abnehmer fanden. In Gruppen oder Einzelgesprächen nahmen sich sechs kompetente Mitarbeiterinnen viel Zeit, um auf alle Einzelheiten der Problematik einzugehen. Auch die Besuche der Beschäftigten des Gesundheitsamt in den Klassenzimmern, die von den Lehrern angeregt worden waren, führten schnell zu einem regen, informativen Austausch. 

Dass Aufklärung Not tut, zeigen die aktuellen Zahlen. Deutschlandweit lebten Ende 2017 geschätzt 86.100 Menschen mit HIV/AIDS, davon 10.300 in Baden Württemberg. Die darin enthaltene Zahl von rund 250 Neuinfektionen im Land verdeutlicht die wichtige Aufgabe des Gesundheitsamts, mit gezielten Beratungsangeboten gerade auf junge Menschen zuzugehen. Insbesondere eine Zahl brachte die Jugendlichen in Schwäbisch Gmünd an diesem Tag zum Nachdenken: In Deutschland gibt es geschätzt 11.400 Menschen mit HIV, die gar nicht wissen, dass sie infiziert sind.

Kontakt und Infos:

Landratsamt Ostalbkreis 
Anonyme HIV/AIDS- und STI-Sprechstunde im Geschäftsbereich Gesundheit

Aalen 
In der Agentur für Arbeit, 3.Stock
Julius-Bausch-Str. 12
Mittwoch von 14:00 - 15:30 Uhr 

Schwäbisch Gmünd
Im ehemaligen Kasernengebäude, 2. Stock
Oberbettringer Str. 166
Dienstag von 14:00 - 15:30 Uhr

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Schwäbisch Gmünd (sv). Das traditionsreiche Adventskonzert am Sonntag, 9. Dezember, 16 Uhr, in der St. Michael Kirche ist der festliche Jahresabschluss der Städtischen Musikschule. Zum zweiten Mal findet der musikalische Hochgenuss in der St. Michaels Kirche statt.

Ein einmaliges Klangerlebnis setzt die wunderbare Räumlichkeit voraus und scheint geradezu bestimmt dafür zu sein. Die Musikschule dankt allen Verantwortlichen für das herzliche Willkommen in Gmünd-West. Mit den vielen verschiedenen Beiträgen gibt das Konzert auch einen Einblick in das Musizieren der Musikschule. Die Ensembles mit Klarinetten, Querflöten und Blechbläsern, das Schwörhausorchester und ein großes, extra für diesen Anlass zusammen gestelltes buntes Ensemble bieten eine Stunde lang festliche und besinnliche Musik.

Ein geistlicher Impuls von Pastoralreferentin Silke Weihing zum Adventssonntag bereichert diese feierliche Stunde. Das Adventskonzert ist ein Konzert für die ganze Familie. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang besteht die Gelegenheit, die Aktion „Gmünder machen Wünsche wahr“ mit einer Spende zu unterstützen.

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Schwäbisch Gmünd (sv). Am Freitag, 7. Dezember, 19 Uhr, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Buchvorstellung: "Gmünder Studien 9. Beiträge zur Stadtgeschichte" in den Festsaal des PH-Altbaus, Lessingstraße 7, 2. Obergeschoss, herzlich eingeladen mit musikalischer Begleitung von Katrin Küsswetter, Sopran, und Wolfgang Braun, Klavier. Es besteht die Möglichkeit nach der Buchvorstellung mit den Autorinnen und Autoren ins Gespräch zu kommen.

In enger Kooperation mit dem Gmünder Geschichtsverein und der Professur für Geschichte und ihrer Didaktik an der Pägagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, konnte nun die bereits seit 1976 bestehende Publikationsreihe der „Gmünder Studien. Beiträge zur Stadtgeschichte“ um einen weiteren Band erweitert werden. Der insgesamt neunte Band der Gesamtreihe widmet sich auf 349 Seiten in neun Aufsätzen der Geschichte der Stadt Schwäbisch Gmünd und ihrer näheren Umgebung vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Zum Inhalt des Buches:

Den Auftakt des Bandes stellt eine innovative Studie von Florian Setzen dar, der sich ausgiebig und unter Heranziehung zahlreicher Quellen den Anfängen der staufischen Ministerialenfamilie von Rechberg widmet. Patrizia Hartich untersucht die Praxis des Informationsaustauschs der verbündeten Reichsstädte Esslingen und Schwäbisch Gmünd während des süddeutschen Städtekriegs 1449/50 und kann aufzeigen, dass bereits die mittelalterlichen Reichsstädte bereits lange vor der Einrichtung eines eigenen Postverkehrs ein ausgeklügeltes Nachrichtensystem unterhielten. Veronika Fischer widmet sich der Migration württembergischer und kurpfälzischer Familien ins russische Zarenreich und zeichnet anhand ausgewählter Beispiele das Schicksal der Familien bis ins 20. Jahrhundert nach. Prof. Dr. Hermann Ullrich würdigt das Leben und Schaffen des blinden Dichters, Komponisten und Klavierstimmers Leopold Kraft (1810–1856).

Mit einem Beitrag von Karlheinz Hegele zu den Feldpostbriefen der Familie Herzer, die von Hegele erstmals in Edition vorgelegt werden, wird gleich eine Gruppe von Aufsätzen eröffnet, die den 1. Weltkrieg (1914–1918) in den Mittelpunkt ihres Interesses rücken. Prof. Dr. Gerhard Fritz widmet sich in zwei unterschiedlichen Beiträgen zunächst den Lageeinschätzungen und Zukunftserwartungen der württembergischen Bevölkerung während des Krieges, bevor er die reichhaltigen Beziehungen zwischen Schwäbisch Gmünd und Franzosen während des Krieges untersucht. Samuel Ewert fragt in seinem Beitrag nach der Resonanz, die der Friedensvertrag von Versailles in der lokalen Gmünder Presse gefunden hat. Der Beitrag von Julia Girelli zur italienischen Arbeitsmigration im Raum Aalen und Schwäbisch Gmünd greift abschließend ein ausgesprochen wichtiges, bislang jedoch erst in Ansätzen aufgearbeitetes Thema der modernen städtischen Geschichte auf und stützt sich hierzu unter anderem auf Zeitzeugeninterviews mit sogenannten Italienischen Gastarbeitern.

Insgesamt bieten die nun vorgelegten, reich bebilderten Gmünder Studien 9 einen vielschichtigen und interessanten Zugang zur Geschichte der ehemaligen Reichsstadt Schwäbisch Gmünd vom 12./13. bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Herausgeber ist das Stadtarchiv, das Buch mit 350 Seiten ist ab Montag, 10. Dezember, zu den regulären Öffnungszeiten im Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd, Augustinerstr. 3, 73525 Schwäbisch Gmünd, sowie den örtlichen Buchhandlungen zum Preis von 24,80 Euro erhältlich.

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Mittwoch, 05 Dezember 2018 12:00

TIPPS ZUM FAHRRADFAHREN IM WINTER

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Advent das Fahrrad zur Arbeit nehmen? Besser nicht. Es könnte ja regnen. Die Stadt Schwäbisch Gmünd und die Agenda 21 haben da ein paar Tipps, wie Sie der dunklen Jahreszeit trotzen und bietet in der ersten Adventswoche auch aktive Unterstützung.
Nun kommt er doch - der Advent

2018 musste man sich lange Zeit wundern, wenn sich ab und an ein seltsam fluffiges, weißes Etwas vor die Sonne schob. Ganz selten fielen sogar merkwürdig nasse Tropfen vom Himmel. Nun aber wird es früh dunkel – und etwas anderes seltsam fluffiges, weißes Etwas kommt sogar vom Himmel ; wenn auch nur etwas Schnee auf den Bergeshöhen aber der Winter wird damit wohl endgültig eingeläutet. Kein Grund aber, mit dem ungewöhnlichen Sommer auch das Fahrrad zu verabschieden. Denn seien wir mal ehrlich: so viel schneit es gar nicht. Im Gegenteil. Durchschnittlich fallen im Dezember nicht nur weniger Niederschlag als in den Sommermonaten man kann sich auch gut gegen Niederschlag UND Kälte gut gleichzeitig schützen. Daher hat die Kommune Schwäbisch Gmünd für jeden Advent vier praktische Tipps:

1. Die richtige Beleuchtung

Dass Sie immer darauf achten sollten, für andere gut sichtbar zu sein, ist Ihnen ja sowieso klar. Weil man es aber nicht oft genug sagen kann: Licht an. Laut Gesetz müssen Frontscheinwerfer auf zehn Metern mindestens zehn Lux Licht erzeugen. Für eine noch bessere Sicht und damit mehr Freude am Radeln in der Dunkelheit sorgen leistungsfähigere Lichtanlagen. Hochwertige LED-Scheinwerfer mit Lichtstärken bis zu 100 Lux sind ein im wahrsten Sinne des Worte erhellend. Dieser Punkt ist auch Gegenstand der Nikolaus-Aktion ab Mittwoch, 5. Dezember, in Schwäbisch Gmünd. Zum Auftakt gibt es am "Nikolaus-Abend" den ganzen Nachmittag den Rad-CHECK - denn auch das Rad hat einen Winter-Check nötig.

2. Die richtige Fahrweise

Wenn es draußen dunkler wird und der Boden rutschig wird, hilft es vor allem, vorsichtig und vorausschauend zu fahren. Man muss aber nicht gleich im Schneckentempo unterwegs sein. Für Kurven gilt: Mit den Augen immer den Kurvenausgang im Blick haben – so haben Sie die größtmögliche Kontrolle. Und nicht erst in, sondern immer schon vor der Kurve bremsen und diese dann mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durchfahren. Sollten Sie auf gerader Strecke mal schneller unterwegs sein und abrupt bremsen müssen, verlagern Sie Ihr Gewicht nach hinten. Damit vermeiden Sie, dass ihr Vorderrad wegrutscht. Neben ausreichend Profil auf den Reifen hilft gegen Rutschen außerdem, den Luftdruck etwas zu verringern. Der Mantel hat so mehr Kontaktfläche zum Boden.

3. Die richtige Kleidung

Die erste Überlegung sollte sein: Wo bin ich unterwegs und wie lange? Je länger Sie die Kleidung Feuchtigkeit aussetzen, desto größer ist die sogenannte Wassersäule, der das Outfit standhalten muss. Fahren Sie nur kurze Strecken durch die Stadt, reicht also oft ein preisgünstiger Regenponcho. Der ist gerade außerdem ziemlich hip und in einer großen Farbpalette zu haben. Wenn Sie eine längere Strecke radeln, sollten Sie über die Kombination aus Regenjacke und Regenhose nachdenken. Denn die Feuchtigkeit und Kältegefühl hängen zusammen. Eine Regenjacke gilt laut internationalen Standards bereits als wasserdicht, wenn sie einer Wassersäule von 800 mm standhält. Zumindest für Ihre Regenhose empfehlen wir aber einen Wert von mindestens 2.000 mm. Zur Orientierung: Das ist in etwa der Druck, der auf Ihre Hose wirkt, wenn Sie sich auf den nassen Sattel setzen. Atmungsaktive Materialien sorgen außerdem dafür, dass Sie nicht verschwitzt auf der Arbeit ankommen. Ergänzend zur vorhandenen Garderobe seien auch noch Schlauchschal aus atmungsaktiver und wärmender Merinowolle oder windabweisende Softshell-Handschuhe empfohlen

4. Die richtige Einstellung

Sie wachen morgens auf und draußen ist es noch dunkel. „Ich geh da nicht mit dem Rad raus!“, sagt man sich vielleicht. Man kann das Ganze aber auch anders angehen: Denn wer sich morgens ins Auto setzt, kommt auf der Arbeit genauso müde an, wie er zuhause losgefahren ist – außer vielleicht, die anderen Verkehrsteilnehmer haben den eigenen Blutdruck in die Höhe getrieben. Ziehen Sie stattdessen lieber Ihre wetterfeste Kleidung an und schwingen Sie sich aufs Rad. Das einzige Körperteil, dass nass wird, ist das Gesicht.

Mit diesen Tipps kann man selbst im Herbst aufs Auto verzichten und nimm das Rad zur Arbeit.

Die AGFK-BW e. V. 

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) ist ein Netzwerk von über 70 Städten, Landkreisen und Gemeinden. Unterstützt und gefördert vom Land, wollen die Kommunen das Radfahren als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung fördern, mehr Menschen sicher aufs Rad bringen und ihnen die Freude am Radfahren vermitteln – für eine neue Radkultur in Baden-Württemberg. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die nachhaltige Mobilitätserziehung von Kindern und Jugendlichen.

Publiziert in Schwäbisch Gmünd
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