Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ ist eine der bedeutendsten und erfolgreichsten Veranstaltungen für junge Musiker. Der Regionalwettbewerb Ostwürttemberg findet vom 25. bis 27. Januar 2019 in Neresheim und Waldstetten statt. Junge Musiker können sich ab sofort anmelden!

Der Wettbewerb Jugend musiziert ist seit über fünf Jahrzehnten ein wesentlicher Bestandteil des Musiklebens in Deutschland. Auch in diesem Jahr bietet er jungen Nachwuchsmusikern eine Möglichkeit, ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Nun ist der Startschuss zum 56. Regionalwettbewerb gefallen. Die Kategorien, in denen die jungen Musiker antreten, wechseln alle drei Jahre. Beim aktuellen Wettbewerb sind folgende Wertungskategorien ausgeschrieben:

Solowertung: Streichinstrumente, Akkordeon, Schlagzeug, Gesang (Pop)

Ensemblewertung: Klavier-Kammermusik, Duo: Klavier und ein Blasinstrument, Vokal-Ensemble, Zupf-Ensemble, Harfen-Ensemble, Besondere Besetzungen: Alte Musik, Besondere Instrumente

Anmeldungen für die Region Ostwürttemberg nimmt ab sofort bis zum 15. November 2018 die Regionalgeschäftsstelle Stiftung Schloss Kapfenburg entgegen. Das Anmeldeformular findet man auf www.schloss-kapfenburg.de unter dem Menüpunkt „Jugend musiziert“. Dort stehen auch die detaillierten Bedingungen für die Teilnahme in den für 2019 ausgeschriebenen Kategorien.

Der Regionalwettbewerb Ostwürttemberg findet vom 25. bis 27. Januar 2019 in Neresheim statt. Der Wettbewerb für die Wertung Schlagzeug-Ensemble wird in der Musikschule in Waldstetten durchgeführt.

Bewertet werden die Teilnehmer von einer Jury aus Fachleuten für die jeweiligen Instrumente. Unterstützt wird der Regionalwettbewerb Ostwürttemberg von der Kreissparkasse Ostalb und der Kreissparkasse Heidenheim und von den Städten Aalen, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd, Heidenheim und Giengen.

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Am 14. Oktober 2018 um 17:00 Uhr lädt der Blasmusikverband Ostalbkreis zu seinem traditionellen Benefizkonzert des Kreisseniorenblasorchesters im Aalener Landratsamt ein.

Bereits zum sechsten Mal findet das Benefizkonzert des Kreisseniorenblasorchesters Ostalbkreis im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes statt, das unter der Leitung von Frieder Geiger ein vielfältiges musikalisches Repertoire bietet. So stehen Märsche, Polkas und Volkslieder von Komponisten wie Kurt Gäble, Franz Watz und Hans Hartwig ebenso auf dem Programm wie klassische Stücke. So z. B. aus Vivaldis "Die vier Jahreszeiten".
Im Jahr 2002 gegründet, hat sich das Kreisseniorenblasorchester mittlerweile in der Region gut etabliert und so treffen sich zwischenzeitlich rund 70 Senioren einmal monatlich zum gemeinsamen Musizieren.

Dezernent Thomas Wagenblast und der Vorsitzende des Blasmusikverbandes Ostalbkreis, Hubert Rettenmaier, werden alle Besucherinnen und Besucher zur Blasmusik von der Schwäbischen Ostalb begrüßen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um Spenden wird gebeten. 
Der Erlös geht an die Tour Ginkgo Christiane Eichenhofer-Stiftung, die schwerkranken Kindern, Jugendlichen und deren Familien hilft. Seit über 25 Jahren sammelt die Stiftung mit der jährlich stattfindenden Tour Ginkgo Spenden, um diese Personen zu unterstützen. 
Hinter der Tour verbirgt sich eine dreitägige Radtour mit prominenten Persönlichkeiten, die in drei Tagesetappen von rund 100 Kilometern durch Städte und Gemeinden fahren und im Rahmen von Aktionen und Veranstaltungen um Spendengelder werben. Dabei begünstigt die Tour Ginkgo jährlich eine andere Organisation, die sich der Unterstützung kranker Kinder und ihrer Angehörigen verschrieben hat. 

Die Veranstaltung endet gegen 19:00 Uhr, in der Pause können Getränke und Snacks erworben werden.

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Die Stiftung Schloss Kapfenburg feiert im kommenden Jahr ihr 20-Jähriges Jubiläum, die Besucher erwarten dann wieder viele spannende Veranstaltungen und Konzerte. Karten und Abonnements für das Accelerando-Programm 2019 sind bereits ab Montag erhältlich.  

Wo vor zwei Jahrzehnten noch Leerstand und Verfall herrschten, ist heute jeder Winkel mit Leben erfüllt: Schloss Kapfenburg. 1999 eröffnete die Internationale Musikschulakademie ihre Pforten, seitdem proben Musiker aus aller Welt auf dem Schloss. Auch als Veranstaltungsort ist es  nicht mehr aus der Region wegzudenken. Ob die Konzertreihe Accelerando oder das Sommerfestival mit über 14.000 Besuchern, Werkstattkonzerte oder Kultur um Restaurant – auf Schloss Kapfenburg findet seit 20 Jahren jeder das passende kulturelle Angebot für sich.

Das Jubiläumsjahr 2019 beginnt mit einem Feuerwerk und der Silvesterveranstaltung „Fürstlich ins neue Jahr“. Das Süddeutsche Salonorchester begleitet durch den Abend und spielt nach dem Feuerwerk um Mitternacht zum Tanz auf.

Klavierwerke von Beethoven und Brahms stehen am 07. Februar beim Konzert von Fabian Müller auf dem Programm. Der 28-Jährige ist einer der bemerkenswertesten deutschen Pianisten seiner Generation und fesselt mit rhapsodischem Facettenreichtum, delikatem Klangsinn und untrüglichem Gespür für das Detail.

Mitreißende Rhythmen und exotische Klänge aus aller Welt kann man im Rahmen der Jazz Lights am 28. März erleben. Dann werden die Talking Drums das Publikum mit auf eine perkussionistische Reise durch Zeit und Kontinente nehmen. Neben Reminiszenzen an Pat Metheny und Frank Zappa und Arrangements von Bach und Stockhausen präsentiert das Schlagzeugensemble der Musikhochschule Stuttgart Originalkompositionen aus Amerika, Asien und Afrika.

Deutschland im März 1934 steht im Mittelpunkt der Veranstaltung „Und die Comedian Harmonists sangen“ mit den Nostalphoniker am 02. Mai. Denn im März 1934 absolvierten die Comedian Harmonists ihre letzten Auftritte, ehe dem mit drei jüdischen Mitgliedern besetzten Ensemble öffentliche Konzerte verboten wurden. Schon die Tournee durch Bayern war nur dank der unerschrockenen Unterstützung der Konzertdirektion Gensberger möglich, der Briefwechsel dokumentiert, welche Schwierigkeiten und Repressalien die letzten Konzerte begleiteten.  Die Nostalphoniker verweben behutsam Auszüge dieser Korrespondenz mit den Liedern der Comedian Harmonists. Der fließende Wechsel zwischen Musik und Lesungen lässt die emotionale Unvereinbarkeit der damaligen politischen Realität mit dem heiteren Bühnenrepertoire des Berliner Vokalensembles nachspüren.

Weitere Gäste auf Schloss Kapfenburg im Jubiläumsjahr sind das Piano-Windtet ensemble 4.1, das Quintett Ardenti Brass um den Aalener Maximilian Sutter sowie das Notos Quartett.

Mit einem Accelerando-Abonnement verpassen Musikliebhaber keines der Konzerte im Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal und haben einen festen Sitzplatz für die Talking Drums, die Nostalphoniker, das ensemble 4.1, Ardenti Brass und das Notos Quartett. Im AboPlus ist zusätzlich die Kultveranstaltung „Nacht der Poeten“ enthalten.

Informationen und Tickets zu allen Veranstaltungen der Stiftung Schloss Kapfenburg gibt es unter Fon +49 7363 96 18 17 und auf www.schloss-kapfenburg.de, Abonnements und die limitierten Konzerterlebnisse telefonisch und auf der Internetseite der Stiftung.

Die Termine im Überblick

Donnerstag, 07. Februar 2019, 19.30 Uhr

Fabian Müller - Von Beethoven und Brahms. Klavierwerke.

Donnerstag, 28. März 2019, 19.30 Uhr

Jazz Lights - Talking Drums

Donnerstag, 02. Mai 2019, 19.30 Uhr

Nostalphoniker - Die Comedian Harmonists sangen

Sonntag, 23. Juni 2019, 17.30 Uhr

Konzert der Bundespreisträger Jugend musiziert

Donnerstag, 27. Juni 2019, 19.30 Uhr

ensemble 4.1 - Origins

Donnerstag, 26. September 2019, 19.30 Uhr

Ardenti Brass - Moonlight

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Nacht der Poeten - Ein Abend der komischen Literatur

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Begegnungen auf Schloss Kapfenburg - Verleihung des 14. Trude Eipperle Rieger-Preises

Donnerstag, 07. November 2019, 19.30 Uhr

Notos Quartett - Treasure

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Mittwoch, 03 Oktober 2018 09:00

Schloss Kapfenburg: Harfenklänge zum Herbst

Im Oktober gibt es ein weiteres Werkstattkonzert in unseren historischen Mauern:

Freitag, den 05. Oktober 2018
Sursum Chordas
Harfenensemble der Musikschule Stuttgart
18.30 Uhr, Fürstensaal
Eintritt frei

Harfenklänge zum Herbst

Das Ensemble Sursum Chordas ("empor die Saiten", ein Variation des lateinischen sursum corda) wurde 2011 gegründet. Es besteht aus derzeitigen und ehemaligen Schülern der Harfenklasse der Stuttgarter Musikschule und wird von Lucia Cericola geleitet. Die Besetzung besteht aus 16 Harfen, eine nicht alltägliche Erscheinung mit einer ganz besonderen Klangfarbe.

Das Ensemble trat schon beim Musikfest der Bachakademie Stuttgart, im Kloster Ochsenhausen, auf Schloss Weikersheim  und in der Stuttgarter Liederhalle auf. Auf Schloss Kapfenburg gibt Sursum Chordas regelmäßig Werkstattkonzerte. Die aktuelle Probephase ist als Vorbereitung für den Wettbewerb Jugend Musiziert 2019 vorgesehen, bei dem drei Harfen-Ensembles in unterschiedlichen Altersstufen antreten werden. Die jüngste Spielerin ist 7 Jahre alt, die älteste 17.

Beim Werkstattkonzert im Fürstensaal spielen die jungen Musiker Werke aus verschiedenen Harfentraditionen: Teile aus Vivaldis  „Die vier Jahreszeiten“ werden zu hören sein, aber auch Minimal music von Philip Glass, Werke von Ludovico Einaudi, die berühmte  Malaguena von Ernesto Lecuena sowie traditionelle irische Musik und weitere spannende Kompositionen.

Lucia Cericola

Lucia Cericola wurde in Mailand geboren, wo sie ihr Harfenstudium am „Conservatorio di Musica Giuseppe Verdi“ bei den Professorinnen Gioiola Parenti und Giuliana Albisetti mit dem Diplom abschloss. Ihre musikalische Ausbildung ergänzte sie durch ein Kompositionstudium sowie Meisterkurse, unter anderem am „Conservatoire superieur“ in Genf. Seit 1985 lebt sie in Stuttgart. Neben ihrer pädagogischen Tätigkeit an der Stuttgarter Musikschule gastiert sie als Harfenistin unter anderem beim SWR, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Stuttgarter Kammerorchester.


Werkstattkonzert von Sursum Chordas. Freitag, den 05. Oktober 2018, 18.30 Uhr, Fürstensaal auf Schloss Kapfenburg. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos zum Ensemble gibt es unter www.sursumchordas.de.

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Der Schwäbisch Gmünder/Berliner Saxofonist Markus Ehrlich war mit verschiedenen Jazz Projekten schon häufig zu Gast bei der Aalener Jam Session. Dieses Jahr beehrt er uns mit einer 8-köpfigen Blues Funk-Jazz-Blues Band - den "Blues Ex & the Virgin Horns".

Seit ihrer Gründung 1989 haben sie sich musikalisch und personell stetig weiterentwickelt. Markus Ehrlich ist seit 2006 Mitglied. Das Publikum erwartet eine spannende Mischung aus Blues Funk und Jazz.
frapé Aalen · Julius-Bausch-Straße 32 · 73431 Aalen · www.frape-aalen.de

Maurizio Spiller

Gesang

Laurenz Fauser

Keyboard

Bernhard Herkommer

Gitarre

Christoph Bosch

Bass

Gunar Schier

Schlagzeug

Markus Ehrlich

Saxophon

Jan Jäger

Posaune

Christof Taxis

Trompete

 

 

Beginn: 20.15 Uhr

Eintritt: "Pay As You Wish"

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Freitag, 28 September 2018 15:00

Heubacher Spätschicht – die Siebte

Am Dienstag, 02. Oktober 2018 bietet Heubach ab 18.00 Uhr mit der siebten Spätschicht ein Programm der Superlative!

14 Bands, drei DJs und drei Kunstausstellungen machen die Spätschicht in diesem Jahr zu einer bunten Kulturnacht. Ein Clown, ein Zauberer und ein Mentalist sorgen für zauberhafte Momente bei Groß und Klein.

Die Heubacher Fachgeschäfte laden mit besonderen Aktionen zum Shopping bis spät in die Nacht. Das Musikprogramm reicht von Jazz über Pop und Rock bis zu harten Techno-Beats. Die örtliche Gastronomie rundet mit leckeren Spezialitäten den Abend in kulinarischer Hinsicht ab.

Die Stadt Heubach und der Gewerbe- und Handelsverein, die dieses Event gemeinsam organisieren, freuen sich auf zahlreiche Besucher.

Der Eintritt ist bei allen Angeboten für die Besucher kostenlos.

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Schwäbisch Gmünd (sv). Welches Musikinstrument passt zu meinem Kind? Da ist das Instrumentenkarussell genau richtig. Am Montag, 1. Oktober, beginnt die neue Runde. In kleinen Gruppen lernen die Kinder eine Vielzahl von Instrumenten kennen. Am Ende der Runde können in Neigungsstunden zusätzliche Erfahrungen über Spielweise und Klang auf dem entdeckten Lieblingsinstrument gemacht werden. 
Bei der Wahl des richtigen Instrumentes werden Eltern und Kinder fach- und sachkundig beraten. Ergänzt wird die Karussellfahrt von einem "Tierischen Konzert " mit dem Titel "Mathilda tanzt", in dem Schülerinnen und Schüler der Musikschule musizieren. Eine tolle Überraschung wird der Besuch des Kinderkonzertes am Sonntag, 11. November, mit einem großen Sinfonieorchester, der Philharmonie Schwäbisch Gmünd, sein. Zu diesen Veranstaltungen sind auch die Eltern recht herzlich eingeladen. Um am Instrumentenkarussell teilnehmen zu können sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Die Termin für das Instrumentenkarussell sind immer montags von 15.30 bis 16.15 Uhr im Schwörhaus. 
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Schwäbisch Gmünd (sv). Die Veeh-Harfe ist ein neues Saitenzupfinstrument in der Städtischen Musikschule, das ohne Kenntnisse der traditionellen Notenschrift gespielt werden kann. Eigens für das Instrument wurde eine einfache und deutliche Notenschrift entwickelt - reduziert auf das Wesentliche. Notenschablonen, die zwischen Saiten und Resonanzkörper geschoben werden, ermöglichen ein Spielen "vom Blatt" - die Noten werden begreifbar.
Für Kinder ist die Veeh-Harfe ein erster, prägender Zugang zum Musizieren. Erwachsenen erfüllt sich mit dem Spiel auf der Harfe eine tiefe Sehnsucht nach Musik.

Am Dienstag, den 25. September besucht Udo Penz um 9.30 Uhr den Weststadt-Treff und wird die Veeh-Harfe präsentieren. Wer sich einen Eindruck über das „feenhafte Instrument“ verschaffen möchten, ist herzlich eingeladen. Davor gibt es ein gemeinsame Frühstück von 8.30 bis 10.30 Uhr. Wo? Im Weststadt-Treff, Heinrich-Steimle-Weg 1. Der Zugang erfolgt momentan über den Schulhof. Am Mittwoch, 26. September, beginnt um 14 Uhr der neue Veeh-Harfen-Kurs im Weststadt-Treff. Auch am zweiten Termin Mittwoch, 10. Oktober, ist ein Einstieg noch möglich. Instrumente werden von der Musikschule gestellt. Die Plätze im Kurs sind begrenzt, Anmeldungen sind ab sofort in der Musikschule möglich.

Die Städtische Musikschule ist eine Bildungseinrichtung der Stadt Schwäbisch Gmünd. Sie ermöglicht eine qualifizierte musikalische Ausbildung von Anfang an. Vom Kleinkind bis zum Erwachsenen - jede Altersgruppe findet ihre in der Städtischen Musikschule. Mit rund 1700 Schülerinnen und Schüler ist sie sogar eine der größten Schulen in Schwäbisch Gmünd. Das Zentrum der Städtischen Musikschule ist das Schwörhaus, ein eindrucksvolles, traditionsreiches Gebäude im Zentrum der Stadt. Aber auch in den Stadtteilen, und eben auch der Weststadt, findet Unterricht statt. Das erspart Zeit und Wege. Schon seit vielen Jahren bietet die Musikschule zum Beispiel Blockflötenunterricht in den Räumen der Stauferschule an. Wer mehr über das Angebot der Städtischen Musikschule erfahren möchte, meldet sich beim Sekretariat der Musikschule unter der Rufnummer: 07171/39021.
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Das Kammermusik-Seminar des Landesverbands der Liebhaberorchester Baden-Württemberg findet seit Jahren auf Schloss Kapfenburg statt, nun laden die Dozenten auch erstmals zu einem Werkstattkonzert. Die Dozenten, das sind Peter Gries (Viola), Shi-Yu Yu-Holz (Cello) und Triantafyllos Liotis (Piano). Sie haben sich drei Werke bekannter Komponisten vorgenommen, die diese zu einem sehr frühen Zeitpunkt ihres Lebens schrieben.

Brahms war beispielsweise 29, als er die erste seiner beiden Cellosonaten in e-Moll, Opus 38, während eines Sommeraufenthalts in Bad Münster am Stein schrieb. Als Vorbild gilt unter anderem die berühmte Sonate für Klavier und Violine, Köchelverzeichnis 304, in derselben Tonart von Wolfgang Amadeus Mozart.

Michael Glinka, der dank seiner Oper „Ein Leben für den Zaren“ als Vater der russischen Musik gilt, schrieb seine Bratschensonate zwischen 1824-1828, also mit Anfang 20, vor seinem längeren Studienaufenthalt in Italien. Beiden Instrumenten klangschön auf den Leib geschrieben, blieb das Werk indes unvollendet. Dies wohl auch, weil die klassische Form der Sonate, die von Beethoven zur Vollendung geführt wurde, durch dessen große Werke an ihre Grenze geführt wurde. 

Noch in Bonn, nämlich 1795, entstand das Sextett für 2 Hörner und Streicher des damals 25jährigen Ludwig van Beethovens. Komponiert hat er es wahrscheinlich für Kollegen der Hofkapelle. Das Werk steht noch ganz unter dem Einfluss Wolfgangs Amadeus Mozarts, bei dem Beethoven gerne studiert hätte. Veröffentlicht wurde es erst in sehr viel später durch Nikolaus Simrock in Wien, was die hohe Opuszahl erklärt. Der Freund und Verleger war es auch, der mit Zustimmung des Komponisten eine Bearbeitung für Klaviertrio anfertigte.

„Jugendwerke – Jugendsünden? - Kammermusik von Beethoven, Glinka und Brahms“. Werkstattkonzert der Dozenten des Landesverbands der Liebhaberorchester Baden-Württemberg, Tag der Deutschen Einheit, Mittwoch, den 03. Oktober 2018 um 19.00 Uhr. Der Eintritt zum Konzert im Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal auf Schloss Kapfenburg ist frei.

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Samstag, 15. September 2018, 20 Uhr, Thronsaal im Schlossmuseum

Das Bartholdy Quintett wurde 2009 gegründet und hat sich der Aufarbeitung und Präsentation bisher nicht so häufig im Konzertbetrieb zu hörender Werke gewidmet. Zudem möchte das Ensemble eigene Beiträge zur Entstehung Neuer Musik leisten.

Ulf Schneider (Violine) ist Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Anke Dill (Violine) ist Professorin für Violine an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Volker Jacobsen (Viola) ist Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Barbara Westphal (Viola) ist Professorin an der Musikhochschule Lübeck. Gustav Rivinius (Violoncello) hat eine Professur an der Hochschule für Musik Saar inne. 

Programm

W.A. Mozart (1756-1791): Streichquintett in C-Moll KV 406
Robert Krampe (*1989): "...mein Saitenspiel", 2011 für das Bartholdy Quintett geschrieben
Anton Dvoràk (1841-1904): Streichquintett in Es-Dur op. 97


Karten zu 20,- € auf allen Plätzen, 15,- € für Stiftsbundmitglieder, 5.- € für Schüler und Studenten: Tourist-Information: Tel.: 07961/84303, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (bis 12 Uhr am Veranstaltungstag) und an der Abendkasse
Publiziert in Ellwangen
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