Das Kompetenzzentrum Hauswirtschaft und Erziehung bietet im November neue Kurse an. Anmeldungen sind ab sofort unter der Tel. 07961 9059-3651 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit vollständigem Namen, Adresse und Telefonnummer bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Kurs möglich.

Torten backen und verzieren - Kinderbackkurs ab 7 Jahren
Freitag, 16.11.2018, 15:00-18:00 Uhr, Schloss ob Ellwangen
Torten backen und verzieren ist eigentlich ganz einfach. Aus bekömmlichem Biskuitteig zaubert Michaela Heidenreich mit euch tolle Torten. Verziert mit Sahne, Marzipan oder Schokolade werden sie zum Gedicht.
Kosten: 12,00 € inkl. Lebensmittel
Bitte mitbringen: Restebehälter

In der Weihnachtsbäckerei - Kinderbackkurs ab 7 Jahren
Freitag, 30.11.2018, 15:00-18:00 Uhr, Schloss ob Ellwangen
Liebst du auch den besonderen Duft von Weihnachten? Jetzt ist es wieder soweit. Michaela Heidenreich backt mit euch duftende Plätzchen und erzählt euch spannende Geschichten über unsere Gewürze.
Kosten: 14,00 € inkl. Lebensmittel 
Bitte mitbringen: Restebehälter

Plätzchenbackkurs
Dienstag, 20.11.2018, 17:00-20:30 Uhr, Schloss ob Ellwangen
Dienstag, 27.11.2018, 14:00-17:30 Uhr, Schloss ob Ellwangen
Die Adventszeit und Weihnachten ist ohne die traumhaften, vorfestlichen Düfte, die durchs Haus ziehen - unvorstellbar. Ein Hauch von Zimt, Vanille, Lebkuchengewürz und Schokolade, lässt nicht nur Kinderaugen glänzen. Backen Sie in einer netten Runde Plätzchen. Den Abendkurs betreut Carolin Dambacher und den Nachmittagskurs Barbara Stegmeier. Zum Abschluss dürfen Sie eine prall gefüllte Dose mit nach Hause nehmen.
Kosten: 27,00 € inkl. Lebensmittel
Bitte mitbringen: Plätzchendose

Kürbis mal anders
Montag, 03.12.2018, 17:30-20:30 Uhr, Agnes-von-Hohenstaufen-Schule, Schwäbisch Gmünd
Herbstzeit ist Kürbiszeit! Lernen Sie das beliebte Gemüse doch einmal von einer anderen Seite kennen. Gemeinsam mit Ina Nauert probieren Sie neue, raffinierte Rezepte sowie auch unbekanntere Kürbissorten aus.
Kosten: 22,00 € inkl. Lebensmittel
Bitte mitbringen: Restebehälter, Geschirrhandtuch und Schürze

Publiziert in Sozial
Donnerstag, 01 November 2018 18:00

10. KlimaFORUM OSTALB im Aalener Landratsamt

Am Donnerstag, 15. November 2018, laden der EUROPoint Ostalb, das EKO-EnergiekompetenzOstalb e.V. sowie die Hochschule Aalen um 19:00 Uhr zum 10. KlimaFORUM in den Großen Sitzungssaal des Aalener Landratsamts ein. Um zu zeigen, welche Nachhaltigkeitsziele auf der Ostalb in Angriff genommen werden und von wem, werden die Hochschule Aalen und die Lokale Agenda 21 Aalen aktuelle Projektbeispiele zu Umwelt, Klima, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Bildung vorstellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Seit vielen Jahren steht im Ostalbkreis der Klimaschutz im Blickfeld der täglichen Arbeit. Seine Städte und Gemeinden werden bis zum Jahr 2025 die Hälfte des Energie- und Wärmebedarfs über regenerative Energien decken können. Die EU denkt sogar darüber nach, ihre Klimaschutzziele zu verschärfen. Dass der Klimaschutz eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für die Menschheit ist, haben auch die Vereinten Nationen manifestiert. Die von der UN im Rahmen der Agenda 2030 verabschiedeten 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) beinhalten neben dem Klimaschutz alle weiteren wichtigen Facetten der Nachhaltigen Entwicklung.

Mit dem Impulsvortrag "Nachhaltiges Europa - zwischen globalen Zielen und Lokaler Agenda 21" wird Prof. Dr. Ulrich Holzbaur von der Hochschule Aalen auf die Nachhaltigkeits-Ziele und ihre Umsetzung generell sowie auf Nachhaltigkeits-Projekte aus der Region eingehen, von denen dann auch fünf beim KlimaFORUM vorgestellt werden: 
• AUSgebechert - stoppt die Müllflut (Daniela Dorrer), 
• Smartphone-Airbag (Philip Frenzel), 
• Smart Pro - Energieeffizienz durch smarte Materialien (Dominic Hohs), 
• KEFF - Energieeffizienz ganz praktisch (Prof. Dr. Martina Hofmann) und 
• Regionale Nachhaltigkeitsbildung - Kompetenznetzwerk Ostwürttemberg (Daniela Dorrer). 

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit den Referenten über die vorgestellten Projekte ins Gespräch zu kommen. 

Anmeldungen zur Veranstaltung nimmt der EUROPoint Ostalb im Landratsamt Aalen telefonisch unter 07361 503-1215 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 8. November 2018 entgegen.

Weiterführende Informationen sind auf dem Facebook-Profil "EUROPoint Ostalb" oder auf der Website des EUROPoint Ostalb unter https://www.europoint-ostalb.de zu finden.

Zusätzlich zum KlimaFORUM wird bereits vom 07.11. bis 23.11.2018 eine Ausstellung "Die menschliche Seite des Bergbaus" im 1. Obergeschoss des Landratsamt Ostalbkreis zu sehen sein. Angehende Wirtschaftsingenieure untersuchten gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsreferat der Hochschule Aalen die sozialen und ökologischen Auswirkungen des Bergbaus im Kongo und in Ostwürttemberg. Die Ausstellung zeigt, wie sich der Coltan-Bergbau im Ostkongo auf die Menschen dort auswirkt und stellt dem die früheren Arbeitsbedingungen des Bergbaus im Bergwerk Tiefer Stollen in Wasseralfingen gegenüber. Das Projekt wurde vom Nachhaltigkeitsteam der Hochschule Aalen, Prof. Dr. Ulrich Holzbaur und Daniela Dorrer, betreut und final umgesetzt. 

Publiziert in Behörden
Am europäischen Wettbewerb nahmen in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Ostalbkreis teil. Bei der vom Bildungsbüro Ostalb organisierten Preisverleihung im Mai war ein Luftballonwettbewerb der optische Höhepunkt, als jede Menge blaue Luftballons vor der Alemannenhalle in Lauchheim mit angehängten Karten und Zitaten zu Europa in die Luft stiegen.

Die fünf Sieger des Wettbewerbs begrüßte Landrat Klaus Pavel im Landratsamt und überreichte ihnen ihre Preise. Am weitesten flog der Luftballon von Sofia Regellato von der Klosterfeldschule Ellwangen, deren Ballon 131 Kilometer bis nach Vöhringen schaffte. Die anderen vier Gewinner sind: Dana Dang (Uhland-Realschule Aalen), Mattis Abele (Grundschule Tannhausen), Tobias Tran (Deutschorden-Schule Lauchheim), Antonia Mielich (Deutschorden-Schule Lauchheim). Alle Gewinner erhielten einen Büchergutschein. 

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb in Europa. Er fördert jedes Jahr die Kreativität und Europakompetenz von Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Denk mal - worauf baut Europa? Europäisches Kulturerbejahr 2018“. Auch im Jahr 2019 sind heute schon alle Schülerinnen und Schüler eigeladen, am Wettbewerb teilzunehmen. „YOUrope – es geht um dich!“ heißt das Motto, das Schülerinnen und Schüler motivieren will, sich aktiv für die Zukunft Europas einzusetzen: „Wofür setzt du dich ein? Was möchtest du für Kinder und Jugendliche verändern? Wie könnt ihr eurer Schule zeigen, wie wichtig Europa für uns alle ist?“

Publiziert in Behörden
Mit einer Spende von 1.500 EUR unterstützen das Kreisseniorenblasorchester und das Landratsamt Ostalbkreis die Tour Ginkgo Christiane Eichenhofer-Stiftung, die seit über 25 Jahren schwerkranken Kindern, Jugendlichen und deren Familien hilft. 

Hinter der Tour Ginkgo verbirgt sich eine dreitägige Radtour mit prominenten Persönlichkeiten, die in drei Tagesetappen von rund 100 Kilometern durch Städte und Gemeinden fahren und im Rahmen von Aktionen und Veranstaltungen um Spendengelder werben. Dabei begünstigt die Tour Ginkgo jährlich eine andere Organisation, die sich der Unterstützung kranker Kinder und ihrer Angehörigen verschrieben hat.

Zustande gekommen war der Spendenbetrag im Rahmen des Benefizkonzerts des Kreisseniorenblasorchesters, das am 14. Oktober 2018 bereits zum sechsten Mal im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes stattgefunden hatte. Dank der großzügigen Spendenbereitschaft der Besucher war der Erlös von 1.500 EUR an dem Abend zusammengekommen. 

Publiziert in Behörden
Im Rahmen der landesweiten Frauenwirtschaftstage zum Thema "Digitale Zukunft mit Frauen gestalten" hatten die Kontaktstelle Frau und Beruf sowie die Wirtschaftsförderung des Ostalbkreises ins Aalener Landratsamt eingeladen. 30 Personen erarbeiteten am vergangenen Freitag im Kreishaus voller Elan digitale Netzwerkstrategien. 

Anne Nitschke, Beraterin der Kontaktstelle Frau und Beruf im Ostalbkreis, begrüßte die Teilnehmenden und gab einen kurzen Überblick über Netzwerken in der digitalen Welt und der Arbeit der Kontaktstelle Frau und Beruf. Unternehmen und Selbständige wie auch Personen im Angestelltenverhältnis oder auf Arbeitssuche müssten in einer durch die Digitalisierung komplexer und schneller werdenden Welt auf verschiedenen Ebenen reagieren. Einen Außenauftritt, der dem eigenen Kern entspricht, sowie die richtigen Netzwerke zu haben, seien hierfür wichtig. Im privaten Umfeld, so Nitschke, sei die Nutzung digitaler Netzwerke fester Bestandteil, häufig werde sie im Unternehmenskontext aber semiprofessionell durchgeführt, wobei die Zahl steigt. Fragen des Datenschutzen müssten geklärt werden, Know-how aufgebaut und die Einbindung und Wahrnehmung der Zielgruppen stärker in den Blick genommen werden. Da 70 Prozent aller Stellen über Netzwerke besetzt werden, komme dem Thema digitales und analoges Netzwerken eine große Bedeutung zu und sei damit für die Berufswege- und Karriereplanung essentieller Bestandteil.

Dr. Julia Schönborn und Julia Gänzler, Kommunikationsberaterinnen aus Heidelberg, machten im interaktiven Impulsvortrag die Bedeutung des Netzwerkens im allgemeinen aber insbesondere auch des digitalen Netzwerkens deutlich und beantworteten im Nachgang in zwei sich anschließenden Workshops viele individuelle Fragen. Carolin Morlock, Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf, verwies zum Abschluss auf die folgenden Veranstaltungen der Kontaktstelle Frau und Beruf, die für die eigene berufliche Weiterentwicklung und die professionelle Vernetzung genutzt werden können. Die Veranstaltungen sind unter http://frau-beruf.info zu finden.

INFO: 

Die 14. Frauenwirtschaftstage in Baden-Württemberg sollten ein Zeichen dafür setzen, Frauen noch stärker in die Gestaltung des digitalen Wandels einzubinden, denn "unsere Wirtschaft braucht gut qualifizierte Frauen als Fachkräfte und in Führungspositionen", so Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. Vom 18. bis 20. Oktober fanden 80 Veranstaltungen an rund 50 Orten in Baden-Württemberg statt.

Publiziert in Wirtschaft
Am Sonntag, 18. November 2018 um 13:30 lädt Revierförster Helmut Hohnheiser zu einer rund zweieinhalbstündigen geführten Wanderung durch das Forstrevier Virngrund bei Rosenberg ein. Die Tour führt zu Waldflächen mit unterschiedlicher Baumartenzusammensetzung und Altersstruktur. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung bei der Forstaußenstelle Ellwangen unter Tel. 07961 9059-3666 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist erforderlich.

Anhand der Beispiele können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich mit dem Revierförster über Fragen austauschen, die Waldbesitzende, Bevölkerung und die Forstwirtschaft derzeit beschäftigen:

• Welche Baumarten sind die Gewinner, von welchen müssen wir uns verabschieden?
• Sind nicht-heimische Baumarten die Rettung oder eine Bedrohung des Ökosystems?
• Bäume sind verwurzelt, Schädlinge werden weltweit über Warenströme verteilt? Was hat das für Konsequenzen?
• Wie kann das Risiko eines Totalschadens für den Wald minimiert werden?
• Welche Möglichkeiten gibt es, Wälder für die Zukunft fit zu machen? 

Treffpunkt ist das Schützenhaus Rosenberg. Die max. Teilnehmerzahl beträgt 25 Personen. 
Bitte wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen. 

Publiziert in Behörden
Ein Fachtag zur betrieblichen Suchtprävention für Führungskräfte und Personalverantwortliche regionaler Unternehmen am 7. November 2018 beleuchtet das Thema Sucht am Arbeitsplatz. Die Veranstaltung findet im Großen Sitzungssaal des Aalener Landratsamts von 17:00 bis 19:30 Uhr statt. Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung bis 20.10.2018 bei der Suchtbeauftragten des Ostalbkreises (Tel. 07361 503-1293, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wird gebeten.

Bereits durch die vorangegangenen Fachtage in den Jahren 2003, 2007 und 2009 konnte in vielen Betrieben die notwendige Sensibilität für das Thema geschaffen werden. Nach wie vor zeigen die aktuellen Zahlen jedoch, dass in Firmen fünf Prozent der Beschäftigten als suchtkrank eingestuft werden müssen. Weitere zehn Prozent gelten als suchtgefährdet. Im Ostalbkreis muss anhand der Anzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen von ca. 6.000 suchtkranken und weiteren 12.000 suchtgefährdeten Arbeitnehmern ausgegangen werden.

Der diesjährige Fachtag im Aalener Landratsamt widmet sich erneut der betrieblichen Suchtprävention und will die differenzierten und modular aufgebauten Schulungs- und Beratungsangebote für kleinere und größere Betriebe, Behörden, Firmen und Vereine in den Blick nehmen. Nach Begrüßung durch Schirmherr Landrat Klaus Pavel, die Geschäftsführerin des Kreisdiakonieverbands Ostalbkreis Sylvia Caspari und den Regionalleiter der Caritas Ost-Württemberg Harald Faber folgen zwei Impulsreferate. Es sprechen der Facharzt für Allgemeinmedizin und Suchttherapie Dr. med. Klaus Riede zum Thema "Willensschwäche oder neurologische Erkrankung?" sowie der Philologe und Theologe Dr. Mattias Wilke zum Thema "Darauf sollten wir anstoßen! – Mythen und Realitäten zu Alkohol am Arbeitsplatz".
An Thementischen besteht anschließend Gelegenheit, sich über die Angebote der Beratungsstellen zu informieren.

Präsentiert wird am Fachtag auch die neue Broschüre "Betriebliche Suchtprävention - Impulse für eine gesunde Unternehmenskultur", die der Ostalbkreis gemeinsam mit den Psychosozialen Beratungs- und ambulanten Behandlungsstellen für Suchtgefährdete und Suchtkranke von Caritas und Diakonie speziell für Betriebe erarbeitet hat. Darin wird das gesamte Angebot passgenauer Maßnahmen für ein betriebliches Präventionskonzept aufgezeigt. 


Weitere Informationen erhalten Sie beim Landratsamt Ostalbkreis, Suchtbeauftragte, Martina Marquardt, 07361 503-1293, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
Publiziert in Wirtschaft
Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, wird die seit Januar 2011 geltende Korridorsperrung für LKWs mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 12 Tonnen ab 1. November 2018 aufgehoben. 

Die Sperrung für den LKW-Durchgangsverkehr war damals östlich der Autobahn A 7 bis zur Landesgrenze eingerichtet worden, um die Bevölkerung vor unzumutbaren Lärmbelästigungen durch Lastkraftwagen zu schützen, die zur Umgehung von Mautgebühren die Autobahnen verlassen hatten und auf das nachgeordnete Straßennetz ausgewichen waren. Betroffen von der LKW-Sperrung waren diverse Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Ostalbkreis.

Nachdem zum 1. Juli d. J. auch auf allen Bundesstraßen eine Mautpflicht für LKWs eingeführt wurde, ist eine Umgehung der Mautpflicht nicht mehr möglich. Auch die rechtliche Grundlage zur Aufrechterhaltung des Verkehrsverbots ist entfallen. In Abstimmung mit den Großen Kreisstädten Aalen und Ellwangen hat das Landratsamt Ostalbkreis deshalb die Korridorsperrung aufgehoben. Die Straßenmeistereien des Ostalbkreises werden die Schilder im Laufe des 31. Oktober 2018 abbauen.

Publiziert in Behörden
Nina Hartmann, 22 Jahre alt, aus Schwäbisch Gmünd ist seit Anfang Oktober die neue Kreisjugendreferentin im Ostalbkreis. Unmittelbar zuvor hat sie ihr Studium an der Dualen Hochschule in Heidenheim im Studiengang Sozialmanagement erfolgreich abgeschlossen.

Die Praxisphase dieses Studiums konnte sie in den zurückliegenden drei Jahren bereits im Jugendreferat des Landkreises absolvieren. So sind ihr die auf sie zukommenden Aufgaben nicht völlig fremd, auch wenn sie an Intensität nun zunehmen dürften. Der Sozialdezernent Josef Rettenmaier begrüßte die neue Kollegin und hieß sie in seinem Team herzlich willkommen. Sie verstärkt und verjüngt nun auch die Geschäftsführung des Kreisjugendrings Ostalb. Dessen Vorstand konnte sie in seiner letzten Vorstandssitzung zu ihrer neuen Aufgabe ebenfalls herzlich willkommen heißen. Besonders freuen sich natürlich die Kolleginnen und Kollegen des Jugendreferats über die Verstärkung. Nina Hartmann selbst ist gespannt auf ihre neue Aufgaben und die zahlreichen Begegnungen mit den vielen Menschen, die sie bei ihrer abwechslungsreichen Tätigkeit in den kommenden Monaten kennenlernen wird.

Publiziert in Aalen
Eine "Toilette für alle" haben Landrat Klaus Pavel, Behindertenbeauftragte Petra Pachner und Jutta Pagel-Steidl vom Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg am vergangenen Donnerstag (18. Oktober 2018) im Erdgeschoss des Aalener Landratsamts für die Öffentlichkeit freigegeben. 

Öffentliche Toiletten sind zwar vielerorts längst selbstverständlich für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Allerdings gibt es auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit komplexen Behinderungen, die keine normale Rollstuhltoilette nutzen können, weil Inkontinenzartikel im Liegen gewechselt werden müssen und sie zudem Assistenz durch Familienangehörige oder Betreuer benötigen. "Deshalb brauchen diese Menschen unterwegs einen Ort zum Wechseln, eine ´Toilette für alle´", machte der Landrat die Besonderheit dieses Angebots deutlich, das sich von anderen öffentlichen Behinderten-WCs durch seine Ausstattung abhebt. Neben einem großen Raum sind Voraussetzung für eine Toilette für alle nämlich zusätzlich zum Rollstuhl-WC eine Pflegeliege für Erwachsene, ein Patientenlifter für das Umsetzen vom Rollstuhl auf die Liege und zurück sowie ein Windeleimer.

Gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg engagiert sich der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg dafür, dass flächendeckend Toiletten für alle entstehen. Denn: "Die Fußböden öffentlicher Toiletten haben viele Tausende Keime und Viren. Möchten Sie hier liegen?", fragte Jutta Pagel-Steidl. "Zugegeben, diese Frage provoziert. Doch deutlicher kann man kaum auf ein Problem aufmerksam machen. Was tun, wenn man unterwegs mal "muss" und eine "normale" Rollstuhltoilette nicht nutzen kann? Was tun, wenn man inkontinent ist und die Windeln – also sogenannte Inkontinenzhilfen – im Liegen gewechselt werden müssen? Deshalb setzen wir uns ein für ´Toiletten für alle´."

Das bisherige Behinderten-WC im Erdgeschoss des Landratsamts in der Stuttgarter Straße 41 bot sich für einen Umbau ideal an. Dank finanzieller Unterstützung durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg in Höhe von rund 9.000 Euro und weiteren 20.000 Euro aus dem Kreishaushalt entstand binnen acht Wochen die "Toilette für alle" - übrigens nach der VHS Schwäbisch Gmünd und dem Rathaus Wasseralfingen erst die dritte ihrer Art im Ostalbkreis. "Wir wünschen uns, dass unser Vorbild Schule macht und viele weitere ´Toiletten für alle´ entstehen", betonte Pavel.

Im Rahmen der Eröffnung der "Toilette für alle" war auch das 3-D-Modell WC4all zu sehen. Dieses wurde von Prof. Dr. Ulrich Holzbaur von der Hochschule Aalen und von ihm betreuten angehenden Wirtschaftsingenieuren entwickelt. Das 3-D-Modell wurde mit Hilfe eines 3-D-Druckers im "Playmobil-Maßstab" 1 : 25 erstellt, denn in dieser Größe gibt es passenden Figuren mit Rollstuhl.

Ein besonderer Vorteil des WC4all-Modells ist aus Sicht von Jutta Pagel-Steidl, dass es zum Mitnehmen geeignet ist, sodass Multiplikatoren, Bauherren und Planern anhand des 3-D-Drucks eine genaue Vorstellung vermittelt werden kann. Konkret geht es um die richtige Platzierung von WC-Becken, Haltegriffen, Pflegeliege, Patientenlifter und Windeleimer, aber auch um Details wie unterfahrbarem Waschbecken mit entsprechenden Armaturen, Spiegel, Seifenspender und Handtuchhalter. 

Für alle, die sich für die Ausstattung und Funktionsweise einer Toilette für alle interessieren, bietet die Beauftragte für die Belange für Menschen mit Behinderung, Petra Pachner, am 5. November und am 3. Dezember 2018 jeweils von 15:30 bis 16:30 Uhr Besichtigungstermine an. Die Toilette für alle kann ab sofort zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamts Aalen genutzt werden.

INFO:
Die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen des Landratsamts, Petra Pachner, hat bei der Landkreisverwaltung das Projekt "Verwaltung für ALLE" initiiert. Ziele dieses Projekts sind der Abbau von baulichen Barrieren in den Dienststellen des Landratsamts, die Vereinfachung der Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern und des Zugangs zum Internet sowie die Ausbildung von Inklusionsbegleitern innerhalb der Kreisverwaltung. Der Einbau einer Toilette für alle ist einer von vielen Bausteinen, um die Integration vom behinderten Menschen voranzubringen. Weitere Infos 
- zum Projekt Verwaltung für ALLE unter https://www.ostalbkreis.de , Rubrik Behindertenbeauftragte
- zur Toilette für alle unter https://www.toiletten-fuer-alle-bw.de 

Publiziert in Behörden
Seite 5 von 10