Verdrehen von Fakten in den Nachrichten, Hassreden im Internet, rassistische Parolen auf dem Schulhof - für junge Heranwachsende ist es nicht leicht, sich eine differenzierte Meinung zu bilden. Deshalb bieten die Koordinationsstelle Prävention, New Limes e.V. und das Demokratiezentrum Baden-Württemberg am Donnerstag, 29. November 2018 um 16:00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Aalen eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte an. Vorgestellt wird das interaktive Theaterstück "Fake Paradise" von New Limes und WIR! e.V. unter der Regie von Gerburg Maria Müller und Alessandra Ehrlich. 


Vier Coaches begrüßen die Besucher als Rekruten im Fake Paradise und machen sie fit für die schöne Welt, in der alles geht und jeder zählt. Sie verbreiten Fakes, pranken und beschimpfen sich mit schlechten aber verführerischen Argumenten. Sie sind mal anbetungswürdig, mal abscheulich und immer aktuell. Mal als Opfer und mal als Täter. Denn im Fake Paradise hängt das Schicksal von Votes, Likes und Followern ab. Wahrheit und Behauptung sind Mittel zum Zweck: Manipulation zum populistischen Stimmenfang, ebenso wie das Fake Video zum Mobben von Mitschülern.

Zentral ist in dieser Theaterproduktion zum Themenfeld Populismus, das geeignet ist für Jugendliche ab 14 Jahren, die Interaktion mit dem Publikum. Biografische Erfahrungen und emotionsbesetzte Momente dienen als Anknüpfungspunkte, ein aktives Einmischen in die Handlung wird provoziert. Den Jugendlichen eine Stimme geben, sie und ihre Person ernst nehmen, verbal wie nonverbal wahrnehmen, bildet die Basis, um das Wir-Gefühl zu stärken und gleichzeitig zu hinterfragen. 

Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung bis zum 20.11.2018 unter Tel. 07361 503-1471 oder -1681, Fax 07361 503-581471 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

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Im Vorfeld der Kreistagssitzung am vergangenen Dienstag (6.11.2018) übergab Landrat Klaus Pavel Vertretern des Schwäbisch Gmünder DRK ein neues Fahrzeug vom Typ Gerätewagen Logistik. Die Untere Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt Ostalbkreis kann damit im Ernstfall als einer der ersten Landkreise überhaupt über ein Fahrzeug dieser Art, nämlich einen LKW des Herstellers Iveco mit Kofferaufbau und Ladebordwand, verfügen.

Im Zuge der Neustrukturierung der Katastrophenschutz-Einsatzeinheiten im Ostalbkreis vor rund neun Jahren hatte der DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd seinerzeit eine Einsatzeinheit im Sanitätsdienst abgeben. Nachdem das Land Baden Württemberg nun noch in diesem Jahr insgesamt acht neue Fahrzeuge vom Typ Gerätewagen Logistik ausliefert, ergab sich die Gelegenheit, den Kreisverband bei der Neuzuteilung prioritär zu berücksichtigen. Der DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd wird das Fahrzeug für die vierte Einsatzeinheit verwenden.

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Nach der gestrigen Entscheidung des Bundes, den Ausbau der Remsbahn nicht in den Vordringlichen Bedarf der Schienenausbauvorhaben des Bundesverkehrswegeplanes aufzunehmen, sehen Landrat Klaus Pavel und Landtagsabgeordneter Winfried Mack unverändert den gemeinsamen Auftrag, den Ausbau der Remsbahn und Oberen Jagstbahn voranzutreiben. "Die Verbesserung der IC-Verbindung Stuttgart-Nürnberg über die Halte Schwäbisch Gmünd, Aalen und Ellwangen hat weiter hohe Priorität", so Mack und Pavel. 

Auch Thilo Rentschler, Oberbürgermeister der Stadt Aalen, betont die große Bedeutung einer schnellen und leistungsfähigen Anbindung des Bahnknotenpunkts Aalen an den Fernverkehr für die gesamte Region mit einem Einzugsbereich von rund 350.000 Einwohnern. 

Für die weiterhin profitable IC-Verbindung Stuttgart-Nürnberg über Aalen gebe es gewichtige Argumente. "Auf der Remsbahn fahren nach wie vor viel mehr Fahrgäste als über die Murrbahn, deshalb ist die Remsbahn auch im "Deutschlandtakt" des Bundes beinhaltet. Das verpflichtet uns, hart weiterzuarbeiten", betonen Mack und Pavel.
Ermutigt sehen sich Pavel und Mack durch das Bekenntnis von Landesverkehrsminister Winfried Hermann MdL und dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Steffen Bilger MdB, dass Bund, Land und kommunale Partner gemeinsam dafür sorgen, dass der Ausbau der Remsbahn über Mittel des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes angegangen wird. Der Zuschuss hierbei betrage 80 Prozent - 60 Prozent kommen vom Bund, 20 Prozent vom Land.

"Dieses Angebot sehen wir in der Region als Chance, vielleicht sogar schneller zum Ziel des Ausbaus zu kommen", so Landrat Pavel und Landtagsabgeordneter Mack. Wichtig sei jetzt, dass konkrete Ausbauziele und Projekte auf der gesamten Achse der Remsbahn und der Oberen Jagstbahn zwischen Stuttgart und Crailsheim benannt würden und mit Land, Bund, Regionen und Kommunen geklärt werde, wer sich um was kümmere und wer was mitfinanzieren müsse. Dazu möchte Landrat Klaus Pavel möglichst rasch konkrete Gespräche mit allen Beteiligten, auch mit dem Regionalverband Ostwürttemberg und Verbandsdirektor Thomas Eble, führen. Der vom Kreistag des Ostalbkreises getroffene Beschluss, den Ertüchtigungsbedarf der Remsbahn und Oberen Jagstbahn gutachterlich klären zu lassen, erhalte eine neue Aktualität, so Pavel.

Mögliche Ausbauprojekte im Ostalbkreis wären laut Landrat Pavel und Landtagsabgeordneter Winfried Mack: 
    • beidseitiger Ausbau Aalen-Goldshöfe
    • Ausbau Kreuzung Schwabsberg
    • Ausbau der Strecke Ellwangen-Crailsheim, damit neben einem stündlichen RE auch der IC fahren kann
    • Geschwindigkeitserhöhungen durch Linienverbesserungen (Kurven z.B. zwischen Lorch und Schwäbisch Gmünd strecken)
    • Maßnahmen zur Netzstabilisierung wie bspw. Signaltechnik, damit die Fahrpläne weniger verspätungsanfällig werden, und Blockverdichtung damit eine Kapazitätssteigerung der Strecke erreicht wird und die Zugfolge erhöht werden kann
    • Ertüchtigung des Bahnhofes Ellwangen mit der Beseitigung des schienengleichen Übergangs zu Gleis 2 und 3
    • Bau eines weiteren Bahnsteiges in Jagstzell
    • Bau des Bahnhaltes Aalen-West

Gerade mit Blick auf die Landesgartenschau in Ellwangen im Jahr 2026 sei ein Ausbau des Bahnhofes in Ellwangen rasch anzugehen, so Winfried Mack MdL und Landrat Klaus Pavel. Weitere Punkte betreffen die Region Stuttgart und den Rems-Murr-Kreis wie beispielsweise ein drittes Gleis bei Rommelshausen.

Für den Landrat ist der Wehmutstropfen durch die gestrige Entscheidung, dass die kommunale Familie 20 Prozent der Kosten für eine Ertüchtigung auf der Remsbahn tragen müsse. "Dafür haben wir es nun bei der Planung in der Hand und müssen nicht auf den Bund warten", so Pavel. Denn, so der Landrat weiter, allein durch eine andere Priorisierung werde noch kein Meter Schiene gebaut.

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Dienstag, 13 November 2018 12:00

Europa-Kalender 2019 jetzt erhältlich

Im Sommer hatte der EUROPoint Ostalb im Aalener Landratsamt zu einem Fotowettbewerb aufgerufen, bei dem die schönsten Motive von "Flüsse in Europa - Europa im Fluss" für einen Kalender gesucht wurden. Am vergangenen Mittwoch (7.11.2018) wurde im Kreishaus der Europa-Kalender 2019 präsentiert. Gleichzeitig wurden die Fotografen der Siegerbilder geehrt und der Hauptgewinn verlost.

Landrat Klaus Pavel konnte gemeinsam mit der Leiterin des EUROPoint Ostalb, Andrea Hahn, die Fotografinnen und Fotografen der ausgewählten Bilder im Kreishaus begrüßen. Pavel freute sich, dass der Wettbewerb mit 59 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie 209 eingesandten Bildern auf großes Interesse sogar über die Landesgrenzen hinaus gestoßen war. 

Neben schönen Flusslandschaften enthält der Kalender auch nützliche Informationen und Tipps zu Verbraucherschutzthemen, zu den Kulturhauptstädten Europas, zum Brexit, zur Europawahl, zum Europäischen Solidaritätskorps oder zum Kampf gegen den Plastikmüll. "Es ist wiederum ein sehr gelungener und schöner Kalender mit aktuellen Themen von Bürgern für Bürger entstanden", so Andrea Hahn. Als Anerkennung erhielten die Fotografen der ausgewählten Bilder neben dem ersten Kalenderexemplar eine Europa-Tasse mit zwei Tageskarten für die Remstal Gartenschau sowie eine Überraschungstasche der Remstal Gartenschau. 

Ausgezeichnet wurden:
Pascal Cromm aus Essingen, Jürgen Ebert aus Aalen-Waldhausen, Michael Greß aus Essingen, Svenja Hanke aus Schwäbisch Gmünd, Sandra Heineken-Schühle aus Ellwangen, Peter Heunisch aus Winterbach, Elisabeth Iber aus Aalen, Karol Jaszkowic aus Schwäbisch Gmünd, Gerd Keydell aus Oberkochen, Bastian Pedal aus Aalen, Justus Strauß aus Bopfingen und Sandra Vogt aus Waldstetten.

Unter allen Fotografen wurde als Hauptpreis außerdem ein von der Kreissparkasse Ostalb gestifteter Rundflug für bis zu drei Personen ab dem Flugplatz Ellwangen-Erpfental verlost. Über sein Losglück und den bevorstehenden Flug kann sich Bastian Pedal aus Aalen freuen.

Der Europa-Kalender 2019 ist solange der Vorrat reicht kostenlos beim EUROPoint Ostalb im Aalener Landratsamt (Stuttgartter Str. 41) und im Landratsamt in Schwäbisch Gmünd (Haußmannstraße 29) erhältlich.

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Zum zweiten Mal hat der Ostalbkreis den mit 1.000 Euro dotierten Integrationspreis ausgeschrieben. Bewerben konnten sich Vereine, Schulen, Kindergärten, kirchliche und religiöse Gruppen, Kinder- und Jugendgruppen sowie soziale Einrichtungen, private Initiativen und Einzelpersonen. Am Montag, 19. November 2018 findet um 18:00 Uhr nun in der Mensa des Berufsschulzentrums Schwäbisch Gmünd die öffentliche Preisverleihung statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Eine gelingende Integration, ein gutes Miteinander und gegenseitige Wertschätzung sind wichtige Zukunftsfaktoren für den Ostalbkreis. In diesem Zusammenhang spielt auch die Integration von Zuwanderern eine große Rolle. Sie lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, denn staatliche Stellen alleine können Integration nicht leisten. Integrationsleistungen zielen darauf ab, dass nicht nebeneinander, sondern zusammen und miteinander gelebt wird. Sie tragen dazu bei, dass Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ausländischen Wurzeln und aus kulturell unterschiedlichen Kreisen Teil unserer Gesellschaft im Ostalbkreis werden. 

Der Ostalbkreis will mit dem Integrationspreis die Verdienste besonders einsatzwilliger und engagierter Menschen würdigen, sie unterstützen und fördern. Thema der Vergabe des zweiten Integrationspreises im Ostalbkreis ist dieses Mal "Kultur und gesellschaftlicher Zusammenhalt". Ob Kunst, Film, Poesie, Theater, Musik, Tanz oder Küche - Kultur ist das, was Menschen miteinander teilen. Kultur hat die Kraft, Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen zu bringen und die Lebensgewohnheiten ihrer Herkunftsländer mit der neuen Heimat zu verbinden.

Die musikalische Begleitung der Feier übernimmt die Band "Die Träumer". Nach Begrüßung durch Landrat Klaus Pavel werden Pfarrer Bernhard Richter, Oberstudiendirektor Hans-Josef Miller und Dr. Rolf Siedler die Laudatio auf die Preisträger halten. Anschließend erfolgt die Übergabe der Sieger- und Anerkennungsurkunden. 

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Am 29. November 2018 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf im Ostalbkreis ein Karrierecoaching an. Das Gruppencoaching findet statt von 8:45 bis 12:45 Uhr im Landratsamt Ellwangen, Obere Straße 11, Raum 306.

Im Gruppencoaching steht die Arbeit an Kompetenzprofilen der Teilnehmerinnen im Mittelpunkt, das heißt die Erarbeitung von Stärken und Interessen. Kennen Menschen ihre Stärken, Wertvorstellungen und Interessen, können sie berufliche Perspektiven wahrnehmen oder kreieren und erfolgreiche Berufswege entwickeln.

Ziel des Coachings ist es daher, dass die Teilnehmerinnen lernen, ihre Kernkompetenzen und Interessen – als wichtigen Teil ihres Karriereprofils – zu identifizieren, um letztendlich berufliche Entscheidungen treffen zu können.

Die Teilnahme am Coaching ist kostenfrei.

Anmeldung bis 20.11.2018 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0162 2631236 
(Teilnehmerzahl begrenzt). Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung Ihre E-Mail-Adresse an.

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Bereits zum fünften Mal präsentiert sich der Ostalbkreis auf der Verbrauchermesse Kontakta, die vom 15. bis 18. November 2018 von 10:00 bis 18:00 Uhr stattfindet. In der Halle E befinden sich die Messestände des Europainformationszentrums EUROPoint Ostalb, des Tourismusbüros des Landkreises, der Remstal Gartenschau und der Forstverwaltung. Die ersten drei Preisträger des Ideen- und Realisierungswettbewerbs für einen zweiten zentralen Standort der Landkreisverwaltung auf dem Unionareal werden ebenfalls zu sehen sein. Für das Kinderprogramm sorgt das WaldMobil Ostalb/Schwäbischer Wald vor dem Eingang der Ulrich-Pfeifle-Halle.

Am Stand des EUROPoint Ostalb erwartet die Besucher ein umfangreiches Angebot an kostenfreien Broschüren. Groß und Klein können sich an einem Multimediatisch über einen Touchscreen auf spielerische Weise über die EU und die repräsentierenden Persönlichkeiten informieren. So erhält man z. B. Antworten auf Fragen wie "Welche Euro-Münze stammt aus welchem Land?". Und wer am Quizrad eine europäische Rätselfrage richtig beantwortet, darf sich gleich einen Gewinn mitnehmen. Außerdem soll eine Meinungsumfrage in Erfahrung bringen, was die Menschen in Ostwürttemberg über Europa denken und was sie sich von Europa wünschen.

Die Besucher haben außerdem die Möglichkeit, die touristische Vielfalt der Region unter dem Label "Tourismus Ostalb" zu entdecken. Am Stand erwarten sie zahlreiche Broschüren zu den Themen Rad, Wandern, Ausflugsziele und vieles mehr. Des Weiteren wird das Gästemagazin "Ostalbglück" mit vielen verschiedenen Tipps rund um die Ostalb präsentiert. Am Stand gibt es ein Limesmodell und reichlich Informationen rund um das Weltkulturerbe Limes. "Holen Sie sich jetzt Inspirationen für Ausflüge in unserer Gegend oder Ihren nächsten Urlaub auf der Ostalb!", wirbt die Tourismusmanagerin des Ostalbkreises, Ricarda Grünig. 
Die Kreisforstverwaltung holt ein Stück heimischen Wald in die Messehalle E. Sie gibt Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Forstwirtschaft und den Lebensraum Wald und lädt die Besucher zu einer kurzen Rast vom Messetrubel in einem originalen Waldarbeiterwagen ein. Ergänzt wird der Beitrag durch die Kreisjägervereinigung Aalen mit Präparaten von Waldtieren und der Jägerschule. Das WaldMobil Ostalb Schwäbischer Wald steht jeden Tag von 11:00 bis 15:00 Uhr vor dem Eingang der Ulrich-Pfeifle Halle (Halle A). Dort können Kinder in der Waldwerkstatt auf praktische und unterhaltsame Art den Wald begreifen lernen. 

Am Waldarbeiterwagen können sich die Besucher außerdem erste Einblicke über die Remstal Gartenschau 2019 verschaffen. Bundesweit ist es die erste Gartenschau, die von 16 Städten und Gemeinden gemeinsam ausgerichtet wird. Die fünf beteiligten Kommunen aus dem Ostalbkreis werden über die zahlreichen Veranstaltungen im Gartenschaujahr informieren und die Remstal Card zum Vorverkaufspreis von 40 Euro anbieten. Die aktuelle Erlebniskarte "Entdecke den unendlichen Garten" ist am Stand erhältlich. Als Ehrengast wird das Gartenschaumaskottchen "Remsi" am Samstag und Sonntag von 11:00 bis 16:00 Uhr alle Gäste herzlich begrüßen und kleine Kostproben verteilen. Für Erinnerungsbilder mit Remsi steht eine Fotobox bereit.

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Eine Ausstellung mit Arbeiten von Monika Hoffer wird am 8. November 2018 um 19:30 Uhr im Landratsamt Ostalbkreis in Aalen eröffnet. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Monika Hoffer hat sich in ihrem künstlerischen Schaffen der traditionellen chinesischen Tuschemalerei und Kalligraphie verschrieben. Einer Kunst also, die sich grundlegend von unserer westlichen unterscheidet und in der die Meditation eine wesentliche Rolle spielt. 

So ist es auch das gezielte Meditieren vor dem weißen, noch leeren Papier, aus dem die Motive zu Hoffers Arbeiten entspringen. Nicht die Abbildung der Natur steht im Vordergrund, sondern aus dem Gedächtnis wird das Gesehene als gemaltes Erlebnis spontan aufs Papier gebracht – als Ausdruck der eigenen Empfindungen. Dabei zeigen die ausgestellten Arbeiten Monika Hoffers die weitreichenden und über Jahre hinweg erworbenen Kenntnisse der chinesischen Malerei und tragen eine tiefe Symbolsprache in sich. 

Bis zum 21. Dezember 2018 sind die Arbeiten Monika Hoffers im Foyer der Landkreisverwaltung in der Stuttgarter Str. 41 zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 8. November 2018 um 19:30 Uhr wird Landrat Klaus Pavel begrüßen. In die Ausstellung einführen wird Dr. Klaus W. Hälbig und musikalisch umrahmt wird die Ausstellungseröffnung von der Musikerin Zhou Yi auf der Zither.

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Der Ostalbkreis hat rechtzeitig vor Beginn des Winters die erste Glättemeldeanlage (GMA) im Landkreis in Betrieb genommen. Die Meldeanlage am Standort Möhnhof an der Landesstraße 1162 soll dabei helfen, auf sich anbahnende oder bereits eingetretene winterliche Straßenverhältnisse schneller reagieren zu können.

Die technische Ausrüstung der rund 30.000 € teuren Anlage beinhaltet unter anderem eine Sensorik für die Lufttemperatur, die Fahrbahntemperatur, Winddaten und das Restsalz auf der Fahrbahn von vorhergehenden Streuungen. Des weiteren ist die Anlage mit einer Kamera ausgerüstet, die einen detaillierten Blick auf die Wetter- und Verkehrssituation vor Ort erlaubt. Die Daten und Bilder werden in die Straßenmeisterei Schwäbisch Gmünd übertragen und ermöglichen dem Winterdiensteinsatzleiter an seinem Arbeitsplatz eine bessere Einschätzung der Wettersituation vor Ort bzw. veranlassen nach der Prognose aus dem Datenverlauf eine entsprechende Warnmeldung an den Einsatzleiter. Der Ostalbkreis erwartet sich von der Glättemeldeanlage, mit deren Realisierung auch dem Wunsch der Gemeinde Bartholomä Rechnung getragen werden konnte, den Winterdienst zielgerichteter, das heißt frühzeitiger und wirtschaftlicher durchführen zu können. 

Auch wenn die Glättemeldeanlage für einen zielgerichteteren Winterdienst sorgen kann, ist eine entsprechende wintertaugliche Ausrüstung der Fahrzeuge von großer Bedeutung. Denn, wenn Autos wegen unzureichender Bereifung auf den Steigungsstrecken liegen bleiben, blockieren sie auch die Winterdienstfahrzeuge, die dann nicht räumen und streuen können. Deshalb gilt zu Beginn der winterlichen Jahreszeit auch dieses Jahr wieder der Appell von Landrat Klaus Pavel an die Autofahrer: "Rüsten Sie Ihre Fahrzeuge wintertauglich aus und passen Sie ihre Fahrweise an die winterlichen Straßenverhältnisse an. Tun Sie das Ihre, dass Sie auf den Straßen des Ostalbkreises sicher durch den Winter kommen. Die Mitarbeiter der Straßenmeistereien im Ostalbkreis sind auf den Winter vorbereitet. Sie sind gut ausgebildet, ausgerüstet und motiviert. Sie tun alles ihnen mögliche dafür."

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Anders als in den großen Städten gibt es auf den Dörfern viel Platz rund ums Haus. Daher kommt bei manchen Grundstückseigentümern der Gedanke auf, auf ihrer Wiese ein oder zwei Schafe zu halten. Auch ehemalige landwirtschaftliche Betriebe entdecken die Tierhaltung im kleinen Maßstab neu. Hierfür bieten sich Schafe an. Sie sind pflegeleicht, lassen sich gut in alten Gebäuden unterbringen und pflegen ganz nebenbei noch die Wiese ums Haus. Doch auch ein Schaf hat Ansprüche an seine Haltung und erfordert ein ganz spezielles Fachwissen.

Der Geschäftsbereich Landwirtschaft des Ostalbkreises führt daher in Zusammenarbeit mit dem Verein Landwirtschaftlicher Fachbildung im Ostalbkreis e.V. ein Seminar zur Schafhaltung in Kleinbeständen durch. Das Seminar richtet sich sowohl an Neueinsteiger als auch an erfahrene Halter. Es findet am Dienstag, 13. November 2018 um 20:00 Uhr im Gasthof Kellerhaus in Aalen-Oberalfingen statt.

Der Referent, Bernd Lorenz, informiert über das Wichtigste, was Schafhalter wissen müssen. Er gibt insbesondere Hinweise zu Schafrassen, Haltungsfragen, die Fütterung und zu einer richtigen Beweidung. Auch der rechtliche Rahmen wird dargestellt. Am Ende des Abends gibt es noch einen literarischen Ausklang.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung bis 9. November 2018 unter Telefon 07961/90590 wird gebeten.

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