Das Landesliga-Derby zwischen der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und dem FV Sontheim/Brenz endete 1:1. Den Führungstreffer von David Weisensee in der 27. Minute glich Jorgo Kentiridis nur kurze Zeit später aus. Die TSG bleibt somit weiter ohne Niederlage.

Seit 2013 wartet der FV Sontheim/Brenz auf einen Sieg gegen die TSG. Der Aufsteiger aus dem benachbarten Landkreis wollte dies ändern. Trainer Marcus Mattick stellte seine Jungs sehr gut auf den Gegner ein. Die Sontheimer wollten die Negativserie im VR-BANK Sportpark beenden. Doch auch die TSG konnte vor dem Derby auf eine Serie von vier Spielen ohne Niederlage zurückblicken. Von Beginn an entwickelte sich ein gutes Spiel. Beide Teams suchten ihr Glück in der Offensive. Die TSG als Gastgeber versuchte über viel Ballbesitz Lücken in die FV-Defensive zu reißen. Sontheim wollte über ein schnelles Umschaltspiel zum Erfolg kommen. In der 27. Minute die Führung für die Bilger-Elf. Daniel Rembold setzte David Weisensee schön in Szene. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte das 1:0. Für die Gäste war dies der Hallo-Wach-Effekt. Sontheim wollte umgehend den Ausgleich. Die Führung brachte die TSG aus dem Konzept. Nur sieben Minuten später gelang den Gästen von der Brenz der Ausgleich. Jorgo Kentiridis glich in der 34. zum 1:1 aus. Ein unnötiger Treffer für die Bilger-Elf, die bis dahin weit höher hätte führen müssen. Beste Chancen wurden liegen gelassen Das 1:1 war auch der Halbzeitstand. Im zweiten Durchgang war es dann ein offenes Spiel. Die TSG und Sontheim hatten Chancen auf die Führung. Benjamin Bilger verstärkte mit Jeton Avduli und Maxi Blum die Offensive. Sontheim verteidigte geschickt. Die Chancen der TSG brachten keinen weiteren Gegentreffer. Mit Timo Frank kam kurze Zeit später dann der letzte Mann für die Angriffsreihe der Weilermer. Von nun spielte die TSG voll auf Sieg. Ein Dreier wäre so wichtig, um an der Tabellenspitze dran zu bleiben. Es sollte aber nicht gelingen. Trotz aller Offensivbemühungen gelang der TSG kein weiterer Treffer. Es blieb beim 1:1. Bitter für die TSG waren die Platzverweise von Johannes Rief und Kai Horlacher. Beide werden am kommenden Samstag (22. September) beim Auswärtsspiel gegen TSV Blaustein fehlen.

TSG: Landgraf - Horlacher, Leister, Rief, Riedel, Weisensee (65. Frank/88. Christlieb), Borst (78. Blum), Faber, Rieger (61. Avduli), Ganzenmüller, Rembold.
Tore: 1:0 David Weisensee (27.), 1:1 Jorgo Kentiridis (34.).
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Montag, 10 September 2018 16:00

Landesliga: TSG Hofherrnweiler ergattert Punkt

Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach entführte am vierten Spieltag der Landesliga einen Zähler beim TSV Weilimdorf. Johannes Rief glich in der 89. Minute zum 1:1 aus und sicherte der Bilger-Elf einen Punkt.

Weilimdorf konnte sich durch einen Sieg beim TSV Buch auf den vierten Platz der Tabelle vorarbeiten. Die TSG rangierte vor dieser Partie auf dem zweiten Platz. Die Zuschauer in der Landeshauptstadt bekamen ein spannendes Spitzenspiel zu sehen. Beide Teams standen sich auf Augenhöhe gegenüber. Benjamin BIlger veränderte seine Startaufstellung gegenüber dem vergangenen Spieltag auf einer Position. Daniel Rembold kam für Hannes Borst in die erste Elf. Der Offensivmann sollte mit Pascal Weidl im Angriff die starke Hintermannschaft des TSV unter Druck setzen. Doch einmal mehr hatten Kapitän Güney Cömert und seine Nebenleute das Geschehen im Griff. Wenn etwas auf das Tor kam, dann stand Dominik Ferdek zwischen den Pfosten parat. Auch die TSG um Johannes Rief ließ nicht viel zu. Somit stand es zur Halbzeit 0:0. Alle die auf den ehemaligen Nationalspieler Tobias Weis warteten, wurden enttäuscht. Der Mittelfeldmann stand nicht auf dem Platz. Mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte brachte Benjamin Bilger Maxi Blum für Pascal Weidl ins Spiel. Der zweite Durchgang glich den ersten 45 Minuten. Beide Mannschaften standen hinten sehr gut. Viele Angriffe kamen bis zum Strafraum, aber anschließend waren die Räume zu eng, um entscheidend vor das Tor zu kommen. Mit Hannes Borst und Timo Frank brachte Bilger weitere frische Kräfte auf das Feld. Als sich alles mit einem 0:0 abgefunden haben, nahm die Partie nochmals Schwung auf. In der 86. Minute gelang Samir Genc nach Vorarbeit von Madenhager Woldezoin das 1:0. Nun stand die TSG unter Druck. Es dauerte aber nur ein paar Minuten bis die Jungs aus der Weststadt ausgleichen konnten. David Weisensee bediente Johannes Rief. Der Innenverteidiger ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte das 1:1. Die Freude auf Seiten der TSG war groß, denn man konnte trotz des späten Gegentreffers noch einen Punkt aus Weilimdorf entführen und bleibt auch im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage. Am kommenden Samstag (15. September) steigt im VR-BANK Sportpark das Landesliga-Derby zwischen der TSG und dem FV Sontheim/Brenz. Die TSG wird alles daransetzen, um auch nach dieser Partie ungeschlagen zu bleiben.


TSG: Landgraf – Weisensee, Rief, Leister, Riedel (87. Avduli), Horlacher, Rieger (64. Borst), Ganzenmüller, Faber (75. Frank), Rembold, Weidl (46. Blum).
Tore: 1:0 Samir Genc (86.), 1:1 Johannes Rief (89.).
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In der Landesliga drehte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gegen den Aufsteiger TSV Oberensingen einen 0:1-Rückstand in ein 3:1 und feierte den ersten Dreier vor heimischem Publikum. Daniel Rembold, Patrick Faber und David Weisensee erzielten im VR-BANK Sportpark die Treffer für das Team von Benjamin Bilger.

Die Mannschaft aus der Aalener Weststadt war vor der Partie gegen den Aufsteiger aus Oberensingen gewarnt. Mit vier Punkten aus zwei Spielen war der TSV punktgleich mit den Gastgebern. Zuletzt führte man lange mit 3:0 gegen den TSV Buch, konnte diese Führung aber nicht über die Zeit retten und musste letztendlich noch drei Treffer hinnehmen. Trainer Andreas Broß war nach diesem Spiel wenig begeistert. „Auch als Aufsteiger muss man eine 3:0-Führung über die Zeit bringen“, so der Tenor der TSV-Verantwortlichen. Dass dieses Remis schnell aus den Köpfen der Gäste verdrängt war, zeigte die Anfangsphase im VR-BANK Sportpark. Oberensingen trat selbstbewusst auf und bestimmte die ersten Minuten. Die TSG kam nicht ins Spiel. Die Belohnung für das mutige Auftreten der Gäste war die Führung in der achten Minute durch Marco Parrotta. Der Gegentreffer sorgte bei den Gastgebern für keine Reaktion. Oberensingen war weiter am Drücker. Die TSG hatte in der Defensive allerhand zu tun, um einen weiteren Treffer zu verhindern. Beim Stande von 0:1 wurden die Seiten gewechselt. Benjamin Bilger hat in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden. Erst stellte seine Jungs perfekt auf die zweiten 45 Minuten ein. Nach dem Anpfiff zu Durchgang zwei zeigte die TSG ein anderes Gesicht. Die Einwechslungen von Daniel Rembold und Jonas Christlieb für Hannes Borst und Roman Riedel zeigten Wirkung und sollten sich im weiteren Spielverlauf auszahlen. Daniel Rembold war es, der in der 61. Minute mit seinem Ausgleichtreffer die TSG zurück ins Spiel brachte. 1:1. In der Folgezeit war die TSG besser. Oberensingen tat sich von nun an schwer die Offensivaktionen der Weilermer zu unterbinden. In der 68. Minute dezimierte sich der TSV selbst und musste die letzten 20 Minuten der Partie in Unterzahl bestreiten. Die spielte der TSG in die Karten. Benjamin Bilger reagierte sofort und brachte mit Pascal Weidl einen frischen Offensivmann. Nur kurze Zeit später erzielte Patrick Faber das 2:1 für die TSG. Jetzt warfen die Gäste alles nach vorne und drängten auf den Ausgleich. Dies brachte den Mannen vom Sauerbach Chancen zu kontern. Die Zuschauer im VR-BANK Sportpark sahen eine spannende Schlussphase. Erst in der Nachspielzeit erlöste der in der 59. Minute eingewechselte David Weisensee die TSG mit seinem Treffer zum 3:1. Die Freude auf Seiten der Gastgeber kannte nach dem Abpfiff keine Grenzen. Nach 90 intensiven Minuten gegen einen starken Aufsteiger aus Oberensingen stand die TSG als Sieger fest. Am kommenden Sonntag (9. September) tritt die TSG beim TSV Weilimdorf mit dem ehemaligen Bundesligaprofi und Nationalspieler Tobias Weis an. Eine schwere Aufgabe die auf das Team von Benjamin Bilger wartet.


TSG: Landgraf – Horlacher, Rief, Leister, Riedel (46. Christlieb), Borst (46. Rembold), Ganzenmüller, Rieger, Köhnlein (59. Weisensee), Faber, Blum (73. Weidl).
Tore: 0:1 Marco Parrotta (8.), 1:1 Daniel Rembold (61.), 2:1 Patrick Faber (76.), 3:1 David Weisensee (90+3).
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Der starke Aufsteiger TSV Oberensingen ist am Samstag (1. September) zu Gast bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach im VR-BANK Sportpark. Anpfiff der Partie ist um 16 Uhr.

Als Tabellenvierter reist das Team von Trainer Andreas Broß auf die Ostalb. Dem Sieg gegen den TSV Neu-Ulm folgte ein Unentschieden gegen den TSV Buch, der unter der Woche im DB Regio-wfv-Pokal gezeigt hat, dass er in diesem Jahr zu den Geheimfavoriten zählen könnte. Oberensingen wurde in der Bezirksliga Neckar-Fils hinter dem SC Geislingen zweiter und schaffte über die Relegation den Aufstieg in die Landesliga. Mit Ferdi Er und Fatih Özkahraman verfügt der TSV über Spieler, die seit vielen Jahren in diversen Vereinen ihr Können gezeigt haben. Letztgenannter konnte auch in den ersten zwei Spielen seinen Riecher vor dem Tor unter Beweis stellen. Mit vier Treffern gehört Özkahraman zu Top-Torjägern. „Oberensingen ist, wie Geislingen oder Bonlanden, kein gängiger Aufsteiger. Sie hatten schon in der Bezirksliga einen starken Kader und konnten diesen in der Sommerpause nochmals gezielt verstärken. Wir wissen um die Stärken des TSV“, sagt TSG-Trainer Benjamin Bilger. Gegen N.A.F.I. Stuttgart musste die Mannschaft aus der Weststadt alles raushauen, um die drei Punkte einzufahren. Am Ende war es aber eine starke Kollektivleistung auf die der Trainer sehr stolz war. „Wir wussten, dass es bei N.A.F.I. schwer werden würde, doch wir sind sehr kompakt aufgetreten und haben unsere Chancen genutzt. Gegen Ende wurde es nochmals hektisch, aber wir konnten die Führung über die Zeit bringen. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft“, so Bilger. Dass mit Roman Riedel und Patrick Faber die beiden Neuzugänge für die Tore sorgten, freute die TSG-Verantwortlichen umso mehr. „Beide haben sich sehr schnell in das Team integriert und erfüllen unsere Erwartungen auf und neben dem Platz. Es ist doch eine tolle Geschichte, dass unsere Neuzugänge drei Punkte geschossen haben“, sagt Bilger, der jedoch seine Blick sofort auf das Spiel gegen Oberensingen richtet. „Wir können aus dem Spiel gegen N.A.F.I. einiges mitnehmen. Jetzt gilt es den Fokus auf die nächste Partie zu richten. Dieses Spiel beginnt mit 0:0 und wir wollen auch vor heimischem Publikum den ersten Dreier einfahren“, sagt der TSG-Trainer. 


Die U19 der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach tritt in der ersten Runde des ADAC-wfv-Pokals beim amtierenden Meister der Verbandsstaffel-Süd SV Zimmern an. Anpfiff der Partie ist am Sonntag (2. September) um 12 Uhr.

Jürgen Roder musste in der Sommerpause zahlreiche Abgänge kompensieren. Ersin Coban (SV Neresheim), Simon Rupp (SV Lauchheim), Thomas Kardas (AC Milan Heidenheim), Dominik Eller (SV Waldhausen), Florian Ulmer (SSV Aalen), Enis Caker, Robin Zolnai, Luca Maron, Jannik Rössler, Nick Grimm und Simon Schneider (alle TSG Aktive) rückten in den aktiven Bereich auf. Für den TSG-Trainer bedeutete dies ein großer Umbruch, der mit jungen Talenten aus dem eigenen Nachwuchsbereich ausgeglichen wurde. Zuletzt überzeugte die TSG im Testspiel gegen die DJK Schwabsberg/Buch und feierte eine gelungene Generalprobe vor dem Duell beim SV Zimmern. Die Elf aus der Verbandsstaffel-Süd feierte in der letzten Saison die Meisterschaft und musste sich erst im Aufstiegsspiel zur EnBW-Oberliga dem VfL Nagold geschlagen geben.  Ob der SV an die Leistung der letzten Saison anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat und in einem Spiel alles möglich ist. 

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Im Auftaktspiel der Landesliga-Saison 2018/19 trennten sich die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und der Aufsteiger SV Bonlanden mit 1:1. Trotz zahlreichen Chancen kamen die Gastgeber im VR-BANK Sportpark nicht über ein Remis hinaus.

Der SV Bonlanden reiste als amtierender Meister der Bezirksliga Stuttgart auf die Ostalb. Klaus Kämmerer und sein Team gehören in der Landeshauptstadt zu einer der erfolgreichsten Mannschaften. Jahrelang spielte der SVB u. a. in der Oberliga. Nun ist man wieder zurück in der Landesliga. Die TSG wusste was auf sie zukommt. Benjamin Bilger warnte seine Mannen vor dem starken Aufsteiger. Von Beginn an übernahm die TSG das Kommando. Mit Roman Riedel setzte Bilger auf einen Neuzugang. Robin Klenz und Robin Zolnai nahmen zu Beginn auf der Bank Platz. Philipp Leister hatte die Führung auf dem Fuß. Luca Wiedmann im Tor der Gäste verhinderte den Rückstand. In der 40. Minute musste er sich geschlagen geben. Oliver Rieger gelang das 1:0. Dies war gleichzeitig der Halbzeitstand. Auch im zweiten Durchgang war die TSG besser. Hatte die Partie im Griff. Bonlanden versuchte die Weilermer Defensive mit Kontern in Gefahr zu bringen. Marco Ganzenmüller sorgte im Mittelfeld für Entlastung. Er war der auffälligste Spieler bei den Gastgebern. Dies gelang nicht. Für die TSG hatten Hannes Borst, Oliver Rieger und Pascal Weidl weitere gute Chancen, um auf 2:0 zu erhöhen. Ein weiterer Treffer sollte nicht fallen. Als alle an einen Sieg der TSG glaubten, zog Bonlanden nochmals einen Angriff auf. Mit Erfolg. Der eingewechselte Ugur Yilmaz erzielte quasi mit dem Schlusspfiff den 1:1-Ausgleich für den SVB. Vorausgegangen war ein unnötiger Ballverlust der Bilger-Elf. Ein unnötiges Gegentor, das die TSG hinnehmen musste. Über die gesamte Spielzeit hinweg hatte die Elf vom Sauerbach ausreichend Chancen, um die drei Punkte einzufahren. Nun muss man sich mit einem Zähler zufrieden geben.

TSG: Landgraf – Weiland, Rief, Christlieb, Riedel (85. Blum), Borst, Leister (74. Horlacher), Rieger, Köhnlein (65. Frank), Ganzenmüller, Weidl (66. Avduli).
Tore: 1:0 Rieger (40.), 1:1 Yilmaz (90.).

Mischa Welm und Matthias Wroblewski verabschiedet

Vor dem Spiel gegen den SV Bonlanden standen zwei verdiente TSGler im Mittelpunkt. Co-Trainer Mischa Welm und Matthias Wroblewski wurden von den Verantwortlichen Achim Pfeifer und Alexander Paluch verabschiedet. Während Mischa Welm die TSG berufsbedingt in die bayrische Metropole München verlassen wird, bleibt der langjährige Verteidiger der TSG erhalten. Er wird bei der Ü32 der TSG eine wichtige Rolle einnehmen. „Abschiede sind immer traurig. Wir verlieren mit Mischa Welm und Matthias Wroblewski zwei Leute, die durch und durch TSGler sind. Für die Zukunft wünschen wir beide alles Gute und würden uns freuen. Beide sind jederzeit im VR-BANK Sportpark Willkommen“, so die Verantwortlichen Achim Pfeifer und Alexander Paluch unisono. 

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Es geht endlich wieder los! Nach zwei Spielen im DB Regio-wfv-Pokal brennt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach auf den Start der Landesliga-Saison 2018/19. Zum Auftakt erwartet das Team von Benjamin Bilger den Aufsteiger und ehemaligen Oberligisten SV Bonlanden im VR-BANK Sportpark. Anpfiff der Partie ist am Sonntag (19. August) um 15 Uhr.

Platz vier in der abgelaufenen Saison hat gezeigt, dass sich die TSG auf einem sehr guten Weg in der Landesliga befindet. Der Kader ist eingespielt und die Qualität wird Jahr für Jahr durch gezielte Neuzugänge, die in die Philosophie des Vereins passen, verstärkt. In diesem Sommer konnten mit Roman Riedel und Patrick Faber zwei erfahrene Spieler, die in ihrer Laufbahn bereits Oberliga gespielt haben, verpflichtet werden. Dazu stoßen noch Robin Zolnai, Enis Caker und Robin Klenz sowie Daniel Rembold, der  zuletzt mit der U23 den Aufstieg in die Bezirksliga feierte und das Bezirkspokalfinale bestritt. Den Neuen steht nur ein Abgang gegenüber. Niklas Groiß hat sich bekanntlich dem Oberligisten FC Normannia Gmünd angeschlossen. Auf seiner Position liefern sich Timo Frank, Daniel Rembold, Maxi Blum und Pascal Weidl einen Konkurrenzkampf auf Augenhöhe. Eine komfortable Situation für den Trainer. „Wir haben uns in der Pause nach Offensivspieler umgeschaut. Es passte aber niemand so richtig in unser Konzept. Heute wissen wir, dass unsere Jungs die Qualität haben, um in die Fußstapfen eines Niklas Groiß zu treten. Davon sind wir überzeugt“, sagt TSG-Trainer Benjamin Bilger. Die ersten Spiele gegen den TSV Weilimdorf und Calcio Leinfelden-Echterdingen waren noch nicht aussagekräftig wem Bilger das Vertrauen in der Startelf schenken wird. Anders wird dies gegen den SV Bonlanden. Hier wird der Trainer seiner momentanen Top-Elf die Chance geben, um sich zu beweisen. „Die Jungs haben alle sehr gut trainiert. Wir hatten ein tolles Trainingslager in Aspach, aussagekräftige Spiele, sodass sich nach und nach eine Startformation herauskristallisiert. Aber auch die Jungs, die nicht unter den ersten Elf stehen, geben im Training alles, um sich zu empfehlen. Das ist für einen Trainer perfekt“, so Bilger. Der SV Bonlanden kommt als aktueller Meister der Bezirksliga Stuttgart und trat die Nachfolge von N.A.F.I. Stuttgart an. Welches Potenzial eine Mannschaft aus der Landeshauptstadt, das konnte N.A.F.I. eindrucksvoll unter Beweis stellen. Bonlanden hat im Sommer auch die Zeit genutzt, um sich auf dem Transfermarkt umzuschauen. Trainer Klaus Kämmerer konnte Dominic Schilling (TSV Eltingen), Rudi Hartmann (VfL Stuttgart), Srdjan Savic (Schönaich), Kai Hansen (TSV Rohr), Suwaibu Sanyang (TV Nellingen) und Marco Weinmann (TSV II) für seine Mannschaft gewinnen. Da nur zwei Spieler den Verein verlassen haben, wird Kämmerer auf eine Mannschaft zurückgreifen können, die seit mehr als einem Jahr zusammenspielt. „Bonlanden ist eine Top-Adresse im Raum Stuttgart. Ich bin mir sicher, dass der SVB seinen Kader sehr gut verstärkt hat. Wir müssen und werden uns auf einen starken Aufsteiger einstellen“, sagt Benjamin Bilger. Vor dem Spiel gegen den SV Bonlanden werden die Verantwortlichen der TSG einen wichtigen Mann verabschieden müssen. Co-Trainer Mischa Welm wird den Verein berufsbedingt verlassen. Er war ein wichtiger Bestandteil des Erfolges der TSG in den letzten Jahren. Ein tolles Abschiedsgeschenk für den Co-Trainer wäre ein Dreier zum Auftakt gegen den SV Bonlanden.

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