Donnerstag, 13 Dezember 2018 09:00

Kino am Kocher: Programm ab 13.12.2018

Offenes Geheimnis
13. Dezember, Donnerstag 20:00 Uhr (OmU)
14. Dezember, Freitag 22:30 Uhr
16. Dezember, Sonntag 20:00 Uhr
17. Dezember, Montag 19:00 Uhr

F/ Spanien/Italien 2018, 133 Min.
Regie Asghar Farhadi
Frei ab 12 Jahren 
Mit Penélope Cruz, Javier Bardem, Ricardo Darín, Eduard Fernández, Bárbara Lennie, Inma Cuesta, Elvira Mínguez, Ramón Barea, Carla Campra 

Anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester Ana (Inma Cuesta) reist Laura (Penélope Cruz), die seit Jahren in Argentinien lebt, mit ihrer Tochter und ihrem Sohn von Buenos Aires in ihr spanisches Heimatdorf, wo in wenigen Tagen ein rauschendes Fest steigen soll. Auch Paco (Javier Bardem) ist hier. Mit ihm verbindet sie nicht bloß ihre erste große Liebe, sondern auch einen viele Jahre zurückliegenden Geschäftsdeal, bei dem Laura ihre Anteile vom Familienerbe an ihn verkaufte. Doch darum soll es dieser Tage nicht gehen. Auch nicht um den Neid und die Missgunst gegenüber Paco, der ein gut laufendes Weingut betreibt. Doch am Ende kommt alles anders. Als plötzlich Lauras Tochter Irene spurlos verschwindet und alle Spuren darauf hindeuten, dass sie sich in den
Händen brutaler Verbrecher befindet, sind alle persönlichen Fehden für einen Moment unwichtig. Es zählt nur noch, das Mädchen wiederzufinden. Oder hängen die Spannungen innerhalb der Familie und die Entführung irgendwie zusammen?


Alles ist gut
14. Dezember, Freitag 20:00 Uhr
15. Dezember, Samstag 20:00 Uhr
18. Dezember, Dienstag 20:00 Uhr

D 2018, 90 Minuten
Regie Eva Trobisch
Frei ab 12 Jahren
Mit Aenne Schwarz, Andreas Döhler, Hans Löw
Förderpreis Neues Deutsches Kino als Beste Nachwuchsregisseurin 2018

Alles ist gut – so zumindest der Eindruck, den Janne vermitteln möchte. Aber nichts ist gut. Nicht, seitdem ihr neuer Chef ihr seinen Schwager Martin vorgestellt hat, der am Abend ihres Kennenlernens gegen ihren Willen mit ihr schläft. Danach lässt Janne erst mal alles seinen gewohnten Gang gehen – wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Doch ihr Schweigen über den Vorfall weicht nach und nach einer stillen Ohnmacht. Bis Janne ihr Leben und die Liebe zu ihrem Freund Piet langsam entgleiten. – Ein realistisches Alltagsdrama mit herausragender darstellerischer Leistung, das auf dem Filmfest München nicht nur aufgrund der aktuellen #MeToo-Debatte vollkommen zu Recht ausgezeichnet wurde. Die Regisseurin Eva Trobisch erhielt den Förderpreis als beste Nachwuchsregisseurin 2018.


Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen
19. Dezember, Mittwoch 20:00 Uhr

USA 2016, 94 Minuten
Regie Taggart Siegel, Jon Betz
Keine Altersbeschränkung*

Ein riesiger, alter Baum; eine Frau, die mit Pflanzen geschmückt auf unterschiedlich gefärbtem Saatgut ruht – Saatkörner, die vor der Kamera keimen, bedecken ihr Gewand… den Anfang des Films machen symbolische, wunderschöne Bilder, auch von verschiedenen Samenkörnern in unterschiedlichsten Formen und Arten. Die extreme Vergrößerung zeigt überraschende Strukturen, Zeitlupenaufnahmen nehmen Bewegungsabläufe auf… Die Dokumentation handelt nicht nur von einem Wunder – vom Saatgut als Geschenk der Natur –, sondern ist selbst eines: als extrem
interessante Zusammenstellung von praktisch allem, was aktuell mit Getreide und generell Kulturpflanzen zu tun hat. Dabei geht es auch um die Bedrohungen durch Gentechnologie, Pflanzengifte und Patente auf Saatgut wie um den weltweiten Kampf dagegen und mögliche Alternativen. Handwerklich ist der Film ebenfalls eine Meisterleistung: Die gelungene, abwechslungsreiche Mischung aus realen Bildern mit Interviewszenen, Animationen und Mikro- sowie Zeitlupen- und Zeitrafferaufnahmen bietet jede Menge Abwechslung – Infotainment vom Feinsten!

Kooperation mit Animal Rights Watch e.V. (ARIWA)

Publiziert in Aalen
Freitag, 07 Dezember 2018 09:35

Kino am Kocher: Programm ab 07.12.2018

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
07. Dezember, Freitag 22:30 Uhr
09. Dezember, Sonntag 20:00 Uhr
10. Dezember, Montag 19:00 Uhr

D 2017, 135 Min.
Regie Joachim A. Lang
Frei ab 6 Jahren
Mit Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung, Joachim Król

»Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht. Und Macheath, der hat ein Messer. Doch das Messer sieht man nicht.« Mit diesen bekannten Zeilen beginnt »Die Moritat von Mackie Messer«, welche die weltweit berühmte »Dreigroschenoper« von Bertolt Brecht und Kurt Weill einläutet. Das Stück gehört zu den größten Theatererfolgen der Weimarer Zeit. Basierend auf verschiedenen Texten von Bertolt Brecht vereint Regisseur Joachim A. Lang für seinen Film wie im epischen Theater mehrere Ebenen und verbindet sie zu einem außergewöhnlichen filmischen Erlebnis, das mit Regeln und Konventionen spielt. Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm – ist mehr als eine Verfilmung der Dreigroschenoper. Er ist ein Film, der Brechts Theaterkunst huldigt,
indem er sie meisterhaft auf die filmische Ebene überträgt. Eine Herausforderung an die Zuschauer. Ein wahrhaft Brecht’scherFilm!


Offenes Geheimnis
07. Dezember, Freitag 20:00 Uhr
08. Dezember, Samstag 20:00 Uhr
11. Dezember, Dienstag 20:00 Uhr

F/ Spanien/Italien 2018, 133 Min.
Regie Asghar Farhadi
Frei ab 12 Jahren 
Mit Penélope Cruz, Javier Bardem, Ricardo Darín, Eduard Fernández, Bárbara Lennie, Inma Cuesta, Elvira Mínguez, Ramón Barea, Carla Campra 

Anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester Ana (Inma Cuesta) reist Laura (Penélope Cruz), die seit Jahren in Argentinien lebt, mit ihrer Tochter und ihrem Sohn von Buenos Aires in ihr spanisches Heimatdorf, wo in wenigen Tagen ein rauschendes Fest steigen soll. Auch Paco (Javier Bardem) ist hier. Mit ihm verbindet sie nicht bloß ihre erste große Liebe, sondern auch einen viele Jahre zurückliegenden Geschäftsdeal, bei dem Laura ihre Anteile vom Familienerbe an ihn verkaufte. Doch darum oll es dieser Tage nicht gehen. Auch nicht um den Neid und die Missgunst gegenüber Paco, der ein gut laufendes Weingut betreibt. Doch am Ende kommt alles anders. Als plötzlich Lauras Tochter Irene spurlos verschwindet und alle Spuren darauf hindeuten, dass sie sich in den
Händen brutaler Verbrecher befindet, sind alle persönlichen Fehden für einen Moment unwichtig. Es zählt nur noch, das Mädchen wiederzufinden. der hängen die Spannungen innerhalb der Familie und die Entführung irgendwie zusammen?


Isle of Dogs – Ataris Reise
08. Dezember, Samstag 22:30 Uhr
09. Dezember, Sonntag 17:00 Uhr

USA/D 2018, 105 Min. Regie Wes Anderson,
Frei ab 10 Jahren

Im Japan der nahen Zukunft verbannt ein korrupter Bürgermeister alle Hunde auf eine Müllinsel. Als sein Ziehsohn auf der Suche nach seinem Hund dort landet, haben sich die ausgesetzten Tiere bereits mit den Verhältnissen arrangiert und unterstützen den Jungen. Zeitgleich ruft n der Stadt eine US-amerikanische Austauschschülerin ebenfalls zum Widerstand gegen die Machenschaften des Bürgermeisters auf. Mit einer Vielzahl an Einfällen inszenierter Stop-Motion-Animationsfilm, der durch chrägen Humor, warmherzig gestaltete Figuren und die liebevolle Detailfreude der Settings begeistert. Zugleich überrascht Regisseur Wes Anderson mit dem politischen Gehalt des Films, der unmissverständlich Hass, Dämonisierungund Ausgrenzung anprangert.


Nepal - Wiederaufbau und Hilfe
12. Dezember, Mittwoch 20:00 Uhr

Seit Jahren engagiert sich der Verein »Zukunft für Nepal Ostwürttemberg e.V.« in Nepal. Neben der Aufbauarbeit eines Waisenhauses und einer Schule außerhalb von Kathmandu arbeitet der Verein aktuell an dem Bau einer Ausbildungswerkstatt für die Bereiche Schneiderei, Holz und Metall.Damit gibt der Verein jungen Menschen im Anschluss an die schulische Ausbildung eine berufliche Perspektive, die derzeit sonst ohne hohe Ausbildungsgebühren nicht gegeben ist. Nur so kann Nepal nach dem verheerenden Erdbeben 2015 nachhaltig wieder aufgebaut werden. Um die Arbeit mit all ihren Herausforderungen darzustellen, entstand dieIdee, Filme darüber zu drehen. Diese Filme beleuchten das Leben der Menschen in Nepal ausverschiedenen Perspektiven. Interviews mit Landrat Klaus Pavel, Schirmherr des Vereins »Zukunft für Nepal Ostwürttemberg e.V.«, Uwe Wehnhardt, Mitglied der Konzerngeschäftsführung, Roderich Kiesewetter, Mitglied des Bundestages, Andreas Stoch, Mitglied des Landtages, und Petra Pachner, Vorsitzende des Vereins »Zukunft für Nepal Ostwürttemberge.V.« runden die Inhalte ab.

Im Anschluss Vortrag und Gespräch zum Thema: »Hilfe für Nepal – wie kommt sie an?«
Referenten: Petra Pachner und Herwig Jantschik 
Kooperation mit dem Verein »Zukunft für Nepal Ostwürttemberge.V.«
Publiziert in Aalen
Dienstag, 27 November 2018 18:00

Kino am Kocher: Programm ab 29.11.2018

Kindeswohl
29. November, Donnerstag 20:00 Uhr (OmU)
30. November, Freitag 22:30 Uhr
02. Dezember, Sonntag 20:00 Uhr
03. Dezember, Montag 19:00 Uhr

GB 2017, 105 Min.
Regie Richard Eyre
Frei ab 12 Jahren
Mit Emma Thompson, Fionn Whitehead, Stanley Tucci
Auszeichnung in Norwegen

1989 revolutionierte der sogenannte »Children Act« die britische Gesetzgebung. Darin heißt es: »In jeder Frage der Sorge für die Person eines Kindes […] hat das Wohl des Kindes dem Gericht als oberste Richtschnur zu dienen.«Fiona Maye (Emma Thompson) nimmt als Familienrichterin am High Court in London ihre Aufgabe sehr ernst. Mit vollem Einsatz lebt sie für ihren Beruf, was seinen Preis hat. Ihr Privatleben ist ein Scherbenhaufen, denn ihre Ehe mit dem amerikanischen Geschichtsprofessor Jack (Stanley Tucci) steht vor dem Aus. Mitten in dieser persönlichen Krise hat die
Familienrichterin einen neuen Fall zu verhandeln: Der 17-jährige Adam (Fionn Whitehead), ein brillanter Junge, hat Leukämie, weigert sich ber, eine Bluttransfusion anzunehmen, die sein Leben retten würde, weil er und seine Eltern Zeugen Jehovas sind. Das Krankenhaus hat bereits Klage eingereicht und Fiona soll entscheiden, ob Adam, der in drei Monaten volljährig wird, gezwungen werden soll,die Bluttransfusion anzunehmen. Doch soll Fiona ihn wirklich zwingen, zu leben? Die Dichterin beschließt, sich selbst ein Bild vom Patienten zu machen und ihn im Krankenhaus zu besuchen …»Kindeswohl« handelt nicht vom glücklichen Triumph des Humanismus oder von religiösem Fanatismus. Stattdessen betont es, wie zerbrechlich wir alle sind und wie vorsichtig wir sein sollten, das wohlgeordnete Universum eines anderen zu stören.

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
30. November, Freitag 20:00 Uhr
01. Dezember, Samstag 20:00 Uhr
04. Dezember, Dienstag 20:00 Uhr

D 2017, 135 Min.
Regie Joachim A. Lang
Frei ab 6 Jahren
Mit Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung, Joachim Król

»Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht. Und Macheath, der hat ein Messer. Doch das Messer sieht man nicht.« Mit diesen bekannten Zeilen beginnt »Die Moritat von Mackie Messer«, welche die weltweit berühmte »Dreigroschenoper« von Bertolt Brecht und Kurt eill einläutet. Das Stück gehört zu den größten Theatererfolgen der Weimarer Zeit. Basierend auf verschiedenen Texten von Bertolt Brecht vereint Regisseur Joachim A. Lang für seinen Film wie im epischen Theater mehrere Ebenen und verbindet sie zu einem außergewöhnlichen filmischen Erlebnis, das mit Regeln und Konventionen spielt. Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm – ist mehr als eine Verfilmung der Dreigroschenoper. Er ist ein Film, der Brechts Theaterkunst huldigt,
indem er sie meisterhaft auf die filmische Ebene überträgt. Eine Herausforderung an die Zuschauer. Ein wahrhaft Brecht’scherFilm!


Das Prinzip Montessori – Die Lust am Selber-Lernen
05. Dezember, Mittwoch 20:00 Uhr

F 2017, 105 Min.
Regie Alexandre Mourot
Keine Altersbeschränkung

Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird, kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu. Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken – und vor allem auf eigene Faust und ohne Hilfe. Dabei gibt es allerlei Gefahren, die jedem Erwachsenen den Angstschweiß auf die Stirn treiben: an der Kante kann man stolpern, von der Leiter lässt es sich gut fallen oder von dieser Treppe schön herunterpurzeln. Alexandre Mourot fragt sich, was treibt meine Tochter eigentlich an und wie soll ich mich dazu verhalten? Als er feststellt, wie groß die Fortschritte seiner Tochter sind, wenn er sie einfach gewähren lässt und ihre eigenen Energien respektiert, beginnt er sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren. Ausgerüstet mit seiner
Kamera besuchter Frankreichs ältestes Montessori-Kinderhaus. Hier trifft er auf glückliche Kinder, die die Vorteile ihrer Freiheit genießen und doch sehr diszipliniert ihren »Aufgaben« nachgehen. Ob lesen, Brot backen, rechnen lernen, schlafen oder spielen – die Erzieher bleiben sehr diskret und im Hintergrund. Es sind die Kinder, die dem Regisseur durch ihre Entwicklung eine ganz eigene Dramaturgie vorgeben und so zu den eigentlichen Erzählern ihrer Geschichte werden. Alexandre Mourots Dokumentarfilm ist ein ehrlicher und intimer Einblick in die bezaubernde Magie des Lernens. Auf den Spuren der Montessori-Pädagogik zeigt der Film in so bewegenden wie charmanten Beobachtungen, welcher Schatz sich in unseren Kindern verbergen kann.

Publiziert in Aalen
Donnerstag, 22 November 2018 18:02

Kino am Kocher: Programm ab 23.11.2018

Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon
23. November, Freitag 22:30 Uhr
25. November, Sonntag 20:00 Uhr
26. November, Montag 19:00 Uhr

D 2018, 116 Min.
Regie Florian Gallenberger,
Frei ab 6 Jahren
Mit Elmar Wepper, Emma Bading, Monika Baumgartner, Dagmar Manzel, Ulrich Tukur, Sunnyi Melles

»Fällt Ihnen irgendetwas auf, Herr Kempter?«, kanzelt gleich zu Anfang ein pampiger Bonze den erfahrenen Gärtner Georg »Schorsch« Kempter (Elmar Wepper) ab. Das Gras für seinen Golfplatz wäre ihm nicht grün genug, beschwert er sich und droht mit Zahlungsverweigerung. Für den finanzklammen Kleinunternehmer eine weitere Hiobsbotschaft,denn er hat auch familiäre Probleme. Und wenn es Probleme gibt, flieht derGärtner gern in seinen roten Doppeldecker und fliegt den irdischen Sorgen davon. Als ein Gerichtsvollzieher den geliebten Flieger plötzlich beschlagnahmen möchte, setzt sich Schorsch spontan in seinen Kiebitz und startet den Propeller. »Einfach los geflogen ist er, der Depp«, meldet der Tower der ratlosen Ehefrau. Der tollkühne Mann in seiner fliegenden
Kiste wird bald auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Sein Tank ist leer; er kann sich aber mit einer Notladung auf einen Acker retten. Der nächste Zwischenhalt findet im Rheinland statt, wo er sich mit ein paar Gartenarbeiten die Reisekasse bei einem schrulligen Schlossbesitzer aufbessern will. Regelrecht aufblühen wird der Held bei der vierten Etappe. Nach einer erneuten Notlandung auf einem abgelegenen Flugplatz in Brandenburg wirbelt die dortige Mechanikerin Hanna (Dagmar Manzel) die Gefühle des Gärtners gehörig durcheinander. Ganz so rosig bleibt die Romanze nicht. »Du hast eine Frau, die nicht weiß, wo du bist. Du hast einen Arsch voller Probleme und bist einfach abgehauen. Und jetzt machst du hier einen auf Latin-Lover«, klagt Hanna. Höchste Zeit für den
Piloten, sein Leben auf Kurs zu bringen.


Kindeswohl
23. November, Freitag 20:00 Uhr
24. November, Samstag 20:00 Uhr
27. November, Dienstag 20:00 Uhr

GB 2017, 105 Min.
Regie Richard Eyre
Freii ab 12 Jahren
Mit Emma Thompson, Fionn Whitehead, Stanley Tucci
Auszeichnung in Norwegen

1989 revolutionierte der sogenannte »Children Act« die britische Gesetzgebung. Darin heißt es: »In jeder Frage der Sorge für die Person eines Kindes […] hat das Wohl des Kindes dem Gericht als oberste Richtschnur zu dienen.«iona Maye (Emma Thompson) nimmt als Familienrichterin am High Court in London ihre Aufgabe sehr ernst. Mit vollem Einsatz lebt sie für ihren Beruf, was seinen Preis hat. Ihr Privatleben ist ein Scherbenhaufen, denn ihre Ehe mit dem amerikanischen Geschichtsprofessor Jack (Stanley ucci) steht vor dem Aus. Mitten in dieser persönlichen Krise hat die Familienrichterin einen neuen Fall zu verhandeln: Der 17-jährige Adam (Fionn Whitehead), ein brillanter Junge, hat Leukämie, weigert sich aber, eine Bluttransfusion anzunehmen, die sein Leben retten würde, weil er und seine Eltern Zeugen Jehovas sind. Das Krankenhaus hat bereits Klage eingereicht und Fiona soll entscheiden, ob Adam, der in drei Monaten volljährig wird, gezwungen werden soll,die Bluttransfusion anzunehmen. Doch soll Fiona ihn wirklich zwingen, zu leben? Die Richterin beschließt, sich selbst ein Bild vom Patienten zu machen und ihn im Krankenhaus zu besuchen …»Kindeswohl« handelt nicht vom glücklichen Triumph des Humanismus oder von religiösem Fanatismus. Stattdessen betont es, wie zerbrechlich wir alle sind und wie vorsichtig wir sein sollten, das wohlgeordnete Universum eines anderen zu stören.


3 Tage in Quiberon
25. November, Sonntag 11:00 Uhr 
25. November, Sonntag 17:00 Uhr

D 2018, 116 Min.
Regie Emily Atef
Frei ab 6 Jahren
Mit Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Robert Gwisdek, Charly Hübner

Romy Schneider willigte 1981 ein, dem Stern ein Interview zu geben. Es sollte ihr letztes sein. Sie befindet sich zu der Zeit in einer als Hotel getarnten Entzugsklinik an der französischen Atlantikküste. Hier will sie sich gemeinsam mit ihrer Freundin Hilde eigentlich ein paar Tage Ruhe gönnen, bevor sie ihr nächstes Filmprojekt startet. Trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit der deutschen Presse lässt sie sich auf das Interview ein. Es entspinnt sich ein nervenaufreibendes Psychoduell zwischen dem Reporter Michael Jürgs, dem Fotografen Robert Lebeck und
den beiden Frauen …

Frauen-Film-Frühstück in Kooperation mit der VHS Aalen und dem Büro für Chancengleichheit. Für den Film um 17 Uhr bitte über die Website des Kinos oder telefonisch reservieren.


Layla M.
28. November, Mittwoch 20:00 Uhr

B/NL/D/Jordanien 2016, 103 Min.
Regie Mijke de Jong
Frei ab 12 Jahren
Mit Nora El Koussour und Hassan Akkouch

Die 18-jährige Layla ist in Amsterdam aufgewachsen. Ihre Eltern stammen aus Marokko. Layla trägt Kopftuch und leidet darunter, dass ihr und bärtigen Männern mit Misstrauen begegnet wird. Die wachsende Frustration stärkt ihren Glauben und sie tritt einer Gruppe bei, die für die islamische Freiheit kämpft. Als sie und ihr friedliebender Bruder verhaftet werden, entzieht sie sich dem Konflikt mit den Eltern, läuft von zu Hause weg und heiratet Abdel. Um der Polizei zu entkommen, fliehen sie in den Mittleren Osten. Layla betritt eine Welt, die zwar ihre Ideen nährt, sie jedoch vor eine unmögliche Wahl stellt.

Kooperation mit dem Büro für Chancengleichheit der Stadt Aalen und der VHS Aalen im Rahmen des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen

Publiziert in Aalen
Mittwoch, 14 November 2018 11:59

Kino am Kocher: Programm ab 15.11.2018

Leave no Trace
15. November, Donnerstag 20:00 Uhr
16. November, Freitag 22:30 Uhr
18. November, Sonntag 20:00 Uhr
19. November, Montag 19:00 Uhr

USA 2018, 109 Min.
Regie Debra Granik
Frei ab 6 Jahren
Mit Ben Foster und Thomasin McKenzie

Der Kriegsveteran und Witwer Will lebt mit seiner 13-jährigen Tochter Tom in den Wäldern von Oregon. Will und Tom ernähren sich von dem, was die Natur ihnen bietet. Ihr Wasser holen sie aus dem Fluss oder sie trinken Regenwasser, und sie schlafen in einem selbstgebauten Zelt. Nur gelegentlich begibt sich Will in die Stadt, um seine ihm verschriebenen Schmerzmittel auf dem Schwarzmarkt zu Geld zu machen, und sie somit dem Nötigsten aus der zivilisierten Welt zu versorgen. Eigentlich wollte Will seine Tochter von anderen Menschen fernhalten und mit ihr eine
Existenz im Geheimen führen, doch eines Tages werden sie aufgrund eines kleinen Fehlers entdeckt. Ein Jogger macht die Behörden auf sie aufmerksam, die sie auffordern, sich eine neue Bleibe zu suchen. Weil Will sich weigert, werden sie von Polizei und Parkrangern in Gewahrsam genommen. Tom, die bislang von ihrem Vater unterrichtet wurde, soll eine normale Schule besuchen. In Tom schlummert schon eine Weile die Sehnsucht nach einem anderen Leben, doch Will kommt mit der neuen ituation nicht zurecht.»Ich war schon immer an Menschen interessiert, die nicht konform sind, die einen Lebensstil finden, der nicht völlig konform mit der übrigen Gesellschaft ist«, so Regisseurin Debra Granik über ihren Film.


Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon
16. November, Freitag 20:00 Uhr
17. November, Samstag 20:00 Uhr
20. November, Dienstag 20:00 Uhr

D 2018, 116 Min.
Regie Florian Gallenberger
Frei ab 6 Jahren
Mit Elmar Wepper, Emma Bading, Monika Baumgartner, Dagmar Manzel, Ulrich Tukur, Sunnyi Melles

Fällt Ihnen irgendetwas auf, Herr Kempter?«, kanzelt gleich zu Anfang ein pampiger Bonze den erfahrenen Gärtner Georg »Schorsch« Kempter (Elmar Wepper) ab. Das Gras für seinen Golfplatz wäre ihm nicht grün genug, beschwert er sich und droht mit Zahlungsverweigerung. Für den finanzklammen Kleinunternehmer eine weitere Hiobsbotschaft,denn er hat auch familiäre Probleme. Und wenn es Probleme gibt, flieht derGärtner gern in seinen roten Doppeldecker und fliegt den irdischen Sorgen davon. ls ein Gerichtsvollzieher den geliebten Flieger plötzlich beschlagnahmen möchte, setzt sich Schorsch spontan in seinen Kiebitz und startet den Propeller. »Einfach los geflogen ist er, der Depp«, meldet er Tower der ratlosen Ehefrau. Der tollkühne Mann in seiner fliegenden Kiste wird bald auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Sein Tank ist leer; er kann sich aber mit einer Notladung auf einen Acker retten. Der nächste Zwischenhalt findet im Rheinland statt, wo er sich mit ein paar Gartenarbeiten die Reisekasse bei einem schrulligen Schlossbesitzer aufbessern will. Regelrecht aufblühen wird der Held bei der vierten Etappe. Nach einer erneuten Notlandung auf einem abgelegenen Flugplatz in Brandenburg wirbelt die dortige Mechanikerin Hanna (Dagmar Manzel) die Gefühle des Gärtners gehörig durcheinander. Ganz so rosig bleibt die Romanze nicht. »Du hast eine Frau, die nicht weiß, wo du bist. Du hast einen Arsch voller Probleme und bist einfach abgehauen. Und jetzt machst du hier einen auf Latin-Lover«, klagt Hanna. Höchste Zeit für den
Piloten, sein Leben auf Kurs zu bringen.


Aus dem Nichts
21. November, Mittwoch 20:00 Uhr

D 2017, 106 Min.
Regie Fatih Akin
Mit Diane Kruger, Ulrich Tukur
Frei ab 12 Jahren
Zahllose Auszeichnungen, darunter Golden Globe Award 2018

Katja wird vollkommen aus der Bahn geworfen, als ihr Mann Nuri und ihr Sohn Rocco bei einem terroristischen Bombenanschlag ums Leben kommen. Sie stürzt in eine tiefe Krise, nimmt Drogen, denkt an Selbstmord. Dann gelingt es der Polizei, die Attentäter zu identifizieren und zu verhaften: Es handelt sich um das Neonazi-Paar André und Edda. Andrés eigener Vater hatte die Ermittler auf die richtige Spur gebracht. Doch Katjas Hoffnung, dass die Mörder für ihr Verbrechen verurteilt werden, erfüllt sich nicht: Nach einem aufreibenden Prozess, bei dem Nuris bester Freund Katja als Anwalt vertritt, werden Edda und André freigesprochen – aus Mangel an Beweisen. Katja ist erschüttert. Doch ihre Enttäuschung weicht bald dem Entschluss, selbst für Gerechtigkeit zu sorgen…

Kooperation mit der VHS Aalen

Publiziert in Aalen
Mittwoch, 07 November 2018 15:00

Kino am Kocher: Programm ab 08.11.2018

BlacKkKlansman
08. November, Donnerstag 20:00 Uhr
09. November, Freitag 22:30 Uhr
11. November, Sonntag 20:00 Uhr
12. November, Montag 19:00 Uhr

USA 2018, 136 Minuten
Regie Spike Lee
Frei ab 12 Jahren
Mit John David Washington, AdamDriver, Tropher Grace, Harry Belafonte Zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen, darunter der große Preis der Jury Cannes 2018

Die frühen 1970er-Jahre, eine Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche:
Der junge Polizist Ron Stallworth tritt als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter im Colorado Springs Police Department an.
Entschlossen, sich einen Namen zu machen, startet der unerschrockene Cop eine aberwitzige und gefährliche Mission: Den Ku-Klux-Klan zu infiltrieren und bloßzustellen. Stallworth gibt vor, ein eingefleischter Extremist zu sein, und nimmt telefonisch Kontakt zur lokalen Gruppe der Rassistenvereinigung auf. Es gelingt ihm tatsächlich, schnell in den inneren Kreis vorzudringen. Er imitiert die Sprache der hasserfüllten Rassisten so überzeugend, dass er sogar das Vertrauen des Klanführers gewinnt. Als die Undercover-Mission zunehmend komplexer wird, übernimmt Stallworths Kollege Flip Zimmerman Rons Rolle in den persönlichen Treffen. Dort erlangt er Insiderwissen über einen tödlichen Plan. Gemeinsam machen sich Stallworth und Zimmerman daran, die Organisation zu Fall zu bringen.
BlacKkKlansman erzählt eine Geschichte, die so absurd ist, dass man kaum glauben kann, dass sie sich in den 1970er-Jahren tatsächlich so zugetragen hat. Die Themen haben in unserer heutigen turbulenten Zeit nichts von ihrer Relevanz eingebüßt. Für seine Leistung wurde der Regisseur beim diesjährigen Filmfestival in Cannes mit dem Jurypreis ausgezeichnet.


Leave no Trace
09. November, Freitag 20:00 Uhr
10. November, Samstag 20:00 Uhr
13. November, Dienstag 20:00 Uhr

USA 2018, 109 Min.
Regie Debra Granik
Frei ab 6 Jahren
Mit Ben Foster und Thomasin McKenzie

Der Kriegsveteran und Witwer Will lebt mit seiner 13-jährigen Tochter Tom in den Wäldern von Oregon. Will und Tom ernähren sich von dem, was die Natur ihnen bietet. Ihr Wasser holen sie aus dem Fluss oder sie trinken Regenwasser, und sie schlafen in einem selbstgebauten Zelt. Nur gelegentlich begibt sich Will in die Stadt, um seine ihm verschriebenen Schmerzmittel auf dem Schwarzmarkt zu Geld zu machen, und sie somit dem Nötigsten aus der zivilisierten Welt zu versorgen. Eigentlich wollte Will seine Tochter von anderen Menschen fernhalten und mit ihr eine Existenz im Geheimen führen, doch eines Tages werden sie aufgrund eines kleinen Fehlers entdeckt. Ein Jogger macht die Behörden auf sie aufmerksam, die sie auffordern, sich eine neue Bleibe zu suchen. Weil Will sich weigert, werden sie von Polizei und Parkrangern in Gewahrsam genommen. Tom, die bislang von ihrem Vater unterrichtet wurde, soll eine normale Schule besuchen. In Tom schlummert schon eine Weile die Sehnsucht nach einem anderen Leben, doch Will kommt mit der neuen Situation nicht zurecht.
»Ich war schon immer an Menschen interessiert, die nicht konform sind, die einen Lebensstil finden, der nicht völlig konform mit der übrigen Gesellschaft ist«, so Regisseurin Debra Granik über ihren Film.


Michael Jackson’s This is It
10. November, Samstag 22:30 Uhr
11. November, Sonntag 17:00 Uhr 

USA 2009, 111 Min.
Regie Kenny Ortega
Frei ab 12 Jahren 

Dokumentarfilm über die Proben zum ausgefallenen Konzert »This is It«, mit dem der »King of Pop« Michael Jackson (1958–2009) sein Comeback anstrebte, bevor er 50-jährig starb. Das verwendete Videomaterial war nicht zur Veröffentlichung bestimmt und ist entsprechend weniger eingängig als ein »richtiger« Kino-Konzertfilm; gerade dadurch aber bietet er spannende Einblicke in Jacksons Arbeitsweise, besonders seine Interaktion mit Musikern, Tänzern, Toningenieuren, der Lichtregie und dem Konzertkoordinator. Eine Auseinandersetzung mit dem Mythos Michael Jackson findet nicht statt; vielmehr dürfte der Film als Dokument des »uneingelösten Versprechens« kräftig am Nimbus des tragischen Stars mitweben.

Publiziert in Aalen
Donnerstag, 01 November 2018 09:30

Kino am Kocher: Programm ab 01.11.2018

Ich, Judas
01. November, Donnerstag 14:00 Uhr 
01. November, Donnerstag 17:00 Uhr

Deutschland 2017, 85 Min.
Regie: Serdar Dogan
Frei ab 6 Jahren

Aufzeichnung einer Solo-Vorführung von Ben Becker im Berliner Dom. Er trägt dabei eine Rede vor, die der Autor und Literaturhistoriker Walter Jens dem historischen Judas in den Mund legte: eine Verteidigungsrede, er habe Jesus Christus gar nicht ans Messer geliefert. Der Text wirft die Frage auf, ob Judas tatsächlich der »Verräter« war, als der er bis heute gilt. Oder ob er möglicherweise zu Unrecht zur Hassfigur und zu einem Symbol für Verrat stilisiert wurde. Denn schließlich, so der Gedankengang, war alles, was Judas angeblich verriet, damals hinlänglich bekannt von Jesus’ Behauptung, Gottes Sohn zu sein, bis zu seinem Aufenthaltsort.

Kooperation mit Evangelischer Kirchenmusik Aalen

Fridas Sommer
01. November, Donnerstag 20:00 Uhr
02. November, Freitag 22:30 Uhr
04. November, Sonntag 20:00 Uhr
05. November, Montag 19:00 Uhr

E 2016, 96 Min.
Regie Carla Simón
Keine Altersbeschränkung
Mit Laia Artigas, Paula Robles, Bruno Cusí, David Verdaguer, Fermi Reixacha,
Unzählige Auszeichnungen und Awards*

Spanien 1993: Es ist Sommer in Barcelona, doch für die sechsjährige Frida sind es traurige Tage. Schweigend sieht sie zu, wie die letzten Gegenstände aus der Wohnung ihrer kürzlich verstorbenen Mutter verpackt werden. Zum Abschied laufen Freunde winkend hinter dem Auto her, das sie zu Verwandten aufs Land bringt. Und obgleich sie von der Familie ihres Onkels liebevoll aufgenommen wird, lebt sich Frida fernab ihrer Heimatstadt nur zögerlich in die neue Umgebung ein. Sie tollt mit ihrer ousine Anna durch den Garten und erkundet die Hänge und den nahegelegenen Wald, aber trotz des strahlenden Sommers macht sich immer wieder Traurigkeit bei Frida breit. Das im Grunde lebensfrohe Mädchen verhält sich unvorhersehbar und launisch, was ihre Tante Marga und ihren
Onkel Esteve vor echte Herausforderungen stellt. Wird Frida sich an ihr neues Zuhause gewöhnen? Nach einer wahren Begebenheit. Ein berührendes Coming of Age-Drama über Krankheit und Tod – und das Leben danach.


BlacKkKlansman
02. November, Freitag 20:00 Uhr
03. November, Samstag 20:00 Uhr

USA 2018, 136 Minuten
Regie Spike Lee
Frei ab 12 Jahren
Mit John David Washington, AdamDriver, Tropher Grace, Harry Belafonte
Zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen, darunter der große Preis der Jury Cannes 2018

Die frühen 1970er-Jahre, eine Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche: Der junge Polizist Ron Stallworth tritt als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter im Colorado Springs Police Department an. Entschlossen, sich einen Namen zu machen, startet der unerschrockene Cop eine aberwitzige und gefährliche Mission: Den Ku-Klux-Klan zu infiltrieren und bloßzustellen. Stallworth gibt vor, ein eingefleischter Extremist zu sein, und nimmt telefonisch Kontakt zur lokalen Gruppe der Rassistenvereinigung auf. Es gelingt ihm tatsächlich, schnell in den inneren Kreis vorzudringen. Er imitiert die Sprache der hasserfüllten Rassisten so überzeugend, dass er sogar das Vertrauen des Klanführers gewinnt. Als die Undercover-Mission zunehmend komplexer wird, übernimmt Stallworths Kollege Flip Zimmerman Rons Rolle in den persönlichen Treffen. Dort erlangt er Insiderwissen über einen tödlichen Plan. Gemeinsam machen sich Stallworth und Zimmerman daran, die Organisation zu Fall zu bringen.lacKkKlansman erzählt eine Geschichte, die so absurd ist, dass man kaum glauben kann, dass sie sich in den 1970er-Jahren tatsächlich so zugetragen hat. Die Themen haben in unserer heutigen turbulenten Zeit nichts von ihrer Relevanz eingebüßt. Für seine Leistung wurde der Regisseur beim diesjährigen Filmfestival in Cannes mit dem Jurypreis
ausgezeichnet.


Jazzfest - Der dreifache Lukas: Trio de Lucs
06. November, Dienstag 19:30 Uhr

Der dreifache Lukas: Trio de Lucs Eine Band, drei Musiker, ein einziger Vorname, das hatten wir wohl noch nie. DasTrio aus Mannheim nimmt 2015 sein Debutalbum auf. Der Sound ist deluxe, der Sound de Lucs, und er entwickelt sich ständig weiter, die Kompositionen, von denen sie zahlreiche im Repertoire haben, klingen nie zweimal gleich. Unverwechselbar wird der Triosound schließlich durch jazz-untypische Klänge wie Beatbox und mehrstimmigen Gesang, die denKompositionen moderne wie folkloristische Züge verleihen. So entsteht ein Sound, der live durch Spielfreude und
ihre humorvolle Art überzeugt.Man merkt, dass die Lucs sich schon etwas länger kennen.

Aalener Jazzfest zu Gast im Kino am Kocher
Karten sind erhältlich unter Telefon 07361-4606444
www.reservix.de
www.eventim.de

Jazzfest - Jazz Hop, Hop Jazz: Dominic J. Marshall Trio
06. November, Dienstag 20:30 Uhr

Wie Marshalls Musik klingt auch hervorragend, was Jamie Cullum über ihn persönlich sagt: »He brings together a great heritage of the past, but also something very fresh and new.«Das ist es, was den traditionsübergreifenden Charme seiner Verbindung aus Jazz und Hip Hop, akustisch und elektronisch, ausmacht, die den Pianisten auf Festivals wie das North Sea Jazz Festival, die Serie Jazz
Re:Freshed oder Jamie Cullum’s BBC 2 Radio Show bringt. Selwyn Harris von Jazzwise fasst sich angesichts der zahlreichen Lobeshymnen ganz kurz: »Marshall looks to be one for the future«. Das denken wir auch, deshalb erscheint er 2018 schon auf dem 27. aalenerjazzfest. Denn einer für die Gegenwart ist er sowieso schon.

Karten sind erhältlich unter Telefon 07361-4606444
www.reservix.de
www.eventim.de

Das Wunder von Mals
07. November, Mittwoch 20:00 Uhr

D/I/Österreich 2016 – 2018
Regie Alexander Schiebel
88 Min.
Frei ab 6 Jahren

Wir befinden uns im Jahr 2015. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizid-Wolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bewohntes Dorf kämpft mit einem Feuerwerk der Ideen gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 % der Bevölkerung entscheiden sich bei einer Volksbefragung für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. Doch die Südtiroler Apfellobby denkt keinen Augenblick daran, dieses Votum der Bevölkerung zu akzeptieren. Sie bekämpft das kleine widerspenstige Dorf im Vinschgau mit allen verfügbaren Machtmitteln. Ein ungleicher Kampf beginnt, indem die Menschen in Mals
über sich hinauswachsen werden. Denn ihr »Nein« zu Pestiziden und Monokulturen ist gleichzeitig ein »Ja« zu Vielfalt, Schönheit und Eigenart, ein »Ja« zur eigenen Identität.

»Ein Film, der zeigt, wie wir unsere Ohnmacht und Lethargie überwinden können. Man verlässt das Kino mit Zuversicht und guter Laune.«

FAKTEN ZUM FILM :
– von über 1.500 Privatpersonen zur Gänze durch Crowdfunding finanziert
– mehr als 10.000 aktive Fans auf Facebook (mehr als 6.000 Beitrags-Interaktionen pro Tag!)
– über 10.000 verkaufte Exemplare des gleichnamigen Buches »Das Wunder von Mals« (oekom Verlag München)
– großes Medienecho (bisher vor allem in Südtirol, Tirol und Bayern)
– mehr als 75 % Auslastung bei allen Preview-Screenings
– begeisterte Reaktionen des Publikums …

Kooperation mit dem Aktionsbündnis Aalener Tag der Regionen
Publiziert in Aalen
Dienstag, 23 Oktober 2018 18:11

Kino am Kocher: Programm ab 25.10.2018

Welcome to Sodom – Dein Smartphone ist schon hier
25. Oktober, Donnerstag 20:00 Uhr
26. Oktober, Freitag 22:30 Uhr

A 2018, 90 Min.
Regie Christian Krones und Florian Weigensamer
Frei ab 6 Jahren

Die Elektroschrott-Müllhalde von Agbogbloshie ist das Zuhause von rund 6000 Menschen und ein Teil der ghanaischen Hauptstadt Accra. »Sodom« nennen die Bewohner diesen apokalyptisch nmutenden Ort, an dem vieles von der Technik landet, die in europäischen Haushalten kaputt geht oder einfach nicht mehr der angesagten Mode entspricht. Smartphones, Laptops, LCD-Bildschirme werden in einer künstlichen und endlosen Landschaft von Müll zerlegt, während andere versuchen, am offenen Feuer das Kupfer von alten Kabeln herauszulösen. Der Film nimmt uns in das dunkle Herz von Sodom mit. Es ist die Stimme der Arbeiter, die uns durch Sodom führt und uns die Lebensumstände der Menschen ungefiltert zeigt.


Egal was kommt
28. Oktober, Sonntag 20:00 Uhr
29. Oktober, Montag 19:00 Uhr

D 2018, 122 Min.
Regie Christian Vogel
Frei ab 6 Jahren

Dies ist keine Fortsetzung von »Weit«! Alle, denen »Weit«, einer der beliebtesten Filme in unserem Kino im letzten Jahr, ein wenig zu glatt und konflikt arm war, erfahren in diesem Dokumentarfilm, dass eine Weltreise, noch dazu allein und auf dem Motorrad, alles andere ist als ein gemütlicher Sonntagsspaziergang im Schwarzwald. Trotzdem bleibt der Film in seiner Grundaussage rundum positiv und macht Sehnsucht nach den traumhaften Orten dieser Erde, die wir mit diesem mutigen otorradpiloten erleben dürfen. Der Fernsehjournalist Christian Vogel ist 34 Jahre alt, als er 2015 seinen Job und seine Wohnung kündigt, um sich einen lange gehegten Traum zu erfüllen: Er will die Welt auf seinem Motorrad umrunden. Obwohl der Abschied von der Familie und insbesondere seiner neuen Freundin nicht leicht fällt, bricht er auf ins Ungewisse, wobei sein selbstgewähltes Abenteuer ihn in 22 Länder wie die USA und Kanada, aber auch nach China, Russland, Pakistan, Indien und in den Iran führt. Sich immer neuen Herausforderungen stellend reist er durch Wälder und Wüsten und rastet an Stränden und im Gebirge, wobei er sein eigenes Roadmovie mit der Kamera festhält und mit Graphic-Novel-Elementen vermischt.


Fridas Sommer
26. Oktober, Freitag 20:00 Uhr
27. Oktober, Samstag 20:00 Uhr
30. Oktober, Dienstag 20:00 Uhr

E 2016, 96 Min.
Regie Carla Simón
Keine Altersbeschränkung
Mit Laia Artigas, Paula Robles, Bruno Cusí, David Verdaguer, Fermi Reixacha,
Unzählige Auszeichnungen und Awards*

Spanien 1993: Es ist Sommer in Barcelona, doch für die sechsjährige Frida sind es traurige Tage. Schweigend sieht sie zu, wie die letzten Gegenstände aus der Wohnung ihrer kürzlich verstorbenen Mutter verpackt werden. Zum Abschied laufen Freunde winkend hinter dem Auto her, das sie zu Verwandten aufs Land bringt. Und obgleich sie von der Familie ihres Onkels liebevoll aufgenommen wird, lebt sich Frida fernab ihrer Heimatstadt nur zögerlich in die neue Umgebung ein. Sie tollt mit ihrer Cousine Anna durch den Garten und erkundet die Hänge und den nahegelegenen Wald, aber trotz des strahlenden Sommers macht sich immer wieder Traurigkeit bei Frida breit. Das im Grunde lebensfrohe Mädchen verhält sich unvorhersehbar und launisch, was ihre Tante Marga und ihren
Onkel Esteve vor echte Herausforderungen stellt. Wird Frida sich an ihr neues Zuhause gewöhnen? Nach einer wahren Begebenheit. Ein berührendes Coming of Age-Drama über Krankheit und Tod – und das Leben danach.


Zeit für Utopien
31. Oktober, Mittwoch 20:00 Uhr

A 2018, 98 Min.
Regie Kurt Langbein
Keine Alterbeschränkung

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, Abschied von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. Die Dokumentation zeigt beispielhaft vier Projekte, die das Gegenteil beweisen: Wie sich 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgen und wie urbanes Wohnen mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich ist, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung. Eine ins Positive gewendete Gesellschaftskritik.

Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen

Publiziert in Aalen
Donnerstag, 18 Oktober 2018 08:00

Kino am Kocher: Programm ab 18.10.2018

Foxtrot
18. Oktober, Donnerstag 20:00 Uhr
19. Oktober, Freitag 22:30 Uhr
21. Oktober, Sonntag 20:00 Uhr
22. Oktober, Montag 19:00 Uhr

Israel, D, F 2017, 108 Min.
Regie Samuel Maoz,
Frei ab 12 Jahren
Mit Lior Ashkenazi, Sarah Adler, Yonatan Shiray, Gefen Barkai, Dekel Adin, Shaul Amir, Itay Exlroad*

Ein Klopfen an der Tür verändert das Leben des wohlsituierten Tel Aviver Architekten Michael und seiner Frau Dafna. Die Nachricht vom Tod ihres 19-jährigen Sohnes Jonathan, der gerade seinen Militärdienst leistet, wirft Leben, Psyche und Ehe des Paars aus der Bahn. Getrieben von tiefer Trauer und Verständnislosigkeit entwickelt sich in Michael ein Sturm aus rasender Wut, geprägt von Unsicherheiten und Traumata. Doch plötzlich nimmt die Geschichte eine unvorhersehbare Wendung, die das Schicksal der ganzen Familie in eine neue Richtung lenkt. FOXTROT, der neue Kinofilm
des Regisseurs Samuel Maoz – von der Kritik gefeiert, beim Filmfestival in Venedig mit dem Großen Preis der Jury, dem Silbernen Löwen, ausgezeichnet, wurde in Israel sehr kontrovers diskutiert.

Silberner Löwe Venedig 2017


Egal was kommt
19. Oktober, Freitag 20:00 Uhr
20. Oktober, Samstag 20:00 Uhr
23. Oktober, Dienstag 20:00 Uhr

D 2018, 122 Min.
Regie Christian Vogel
Frei ab 6 Jahren

Dies ist keine Fortsetzung von »Weit«! Alle, denen »Weit«, einer der beliebtesten Filme in unserem Kino im letzten Jahr, ein wenig zu glatt und konfliktarm war, erfahren in diesem Dokumentarfilm, dass eine Weltreise, noch dazu allein und auf dem Motorrad, alles andere ist als ein gemütlicher Sonntagsspaziergang im Schwarzwald. Trotzdem bleibt der Film in seiner Grundaussage rundum positiv und macht Sehnsucht nach den traumhaften Orten dieser Erde, die wir mit diesem mutigen otorradpiloten erleben dürfen. Der Fernsehjournalist Christian Vogel ist 34 Jahre alt, als er 2015 seinen Job und seine Wohnung kündigt, um sich einen lange gehegten Traum zu erfüllen: Er will die Welt auf seinem Motorrad umrunden. Obwohl der Abschied von der Familie und insbesondere
seiner neuen Freundin nicht leicht fällt, bricht er auf ins Ungewisse, wobei sein selbstgewähltes Abenteuer ihn in 22 Länder wie die USA und Kanada, aber auch nach China, Russland, Pakistan, Indien und in den Iran führt. Sich immer neuen Herausforderungen stellend reist er durch Wälder und Wüsten und rastet an Stränden und im Gebirge, wobei er sein eigenes Roadmovie mit der Kamera festhält und mit Graphic-Novel-Elementen vermischt.


Democracy – Im Rausch der Daten
24. Oktober, Mittwoch 20:00 Uhr

D/F/B/NL 2015, 104 Min.
Regie David Bernet
Keine Altersbeschränkung
Prädikat besonderswertvoll

*Wem gehören unsere leichtfertig im Internet preisgegebenen Daten? Wer soll sie wie schützen? Was wiegt schwerer – die Privatsphäre jedes Einzelnen oder die kommerziellen Interessen der Unternehmen? Daten gelten als das Öl des 21. Jahrhunderts – wer sie hat, hat Macht. Doch wer kontrolliert diesen Zugriff auf private Daten? Und was bedeutet das für die Gesellschaft, für die Demokratie? Mit DEMOCRACY – IM RAUSCH DER DATEN eröffnet uns Regisseur David Bernet einen erstaunlichen Einblick in den Gesetzgebungsprozess auf EU-Ebene. Eine fesselnde und
hochbrisante Geschichte über eine Handvoll Politiker, die versucht, die Gesellschaft in der digitalen Welt vor den Gefahren von Big Data und Massenüberwachung zu schützen. Jan Philipp Albrecht und Viviane Reding versuchen das vermeintlich Unmögliche und stellen sich einem harten, fast undurchdringlichen politischen Machtapparat, in dem Intrigen, Erfolg und Scheitern so nahe beieinander liegen. Zweieinhalb Jahre hat David Bernet den Gesetzgebungsprozess begleitet und zu einem erstaunlichen Dokumentarfilm verdichtet, der die komplexe Mächte-Architektur sowie den Zustand der heutigen Demokratie mit Spannung und Sinnlichkeit erlebbar macht.

Am 25. Mai 2018 ist die DSGVO, die Datenschutz-Grundverordnung, in Kraft getreten. Kooperation mit der VHS Aalen im Rahmen der Reihe »Demokratie in Gefahr?«

Publiziert in Aalen
Mittwoch, 10 Oktober 2018 15:00

Kino am Kocher: Programm ab 11.10.2018

Die Frau, die vorausgeht
11. Oktober, Donnerstag 20:00 Uhr (OmU)
12. Oktober, Freitag 22:30 Uhr
14. Oktober, Sonntag 20:00 Uhr
15. Oktober, Montag 19:00 Uhr

USA 2017, 106 Min.
Regie Susanna White
Frei ab 12 Jahren
Mit Jessica Chastain, Sam Rockwell, Michael Greyeyes, Ciarán Hinds

Im Frühjahr 1889 reist die verwitwete Malerin Catherine Weldon, dargestellt von Jessica Chastain, von New York nach Dakota, um im Reservat niemand Geringeren als Sitting Bull zu porträtieren – zum Unwillen der Soldaten, die sie der Spionage verdächtigen. Schlimmer noch: Sie muss erleben, wie die Armee die Indianer mit hinterlistigen Intrigen vernichten will. Eine wahre Geschichte, die sich so oder ähnlich zugetragen hat, Catherine Weldon hat es wirklich gegeben (ihr richtiger Vorname ist Caroline), zwei ihrer vier Ölgemälde von Sitting Bull hängen in amerikanischen Museen. Die Gespräche zwischen ihr und dem Häuptling nehmen im Film einen großen Raum ein.

Drehbuchautor Steven Knight vermittelt interessante Einsichten in die Kultur der Ureinwohner und das Leid, das sie erdulden mussten; er zeigt Sitting Bull als zwar machtlosen, aber immer noch stolzen Mann. Catherine hingegen ahnt, dass sie ihre Beobachterrolle aufgeben und sich engagieren muss, um eine Katastrophe zu vermeiden.


Foxtrot
12. Oktober, Freitag 20:00 Uhr
13. Oktober, Samstag 20:00 Uhr
16. Oktober, Dienstag 20:00 Uhr

Israel, D, F 2017, 108 Min.
Regie Samuel Maoz,
Frei ab 12 Jahren
Mit Lior Ashkenazi, Sarah Adler, Yonatan Shiray, Gefen Barkai, Dekel Adin, Shaul Amir, Itay Exlroad

Ein Klopfen an der Tür verändert das Leben des wohlsituierten Tel Aviver Architekten Michael und seiner Frau Dafna. Die Nachricht vom Tod ihres 19-jährigen Sohnes Jonathan, der gerade seinen Militärdienst leistet, wirft Leben, Psyche und Ehe des Paars aus der Bahn. Getrieben von tiefer Trauer und Verständnislosigkeit entwickelt sich in Michael ein Sturm aus rasender Wut, geprägt von Unsicherheiten und Traumata. Doch plötzlich nimmt die Geschichte eine unvorhersehbare Wendung, die das Schicksal der anzen Familie in eine neue Richtung lenkt. FOXTROT, der neue Kinofilm
des Regisseurs Samuel Maoz – von der Kritik gefeiert, beim Filmfestival in Venedig mit dem Großen Preis der Jury, dem Silbernen Löwen, ausgezeichnet, wurde in Israel sehr kontrovers diskutiert.

Silberner Löwe Venedig 2017


Mercedes Sosa – Die Stimme Lateinamerikas
13. Oktober, Samstag 22:30 Uhr (JÜRGEN SPECIAL- OmU)
14. Oktober, Sonntag 17:00 Uhr

Argentinien 2014, 110 Min.
Regie Rodrigo H. Vila
Keine Altersbeschränkung
Mit Chico Buarque de Hollanda, David Byrne, Milton Nascimento u.a.

Eine bewegende Dokumentation über das Leben und Wirken einer der bekanntesten lateinamerikanischen Sängerinnen mit einer großen Fangemeinde in Deutschland. Mercedes Sosa, die Stimme Lateinamerikas: Das Porträt einer großen Musikerin und ein Kapitel lateinamerikanischer Politik. Vilas Film lässt Mercedes Sosas musikalisches Genie, ihre vielschichtige Persönlichkeit und ihre Rolle als Stimme des Volkes im Widerstand gegen die diktatorischen Regime in Lateinamerika wieder ufleben. Mercedes Sosa begründete 1963 zusammen mit anderen jungen argentinischen Künstlern das Manifest des »Nuevo Cancionero«, des »Neuen Liedermachers«, das Teil der politischen Bewegung gegen die Diktaturen in Lateinamerika wurde.

Jürgen Special


Madame Aurore und der Duft von Frühling
14. Oktober, Sonntag 11:00 Uhr (FRAUEN-FILM-FRÜHSTÜCK)

F 2017, 90 Min.
Regie Blandine Lenoir
Keine Altersbeschränkung
Mit Agnès Jaoui, Pascale Arbillot, Thibault de Montalembert, Sarah Suco, Lou Roy-Lecollinet

Aurore, die bald Großmutter wird, lebt von ihrem Mann getrennt, war bislang jedoch immer ganz glücklich mit ihrem Leben und ihren beiden erwachsenen Töchtern Sarah und Lucie. Doch nun hat sie ihren Job verloren, leidet an den Wechseljahren und alles in allem könnte es besser in ihrem Leben laufen. Zunehmend sieht sie sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Doch da trifft sie zufällig ihre große Jugendliebe Christophe wieder und beschließt, sich nicht länger vom Schicksal herumschubsen zu lassen, sondern ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es ist Zeit für einen Neustart! Dabei helfen Aurores Freundin Mano und ihre beiden Töchter sehr…

Frauen-Film-Frühstück in Kooperation mit der VHS Aalen und dem Büro für Chancengleichheit


Kindheit
17. Oktober, Mittwoch 20:00 Uhr (KOOPERATION)

Norwegen 2017, 89 Min.
Regie Margreth Olin
Keine Altersbeschränkung*

Ein idyllischer Ort mitten im Wald – Lebenswelt einer Gemeinschaft von Kindern. Kurz vermittelt sich sogar der Eindruck, dass sie hier ganz auf sich gestellt sind. Doch das Gelände gehört zu einem Kindergarten, der ganz ohne verquere Vorstellungen von frühkindlicher Bildung auskommt. Es gilt das Prinzip, dass Kinder von ganz allein lernen. Ein idyllischer Ort mitten im Wald – Lebenswelt einer Gemeinschaft von Kindern. Kurz vermittelt sich sogar der Eindruck, dass sie hier ganz auf sich gestellt sind. Doch das Gelände gehört zu einem Kindergarten, der ganz ohne verquere Vorstellungen von frühkindlicher Bildung auskommt. Es gilt das Prinzip, dass Kinder von ganz allein lernen. Mit allem, was der Wald hergibt, werden Fantasiefiguren gebaut, Steckenpferde eschnitzt, ganze Küchen eingerichtet. Sie haben keine andere Aufgabe, als zu spielen – mit den anderen und mit der Natur. Die Kinder vor Margreth Olins Kamera sind zwischen einem und sieben Jahren alt. Sie spielen, basteln, feiern Geburtstag, tragen ihre Konflikte aus – immer liebevoll begleitet von den Erzieherinnen und Erziehern, die eben gerade nicht erziehen, sondern den Kindern stattdessen erlauben, sich zu entfalten. KINDHEIT dokumentiert einen Blick auf Kinder und einen Umgang mit ihnen, der selbstverständlich sein könnte, inzwischen aber als Ausnahme auffällt. Kompetenzerwerb und Schulwissen sind bereits in den meisten Kindergärten Thema. KINDHEIT zeigt dagegen einen Ort, an dem die Kinder von den Erwachsenen so weit wie möglich in Frieden gelassen werden. Was es bedeutet zu wachsen, lernt man hier in den Wäldern. Ein stiller Protest sei ihr Film, sagt Margreth Olin. Still vielleicht, aber äußerst wirksam. Man sieht Erziehungsinstitutionen danach mit anderen Augen.

Nach dem Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Kooperation mit P.A.T.E. e.V.

Publiziert in Aalen
Seite 1 von 2