Für interessierte Paare und Einzelpersonen, die sich überlegen, ein Kind in Vollzeitpflege bei sich aufzunehmen, veranstaltet der Pflegekinderdienst des Ostalbkreises am Donnerstag, 27. September 2018 um 19:30 Uhr einen Informationsabend. 

Der Pflegekinderdienst beim Landratsamt informiert darüber, was Vollzeitpflege ist und wie man zu Pflegeeltern werden kann. An diesem Abend geht es allgemein um die Vermittlung von Pflegekindern und ausdrücklich nicht um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die teils auch in Pflegefamilien untergebracht sind und für die separate Informationsabende angeboten werden.

Die Veranstaltung findet im Kleinen Sitzungssaal des Landratsamts Ostalbkreis, Stuttgarter Straße 41 in Aalen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich unverbindlich zu informieren. In den Kleinen Sitzungsaal gelangt man über den Haupteingang und die Nebentüre des Landratsamts von der Stuttgarter Straße und dem Rathaus her kommend.

Nach dem Informationsabend können sich die Teilnehmer für das kommende Vorbereitungsseminar für Pflegeeltern anmelden. Es umfasst vier Abende, beginnt im Oktober 2018 und endet im Dezember 2018.

Weitere Auskünfte sind erhältlich beim Pflegekinderdienst des Landratsamtes Ostalbkreis in Aalen unter 07361 503-1525 oder in Schwäbisch Gmünd unter 07171 32-4537.

Publiziert in Aalen

Im Stammwerk an der Stuttgarter Straße in Göppingen feiert der Modellbahnhersteller im September seinen Tag der offenen Tür. Egal ob Märklin, Trix oder LGB – am Freitag, den 14. und Samstag, den 15. September 2018 dürfen sich Besucher auf viele interessante Eindrücke freuen. Schließlich hat man nicht jeden Tag Gelegenheit, die Entstehung eines Modells vom Anfang bis zum Probelauf mitzuerleben. Das und noch viel mehr bietet die beliebte Veranstaltung auch in diesem Jahr.

Die wichtigsten Stationen laden zum Blick hinter die Kulissen ein. Wenn die Maschinen in der Druckgussabteilung loslegen, verwandelt sich das flüssige Metall in den Kessel einer BR 65, das Insider Modell 2018. Kaum weniger beeindruckend sind die Galvanik oder die Lackiererei.

Die Mitarbeiter werden alle Arbeitsschritte erklären und zeigen, weshalb so viele Hände an einer kleinen Lok arbeiten. Doch ein Modell ist mehr als die Summe seiner Teile. Das beweist die Endmontage. Aus Radsatz, Drehgestell, Chassis und Gehäuse wächst dort Schritt für Schritt das Modell zusammen.

Aktionen für Besucher

Für das Rahmenprogramm hat sich Märklin wieder einiges einfallen lassen. Diverse Kinderspiele mit und rund um die Eisenbahn gehören dazu. Auch für Essen und Trinken wird gesorgt. Das neue Märklineum eröffnet seinen ersten Bauabschnitt - mit einem neuen Service-Point, der auch einen Shop und eine Fundgrube beinhaltet. Das Programm zum Tag der offenen Tür wird regelmäßig aktualisiert, auf der Internetseite www.maerklin.de finden Besucher immer aktuelle Informationen.

Infos für Besucher

Termin: Freitag, 14. und Samstag, 15. September 2018
Ort: 73033 Göppingen, Märklin-Werk, Stuttgarter Straße 55–57
Zeit: jeweils 9–16 Uhr
Parken: an der EWS Arena, es verkehren Pendelbusse (beachten Sie bitte die Ausschilderung!)
Programm: Besichtigung der wichtigsten Abteilungen des Märklin-Werkes,
Rahmenprogramm mit Kinderspielen und Besucheraktionen
Erleben Sie die BR 44 1315 als imposantes Wahrzeichen in ihrem neuen Heimatbahnhof.
Weitere Infos unter www.maerklin.de

Über Märklin:

Das 1859 von Theodor Friedrich Wilhelm Märklin gegründete Unternehmen entwickelte sich von einer kleinen Fabrik für Blechspielwaren zum heute weltweit bekannten Marktführer im Modellbahnbereich. 1888 übernahmen die Söhne Eugen und Karl Märklin die Firma als Gebr. Märklin. 1891 präsentierten die Brüder auf der Leipziger Frühjahrsmesse erstmals eine Modelleisenbahn. Unter dem Dach der Firmengruppe Märklin befinden sich die drei Modelleisenbahnmarken Märklin, TRIX und Lehmann-Gartenbahn (LGB). Das Unternehmen beschäftigt im Stammwerk Göppingen und in Györ (Ungarn) derzeit knapp 1.200 Mitarbeiter.

Publiziert in Wirtschaft
Samstag, 15 September 2018 12:00

Remsi als Laterne bei den Umzügen im Remstal

Ab sofort gibt’s die Bastelanleitung für eine Bienen-Laterne auf www.remstal.de.
Schwäbisch Gmünd (rgs). Für die traditionellen Laternenumzüge im Herbst basteln Jahr für Jahr tausende Kinder wunderschöne Laternen. Die Remstal Gartenschau 2019 stellt für Kindergärten, Schulen, Vereine und Privatpersonen ab sofort unter www.remstal.de eine Bastelanleitung für eine Remsi-Laterne zur Verfügung. Dafür braucht es lediglich einen gelben und einen schwarzen Fotokarton, Transparentpapier, zwei Augen zum Aufkleben, einen schwarzen Stift, Draht, einen Laternenstab, ein grünes Band, Schere und Klebstift. Die ausführliche Anleitung gibt´s auf www.remstal.de.
Die Bienen-Laterne ist das zweite große Bürgerbeteiligungsprojekt der Remstal Gartenschau 2019. Seit Anfang des Jahres werden fleißig Bienen-Holzrohlinge bemalt, die im gesamten Remstal die Kreisverkehre und belebte Orte schmücken. Mehr als 36.000 Stück wurden schon vom Haus Lindenhof in Schwäbisch Gmünd produziert und ein Ende ist noch nicht in Sicht. „Wir freuen uns unheimlich, dass unsere Bienen-Aufsteller so gut ankommen und hoffen jetzt, dass bei den Laternenumzügen regelrechte Bienenschwärme zu sehen sind“, sagt Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019 GmbH.

Die Biene ist das Maskottchen der Remstal Gartenschau 2019. Wie die Biene sollen die Remstäler spätestens im kommenden Jahr von Ort zu Ort fliegen, um die neuen Gartenschau-Projekte zu erkunden. Außerdem möchte die Gartenschau auf die Bedeutung der gefährdeten Biene aufmerksam machen.
Publiziert in Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr lädt der Arbeitskreis Weltkindertag und das Kinder- und Jugendbüro wieder zum Weltkindertagsfest ein. Der Arbeitskreis Weltkindertag hat es sich 1995 zur Aufgabe gemacht, die Bedürfnisse der Kinder sowie deren Rechte in den Vordergrund seines Engagements zu stellen und im Rahmen des Weltkindertags der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Fest zum Weltkindertag im Rathaus und am Oberen Marktplatz macht das für die Familien auch sicht- und erlebbar. Die Schirmherrschaft übernimmt auch in diesem Jahr wieder Oberbürgermeister Richard Arnold. Das Weltkindertagsfest ist schon lange fester Bestandteil des Stadtgeschehens. 
Das Weltkindertagsfest wird um 11 Uhr durch die Rathausglocken eingeläutet. Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse eröffnet das Weltkindertagsfest und begrüßt alle Kinder, Besucherinnen und Besucher zum 24. Weltkindertagsfest in Schwäbisch Gmünd.

Um 12 Uhr wird das Projekt „Kommune Inklusiv“ gefeiert mit vielen Gmünder sozialen Trägern, dem Verein zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V., Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Richard Arnold und dem Ersten Bürgermeister Dr.Joachim Bläse. Das „Gmünder Kinderlied“ – Kinder mit und ohne Behinderung haben über Wochen gemeinsam geprobt- feiert Premiere. Eine gemeinsame Kunstaktion – Jugendarbeit und Inklusion- schlägt symbolisch die Brücke zwischen Weltkindertagsfest und dem Projekt „ Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd gemäß dem Motto“ Gemeinsam von Anfang an“.

Die Veranstalter freuen sich schon heute auf ein tolles Fest mit vielen Gästen und einem schönen Miteinander bei allen Aktionen und Programmpunkten. Geboten werden zahlreiche Angebote im Rathaus und bei gutem Wetter auch ums Rathaus herum. Der Arbeitskreis möchte darauf hinweisen, dass alle Angebote im Rathaus für Menschen mit Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer und Kinderwagenschieber mit dem Fahrstuhl problemlos zugänglich sind und bittet gleichzeitig darum, den Fahrstuhl für diese Besucherinnen und Besucher freizuhalten. 
Aktionen am Weltkindertag: 
Neu dabei:
- Remstalgartenschau, Remsi anmalen
- AG Zahngesundheit, Angelspiel
- Jugendkunstschule
- SJR
- Mobile Jugendarbeit, Getränkeverkauf
- Jugendarbeit mit dem Lesezelt
- Kunstaktion der Jugendarbeit- Bannergestaltung durch die Besucher*innen als symbolischer Brückenschlag zum
- Projekt „Kommune Inklusiv“
• Glitzertatoos, Kindergarten Sterntaler
• Kinderschminken, Kinderschutzbund 
• Luftballons rasieren ( Wettbewerb), Wippdu
• Caritas
• Kräutersalz herstellen, Freie Waldorfschule 
• Schatzsuche, Klosterbergschule
• Montesorri Initiative
• Glücksrad, AOK
• Stockbrot und „Gute-Tat-Männchen“ basteln, Pfadfinder
• Hände bedrucken, Aktion Familie
• Informationen zur Biene, Bienenzüchterverein
• Herr Duda der Drehorgelspieler 

Für die Stärkung ist auch gesorgt. Es gibt:
• Kaffee und Kuchen, St. Canisius
• Getränke, Mobile Jugendarbeit
• Pizza, Italienische Gemeinde
Informationen zum Arbeitskreis Weltkindertag
Der Arbeitskreis Weltkindertag wurde im Jahre 1995 gegründet. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal am Weltkindertag selbst, dem 20. September, ein großes Familienfest auf dem Johannisplatz und im Prediger in Schwäbisch Gmünd gefeiert. Mittlerweile besteht der Arbeitskreis aus 10 Mitgliedern: Caritas Ostwürttemberg, Eltern-Kind-Zentrum Wippidu, Klosterbergschule, Freie Waldorfschule, Deutscher Kinderschutzbund OV Schwäbisch Gmünd, Schulkindergarten Sterntaler der Lebenshilfe, „Aktion Familie“, der Verein „AhA“ (Aussiedler helfen Aussiedlern) und der Montessori Initiative, die mit Unterstützung des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Schwäbisch Gmünd erfolgreich zusammenarbeiten. Sie nehmen sich der Belange und Bedürfnisse der Kinder aus Schwäbisch Gmünd an und veranstalten mittlerweile jährlich das bereits etablierte und sehr erfolgreiche Weltkindertagsfest in Schwäbisch Gmünd.
Informationen zum Weltkindertag und der Kinderrechts-konvention (aus: Wikipedia)
Der Kindertag ist heute in vielen Kulturen der Erde ein Feiertag speziell für die Kinder und zugleich ein politischer Kampftag, der die Bedürfnisse der Kinder in das öffentliche Bewusstsein rücken soll.
Er geht zurück auf die Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder, zu welcher im August 1925 54 Vertreter verschiedener Staaten zusammenkamen und die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder verabschiedeten. Im Anschluss an die Konferenz führten diverse Regierungen einen Kindertag ein.
Als erster Staat der Moderne führte die Türkei unter Mustafa Kemal Atatürk schon 1920 einen "Tag des Kindes" ein.
1954 gab das Weltkinderhilfswerk der Vereinten Nationen eine Empfehlung heraus, der zufolge jeder Staat einen Tag zum so genannten Weltkindertag („Universal Children's Day“) erklären sollte. Damit sollte ein weltweites Zeichen für Kinderrechte gesetzt werden. Der Termin des Kindertages variiert sehr stark zwischen den einzelnen Staaten. Über 30 Staaten übernahmen jedoch von China und den USA den 1. Juni als Termin. Dieser wird auch als internationaler Kindertag bezeichnet.

Die UNO feiert den Weltkindertag am 20. November, dem Datum, an welchem sie im Jahre 1959 die Erklärung der Kinderrechte und im Jahre 1989 die Konvention der Kinderrechte beschlossen hat. Die Kinderrechtskonvention hat die größte Akzeptanz aller UN-Konventionen. Mit Ausnahme von zwei Staaten (USA und Somalia) haben weltweit alle Länder dieser Erde die Kinderrechtskonvention ratifiziert (193 mit Stand 6. Dezember 2006). (In den USA gab es übrigens die Todesstrafe auch für Kinder, was im Widerspruch zur Konvention steht. 2005 entschied der US Supreme Court, dass die Todesstrafe für Kinder verfassungswidrig ist.) Allerdings bedeutet die Tatsache der Ratifizierung nicht, dass es in den unterzeichnenden Staaten nicht noch immer massive Verletzungen der Kinderrechte gäbe. 
Die Kinderrechtskonvention
Im Originaltext braucht es 40 Artikel in sehr komplizierter und sicher nicht kindergerechter Sprache. Die UNICEF, die Kinderrechtsorganisation der UNO, fasst den 20 Seiten langen Text in zehn Grundrechten zusammen:
1. Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht
2. Das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit
3. Das Recht auf Gesundheit
4. Das Recht auf Bildung und Ausbildung
5. Das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung
6. Das Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln
7. Das Recht auf eine Privatsphäre und eine gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens
8. Das Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung
9. Das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause
10. Das Recht auf Betreuung bei Behinderung
In der Praxis heißt das, die Kinder haben das Recht in einer sicheren Umgebung ohne Diskriminierung zu leben. Sie haben das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung, Ausbildung und auf Mitsprache bei Entscheidungen, die ihr Wohlergehen betreffen.
In einem Zusatzprotokoll wird die Rekrutierung Minderjähriger (Kindersoldaten) geächtet.
Der Kindertag in Deutschland 
Während des kalten Krieges gestaltete sich der Kindertag in Ost und West sehr unterschiedlich, fand zu verschiedenen Terminen statt (DDR: 1. Juni, BRD: 20. September), hatte verschiedene Namen (DDR: „Internationaler Kindertag“, BRD: „Weltkindertag“) und unterschiedlichen Charakter: In der DDR wurde der Kindertag im Jahre 1950 eingeführt und war fortan üblicherweise ein herausragendes jährliches Ereignis im Leben der Kinder. So gab es üblicherweise Gratulationen und Geschenke von den Eltern, Schulausflüge und dergleichen. Im Westen hatte der Kindertag hingegen keinen so hohen Stellenwert im Leben der Kinder und auch keinen besonders großen Bekanntheitsgrad in der erwachsenen Bevölkerung, war also von der kulturellen Bedeutung her in etwa vergleichbar mit dem Tag des Wassers oder dem Tag des Baumes. Erst seit 1989 veranstaltet das Deutsche Kinderhilfswerk an diesem Tag öffentliche Kinderfeste.
Seitdem die DDR im Zuge der Wiedervereinigung in der Bundesrepublik Deutschland aufging, gilt als offizieller Termin des Kindertags der 20. September. Das wurde jedoch von der Bevölkerung der ehemaligen DDR nicht akzeptiert, so dass viele Eltern weiterhin mit ihren Kindern am 1. Juni feiern und auch öffentliche Kindertags-Veranstaltungen zu diesem Termin stattfinden.
Publiziert in Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 15. September, um 12 Uhr, findet der offizielle Startschuss zu dem Projekt „Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd“ statt. Zum Auftakt wird das Gmünder Lied am Weltkindertag, 15. September, um 12 Uhr, auf dem Marktplatz, gemeinsam gesungen.
Mit vielen Gmünder sozialen Trägern, dem Verein zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V., Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Richard Arnold und dem Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. 

Es gibt hierfür ein „Gmünder Lied für ALLE Kinder und Jugendlichen“ gedichtet. In neun Sprachen und in Gebärdensprache das uraufgeführt wird. Das ist erst der Anfang des Projektes, und das Lied soll wachsen und sich weiterentwickeln. Dazu sind alle Kinder, Jugendliche, Schulen, Kindertagesstätten und viele mehr eingeladen, bei dem Lied mitzumachen. Die Probe findet am Mittwoch, den 12. September, statt. Von 14 Uhr bis 16 Uhr in der Wissenswerkstatt Eule in Schwäbisch Gmünd beim Bahnhof. Das Motto ist: "Einfach kommen und gemeinsam Spaß haben beim Singen". Bei Fragen gibt: Barbara Herzer, Tel. 07171/603-5030 oder Sandra Sanwald, Tel. 07171/603-5071, Amt für Familie und Soziales, Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Auskunft.
Publiziert in Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd (sv). Mit dem offiziellen Baustellenbeginn am Freitag, 31. August, schreitet der Anbau für die zusätzliche Krippengruppe des städtischen Kindergartens „Am Eichenrain“ sichtbar voran. Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Ortsvorsteher Klaus-Peter Funk, Ortschaftsräte und Gemeinderäte, Jörg Seyfried, Architekturbüro Seyfried Psiuk, Peter Krebs, Leiter für Gebäudewirtschaft, Bernd Arnold, Bauleiter, Hugo Irdenkauf, Firma Irdenkauf, Barbara Stierl, kommissarische Kindergartenleitung, Regina Stöckle, Amt für Bildung und Sport, Abteilung Frühe Bildung und Sandra Rinderknecht mit den Kindern: Raphael und Jannik, Elternbeirat Lindach, waren beim Baustart vor Ort. 
Die Nachfrage nach Krippenplätze für die Betreuung der Kleinsten ab einem Jahr nimmt ständig zu, so der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Damit der Familienalltag mit Kleinkindern und Beruf funktioniert, bedarf es genügend freie Kitaplätze. Genau zum richtigen Zeitpunkt greift das Ausbauprogramm und beschert dem Kindergarten „Am Eichenrain“ eine Erweiterung für eine zusätzliche Krippengruppe mit 20 Kindergartenplätze unter drei Jahren. Das Bauvorhaben kostet insgesamt rund 270.000 Euro, so der Leiter der Gebäudewirtschaft, Peter Krebs. Der Rohbau soll voraussichtlich nächste Woche fertiggestellt werden und danach folgen die Rohgewerke bis Ende des Jahres. Der Architekt Jörg Seyfried, rechnet mit der Fertigstellung bis März 2019. Dann können die Kindergartengruppe im Frühjahr 2019 wieder in die bisherigen Räume im Kindergarten und in den Erweiterungsbau umziehen. 

Aktuell können im Kindergarten „Am Eichenrain“ 70 Kinder betreut werden. Diese verteilen sich auf zwei Kindergartengruppen in der Betriebsform verlängerte Öffnungszeiten mit sechs und sieben Stunden mit je 25 Kindern, sowie zwei Krippengruppen für je zehn Kinder mit sechs und sieben Stunden. Im evangelischen Kindergarten in Lindach werden in zwei Kindergartengruppen mit verlängerten Öffnungszeiten mit sieben Stunden 47 Kinder betreut. Hier gibt es eine Kindergartengruppe altersgemischt für fünf Kinder ab zwei Jahren. Im Kindergarten Domino Servite Schule e.V. können bis zu 37 Kinder ab drei Jahren (mit sechs Stunden Öffnungszeit) betreut werden.

Bedingt durch den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem ersten Lebensjahr ist die Stadt Schwäbisch Gmünd bemüht, das Angebot bedarfsorientiert auszubauen. In Lindach kam es Mitte letzten Jahres zu einer hohen Nachfrage nach Plätzen für Krippenkinder. Die vorhandenen Krippenplätze reichten nicht aus. Durch die Auslagerung einer bestehenden Kindergartengruppe als Außengruppe in die Eichenrainschule konnten Plätze geschaffen werden und die dringend notwendige zusätzliche Krippengruppe bereits zum 1. Januar dieses Jahres starten. In den Vorplanungen zur Schaffung der zusätzlichen Krippengruppe erschien es allen Beteiligten vor Ort am sinnvollsten am bestehenden Kindergarten “Am Eichenrain“ zu erweitern.
Publiziert in Schwäbisch Gmünd
Der Ostalbkreis ist der Landkreis in Baden-Württemberg, der die meisten Schwangeren über 40 Jahren hat. Im vergangenen Jahr waren fast ein Viertel aller schwangeren Frauen in Ostwürttemberg über 35 Jahre alt. Das berichtet die AOK Ostwürttemberg.

Spätgebärende sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Immer mehr Frauen entscheiden sich im Alter von über 35 Jahren für eine Schwangerschaft. In der Region Ostwürttemberg liegt der Anteil dieser Schwangerschaften bei 23 Prozent; so die Gesundheitskasse. Überraschend ist die hohe Quote von Schwangeren über 40 Jahren im Ostalbkreis. Der Landkreis belegt nach den Großstädten Freiburg, Stuttgart und Ulm den Spitzenplatz unter den Landkreisen im Land.

Das Durchschnittsalter der Mütter lag 2017 in Baden-Württemberg laut AOK-Statistik bei exakt 30 Jahren. Auch im Landesschnitt waren fast ein Viertel der Mütter bereits über 35 Jahre alt, 4,3 Prozent über 40. Wenig überraschend, findet das Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „In allen Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen verwirklichen Frauen ihren Kinderwunsch zunehmend in einem höheren Alter. In Deutschland ist das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes seit Ende der 1960er-Jahre stetig gestiegen.“

Im Ostalbkreis lag der Anteil der über 35-jährigen Schwangeren 2017 ein Prozent über dem Landesdurchschnitt von 22,4 Prozent. Im Landkreis Heidenheim liegt die Quote leicht darunter. Im Ostalbkreis ist der Anteil der über 40-jährigen Schwangeren mit 5,5 Prozent auffällig hoch. Hier belegt der Landkreis den 1. Platz unter den ländlich geprägten Landkreisen. Im Landkreis Heidenheim ist es anders gelagert. Mit drei Prozent belegt der Kreis den drittletzten Platz nach Biberach und Karlsruhe Land. 

Im Jahr 2000 sah es in ganz Ostwürttemberg noch anders aus. Lediglich 12,2 Prozent der Schwangeren waren über 35 und nur 2 Prozent über 40 Jahre alt, so das Statistische Landesamt Baden-Württemberg.

Schwangerschaften ab 35 Jahren werden als Risikoschwangerschaften eingestuft. Doch dies muss nicht zwingend auch der Fall sein: Das Alter der Frau allein entscheidet in den wenigsten Fällen darüber, ob eine Schwangerschaft risikoreich verläuft oder nicht. Erst ab dem 40. Lebensjahr, so die meisten Studien, nehmen klinisch relevante Risiken zu.

Ältere Schwangere sind, so Dr. Knapstein, aus ärztlicher Sicht sogar oft die besseren Patientinnen. „Frauen, die sich ihren Kinderwunsch spät erfüllen, nehmen in der Regel früh und regelmäßig an Vorsorgeuntersuchungen teil und entscheiden sich bewusst für einen gesunden Lebensstil, sie ernähren sich also überwiegend gesund, verzichten weitgehend auf Alkohol und Nikotin, bewegen sich regelmäßig, legen genügend Ruhepausen ein und gönnen sich ausreichend Schlaf. Außerdem sind sie häufig psychisch und emotional besser auf die Schwangerschaft und die Kindererziehung vorbereitet.“

Der Höhepunkt der Fruchtbarkeit liegt bei Frauen um das 20. Lebensjahr. Mit steigendem Alter nimmt also die Wahrscheinlichkeit schnell und unproblematisch schwanger zu werden ab. Aber Frauen heutzutage leben gesünder als noch vor 50 Jahren, weil sie sich besser ernähren, sich ausreichend bewegen können und weil sie besser vor Infektionen geschützt sind. Außerdem haben ältere Schwangere oft schon mindestens ein Kind und sind damit auch erfahren. „Daher sind sie oft ruhiger und entspannter als jüngere“, so Dr. Knapstein. „Und sie sind meist gut informiert.“ Wie in jedem Alter sollten sich jedoch gerade Frauen über 35 Jahren bei ihrem Frauenarzt umfassend über alle altersabhängigen Risiken hinsichtlich Schwangerschaft, Geburt und Kind informieren und später dann regelmäßig alle Vorsorgetermine wahrnehmen.

Publiziert in Sozial
Samstag, 11 August 2018 09:00

Morys und Traut besuchen Stadtranderholung

Dieser Besuch hat bereits Tradition: Auch in diesem Jahr schaute der VfR Aalen bei der Stadtranderholung der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Aalen auf der Kolpinghütte vorbei. In gespannter Erwartung empfingen die 72 Kids Torjäger Matthias Morys und Sascha Traut.

Beide trugen sich am Dienstag gegen Würzburg in die Torschützenliste ein und erhielten dafür nochmals einen kräftigen Applaus. Die Lagerteilnehmer hatten zahlreiche Fragen an das VfR-Duo vorbereitet, zum Abschluss gab es jede Menge Autogramme und Poster. Selbstverständlich durfte auch ein Gruppenfoto als Erinnerung an den Besuch nicht fehlen. Bereits am Vormittag war eine Abordnung der Kinderspielstadt „Ostalbcity“ zu Besuch beim Training der VfR-Profis und nutzte anschließend die Gelegenheit, Unterschriften von der gesamten Mannschaft zu sammeln.

Publiziert in Sport
Es gibt noch freie Plätze am Mittwoch, 29. August, und Donnerstag, 30. August, beim Workshop „Meet the beat“. Selbst Musik machen für große Kinder und Jugendliche.
Schwäbisch Gmünd (sv). Im Stadtteilzentrum Ost veranstalten die Jugendkulturinitiative JKI, Esperanza und der Verein OSTstadt e.V. am Mittwoch, 29. August, und Donnerstag, 30. August, von 10 Uhr bis 16 Uhr den Workshop „Meet the beat“ statt. Kinder und Jugendliche von zehn bis 18 Jahren können selbst Musik machen und dabei ausgehen von bekannten Melodien, Rhythmen oder Songs, um dann gemeinsam zu improvisieren und vielleicht am Ende des Workshops ein eigenes Stück zu machen oder auch zwei. Eigene Instrumente sollten mitgebracht werden, alles von Trommeln, Perkussion, Blasinstrumenten, Keyboard, Gitarre, Bass und weitere. Natürlich kann auch gesungen werden. In erster Linie geht es darum Lust auf Musik und Freude am Musizieren zu haben. Zum Abschluss gibt es ein kleines Fest mit Musik. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist über das Kinder- und Jugendbüro unter der Rufnummer: 07171/603-5011 oder direkt im Stadtteilzentrum Ost nötig. Die Barrierefreiheit ist vor Ort gegeben. 
Publiziert in Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd (sv). Die Kinderspielstadt „Turbulenzia“ findet in diesen Herbstferien vom 29. Oktober bis 2. November wieder statt. In der Kinderspielstadt „Turbulenzia“ werden wieder 90 junge Bürgerinnen und Bürger im Alter von acht bis 13 Jahre ihre eigene Stadt gestalten und organisieren. Ob in der Schneiderei, beim Radiosender, in der Theaterstation, in der Holzwerkstatt, oder in der Bäckerei - das ist nur eine kleine Auswahl der Berufe in „Turbulenzia“ - wird jede und jeder einen geeigneten Job finden und hat zudem die Möglichkeit in sämtliche Arbeitsbereiche reinzuschnuppern und sich verschiedensten Aufgaben zu stellen. Es gibt viel zu tun in so einer Stadt!
Für die geleistete Arbeit erhalten alle Bürgerinnen und Bürger ihren Lohn, mit dem sie dann ihren Lebensunterhalt bestreiten: Essen kaufen, Steuern bezahlen oder sich mal so richtig vergnügen. In allen Bereichen werden die Bürger natürlich wieder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der offenen Jugendarbeit sowie Studierenden von St. Loreto unterstützt. Zum Ausklang eines jeden „Turbulenzia“-Tages findet eine Bürgerversammlung statt. In dieser können die Bürger Fragen zum Stadtleben loswerden, sich beraten und Veränderungen beschließen und natürlich über so wichtige Dinge wie Steuern und Versicherungen oder das „Stadtfest“ diskutieren. 

„Turbulenzia“ öffnet ihre Stadttore vom 29. Oktober bis 2. November täglich von 9 bis 17 Uhr im städtischen Jugendhaus in der Königsturmstraße in Schwäbisch Gmünd. Teilnehmen können Schwäbisch Gmünder Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren, die Teilnehmergebühr beträgt 60 Euro. Die Anmeldung ist telefonisch möglich im Kinder- und Jugendbüro, Amt für Familie und Soziales, Marktplatz 37, Telefon 07171/603-5011.
Publiziert in Schwäbisch Gmünd
Seite 1 von 2