Das Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen startet mit einem interessanten Programm ins Wintersemester. Am Montag, 29. Oktober 2018 geht der Industriedialog Industrie 4.0 mit dem Thema „Autonome Systeme“ in eine neue Runde. Als neues Workshop-Format wird „Lunch & Learn“ für Industrieunternehmen angeboten.

Autonomes Fahren und Camping sind Gegensätze? Nicht unbedingt, denn Assistenzsysteme und digitale Dienste steigern Komfort und Sicherheit. Wie autonomes Fahren das Caravaning bereichern kann, zeigt der Vortrag am Montag, 29. Oktober 2018 an der Hochschule Aalen. Vortragsbeginn ist um 17.30 Uhr in der Aula: Der Industriedialog Industrie 4.0 startet im Wintersemester mit dem Thema „Autonome Systeme“. Beim Eröffnungsvortrag wird Dr. Rüdiger Freimann, Head of Research & Development Motor Caravan der Erwin Hymer Group aus Bad Waldsee, schildern, wie sich durch neue Technologien die Art und Weise verändert, wie wir reisen und mobilen Wohnraum nutzen.

Die Erwin Hymer Group hat als weltweit erstes Unternehmen die Erlaubnis erhalten, autonom-fahrende Reisemobile im öffentlichen Straßenverkehr zu erproben. Das System fährt vollkommen selbstständig. Das Fahrzeug wird zum Chauffeur. Rüdiger Freimann der Hymer Group bringt einen autonomen Caravan mit, der vom Publikum gerne besichtigt werden darf.

Die Technik ist vielversprechend: Beim autonomen Fahren kommt eine komplexe Sensorik zum Einsatz. Ziel ist die größtmögliche Absicherung durch redundante Systeme. Sensor Fusion bedeutet die Verknüpfung aller durch Sensoren erfassten Daten. Die Datenaufbereitung erfolgt mithilfe lernender Systeme auf Basis tiefer neuronaler Netze.

Prof. Dr. Michael Auer, Geschäftsführer Steinbeis Technologietransfer Stuttgart, spricht vorab das Grußwort. Die Veranstaltung wird vom Vorstand des Landesnetzwerk Mechatronik BW, Volker Schiek, moderiert. Regio TV wird die Veranstaltung aufzeichnen.

Das vollständige Programm und weitere Informationen zu den geplanten Veranstaltungen des „Industriedialogs“ der Hochschule Aalen gibt es unter www.hs-aalen.de/i40dialog. Der Vortrag kann auch im Live-Stream unter www.medienzentrum.htw-aalen.de/aalenlive.html verfolgt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Lunch & Learn – Mittagspause mal anders

Unter dem Motto „Lunch & Learn“ wird während der verlängerten Mittagspause in einem Hands-on-Workshop aktuelles Know-how zum Thema Industrie 4.0 vermittelt. Expertinnen und Experten präsentieren spannende und informative Themen. Der Workshop umfasst theoretische Blöcke und viel Praxis. Eine Zusammenfassung wird in einem Handout geliefert.

Das neue Weiterbildungsangebot „Lunch & Learn“ wird von der Steinbeis Transferplattform organisiert und wendet sich an Vertreter/innen von Industrieunternehmen, die in einem kompakten Workshop einen fundierten Überblick zum Thema Industrie 4.0 gewinnen wollen. Bei den einzelnen Terminen handelt es sich um eigenständige Modulen, die berufsbegleitend absolviert werden können.

Die drei Veranstaltungen im Wintersemester finden in kleinen Gruppen während der Mittagszeit im Zentrum Industrie 4.0 an der Hochschule Aalen statt. Mittagessen und Networking inklusive.

In einem weiteren Schritt sollen die Workshops auch als Zertifikatsmodule anrechenbar sein. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer Leistungspunkte, die im europäischen Hochschulraum vergeben werden und für ein weiterführendes Studium im In- und Ausland genutzt werden können.

Termine: freitags, 9. November, 23. November, 14. Dezember 2018, jeweils von 10 - 15 Uhr. Eine Anmeldung ist für alle drei Termine noch möglich. Weitere Info und Anmeldung: Simone Haag, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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explorhino bietet in den Herbstferien wieder ein volles Ferienprogramm an. Es gibt sowohl ein Halloween Spezial im explorhino Science Center als auch die digitale Welt in der Stadtbücherei. Weitere Angebote sind: Programmierung mit „Scratch Junior“, 3D-Druck und Löten einer Regenbogenlampe.

Bis Freitag, 26. Oktober 2018 können sich Kinder im Entdeckerkurs im explorhino Science Center Licht genauer anschauen und einfache „Camera Obscura“ bauen. In den Herbstferien wird es dann schaurig: Ab Samstag, 27. Oktober 2018 stellen die Kinder im Entdeckerkurs „Gruselschleim“ her und bringen Ohren zum Leuchten. Von Donnerstag, 1. November 2018 an wird es süß im explorhino Science Center. Im Entdeckerkurs „Projekt Kakao“ mörsern die Kinder Kakaobohnen und genießen dann den selbstgemachten Kakao.

explorhino in der Stadtbücherei

Wie in den letzten Jahren lädt die Stadtbücherei explorhino auch 2018 zu sich in die Aalener Innenstadt ein. Dieses Jahr bringt explorhino die Logik unserer digitalen Welt an die Experimentiertische. Auch ohne Computer finden die Kinder so einen Einstieg in die „Informationsverarbeitung durch Automatik“, kurz Informatik. Auch können kinderleichte Einstiege ins Programmieren ausprobiert werden. Die Tische von explorhino werden während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek von älteren Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden betreut. Gruppen und Kindergärten sollten sich anmelden.

Spaß mit Scratch

Mit der visuellen Programmiersprache „Scratch Junior“ können die Kinder schon im Grundschulalter spielerisch Programmieren lernen. Dieses Angebot findet am Dienstag, 30. Oktober 2018 von 10 Uhr bis 11:30 Uhr statt und ist für Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren geeignet. Kinder ab 12 Jahren können am Mittwoch, 31. Oktober 2018 von 14 Uhr bis 17 Uhr mit einem CAD-Programm ein kleines 3D-Objekt konstruieren und am 3D-Drucker ausdrucken. Am Freitag, 2. November 2018 dürfen Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren eine kleine Regenbogenlampe löten, die ständig die Farbe wechselt und natürlich darf dieses Werk mit nach Hause genommen werden.

Alle Informationen gibt es unter www.schuelerlabor.explorhino.de.
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KarMen Plus, das Mentoring-Programm der Hochschule Aalen, verabschiedete kürzlich 33 Absolventinnen. Nach einigen Monaten individuellem Mentoring, Gruppencoaching, Netzwerktreffen und Mentee-Stammtischen geht der diesjährige Durchlauf des Programms zu Ende.

„Wahnsinn, wie schnell die Projektlaufzeit vorbei ging“, begrüßte Eveline Rettenmeier, die Koordinatorin des Projekts, die Absolventinnen und Mentoren des KarMen Plus Mentoring Programms zur Abschlussveranstaltung an der Hochschule Aalen. Das vom Ministerium geförderte Projekt geht zu Ende.  KarMen Plus wird an das Career Center angegliedert und damit fester Bestandteil der Hochschule. „Der Kontakt, den Sie bei KarMen Plus knüpfen, besteht wahrscheinlich für das ganze Leben“, merkte Prorektor Prof. Dr. Harald Riegel an. Sein herzlicher Dank ging an die Führungskräfte, die den Studentinnen mit Rat und Tat bei der Karriereplanung zur Seite standen. Auf dieses Netzwerk könne man in Zukunft hoffentlich auch weiterhin bauen.

Um die „Selbstführung im Lebensfluss“ ging es beim Impulsvortrag von Carolin Morlock, Systemischer Coach und Beraterin in Organisationen sowie Leitung der Kontaktstelle Frau und Beruf Ostalbkreis. „Gelassenheit wird einem nicht angeboren, man muss sie üben: durch Selbstreflexion, Selbstbeherrschung und emotionale Selbstführung,“ gab Morlock den Zuhörern mit auf den Weg.

In ihrem Rückblick auf die vergangenen Jahre stellte Projektkoordinatorin Eveline Rettenmeier den Teilnehmerkreis und das Begleitprogramm der vergangenen Jahre vor. „Gemeinsam starteten wir im Sommersemester 2016, weitere vier Durchgänge des studentischen Mentorings schlossen sich in den Folgesemestern an,“ berichtete Rettenmeier. Zusätzlich wurde mit Beginn des Wintersemesters 2016/17 das Programm speziell für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Hochschule erweitert. Das Wissenschaftsmentoring unterstützte vor allem in den Gruppencoachings die Teilnehmerinnen bei der Planung und Entwicklung ihrer wissenschaftlichen Laufbahn. „Auf der einen Seite bin ich wehmütig, dass die Zeit so schnell verging, auf der anderen Seite aber auch sehr stolz, dass wir 74 Teilnehmerinnen in dieser Zeit begleiten durften und durch die Coachings, unterschiedlichen Seminarangebote und Vernetzungsmöglichkeiten sicherlich wichtige Impulse für die persönliche beziehungsweise individuelle Karriereplanung mitgeben konnten,“ freute sich Rettenmeier.

„Erfolg ist nicht nur auf den beruflichen Kontext bezogen, sondern auch auf den privaten Erfolg“, berichtete die ehemalige Mentee Fabienne Okafor und blickte auf ihre Erfahrungen aus dem KarMen Plus-Programm zurück. Mit ihrem Mentor, dem Optimierungsexperten Michael Vaas, war sie während des Tandems oft in Kontakt. Besonders in Erinnerung ist ihr ein telefonisches Bewerbertraining geblieben, bei dem sie Vaas spontan telefonisch auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet hat. Dankbar blickt Fabienne Okafor auf die Teilnahme am Programm und auf die gesammelten Erfahrungen zurück.

„Das Schöne daran ist, das KarMen auch nach Ende der Projektlaufzeit fester Bestandteil an der Hochschule bleibt,“ verkündete die Projektkoordinatorin am Ende ihres Vortrags. Das sei nicht zuletzt durch das Engagement der über 50 aktiven Führungskräfte möglich geworden, denen ein explizites Dankeschön galt. Der nächste Durchgang startet Ende November 2018 über das Career Center der Hochschule Aalen.

Info: Seither ist KarMen Plus ein Projekt der Hochschule Aalen, unterstützt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg unter Beteiligung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Ab November wird ein neuer Durchgang mit den Studentinnen über das Career Center der Hochschule angeboten. Weitere Informationen unter: www.hs-aalen.de/mentoring.

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Der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN wird jährlich für herausragende lokale Nachhaltigkeitsinitiativen vergeben. Verliehen wird er auf dem Netzwerk21Kongress, dem bundesweiten Fortbildungs- und Netzwerkkongress für lokales Nachhaltigkeitsengagement. Das Referat für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Aalen war gleich zweimal nominiert.

Dieses Jahr hatte sich die Hochschule Aalen mit zwei Projekten beworben: Reallabor Aalen und Projektmethode ESPRESSO. Unter den über hundert eingereichten Projekten wurden zwanzig für den Preis nominiert, und beide Projekte der Hochschule Aalen waren dabei. Da die Veranstalter für jedes nominierte Projekt einen Repräsentanten eingeladen hatten, reisten Prof. Dr. Ulrich Holzbaur, Leitung ESPRESSO, und Vanessa Vanini, Referentin für Nachhaltige Entwicklung, ins Umweltbundesamt nach Dessau. Parallel dazu fand eine zweitägige Netzwerk21-Konferenz mit einem intensiven Austausch zu Grundlagen, Initiativen und Erfahrungen im Bereich lokaler und globaler Nachhaltiger Entwicklung statt.

Bei der Auszeichnung im Umweltbundesamt wurden beide Projekte vorgestellt: In der Kategorie „Nachhaltige Stadt-, Gemeinde- und Regionalentwicklung” war das Reallabor Aalen nominiert. Schwerpunkt des Reallabors Aalen ist die Transformation zu einer zukunftsfähigen Kommune durch Projekte zur Nachhaltigen Entwicklung durch Lehrende und Studierende der Hochschule Aalen mit Gruppen der Lokalen Agenda21, Stadtverwaltung und weiteren Akteuren. „Ein hervorragendes Beispiel ist das Umweltmanagementsystem Grüner Aal für Schulen. Damit kommt die Hochschule Aalen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nach und forscht an aktuellen Themen“, erklärte Ulrich Holzbaur.

In der Kategorie „Bildung und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung” war die Projektmethode ESPRESSO nominiert. ESPRESSO leitet sich von der Bezeichnung “Experience Science and Practical Relevance and learn Sustainability via Sustainability PrOjects” ab. Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen setzen Projekte um, die sowohl Gestaltungskompetenzen als auch fachspezifische Inhalte bezüglich Nachhaltiger Entwicklung fördern. Gleichzeitig sind sie wichtige Maßnahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Stadt.

Ulrich Holzbaur: „In beiden Kategorien siegten jeweils hervorragende Projekte, von denen wir auch Anregungen mitnehmen konnten. Im nächsten Jahr wollen wir uns gemeinsam mit der Stadt Aalen wieder bewerben.“

Mehr Info: https://www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen/zeitzeichen-2018
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Der Hörsaal der Hochschule Aalen war mehr als voll als Prof. Dr. Burkhard Heine den Kindern und Eltern in der ersten Kinder-Uni dieses Semesters erzählte, was wir Menschen alles der Natur nachgebaut haben.

Bienenwaben und Lotusblüten, diese Begriffe kennen viele und wissen über deren Können Bescheid. Auch einige der 90 Kinder und 70 Erwachsenen, die letzten Samstag die Kinder-Uni von Prof. Dr. Burkhard Heine an der Hochschule Aalen besuchten, wussten das schon. Wer aber weiß, dass nicht nur der Eifelturm – gebaut zur Weltausstellung 1989 in Paris – der Natur nachempfunden ist, sondern auch der papierene japanische Pavillon der Weltausstellung in Hannover 2000? Er war aus Altpapier gebaut. Trotzdem konnte sein Dach immense Schneelasten tragen. Beide Bauwerke bilden die Stab- und Plattenkonstruktionen ab, die Tiere und Pflanzen uns Menschen seit Jahrmillionen vorleben.

Prof. Heine erzählte den großen und kleinen Zuhörern auch, was wir Menschen von den Eisbären gelernt haben. Glasfaserkabel und Häuserdämmung sind die technischen Produkte. Über viele weitere Tiere und Pflanzen staunten die äußerst aufmerksam zuhörenden Kinder nicht schlecht als sie deren Häute, Schalen und Inneres höchstaufgelöst in den Aufnahmen mit dem Elektronenmikroskop sahen. Dann kam die spannende Frage: „Was macht die Natur noch, damit nichts kaputt geht? Wie wappnen sich Bäume gegen Stürme?“ Ein mutiger Junge half dem erfahrenen Professor, solch einen Unfall mit Styropormodellen nachzumachen. Siehe da, auch hier ist die Natur Weltmeister. Besser als sie es macht, können Winkel nicht gebogen werden, um das Reißen der Stämme und Brechen der Äste zu verhindern. Mit neuen Ideen für den Bau eines stabilen Fahrrades wurden die Kinder ins Wochenende verabschiedet.

Schon am kommenden Samstag lädt die nächste Kinder-Uni um 10:30 Uhr in die Hochschule Aalen ein. Diesmal geht es darum, wie es überhaupt möglich ist, dass man mit Zahlen zählen kann. „Was bloß hat es mit der Null auf sich?“ und einiges mehr wird Prof. Dr. Wilhelm Kleppmann kurzweilig beantworten und dafür sicherlich wieder nicht nur den Kopf, doch auch die Finger zu Hilfe nehmen.

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Leichtbau ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Austausch zu aktuellen Fragestellungen hierzu und das Netzwerken mit wichtigen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft der Region stehen im Mittelpunkt des „Technologietag Leichtbau Regional“. Hochschule Aalen, IHK Ostwürttemberg und weitere Partner laden am Dienstag, 23. Oktober 2018 zum zweiten Mal in das Forum Gold und Silber in Schwäbisch Gmünd ein.

SCHWÄBISCH GMÜND Leichtbaukonzepte und -konstruktionen werden inzwischen branchenübergreifend in der Fertigung eingesetzt. Entscheidend sind insbesondere auch smarte Materialien, neue Methoden zur Simulation und intelligente Produktionstechnologien. Sowohl zu diesen Themen als auch zu Design, Topologieoptimierung und 3D-Druck bietet der Technologietag Leichtbau Regional spannende Vorträge von Experten aus der Region. Durch Beiträge aus Wissenschaft und Wirtschaft kann das große Potenzial des Leichtbaus umfassend präsentiert werden. Zu den Referenten zählen beispielsweise Vertreter der Unternehmen Altair GmbH, Franke GmbH, Gaugler & Lutz, INNEO Solutions GmbH, Robert Bosch Automotive Steering GmbH. Dabei werden auch von der SmartPro-Partnerschaft aktuelle Fragestellungen und Forschungsergebnisse vorgestellt. Veranstaltet wird der Technologietag Leichtbau Regional gemeinsam von sieben Partnern: IHK Ostwürttemberg, Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, Stadt Schwäbisch Gmünd sowie Leichtbau BW GmbH, Hochschule Aalen und Technologiezentrum Leichtbau.

Programm und Anmeldung: www.ostwuerttemberg.ihk.de, Seitennummer 135113170
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Eine positive Nachricht gab es beim 8. Cluster-Forum Baden-Württemberg am vergangenen Donnerstag für den Ostalbkreis: Im Rahmen des Förderaufrufs "Regionales Innovationsmanagement" hatte sich das Landratsamt gemeinsam mit der Hochschule Aalen um Fördermittel beworben und wurde dafür ausgezeichnet. Das Wirtschaftsministerium hatte Fördermittel in Höhe von insgesamt 1,6 Millionen Euro ausgelobt. Elf Preisträger aus ganz Baden-Württemberg können sich nun auf einen Anteil davon freuen.

Ziel des Förderaufrufs war es, die Vernetzung innerhalb der Region zum Thema Innovationen voranzutreiben, denn dort sieht die Landesregierung in ganz Baden-Württemberg Handlungsbedarf. "Es geht darum, dass alle auf Innovationen ausgerichteten Akteure sich besser koordinieren, wenn möglich auch Doppelstrukturen abbauen und gemeinsam Potenziale der Region erkennen und definieren", so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Das prämierte Projekt T-REGIO des Ostalbkreises und der Hochschule Aalen steht für "Transfermanagement und regionale Innovationsförderung Ostalb". Neben einer Evaluierung der bisherigen Maßnahmen ist auch eine dauerhafte Etablierung einer Transferstelle an der Hochschule geplant. Von hier aus können Innovationsprozesse nicht nur besser identifiziert werden, sondern auch beschleunigt und nachhaltig gestaltet werden.

Nach erfolgreicher Umsetzung von Projekten als "WINRegion" in Baden-Württemberg ist die erneute Förderung für den Ostalbkreis eine ideale Ergänzung. So werden die bisher erreichten Ziele und Erkenntnisse bestmöglich weiterentwickelt. Es soll außerdem ein zusätzlicher Beitrag zur Unterstützung vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen geleistet werden, der positive Strahlkraft für den gesamten Landkreis hat. 

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Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, feiert am Donnerstag, 11. Oktober seinen 60 Geburtstag. Seit 2008 leitet Schneider die Geschicke der Hochschule. In seinen beiden Amtszeiten wurde sie jährlich zur forschungsstärksten Hochschule für angewandte Wissenschaften im Land gekürt. Die Studierendenzahl hat sich mehr als verdoppelt. Gemeinsam mit Stadt, Region und Land trieb und treibt Schneider Bauprojekte wie das Innovationszentrum, das explorhino Science Center, zwei neue Forschungszentren und den künftigen Waldcampus voran.

„Ein Traumjob!“ freute sich Schneider schon bei seiner Ernennung zum Rektor 2008.  Das hat der Jubilar bereits erkannt, als er von 1996 bis 2001 an der Hochschule arbeitete, als Professor in Werkstoffkunde und ab 1999 als Prorektor. Zunächst als Abteilungsleiter der Werkstoffforschung bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. 2005 zog es Schneider nach Palo Alto, Kalifornien, USA: Bis zu seinem Amtsantritt als Rektor der Hochschule Aalen war er Forschungsleiter der Robert Bosch Corporation. 

Die Hochschullandschaft hat sich seit 2008 rasant weiterentwickelt. Das prägt auch die beiden Amtszeiten von Gerhard Schneider, der 2015 wiedergewählt wurde. Hochschulen sind relevante Akteure. Hinzu kommen Aufgaben wie die Weiterbildungsakademien, explorhino sowie Startup- und Transferaktivitäten. Die Hochschule Aalen und ihr Rektor gestalten den radikalen Wandel von Technologien mit, ob in Sachen Digitalisierung, Mobilität oder erneuerbare Energien.

Besonderes Anliegen Schneiders ist die Weiterentwicklung der Qualität in Lehre und Forschung. Der enge Austausch und Kooperationen mit der regionalen Wirtschaft sowie die Stärkung der Hochschule im nationalen und internationalen Wettbewerb sind wichtige Arbeitsfelder des Rektorats. Sichtbare Zeichen hierfür sind erfolgreiche Forschungsprojekte in den wichtigen Zukunftsfeldern, die wiederholte Spitzenposition unter den forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie die Etablierung der Hochschule als Gründerhochschule und Weiterbildungsakademie. Bauliche Erfolge sind das Innovationszentrum, zwei neue Forschungsgebäude auf dem Campus und der Aufbau von explorhino an der Hochschule Aalen, das ebenfalls ein neues Gebäude bekommen hat

„Wir sind eine sehr gute Hochschule mit einem breit aufgestellten Fächerspektrum, das sich durch einen ausgewogenen Mix aus Theorie, Anwendung und Forschung auszeichnet“, sagt Gerhard Schneider. Die Hochschule profitiere auch von einem sehr guten Netzwerk zu den Unternehmen. „Insbesondere das wichtige Feld der Digitalisierung wollen wir kräftig weiterentwickeln“, freut sich Gerhard Schneider auf die nächsten Jahre.

Über die Hochschule hinaus ist Gerhard Schneider ebenfalls sehr engagiert: Er ist Mitglied im Vorstand der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg e.V. (HAW BW e.V.), wo er sich unter anderem mit seinen Rektorenkollegen für die Weiterentwicklung der Forschung an den HAW stark macht. Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) ehrte Gerhard Schneider vergangene Woche mit dem „DGM-Pionier“ und wählte ihn zum Vizepräsidenten.

Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler gehört zu den ersten Gratulanten: „Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider ist der starke Motor, der Forschung und Lehre in der Region befördert. Seit zehn Jahren ist er ein absolut verlässlicher Partner für die Stadt Aalen: Gemeinsam wurde beispielsweise die Expansion der Hochschule Aalen vorangetrieben. Bei der geplanten Neugestaltung der Hochschule auf dem Waldcampus kämpft Gerhard Schneider sprichwörtlich Seit‘ an Seit‘ mit der Stadt für den Ausbau der Attraktivität des Hochschulstandorts. Ich schätze sein lösungsorientiertes Vorgehen sehr.“ 

Vita Prof. Dr. Gerhard Schneider

Den Grundstein für seine Berufslaufbahn legte Gerhard Schneider an der Universität Stuttgart: Dort studierte er ab 1977 Werkstoffwissenschaften. 1980 wechselte er an das Max-Planck-Institut für Metallforschung, an dem er auch promovierte. Der Hochschulrektor hat in seiner beruflichen Laufbahn darauf Wert gelegt, die Arbeitsweise in anderen Ländern kennenzulernen. So ging Schneider 1988 als Gastprofessor nach Brasilien, an die Universidade de São Paulo, Instituto de Física, bevor er 1989 als Projekt- und Gruppenleiter in die Forschung der Robert Bosch GmbH einstieg. Von 1996 bis 2001 lehrte Schneider als Professor an der Hochschule Aalen, ab 1999 war er Prorektor. Nach dieser Amtszeit kehrte Gerhard Schneider noch einmal in die Industrie zurück. Zunächst als Abteilungsleiter der Werkstoffforschung bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. 2005 zog es ihn nach Palo Alto, Kalifornien, USA. Bis zu seinem Amtsantritt als Rektor an der Hochschule Aalen im Januar 2008 war Schneider bei Robert Bosch Leiter der Forschung Nordamerika. Gerhard Schneider ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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explorhino lädt zu neuen Terminen im Oktober ein: Am kommenden Wochenende starten die Kinder-Unis ins neue Semester. Prof. Dr. Burkhard Heine startet am Samstag, 13. Oktober, mit einer Reise durch die Natur. Am Samstag, 20. Oktober, dreht sich mit Prof. Dr. Wilhelm Kleppmann alles rund ums Zählen und Zahlen. Die Kinder-Unis finden jeweils im Audimax, Beethovenstraße 1., statt.

Am kommenden Samstag, 13. Oktober, reist Prof. Dr. Burkhard Heine ab 10.30 Uhr durch die Evolution der belebten Natur. Was haben sich die Ingenieure von der Natur abgeschaut? Welches Patentrezept haben Bäume gegen Risse entwickelt?  Diesen Fragen und weiteren Fragen geht der Professor in seiner Vorlesung nach und macht mit Hilfe von Styropormodellen interaktive Versuche.

Rund ums Zählen und um Zahlen dreht sich alles in der Kinder-Uni am Samstag, 20. Oktober, um 10.30 Uhr. Warum kann man mit Zahlen zählen? Bei der Kinder-Uni werden Zahlen und mit ihnen auch die Mathematik spannend. Denn: Prof. Dr. Wilhelm Kleppmann weiß die Antwort.

Die Vorlesungen der Kinder-Uni sind für Kinder ab der zweiten Klasse geeignet. Gerne können auch Eltern und Großeltern mitkommen. Im Anschluss an die Vorlesungen können manche Geräte ausprobiert und das Gehörte angewendet werden. Veranstaltet wird die Kinder-Uni jeweils im Audimax, Beethovenstraße 1. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter: www.schuelerlabor.explorhino.de.

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Fast überall in der Welt sind liberale Demokratien bedroht und konservative Nationalismen im Aufstieg begriffen. Der britische Historiker Timothy Garton Ash sieht darin eine weltweit zu beobachtende „antiliberale(n) Konterrevolution“.

Im Rahmen des Semesterthemas „Demokratie in der Krise“ im Studium Generale, veranstaltet von der vhs Aalen zusammen mit der Hochschule und dem Kulturamt der Stadt Aalen, wird PD Dr.phil.habil Renate Syed in ihrem Vortrag am Montag, 15. Oktober um 18 Uhr die indische Entwicklung in globale Zusammenhänge einordnen, aber auch die historischen und kulturellen Besonderheiten Indiens aufzeigen, die zur Popularität der BJP und Modis führten und die Situation der Minderheiten beleuchten.

Der Vortrag ist kostenlos und findet in der Hochschule Aalen, Beethovenstraße 1 statt. 

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