Mit mehr als 150 teilnehmenden Studierenden des Studienbereichs Gesundheitsmanagement der Hochschule Aalen und neun Unternehmen aus den unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsbranche war die Veranstaltung „Step In – Dein Schritt in eine gesunde Karriere“ ein voller Erfolg. Bei Fachvorträgen und im Dialog mit Unternehmensvertretern nutzten die Studierenden die Chance zu netzwerken.

Im Rahmen des Moduls „Stakeholdermanagement“ organisierten die Studierenden des dritten Semesters im Masterstudiengang Gesundheitsmanagement erstmals die Veranstaltung „Step In – Dein Schritt in eine gesunde Karriere“ unter der Leitung von Professor Dr. Anke Rahmel und Professor Dr. Tobias Nemmer.

Neun Unternehmen aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens, darunter unter anderem Krankenkassen, Träger von Gesundheitseinrichtungen und Beratungsunternehmen, waren bei der Veranstaltung vor Ort. Sie ermöglichten den Studierenden sich über die vielfältigen Berufsfelder und Karrierechancen in der Gesundheitsbranche zu informieren und wertvolle Kontakte für Werkstudententätigkeiten, Praktika, Abschlussarbeiten und ihren persönlichen Karriereeinstieg zu knüpfen.

Mit Ökotrophologin Carolin Nössler, Sportwissenschaftler Raimund Bosch und Finanzberater Dominik Saulér gewährten drei rennomierte Gastreferenten den Studierenden interessante Einblicke in die Ernährungswissenschaften, Sportwissenschaften und Karriereperspektiven. Ein umfangreiches Jobboard mit interessanten Stellenangeboten aus dem Gesundheitswesen, ein Stand des Akademischen Auslandsamts der Hochschule Aalen und ein Quiz für die Studierenden mit Fragen zu den Ausstellern rundeten das Veranstaltungsprogramm ab.

Das positive Feedback von Teilnehmern, Unternehmen und Professoren bestätigte den Studienbereich Gesundheitsmanagement als attraktiven und praxisnahen Kooperationspartner. Aufgrund des Erfolgs soll „Step In“ künftig zu einer nachhaltigen Veranstaltungsreihe des Studienbereichs Gesundheitsmanagement weiterentwickelt werden. Damit heißt es auch nächstes Jahr wieder: „Step In – Dein Schritt in eine gesunde Karriere“.

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Am 10. Dezember wird der Physik-Nobelpreis in Stockholm mit einer Besonderheit vergeben: Alle Preisträger manipulieren Licht. Donna Strickland erhält den ehrwürdigen Preis zusammen mit Gérard Mourou. Sie entwickelten eine Methode, mit der sich hochenergetische, ultrakurze Laserpulse erzeugen lassen. Mit ihren Arbeiten haben die Wissenschaftler die Laserphysik revolutioniert, so das Nobelpreiskomitee. Was das mit der Hochschule Aalen zu tun hat? Das zukunftsorientierte LaserApplikationsZentrum hat bereits 2017 einen Ultrakurzpulslaser (UKP) beantragt, um mit diesem nun nobelpreisprämierten Verfahren forschen zu können. Mit 1,6 Millionen Euro ist der Laser die bisher größte Einzelinvestition der Hochschule.

„Wir werden mit dem UKP-Laser Metalle hochpräzise ohne Wärmeeinfluss bearbeiten können. Transparente Materialien, wie beispielsweise Glas, lassen sich jetzt sogar innerhalb des Bauteils strukturieren oder schweißen“, erklärt Prof. Dr. Harald Riegel, Leiter des LaserApplikationsZentrums (LAZ) und Forscher im strategischen FH-Impulsprojekt SmartPro (Smarte Materialien und intelligente Produktionstechnologien für energieeffiziente Produkte der Zukunft). Der Aalener Ultrakurzpulslaser wird aktuell fertiggestellt und Anfang 2019 im LAZ in Betrieb genommen. Sebastian Enderle, Masterstudent im Studiengang „Advanced Material and Manufacturing“, freut sich darauf, mit dem nobelpreisprämierten Verfahren forschen zu dürfen. „Die ultrakurzen Laserpulse eröffnen uns völlig neue Möglichkeiten, die wir nun für industrielle Anwendungen zugänglich machen werden“, sagt der Student begeistert.

Dass man Licht als Werkzeug nutzen kann, erkannten Physiker mit dem Aufkommen des Lasers bereits in den 60er Jahren. Im James-Bond-Film „Goldfinger“ von 1964 wird ein Laserstrahl gezeigt, mit dem sich Metall – und Geheimagenten – zerschneiden lassen. Doch das war erst der Beginn der physikalischen Anwendungen des Lasers.

Anfang der 1980er waren die Laserforscher allerdings vorerst an ihre Grenzen gestoßen: Die Erzeugung noch energiereicherer ultrakurzer Laserpulse gelang nicht mehr, ohne dabei Anlagenteile zu zerstören. Die Kanadierin Donna Strickland und ihr damaliger Doktorvater Gérard Mourou hatten die zündende Idee, die Pulse außerhalb des Lasergeräts zu verstärken. Dazu dehnten sie zuerst die Pulslänge (Pulsdauer), wodurch die Spitzenenergie des Pulses auf ein ungefährliches Niveau gesenkt werden konnte. Im Anschluss verstärkten sie das gedehnte Lichtbündel mit einem herkömmlichen Verfahren und führten ihm so Energie zu. Nach jahrelangen Versuchen gelang es ihnen schließlich, mit ihrem bahnbrechenden Verfahren ultra-kurze und energiereiche Laserpulse zu generieren, indem sie die verstärkten, gedehnten Laserpulse wieder komprimierten. Die Spitzenleistung dieser extrem kurzen Laserpulse reicht weit über den Gigawattbereich hinaus und ist größer als die Leistung mehrerer Kraftwerke. Die sogenannte chirped pulse amplification (CPA), also die Verstärkung ultrakurzer Pulse, war geboren.

Weit mehr Einsatzgebiete als Augenoperationen

Diese entscheidende Arbeit, ihre allererste wissenschaftliche Veröffentlichung überhaupt, publizierte Strickland 1985 im Alter von 26 Jahren. Sie ist nach Marie Curie (1903) und Maria Goeppert-Mayer (1963) erst die dritte Frau überhaupt, die mit einem Physik-Nobelpreis geehrt wird. Eine der bekanntesten Einsatzmöglichkeiten der ultrakurzen Bearbeitung ist beispielsweise die Augenoperation bei Fehlsichtigkeit. Heute ist die CPA die Standardtechnik für alle Anwendungen, in denen extrem hohe Laserpulsenergie benötigt wird. Im Maschinenbau werden so Metalle abgetragen. Im Gegensatz zur bisherigen Laserbearbeitungstechnologie, bei der stets Wärme in das Werkstück gelangt, ist nun aufgrund der extrem kurzen Einwirkzeit eine „kalte Lasermaterialbearbeitung“ möglich. Dabei werden kleinste Materialmengen exakt und rückstandsfrei abgetragen. Auf diese Weise werden beispielsweise sehr filigrane Löcher für Kraftstofffilter gebohrt. Auch wo Oberflächen präzise modifiziert und funktionalisiert werden müssen, kommt der Ultrakurzpulslaser zum Einsatz.

An der Hochschule wird allerdings auch an der Zukunft der Mobilität gearbeitet. Sebastian Enderle wird deshalb im Rahmen eines Forschungsprojekts Energiespeicher für Elektrofahrzeuge verbessern. In Vorarbeiten wurden gemeinsam mit dem Aalener Institut für Materialforschung mit Hilfe des Lasers bereits vielversprechende Ergebnisse erzielt. Der 25-Jährige arbeitet an diesem Forschungsprojekt und hat dafür sogar eine Anstellung bei Bosch im Allgäu eingetauscht. „Die Ultrakurzpulsbearbeitung wird der deutschen Industrie viele Wettbewerbsvorteile bieten, sofern wir sie nutzen. Mit dem Know-How, das ich in Aalen erwerbe, verschaffe ich mir und der Hochschule garantiert einen großen Vorsprung“, ist sich Enderle sicher. „Die ersten Ergebnisse mit einem Laser sind sehr positiv ausgefallen. Dadurch lassen sich die  Lithium-Ionen-Batterien in Zukunft sicherlich schneller laden“, ergänzt der Student begeistert.

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Der Studiengang Kunststofftechnik der Hochschule Aalen hat für das Kunststoffverarbeitungslabor eine neue Spritzgussmaschine erhalten. Die vollelektrische Maschine des Typs 520A der Firma Arburg GmbH ist auf dem neuesten technologischen Stand. Ein physikalisches Schäummodul, in dem ein hyperkritisches Fluid zum Kunststoff gemischt wird, ist ein wichtiges Ausstattungsmerkmal der Spritzgießmaschine. Durch die Schäumung werden Leichtbauteile vollautomatisch in einem kontrollierbaren Prozess für Großserien herstellbar.

Überlassen wurde die Maschine, deren Gesamtwert mehr als 350.000 Euro beträgt, als Dauerleihgabe von der Firma Arburg. Ziel der Kooperation zwischen Arburg und der Hochschule Aalen ist es, mit der neuen Maschine und der Sonderausstattung für das physikalische Schäumen die Forschungsaktivität im Bereich der geschäumten Leichtbauspritzgussteile zu erhöhen. Der neue Verarbeitungsprozess wird von den wissenschaftlichen Mitarbeitern im Kunststoffverarbeitungslabor zur Optimierung des Verfahrens sowie der Entwicklung von weiteren Anwendungsfeldern eingesetzt. „Durch das neue Verfahren entstehen in unserem Kunststoffverarbeitungslabor viele neue Möglichkeiten auf dem Gebiet des physikalischen Spritzgießens. Außerdem erweitert es die Lehrinhalte im Bachelorstudiengang Kunststofftechnik und den Masterstudiengängen Polymer Technology und Leichtbau“, freut sich Prof. Dr. Karl-Hans Leyrer, Leiter des Verarbeitungslabors Spritzgießen.

Optimale Ergebnisse beim Schäumprozess

Beim Spritzgießen werden thermoplastische Kunststoffe – sogenannte wiederaufschmelzbare Kunststoffe – mittels hohem Druck in das Werkzeug eingespritzt, um die Bauteile in Form zu bringen. Beim physikalischem Schäumen dagegen werden niedrigere Drücke benötigt und somit auch weniger Energie, um ein Bauteil herstellen zu können. Das komprimierte Gas wird dem geschmolzenen Kunststoff zugeführt und expandiert während des Einspritzens im Werkzeug. Damit wird eine feinporige Gefügestruktur im Bauteil erzeugt und Einfallstellen, die in Form von Vertiefungen an der Formteiloberfläche auftreten, beseitigt. Je nachdem, wie der Verarbeitungsprozess abläuft und optimiert wird, verändern sich die Zellstrukturen und die mechanischen Eigenschaften des gefertigten Bauteils. „In einem Forschungsvorhaben sollen weitere Anwendungsmöglichkeiten erarbeitet und die Prozessverständnisse vertieft werden“, erläutert Udo Grabmeier, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kunststoffverarbeitungslabor. Toll sei auch, dass die neue Maschine äußerst leise und, aufgrund der servoelektrischen Antriebe, sehr präzise arbeite. „Dadurch kann man sich während des Betriebs der Maschine in normaler Lautstärke unterhalten, was im Vergleich zu hydraulischen Maschinen meist nicht möglich ist“, sagt Grabmeier und lacht.

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Die Hugo Rupf-Stiftung zeichnet jedes Jahr Nachwuchskräfte aus der Region Ostwürttemberg aus, die über eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung verfügen, sich stetig weiterbilden und sich zudem sozial engagieren. Diesjähriger Preisträger ist Michael Volkmann, der an der Graduate School Ostwürttemberg studiert.

In einer Feierstunde übergab Nikolas Palmarini, Vorsitzender des Vorstandes der Hugo Rupf-Stiftung und Enkel des Stiftungsgründers, im Gästehaus Eisenhof der Firma Voith ein Stipendium an Michael Volkmann. Der Stipendiat arbeitet als Projektleiter und Projektingenieur bei der Carl Zeiss SMT GmbH in Oberkochen. Bei seinen beruflichen Stationen konnte Volkmann bereits erste Projektleitungs- und Teilverantwortung übernehmen und qualifizierte sich für weitere Zukunftsaufgaben im Bereich Management und Führung weiter. Der diplomierte Physiker studiert seit 2018 den berufsbegleitenden MBA-Studiengang an der Graduate School Ostwürttemberg.

Hugo Rupf (1908 - 2000), der viele Jahre gemeinsam mit Hans Voith Geschäftsführer der Voith GmbH war, gründete 1977 die gleichnamige Stiftung. Neben der Förderung des Kultur-, Sozial- und Sportbereichs sah Hugo Rupf damals auch das wachsende Bedürfnis, eine Ausbildung für qualifizierte Führungskräfte zu schaffen, die im Management internationaler Unternehmen tätig werden können.

Die Graduate School Ostwürttemberg, mit ihrem kooperativen MBA-Studiengang zwischen der Hochschule Aalen und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim, wird jedes Jahr mit einer Förderung der Hugo Rupf-Stiftung bedacht. Diese wird im Rahmen eines Stipendiums vergeben.

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Damit neue Ideen und Technologien ihren Weg aus den Hochschulen in die Praxis finden, haben sich die Hochschulen Reutlingen und Aalen sowie die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart im Projekt „Spinnovation“ zusammengeschlossen. Hier sollen die Studierenden die unternehmerischen Fähigkeiten und das Selbstvertrauen vermittelt bekommen, die sie für die Umsetzung ihrer Idee im oder nach dem Studium brauchen. Knapp eineinhalb Jahre nach dem Start konnten die drei Partnerhochschulen ihre Ziele weit übertreffen: Allein während des vergangenen Sommersemesters haben die drei Verbundpartner über 3000 Studierende für das Thema Gründen begeistert, woraus fast 400 konkrete Geschäftsideen entstanden sind.

Durch die fortschreitende Digitalisierung müssen sich nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen vermehrt mit der IT-Welt auseinandersetzen. Ältere, aber auch weniger technikaffine Menschen fühlen sich mit der fortschreitenden Technik im Alltag oftmals überfordert. So kam Stefan Maier auf die Idee, einen mobilen IT-Service aufzubauen. Mit IT-Themen beschäftigt sich der 34-jährige Aalener schon länger, schließlich ist er an der Hochschule Aalen für die IT in der Fakultät Elektronik und Informatik zuständig. Als die Gründungsinitiative der Hochschule Aalen stAArt-UP!de, im vergangenen Jahr einen Ideenwettbewerb veranstaltete, war dies für Stefan Maier der Anlass, seine Idee „MobitCar“ – die er schon lange im Kopf hatte – endlich auch konkret auszuarbeiten. Bei der Challenge 2017 gewann er in der Kategorie „Renditekönig“ und will nun mit dem Preisgeld seine Idee weiter vorantreiben.

Fest verankerte Lehrveranstaltungen

Denn genau dafür haben die drei Hochschulen Aalen, Reutlingen sowie die HdM im Jahr 2016 das Kooperationsprojekt „Spinnovation“ ins Leben gerufen und eine Förderung in Höhe von 1,8 Millionen Euro vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg erhalten. Inzwischen wurden zahlreiche Konzepte für Sensibilisierungs- und Begeisterungs-Workshops, Ideen- und Geschäftsmodell-Seminare, Gründerwettbewerbe, Bootcamps für Gründungsinteressierte, intensive Coachings in der Gründungsphase oder Summer Schools entwickelt und unter den Verbundpartnern ausgetauscht. An allen drei Hochschulen werden darüber hinaus im Curriculum fest verankerte Lehrveranstaltungen zum Thema Existenzgründung angeboten. Auch hier profitieren die Partner von den Erfahrungen und dem Know-how der jeweils anderen Hochschulen.

Frühzeitig positive Erfahrungen

Die Zahlen sprechen für sich: Allein im Sommersemester 2018 konnten in den unterschiedlichsten Formaten und Veranstaltungen an den drei Hochschulen insgesamt über 3000 Studierende erreicht und für das Gründungsthema sensibilisiert werden. Durch diese möglichst frühzeitigen, positiven Erfahrungen während des Studiums sollen die Studierenden dafür gewonnen werden, sich mit Innovationen und unternehmerischem Denken auseinanderzusetzen. Sie können in einem geschützten Rahmen ihre Ideen risikolos durchspielen und entwickeln. Und fast 400 Studierende haben dies auch getan und während des Sommersemesters aus ihrer Idee ein konkretes Geschäftsmodell entwickelt – und damit die Projektvorgaben bereits jetzt um ein Vielfaches übertroffen.

Zu den Semester-Highlights zählen die Projektpartner unter anderem den europaweiten Ideenwettbewerb EBMC, initiiert von der HdM, an dem die beiden anderen Hochschulen in der Jury und als Teilnehmer vertreten waren. Ein weiterer Höhepunkt ist auch die Veranstaltung „Start-up Stories“, zu der dieses Jahr Wissenschaftsministerin Theresia Bauer an die Hochschule Reutlingen kam.

„Spinnovation“:

Mit insgesamt acht Millionen Euro fördert das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg im Zeitraum von 2016 bis 2019 Projekte, die helfen, an den Hochschulen eine lebendige Gründungskultur zu etablieren sowie neue Studien- und Lehrkonzepte zu entwickeln. Diese sollen den Studierenden die Möglichkeit bieten, reale Innovations- und Gründungsprojekte zu erleben und umzusetzen. Das aus diesem Topf geförderte Projekt „Spinnovation“ ist eine Wortschöpfung aus „Spin-off“ und „Innovation“ und besteht aus dem Dreierverbund Hochschule Aalen, Hochschule Reutlingen und Hochschule der Medien Stuttgart. Insgesamt konnten an den drei Standorten seit dem Projektstart über 5000 Studierende für das Thema Gründen sensibilisiert werden, woraus knapp 700 konkrete Geschäftsideen entstanden sind. Mehr Infos unter www.spinnovation.info.

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Anna Knaus, Masterstudentin der Hochschule Aalen, hat für ihre Bachelorarbeit „Potenziale der Digitalisierung in der Optometrie“ im Fach Augenoptik ein Stipendium erhalten. Ausgelobt wurde das mit 2.500 Euro dotierte Stipendium von der opti, der internationalen Messe für Optik & Design in München. Ihre Arbeit stellt die Studentin im Januar im opti FORUM vor.

Was bedeutet die Digitalisierung für den einzelnen augenoptischen Betrieb? Anna Knaus, Studentin im berufsbegleitenden Masterstudiengang Vision Science and Business (Optometry) an der Hochschule Aalen, ist dieser Frage in ihrer Bachelorarbeit nachgegangen. Grundlage war der „UK Foresight Project Report 2030“, der einen Einblick in den rasanten Fortschritt der Digitalisierung in Großbritannien gibt. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Studiengang Augenoptik wertete sie den Report für die Augenoptik in Deutschland aus und zeigte Wege auf, wie die Branche in Deutschland von den Trends und Neuerungen profitieren kann. Denn: Wer als Augenoptiker/Optometrist auf lange Sicht erfolgreich sein und bleiben will, kommt nicht an der Digitalisierung vorbei. Für ihre Arbeit wurde die Studentin nun mit dem mit 2.500 Euro dotierten opti STIPENDIUM 2019 ausgezeichnet.

Dr. Jan Wetzel, Geschäftsführer des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen, sagt: „Wir arbeiten bereits seit Jahren eng mit der Hochschule Aalen zusammen, um den Wissenstransfer vom akademischen Betrieb in die Praxis systematisch zu unterstützen. Die Arbeit von Anna Knaus ist vor diesem Hintergrund von großem Wert, sie skizziert, wie die Digitalisierung unsere Branche verändert und die Handlungsoptionen von Augenoptikern künftig beeinflussen wird.“

Auch Studiendekanin des Masterstudiengangs Vision Science and Business (Optometry) Professorin Dr. Anna Nagl freut sich über das Stipendium: „Ich finde es sehr wertvoll für die Augenoptik-Branche, dass so den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung verstärkte Aufmerksamkeit geschenkt wird“.

„Mit dem opti STIPENDIUM möchten wir ein Zeichen setzen für die Zukunft und den Nachwuchs in der Augenoptik“, sagt Bettina Reiter, Projektleiterin der opti. „In ihrer Arbeit hat Anna Knaus ein wichtiges Zukunftsthema aufgegriffen. Ganz im Sinne des Wissenstransfers freuen wir uns, dass sie ihre Arbeit auch im opti FORUM vorstellt, damit möglichst viele von den Ergebnissen profitieren.“

Mehr Infos zur opti unter www.opti.de, ein Kurzinterview mit Anna Knaus gibt es unter www.opti.de/campus.

Über die opti

Die opti findet jährlich zu Jahresbeginn auf dem Messegelände München statt. Als die internationale Messe für Optik & Design bietet sie dem Fachpublikum das komplette augenoptische Spektrum von Brillenfassungen über Gläser, Kontaktlinsen, Refraktion, Diagnostik, Low Vision bis hin zu Ladenbau und technischer Ausstattung. Dabei ist die opti die Plattform für Produktpremieren von internationalen Marktführern und Start-Ups gleichermaßen. Seit 2008 wird die Messe von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH veranstaltet und verzeichnet seitdem kontinuierliches Wachstum. Die Erstveranstaltung der Messe fand im Jahr 1998 statt.

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Zwischen 15. Oktober und 7. November konnten Studierende, Professoren, Dozenten und Hochschulmitarbeiter ihre Idee auf einem Poster skizzieren und für den Wettbewerb einreichen. Bei den Geschäftsideen konnte es sich sowohl um kommerzielle Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht als auch um gemeinnützige Unternehmen mit der Befriedigung eines öffentlichen Bedürfnisses handeln.

Alle im Geschäftskonzept enthaltene und im Template dargestellten Annahmen, wie beispielsweise Marktgröße, Preise, Kosten, Lieferanten und Kunden, sollten möglichst plausibel und realitätsnah sein. Über 70 kreative und innovative Ideen von interdisziplinären Teams aus Studierenden, Professoren, Dozenten und Hochschulmitarbeitern wurden bis zum Einsendeschluss eingereicht. Insgesamt 40 davon wurden von einer sechsköpfigen Jury aus beteiligten Professoren und dem stAArt-up!de-Team ausgewählt. Diese sind von 26. November bis 7. Dezember als Ausstellung im Foyer der Hochschule Aalen ausgestellt. In diesem Zeitraum können alle Hochschulangehörigen ihre vier Favoriten wählen. Die Kategorien lauten: 1. Gründer-Oscar, 2. Lokalmatador, 3. Renditekönig und 4. Freigeist. An der Abschlussveranstaltung präsentieren die Favoriten ihre Idee innerhalb eines zweiminütigen Pitches. Die Expertenjury bestimmt anschließend die Gewinner. Die Abschlussfeier findet am Dienstag, 18. Dezember, ab 18 Uhr in der Aula im Hörsaalgebäude der Hochschule Aalen in der Beethovenstraße 1 statt. Die Preise werden gemeinsam von den Sponsoren und dem Hochschulrektor, Prof. Dr. Gerhard Schneider, verliehen. Wir sind stAArt-UP!de Ziel des Projekts stAArt-UP!de ist, Studierende auf den Geschmack zu bringen, Probleme kreativ und unternehmerisch anzupacken – und vielleicht sogar über eine mögliche, eigenständige Geschäftstätigkeit nachzudenken. Die Mitarbeiter der Gründungsinitiative stAArt-UP!de stehen den Studierenden mit Wissen und Know-how zur Seite, beraten und vernetzen und sind der richtige Ansprechpartner für alle Ideen und Fragen rund um Innovation und Gründung. Darüber hinaus bietet stAArt-UP!de verschiedene Workshops und Seminare an. Alle Termine sind unter www.hs-aalen.de/staart-up zu finden.

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Die Parkschule Essingen besuchte mit der Industrie 4.0 Schüler-AG im Rahmen ihrer Bildungspartnerschaft mit der Hochschule das explorhino Science Center. Als erste Schule kaufte die Abordnung Jahreskarten für die Schülerinnen und Schüler der AG.

Im Eintritt ist nicht nur ein Kurs enthalten, er ermöglicht es den Jugendlichen auch, das Science Center nach Herzenslust in ihrer Freizeit zu besuchen. Mit dem Kauf der Jahreskarten unterstützt die Schule ganzheitliches und selbstbestimmtes Lernen und freut sich, wenn die Karten auch in der Freizeit eifrig genutzt werden. Christoph Beutelspacher, der Leiter des explorhino Science Centers; Dr. Susanne Garreis, die Leiterin des explorhino Schülerlabors und OStR. Michael Bischoff, der NwT-Fachbereichsleiter der Parkschule, verteilten die Jahreskarten gleich während des Besuchs an die Schülerinnen und Schüler der Industrie 4.0-AG.

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Die wirtschaftswissenschaftlichen Masterstudienprogramme an der Hochschule Aalen feiern dieses Wintersemester ihr zehnjähriges Bestehen. Die Master International Marketing and Sales, Mittelstandsmanagement und Industrial Management (Wirtschaftsingenieurswesen) haben sich zu den beliebtesten Masterstudienprogrammen an der Hochschule entwickelt und gehören zu den erfolgreichsten Masterstudienangeboten in Baden-Württemberg. Diese Erfolgsgeschichte feiert die Fakultät Wirtschaftswissenschaften mit Unterstützung von Zeiss und der Kreissparkasse Ostalb jetzt mit einem Festakt.

AALEN Als eines der ersten Masterprogramme an der Hochschule startete der Master Management/International Business im Wintersemester 2007/2008 mit den beiden Schwerpunkten Management (small and mediums-sized enterprises, SME) und International Business (IB) und gerade mal 15 Studierenden. Das konsekutive Masterprogramm mit Abschluss des Master of Arts hatte ein starkes anwendungsorientiertes Profil. Hinzu kam die jeweilige Spezialisierung: bei SME die Spezialisierung auf die Führung mittelständischer Unternehmen und bei IB mit den englischsprachigen Vorlesungen auf eine Spezialisierung auf Führung im globalen Unternehmensumfeld.

Ein Jahr später folgte der Master Industrial Management (IDM) zum Wintersemester 2008/2009. Dieser Master Wirtschaftsingenieurwesen setzte von Anfang an auf größtmögliche akademische Freiheit und eine Vielzahl von Wahlmöglichkeiten. In ihm unterrichten Dozenten aus drei Fakultäten und aus einer Vielzahl verschiedener Studiengänge. Der Studiengangkoordinator Professor Dr. Christian Kreiß berichtet stolz: „Der Master IDM ist heute eines der erfolgreichsten Masterstudienangebote von Baden-Württemberg mit über 500 Bewerbern pro Jahr. Unsere Studierenden kommen von über 20 verschiedenen Hochschulen und aus mehr als 15 verschiedenen Studiengängen.“

Was macht den Erfolg aus?

„Beide Masterprogramme haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt“, erklärt der heutige Dekan und damalige Studiendekan Professor Dr. Ingo Scheuermann. „Aus dem Master Management/International Business haben wir vier eigenständige Masterstudienangebote (International Marketing and Sales, Mittelstandsmanagement, Auditing/Finance and Governance sowie Gesundheitsmanagement) entwickelt, die vor dem Hintergrund eines jeweils klaren eigenständigen Profils fachliche Expertise, praxisorientierte Managementmethoden und modernste Querschnittskompetenzen vermitteln. Beide ursprünglichen Schwerpunkte haben zum Aufbau weiterer Masterprogramme in der Fakultät und darüber hinaus beigetragen. Studierende haben nun die Möglichkeit, je nach Art des Masterangebots, ein Vollzeitstudium, ein berufsintegriertes Studium oder ein berufsbegleitendes Masterstudium zu wählen. Darüber hinaus konnten wir mit der Integration der Wirtschaftsinformatik auch hier sehr attraktive Master etablieren.“

Die Masterprogramme gehören mit rund 950 Studienplatzbewerbungen pro Jahr und rund 300 Studierenden inzwischen zu den erfolgreichsten Studienprogrammen an der Hochschule Aalen. Sie haben sich zu Aushängeschildern mit sehr gefragten Absolventen in der Wirtschaft entwickelt, nicht zuletzt dank der zahlreichen Kooperationsprojekte mit der regionalen und internationalen Industrie.

Die Fakultät nimmt den Erfolg als Ansporn, die Masterangebote in den nächsten Jahren noch besser auf die sich rasch verändernden Rahmenbedingungen abzustimmen und weitere interessante Spezialisierungsmöglichkeiten zu entwickeln. Das Jubiläum wird nun erst einmal am 7. Dezember bei einer großen Party mit Vorträgen, Musik und einem Umtrunk gefeiert.

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Dienstag, 04 Dezember 2018 16:00

Astronaut Thomas Reiter an der Hochschule Aalen

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) lädt am Mittwoch, 5. Dezember, um 17.15 Uhr zu einem Vortrag in die Aula der Hochschule Aalen ein. Referent ist der bekannte Astronaut Dr. Thomas Reiter, der zum Thema „Aktuelle Entwicklungen und Zukunft der bemannten und robotischen Raumfahrt in Europa“ sprechen wird. Der Eintritt ist frei.

Wesentliche Fragestellungen des Vortrags sind: Was macht die Europäische Weltraumorganisation ESA und welche Staaten gehören ihr an? Welche Satelliten werden derzeit von der ESA kontrolliert? Was forschen Astronauten im All an Bord der Internationalen Raumstation ISS? Dr. Thomas Reiter wird hierbei einen Einblick in die Zukunft der astronautischen und robotischen Raumfahrt geben und wird die allgemeinen ESA-Trends aufzeigen, darunter die laufenden sowie die geplanten Satellitenmissionen. Auch die Nutzung und Versorgung der Internationalen Raumstation wird ein Thema sein.

Insgesamt 5600-mal hat Thomas Reiter bei seinen beiden Missionen an Bord der russischen Raumstation MIR und der Internationalen Raumstation ISS die Erde umrundet, 350 Tage im Weltraum verbracht und drei Außenbordeinsätze mit insgesamt 14 Stunden und 16 Minuten im freien Weltraum absolviert. Thomas Reiter war damit der achte Deutsche im All und unternahm den ersten ESA-Langzeitflug überhaupt. Dabei absolvierte er als erster Deutscher einen Weltraumausstieg. Heute ist Dr. Thomas Reiter ESA-Koordinator Internationale Agenturen und Berater des Generaldirektors.

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