Im Museumsshop des Ellwanger Alamannenmuseums ist ab sofort das Buch "Ein Männlein steht im Walde – Germanische Heilkräuter zwischen Augustfeuer und Wintersonnenwende" von Holger Krabbe erhältlich.

Das 64-seitige, reich bebilderte Buch ist Teil einer Buchserie über die Heilkräuter der Germanen in den vier Jahreszeiten und 2017 in einer zweiten, überarbeiteten Auflage im Arvid-Verlag erschienen. Der Autor endet mit den Worten: "Die frühen Menschen lebten in Einklang mit der Natur, sie lebten mit ihren Göttern, sie lebten mit ihren Träumen und vertrauten auf ihre Instinkte, die ihnen halfen, die Welt zu erklären". Das Buch kostet 6,90 Euro.

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Für alle BahnCard-Kunden der Deutschen Bahn gibt es eine gute Nachricht: Das Alamannenmuseum Ellwangen ist ab sofort Teil des BahnBonus-Programms der Deutschen Bahn. Die Deutsche Bahn schreibt auf Ihrer Internetseite zur BahnBonus-Freizeitwelt: "Exklusiv für

BahnBonus-Teilnehmer: Alamannisches Eisenpferdchen zum Aufhängen", und: "Alamannische Kunst: BahnBonus Teilnehmer haben länger etwas von Ihrem Besuch im Alamannenmuseum Ellwangen: Zur Erinnerung erhalten Sie ein Alamannenpferdchen aus Eisen geschenkt".

Nähere Informationen im Internet unter www.bahnbonus-freizeitwelt.de.

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Montag, 10 Dezember 2018 09:00

Julmarkt am Limestor

Seit dem Alamannensturm auf den Limes im 3. Jahrhundert ist ja nun schon sehr viel Zeit vergangen. Aber wie heißt es doch: Der Täter kehrt immer an den Tatort zurück. Und so waren am 2. Dezember 2018 die Alamannen erneut am Limestor - diesmal aber ganz friedlich, wie es sich in der Adventszeit gehört.

Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Alamannengruppe Raetovarier am Limestor ihren Julmarkt und trotz des recht ungemütlichen Wetters fanden nicht wenige den Weg an den Limes in Rainau. Wer die Mühe nicht gescheut hatte, sich im Regenschauer zum Limestor aufzumachen, konnte Einblicke in die Handwerkstechniken der Alamannen bekommen und auch selber einiges ausprobieren. Der Kälte wurde bestens mit Apfelpunsch und Glühmet getrotzt. Kaiser Caracalla hat‘s wohl auch gut gefallen, denn er hat die Raetovarier gleich wieder für den 1. Advent am 1. Dezember 2019 eingeladen.

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Am Sonntag, 9. Dezember 2018, bietet das Ellwanger Alamannenmuseum um 15 Uhr eine Biographische Führung durch die Museumsausstellung an. Bei dieser Reihe treffen die Museumsbesucher auf einen Führer in alamannischer Gewandung, welcher bei einem Rundgang durch das Museum sich selbst und die Lebensumstände in der Zeit der Alamannen vorstellt. Auch die Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen“ wird mit einbezogen. Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu entrichten.

Nähere Informationen im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Am 20. November 2018 ehrte die Arnulf Betzold GmbH bei ihrer traditionellen Jubilarfeier neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Verbundenheit und Treue zum Unternehmen. Nicole Mattern, Ulrich Lange, Kristian Hahn, Monika Henke, Hanna Jarosch, Karl-Heinz Buchstab, Michael Spang und Bernd Sturm wurden für ihre 10-jährige und Melanie Dambacher für ihre 25- jährige Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet.

Um 10 Uhr überreichten die Geschäftsführer Albrecht und Ulrich Betzold sowie Personalleiterin Tina Betzold den Jubilaren die verdienten Urkunden und Blumensträuße. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiter und möchten ihnen von ganzem Herzen für ihre Treue und ihr Engagement danken. Und natürlich hoffen wir, dass noch viele weitere Jahrzehnte folgen werden.“, sagte Tina Betzold. Zur Feier des besonderen Anlasses ging es im Anschluss an die Ehrung gemeinsam mit der Geschäftsführung in den Landgasthof Hirsch in Neunheim.


Den Onlineshop finden Sie hier: https://www.betzold.de/ 

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Am Sonntag, 2. Dezember 2018, bietet das Ellwanger Alamannenmuseum um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Museumsausstellung an. Während im Erdgeschoss die frühe Alamannenzeit, die Zeit der Völkerwanderung, thematisiert wird, geht es in den oberen Stockwerken um die so genannte Merowingerzeit, als Alamannien ein fränkisches Herzogtum war. Auch die Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen" wird gezeigt.

Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu entrichten. Nähere Informationen unter Tel. 07961/969747 und im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Zu einem Lichtbildvortrag lädt der Förderverein Alamannenmuseum Ellwangen am Mittwoch, 5.12.2018, um 19 Uhr ins Jeningenheim in Ellwangen ein. Der Archäologe und Historiker Dr. Niklot Krohn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Alamannen-Museum Vörstetten und Kurator der aktuellen Sonderausstellung "Verehrt, verwendet vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" des Alamannenmuseums, referiert über das Thema "Zwischen Rassenkunde und Rasterelektronenmikroskop – Alamannenforschung einst und jetzt". 

Seit dem 19. Jahrhundert waren die Alamannen und deren historisch-archäologische Überlieferung Gegenstand verschiedenster Forschungen mit sehr unterschiedlichen Zielsetzungen. Begleitend zur Sonderausstellung "Verehrt, verwendet vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" des Alamannenmuseums Ellwangen wird der für das Öffentlichkeitsmanagement des Alamannen-Museums Vörstetten zuständige Freiburger Archäologe und Historiker Dr. Niklot Krohn eine spannende Bestandsaufnahme zur Alamannenforschung von ihren Anfängen bis zur Hightech-Analyse des 21. Jahrhunderts präsentieren und ferner die Frage beantworten, warum das "wohin" und "woher" der Alamannen auch für die politischen und gesellschaftlichen Probleme der Gegenwart wichtig ist.

Über den Referenten: Dr. Niklot Krohn, Archäologe und Historiker, geboren 1969 in Berlin, verheiratet, zwei Kinder, wohnt seit über 25 Jahren in Freiburg im Breisgau, seit zwei Jahren Oberstufenlehrer an der Waldorfschule Offenburg für die Fächer Geschichte und Deutsch sowie Mitarbeiter des Alamannen-Museums Vörstetten für den Bereich Management und Öffentlichkeitsarbeit. In der Region seit seiner Tätigkeit im Stadtarchiv und Museum Lahr vor inzwischen mehr als zehn Jahren und seinen diversen Projekten als freier Wissenschaftler, etwa zum Reichskloster Schuttern, bekannt. Weitere Tätigkeiten: Langjähriger Stadtführer bei Vistatour e. V. Freiburg und für den Freiburger Münsterbauverein, Reiseleiter für verschiedene Organisationen, Dozent an diversen Volkshochschulen und Erwachsenenbildungseinrichtungen, externer Lehrbeauftragter der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Begründer der "Arbeitsgemeinschaft Spätantike und Frühmittelalter" des West- und Süddeutschen Verbands für Altertumsforschung, Ausstellungsmacher, Koordinator und Vortragsreferent diverser wissenschaftlicher Tagungen und Veranstaltungen, Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen sowie Buchrezensent für die Zeitschrift "Archäologie in Deutschland". Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:Jeningenheim Ellwangen, Philipp-Jeningen-Platz

http://www.meinestadt.de/ellwangen-jagst/stadtplan/strasse/philipp-jeningen-platz

 

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Donnerstag, 22 November 2018 06:00

Flurneuordnung Ellwangen-Pfahlheim

Der im Sommer gewählte Vorstand der Teilnehmergemeinschaft (TG) des Flurneuordnungsverfahrens Ellwangen-Pfahlheim (Ortslage) besichtigte das abgeschlossenes Flurneuordnungsverfahren "Künzelsau-Belsenberg" im Hohenlohekreis, welches eine Ortslage miteinschloss. Die frisch gewählten Vorstände konnten dabei weitere Ideen und Anregungen für ihr eigenes Verfahren in Ellwangen-Pfahlheim sammeln.

Trotz widriger Wetterverhältnisse machten sich die frisch gewählten TG-Vorstände zu einer Exkursion in ein anderes Flurneuordnungsverfahren auf, um dort weitere Anregungen für das eigene Verfahren zu sammeln. Begleitet wurden die Vorstände von der Flurbereinigungsbehörde des Ostalbkreises, die das Verfahren leitet.

Vor Ort angekommen wurden die Vorstände vom bislang zuständigen Projektingenieur Wilfried Walz, Landratsamt Hohenlohekreis, sowie dem TG-Vorstandsvorsitzenden des Verfahrens Künzelsau-Belsenberg Hermann Rapp begrüßt. Diese führten die Exkursionsteilnehmer durch die Ortslage von Belsenberg und zeigten anschaulich anhand von alten Bildern den Vorher-Nachher-Vergleich. In Belsenberg wurde an verschiedenen Stellen das Ortsgestaltungsbild aufgewertet, so wurde z. B. die Ortsdurchfahrt erneuert und ein Dorfplatz gestaltet.

Durch die Gestaltung des öffentlichen Raumes wurden nach und nach auch die Anwohner von Belsenberg zur Mitgestaltung des Ortsbildes animiert und ließen ihre Gebäude sanieren. Dies trug maßgeblich zur Steigerung der Wohnqualität innerhalb der Ortslage und zur Stärkung der Dorfgemeinschaft bei. Da alle Maßnahmen auf privatem Grund auf freiwilliger Basis liefen, konnte jeder Eigentümer für sich entscheiden, wie er sich im Flurneuordnungsverfahren einbringen wollte und konnte.

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Im Museumsshop des Ellwanger Alamannenmuseums ist ab sofort das Buch "Lauchheim II.1 – Katalog der Gräber 1–300" erhältlich. Das vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegebene Werk bildet den Startschuss für die wissenschaftliche Publikation der Ausgrabungen der Jahre 1986 bis 2005 in der alamannischen Siedlung mit Gräberfeld von Lauchheim.

Mit rund 1.300 Gräbern aus dem Zeitraum vom späten 5. bis zum späten 7. Jahrhundert ist das Gräberfeld von Lauchheim ‚ Flur "Wasserfurche", bis heute der größte bekannte merowingerzeitliche Bestattungsplatz Süddeutschlands. In den Jahren 1986 bis 1996 wurde das fast vollständig erhaltene Gräberfeld großflächig ausgegraben. Seit 2009 widmete sich ein multidisziplinäres Forschungsprojekt der Auswertung der Lauchheimer Gräber und Grabbeigaben, deren Zahl in die Zehntausende geht. Dabei kamen in großem Maßstab innovative Analyse- und Dokumentationsmethoden zum Einsatz. Als Ergebnis dieses Projekts werden die Befunde und Funde aus Lauchheim in einem detaillierten Katalog mit umfangreichem Tafelteil vorgelegt und damit eine einzigartige Quelle der Frühmittelalterforschung der weiteren wissenschaftlichen Auswertung zugänglich gemacht. Der nun erschienene erste von insgesamt vier Katalogbänden umfasst die Gräber 1–300.

Das in zwei Teilbänden als Band 9 der Reihe Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg erschienene, reich bebilderte Werk hat insgesamt 722 Seiten und kostet 99,00 Euro.

  1. Höke, F. Gauß, C. Peek, J. Stelzner, Lauchheim II.1 – Katalog der Gräber 1–300. Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg Band 9. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Wiesbaden 2018, 2 Teilbände mit 372 und 350 Seiten sowie mit 517 Abbildungen, 346 Tafeln und 1 Beilage. 99,00 €
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Das Ellwanger Alamannenmuseum bietet als monatliche Reihe Familienführungen für Jung und Alt durch die Museumsausstellung Der nächste Termin ist am Sonntag, 25. November, um 15 Uhr. Bei dieser Führung wird die Zeit der Alamannen auf familiengerechte Weise wieder lebendig.

Während sich die Erwachsenen für die Goldblattkreuze der Alamannen interessieren, die den Toten als ein frühes Zeichen des Christentums auf das Leichentuch genäht wurden, können die Kinder einmal an der Mehlmühle des Museums drehen, am Webstuhl das Webschiffchen sausen lassen oder sich als Schildträger der Alamannen versuchen. Gezeigt wird auch die neue Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte". Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu entrichten.

Nähere Informationen im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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