Das Alamannenmuseum veranstaltet Mitte November mehrere Lesenächte zum Thema "Alamannen" für Schulklassen aus dem Einzugsbereich des Museums. Erfahrene Museumspädagogen lesen dabei mitten im Alamannenmuseum aus bewährten Kinder- und Jugendbüchern vor.

Folgende Termine stehen zur Auswahl: Dienstag, 13.11.2018, Mittwoch, 14.11.2018 und Donnerstag, 15.11.2018, jeweils von 17-19 Uhr. Auf Wunsch kann auch eine Führung ab 16 Uhr durch das gesamte Museum mit der ab 27.10.2018 gezeigten Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" hinzugebucht werden. Bei Bedarf werden weitere Termine in der Folgewoche vergeben. Anmeldungen und nähere Informationen beim Museum unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Vom 27. Oktober 2018 bis 28. April 2019 ist im Alamannenmuseum die Sonderausstellung "Verehrt, verwendet, vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" zu sehen. Die vom Alamannen-Museum Vörstetten bei Freiburg konzipierte Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten.

Immer wieder wird von Besuchern gefragt, warum die Alamannen in den einschlägigen Fachmuseen mit einem „a“ anstatt einem „e“ geschrieben werden. Dies veranlasste das Alamannen-Museum Vörstetten zu der Idee, eine Ausstellung zum Alamannenbegriff zu konzipieren. Dieser taucht erstmals im Jahr 289 n. Chr. in römischen Quellen auf und bezeichnete germanische Stämme, welche sich in dem von den Römern nach dem Fall des Limes verlassenen, rechten Oberrheingebiet niederließen. Im Laufe der Geschichte erfuhr der ursprünglich als "Hilfsbezeichnung" entstandene Alamannenbegriff einen entscheidenden Bedeutungswechsel und führte zu falschen und irreführenden Verwendungen mit teilweise fatalen Auswirkungen.

Während des frühen Mittelalters wurde das Siedlungsgebiet der „Alamanni“ als Herzogtum in das Frankenreich der Merowinger eingegliedert und die römische Wortschöpfung zum herrschaftlichen Raumbegriff umgewandelt, der in den nachfolgenden Perioden vor allem in der historischen Forschung mit "e" geschrieben wurde. Im 19. Jahrhundert erfolgte unter anderem durch Johann Peter Hebel und seine "Allemannischen Gedichte" eine neue Verwendung des Begriffes als Volks- und Stammesbezeichnung. Gleichzeitig beschäftigte man sich mit der Frage, woher dieses "Volk" kam. Eine Umdeutung ins „Völkische“ erfolgte durch die Nationalsozialisten und fand seinen missbräuchlichen Höhepunkt in der NS-Rassenideologie. In diesem Zusammenhang richtet die Ausstellung auch den Blick auf die "Alemannenforschung" in der Universitätsstadt Freiburg sowie das dort herausgegebene NS-Hetzblatt "Der Alemanne".

Bis heute wirkt der Alamannenbegriff in vielfältiger Form nach – bis hin zur Bezeichnung der Deutschen als "les Allemands" in der französischen Sprache und in einer Reihe von anderen Ländern. Seine Bedeutung und Verwendung ist aber auch durch eine Polarität gekennzeichnet, die einerseits durch Einrichtungen wie das "Alemannische Institut" und die "Muettersproch-Gsellschaft" und andererseits vom Missbrauch durch die Geschichtsdarstellung moderner rechter Ideologen bestimmt wird.

Bei den Alamannen, denen die Museen in Ellwangen und Vörstetten gewidmet sind, handelt es sich letztlich um eine archäologisch nachgewiesene (tote) Kultur ohne Traditionsanknüpfung an die Gegenwart, während das Alemannische eine bis heute existierende, lebendige Sprach- und Brauchtumskultur darstellt, die sich in Süddeutschland, der Schweiz und dem benachbarten Elsass erst nach dem Ende der Antike über Jahrhunderte hinweg in seiner Eigenständigkeit entwickelt hat.

Die Ausstellung wird am Freitag, 26. Oktober 2018, um 18 Uhr eröffnet, es sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch, Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten – er hält die Einführung in die Ausstellung – sowie Museumsleiter Andreas Gut. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Nähere Informationen sind beim Museum unter Tel. 07961/969747 sowie im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de erhältlich.

BEGLEITPROGRAMM:

Führungen am 4.11. und 2.12.2018 sowie am 6.1., 3.2., 3.3. und 7.4.2019, jeweils um 15 Uhr. Bei diesen Führungen ist nur der übliche Eintritt zu bezahlen.

Mittwoch, 5.12.2018, 19 Uhr, Jeningenheim Ellwangen:

Lichtbildvortrag "Zwischen Rassenkunde und Rasterelektronenmikroskop– Alamannenforschung einst und jetzt"

Dr. Niklot Krohn, Alamannen-Museum Vörstetten Seit dem 19. Jahrhundert waren die Alamannen und deren historisch-archäologische Überlieferung Gegenstand verschiedenster Forschungen mit sehr unterschiedlichen Zielsetzungen. Begleitend zur Sonderausstellung "Verehrt, verwendet vergessen – Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte" des Alamannenmuseums Ellwangen wird der für das Öffentlichkeitsmanagement des Alamannen-Museums Vörstetten zuständige Freiburger Archäologe und Historiker Dr. Niklot Krohn eine spannende Bestandsaufnahme zur Alamannenforschung von ihren Anfängen bis zur Hightech-Analyse des 21.

Jahrhunderts präsentieren und ferner die Frage beantworten, warum das "wohin" und "woher" der Alamannen auch für die politischen und gesellschaftlichen Probleme der Gegenwart wichtig ist.

Veranstalter: Förderverein Alamannenmuseum Ellwangen Eintritt frei Über den Referenten: Dr. Niklot Krohn, Archäologe und Historiker, geboren 1969 in Berlin, verheiratet, zwei Kinder, wohnt seit über 25 Jahren in Freiburg im Breisgau, seit zwei Jahren Oberstufenlehrer an der Waldorfschule Offenburg für die Fächer Geschichte und Deutsch sowie Mitarbeiter des Alamannen-Museums Vörstetten für den Bereich Management und Öffentlichkeitsarbeit. In der Region seit seiner Tätigkeit im Stadtarchiv und Museum Lahr vor inzwischen mehr als zehn Jahren und seine diversen Projekte als freier Wissenschaftler, etwa zum Reichskloster Schuttern, bekannt. Weitere Tätigkeiten: Langjähriger Stadtführer bei Vistatour e. V. Freiburg und für den Freiburger Münsterbauverein, Reiseleiter für verschiedene Organisationen, Dozent an diversen Volkshochschulen und Erwachsenenbildungseinrichtungen, externer Lehrbeauftragter der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Begründer der "Arbeitsgemeinschaft Spätantike und Frühmittelalter" des West- und Süddeutschen Verbands für Altertumsforschung, Ausstellungsmacher, Koordinator und Vortragsreferent diverser wissenschaftlicher Tagungen und Veranstaltungen, Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen sowie Buchrezensent für die Zeitschrift "Archäologie in Deutschland".

Sonntag, 28.4.2019, 15 Uhr: Kuratorenführung mit Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten. Bei dieser Führung ist nur der übliche Eintritt zu bezahlen.

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Am Samstag, 3. November 2018, bietet das Ellwanger Alamannenmuseum einen Grundkurs im Bein-/Knochenschnitzen unter der Leitung von Esther Schneller zu Grundtechniken der Knochen-, Horn- und Geweihbearbeitung an. Schmuck aus Bein (Knochen), Horn und Geweih wurdeschon in der Steinzeit hergestellt. Die Teilnehmer fertigen ein Schmuckstück nach Vorlage oder eigener Idee an, evtl. kombiniert mit anderen Materialen wie z.B. Glas- und Steinperlen oder Metallelementen.

Material und Werkzeug wird von der Kursleiterin gestellt, darf aber auch gerne mitgebracht werden. Der Kurs geht von 10 bis 17 Uhr, die Kursgebühr beträgt 60 Euro (ergänzendes Material wie Glasperlen, Metallelemente, Steine oder Lederbänder wird separat abgerechnet). Eine Anmeldung ist erforderlich, der Anmeldeschluss ist am 28.10.2018.

Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Am Freitag, 19. Oktober, bietet das Alamannenmuseum einen Kochkurs zum Thema "Selbstgemachtes aus dem alamannischen Nutzgarten – angelehnt an die Küche der Alamannen" in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Hauswirtschaft und Erziehung Ostalb an: Kräuter und Gewürze gehörten seit jeher zu den kostbarsten Zutaten.

Wie haben die Alamannen ihre Kräuter und Gewürze haltbar gemacht? Nach der Führung mit Hariolf Neukamm zeigt Ihnen Angelika Dörrich, wie die Alamannen Kräuter zu Paste, Öl und Salz verarbeitet haben. Sie werden eine traditionelle Speise zubereiten und diese gemeinsam genießen. Am Ende können Sie die hergestellten Kreationen mit nach Hause nehmen. Die Kursgebühr beträgt 19 Euro (alles inklusive). Mitzubringen sind eine Schürze, ein Geschirrhandtuch und ein Restebehälter.

Eine Anmeldung ist erforderlich, der Anmeldeschluss ist am 14. Oktober.  

Das Kursprogramm 2018 des Alamannenmuseums mit weiteren Kursen liegt an der Museumstheke auf und kann auch auf der Internetseite des Museums unter www.alamannenmuseum-ellwangen.deheruntergeladen und ausgedruckt werden.

Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

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Kommunen und die vor Ort aktiven Betriebe sind Partner. Die Zusammenarbeit von Städten und Unternehmen ist wichtig und sollte funktionieren. Daher haben die IHK Ostwürttemberg und die Handwerkskammer Ulm die Auszeichnung „Attraktiver Wirtschafsstandort“ auf den Weg gebracht. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden nun die Städte Aalen, Ellwangen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd ausgezeichnet. Sie dürfen die nächsten drei Jahre mit der Auszeichnung „Attraktiver Wirtschaftsstandort“ für sich werben.

Unternehmen spielen für die wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune eine bedeutende Rolle. Sie stehen für lebendige Innenstädte und versorgen Menschen mit Waren und Dienstleistungen. Handwerksbetriebe sind für die Bevölkerung, andere Unternehmen und auch die öffentliche Hand selbst unverzichtbar. Industrieunternehmen sind wichtige Arbeit- und Auftraggeber in der Region und tragen häufig mit ihren Produkten auch das Image eines Standorts in die Welt. Alle Unternehmen schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze und fördern die Entwicklung der Kommunen durch Steuerbeträge. Außerdem engagieren sie sich darüber hinaus ehrenamtlich im Sinne gesellschaftlicher Verantwortung in Sport, Kultur und Bildung oder weiteren Themenfeldern. Michaele Eberle, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg: „Es ist wichtig, dass die Schnittstelle von Kommunen und Wirtschaft gut funktioniert. Daher wollen wir mit dem Wettbewerb „Attraktiver Wirtschafsstandort“ Impulse für die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit geben.“ Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm ergänzt: „Handwerk ist lokal. Die ausgezeichneten Kommunen haben ein besonderes Angebot und Serviceniveau bewiesen. Sie bemühen sich um unsere Betriebe, hören ihnen zu und wollen ihnen ihr Wirtschaften am Ort leichter machen. Das ist besonders und wollen wir deshalb mit der Auszeichnung Attraktiver Wirtschaftsstandort würdigen.“

Im Frühjahr 2018 gaben die beiden Kammern den Startschuss für den Wettbewerb. In der ersten Stufe haben sich die Städte Aalen, Ellwangen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd erfolgreich für die Auszeichnung beworben. Durchgeführt wurde die Zertifizierung durch einen externen Dienstleister, die imakomm AKADEMIE aus Aalen. Neben den 44 Fragen bzw. Kriterien umfassenden Prüfbogen wurden die Kommunen hinsichtlich ihrer Internet-Angebote bewertet und auch eine anonymisierte Mystery-Aktion zur Überprüfung der Servicequalität durchgeführt. Maximal konnten 69 reguläre Punkte erreicht werden. Herausragende Leistungen wurden zusätzlich mit Sonderpunkten belohnt. Für eine erfolgreiche Auszeichnung mussten 70 Prozent der möglichen Gesamtpunktzahl erreicht werden.

Bewertet wurden die Themenfelder „Konzepte und Strategien der Wirtschaftsförderung“, „wirtschaftsfreundliche Verwaltungsprozesse“, „Information und Kommunikation in Bezug auf Unternehmen“, „harte und weiche Standortfaktoren“, sowie das Thema  „Internationalität“. Alle vier ausgezeichneten Städte punkten mit attraktiven Angeboten und Prozessen für Unternehmen. Michaela Eberle und Dr. Tobias Mehlich sind sich einig: „Die gute Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kommunen in der Region wurde eindrucksvoll von den vier Städten im Rahmen der Auszeichnung belegt.“

Die ausgezeichneten Kommunen dürfen die nächsten drei Jahre mit der Auszeichnung „Attraktiver Wirtschaftsstandort“ werben. Die IHK Ostwürttemberg und die Handwerkskammer Ulm empfehlen auch anderen Kommunen der Region, sich um die Auszeichnung zu bewerben. Über die Netzwerke der Kammerorganisation wird bundesweit für das Projekt geworben. Zudem ist es geplant einen kommunalen Erfahrungsaustausch anzubieten, um sich über Best-Practice-Beispiele auszutauschen und voneinander zu lernen. Dr. Tobias Mehlich und Michaela Eberle: „Wir hoffen, dass viele andere Regionen das Projekt spannend finden und es auch umsetzen.“

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18 Schülerinnen und Schüler des Ellwanger Peutinger-Gymnasiums gründeten 2017 im Rahmen eines Seminarkurses in der Oberstufe die Schülerfirma SpiEllwangen. Heraus kam das erste "Ellwanger Skatblatt" mit vielen wissenswerten Informationen, darunter auch über das Alamannenmuseum, das als Karo Dame in dem Spiel zu finden ist. Das soeben neu erschienene Skatspiel mit 32 Karten ist ab sofort zum Preis von 3,50 € im Ellwanger Alamannenmuseum erhältlich.

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Kurz und knackig war der Antrittsbesuch beim frischgebackenen Rosenberger Bürgermeister Tobias Schneider. Als aktuelle Themen des Gesprächs standen der Mobilfunk und das Radwegenetz im Vordergrund.

Kiesewetter will die Gemeinde bei den Verhandlungen mit Mobilfunkanbietern unterstützen, eine bessere Netzabdeckung zu leisten. Hier seien noch viele Briefe und Gespräche nötig, die Lücken seien „weder zeitgemäß noch hinnehmbar“, so Kiesewetter.

Bürgermeister Tobias Schneider kämpft für einen Radweg von Rosenberg über Hohenberg nach Ellwangen. Hier gelte es noch viel Überzeugungsarbeit bei einigen Anrainern zu leisten. „Mit dem Sieger-Köder-Zentrum, kundenorientierter Gastronomie und der LGS in Ellwangen 2026 sind gute Voraussetzungen geschaffen, den Radwegeausbau in die Wege zu leiten“, so Bürgermeister Schneider.

Weitere Themen des Gesprächs waren der Windkraftaus-bau, die Entwicklung von Baugebieten, die ärztliche Versorgung, der Breitbandausbau und die verbesserungswür-digen Busverbindungen nach Ellwangen.

Kiesewetter freute sich über den Besuch, „eine lebendige Gemeinde, der Bürgermeister hat das Ohr am Puls der Leute und zukunftsorientierte praktikable Ideen!“. Er sicherte einen lebendigen Informationsfluss über Förderprogramme des Bundes zu.

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Die AOK Ostwürttemberg hat die Modernisierung und Erweiterung Ihres KundenCenters in Ellwangen mit einer Wiedereröffnungsfeier begangen. Über 50 geladene Gäste aus Ellwangen kamen am Mittwoch Abend, um gemeinsam mit dem AOK-Team den Anlass gebührend zu feiern.

Oberbürgermeister Karl Hilsenbek dankte als einer der Festredner der AOK, dass sie weiterhin – im Gegensatz zu manchem anderen Wettbewerber – am Standort Ellwangen festhält. "Wer hier beraten wird, kann eigentlich nicht krank werden", scherzte er.

Die AOK Ostwürttemberg setzt mit der Modernisierung des KundenCenters an der AOK-Kreuzung das neue Beratungskonzept um. Es sieht vor, die Kundenberatung vom regulären Arbeitsplatz zu trennen. Dafür wurden neue Beratungszimmer geschaffen. Dazu KundenCenter-Leiter Joachim Stark: „Wir wollen für unsere Kunden höchste Diskretion bei der Gesundheitsberatung. So klappt das nun hervorragend.“

Kundenorientiert ist auch der modern gestaltete Empfangstresen gleich im Eingangsbereich. Er bietet eine kleine Ablage für die Handtasche der Frau und ist so konstruiert, dass auch Rollstuhlfahrer oder Kinder ohne räumliche Barriere mit der AOK-Beraterin oder -Berater sprechen können.

Josef Bühler, Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg, betonte in seiner Rede, dass die AOK in Ellwangen in den vergangenen zehn Jahren über 2000 Versicherte hinzugewonnen habe und von Ellwangen aus mehr als 16 000 Kunden betreue. „Trotz der Digitalisierung führt das Team im AOK Kundencenter Ellwangen jedes Jahr zwischen 8000 und 9000 persönliche Beratungen durch“, sagt der AOK-Chef Josef Bühler und ergänzt: „Persönliche Beratung ist durch nichts zu ersetzen und die kann nur der bieten, der vor Ort Präsenz zeigt.“

Für Pro Ellwangen gratulierte Vorstand Karl Bux, der sich vor allem über die modernisierte Lehrküche im Obergeschoss freue. „Als Laien der Kochkunst freue ich mich auf die demnächst anstehenden Wildwochen.“ Hier arbeiten die AOK und der Stadt-Marketingverein eng zusammen.

Vor, zwischen und nach den Reden sangen Daniela Fuchs, Mona Lemmermaier und Sophia Fuchs unter der Leitung von Carmen Lehmann von der Musikschule Ellwangen Hits wie „Impossible“ und „Hit the road jack“. Im Anschluss labten sich die Gäste an leckeren Canapés vom Stiftskeller Ellwangen und an den von der AOK-Ernährungsberatung hergestellten Smoothies.

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Sonntag, 30 September 2018 12:00

Ellwangen: „Bistro Betzold“ eröffnet

Im September 2018 hat mit dem „Bistro Betzold“ der Arnulf Betzold GmbH eine neue Ellwanger Gastronomie geöffnet. Die frisch gekochten Gerichte von Küchenchef Wolfgang Siedler bieten dabei nicht nur Betzold-Mitarbeitern die Möglichkeit auf ein ausgewogenes warmes Mittagessen, auch Auswärtige sind herzlich Willkommen. 

Wie man isst, so arbeitet man – und beides sollte jeweils gründlich sein. Mit dem „Bistro Betzold“ eröffnet das Familienunternehmen eine betriebseigene Gastronomie. Seit September 2018 werden hier von 11:30 bis 14 Uhr vier verschiedene warme Mittagsmenüs, eine Tagessuppe sowie ein Salatbüffet angeboten. Für alle, die der Hunger schon zu den Morgenstunden plagt, gibt es von 9 bis 10 Uhr die Möglichkeit auf kleinere Snacks bis hin zum Weißwurstfrühstuck. „Ich freue mich, unseren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten zu können, ihre Mittagspause in entspannter Atmosphäre mit gutem Essen zu verbringen“, so Geschäftsführer Albrecht Betzold. Daneben sind im Betriebsrestaurant auch auswärtige Besucher herzlich willkommen.

Um den Mitarbeitern einen möglichst einfachen Bezahlvorgang zu ermöglichen, können diese nicht nur in bar bezahlen, sondern auch mithilfe ihres Mitarbeiterausweises. „Außerdem bieten wir all unseren Gästen die Möglichkeit, Essen zu bestellen und mit nach Hause zu nehmen, um die ganze Familie an Herrn Siedlers Menüs teilhaben zu lassen“, erklärt Albrecht Betzold.

Für ein entspanntes Mittagsessen steht neben dem modern eingerichteten Bistro auch ein eigener Außenbereich mit einer idyllischen Parkanlage zur Verfügung.

Der  Küchenchef wurde mit großer  Sorgfalt ausgewählt, Wolfgang Siedler bringt umfassende Arbeitserfahrung mit. Neben jahrelanger Anstellung bei Sheraton Hotels im mittleren Osten und Kenia, war er unter anderem zehn Jahre mit einem Restaurant in Ratingen selbstständig und hat die Robert Bosch-Kantine in Lorch geleitet. Mittlerweile ist Wolfgang Siedler Rentner, doch die Chance, das Betzold Bistro zu führen, hat ihn dazu verleitet, wieder in den Sattel zu steigen.

Die Wochenkarte des „Bistro Betzold“ mit täglich fünf verschiedenen Tagesessen ist auf Facebook, Instagram und unter http://www.bistro-betzold.de zu finden.

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Zweimal im Jahr gibt es im Ellwanger Alamannenmuseum Fortgeschrittenenkurse im Brettchenweben unter der Leitung von Daniela Bittner, bei denen farbenfrohe Sondertechniken in dieser Webkunst des frühen Mittelalters vorgestellt werden. Zum nächsten derartigen Kurs am 6. und 7. Oktober 2018 kann man sich noch anmelden. Der zweitägige Webkurs geht am Samstag von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Vorkenntnisse sind erforderlich. Die Kursgebühr beträgt 80 Euro.

Der Anmeldeschluss ist am 30.9.2018.

Anmeldung und weitere Informationen beim Alamannenmuseum Ellwangen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de

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