Sonntag, 18 November 2018 18:00

Jetzt anmelden: GMÜNDER AUSBILDUNGSNACHT

Schwäbisch Gmünd (sv). Fachkräfte gewinnen und sichern – dies ist für Unternehmen eine Aufgabe mit zunehmender Bedeutung. Sie ist aber auch unersetzlich für die Sicherung eines Wirtschaftsstandortes. Gleichzeitig fällt vielen Schulabgängern die Entscheidung für den richtigen Ausbildungs-/Studienplatz nicht leicht. 2018 ist das Angebot an freien Ausbildungsstellen so hoch wie nie, einige bleiben daher leider unbesetzt. Unteranderem kann dies daran liegen, dass gewisse Berufe nur unzureichend bekannt sind. Die entsprechende Information an der richtigen Stelle anzubringen kann daher die Ausgangssituation entscheidend verbessern.

Deshalb bietet die Wirtschaftsförderung der Stadt Schwäbisch Gmünd gemeinsam mit den Partnern BARMER, Kreissparkasse Ostalb, Robert Bosch Automotive Steering GmbH, Agentur für Arbeit und Landkreis Ostalb mit der Ausbildungs- und Studienmesse seit vielen Jahren ein Forum, auf dem örtlichen Firmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen, ihr Unternehmen sowie ihre Ausbildungs- und Studienplätze vorstellen und präsentieren können. Bereits zum siebten Mal findet die Messe im Format der „Gmünder Ausbildungsnacht“ statt. Am Freitag, 15. März 2019, von 17 Uhr bis 21 Uhr, können die Aussteller wie gewohnt in den Räumlichkeiten des Congress Centrums Stadtgarten, in den Dialog mit Schülerinnen und Schülern treten, die sich auf die Berufswahl vorbereiten und über den Einstig ins Berufsleben berichten. Im persönlichen Gespräch hat man die Gelegenheit sein Unternehmen und vor allem die Ausbildungsberufe vorzustellen. Ebenso können die Schulabgänger Kontakte für die anstehende Bewerbungen knüpfen. Die richtige Berufs- und Studienwahl ist der erste Schritt in die berufliche Zukunft.

Im Jahr 2018 präsentierten sich über 120 Betriebe aus Industrie, Handel, Handwerk und aus dem Dienstleistungsgewerbe. Um den zahlreichen Messebesuchern eine breite Auswahl an Ausstellern bieten zu können, freut sich die Stadt Schwäbisch Gmünd auf zahlreiche Anmeldungen. Wenn Ihr Unternehmen oder Bildungseinrichtung an der „Gmünder Ausbildungsnacht“ teilnehmen möchte, kann man sich bis Freitag, 30. November, Informationen sowie die Anmeldeunterlagen einholen bei Lisa-Marie Hilse, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Rufnummer: 07171/603-1012.

Publiziert in Schwäbisch Gmünd
Freitag, 16 November 2018 06:00

IHK-Weiterbildungsprogramm 2019 erschienen

Ab sofort erhältlich: Mit dem neuen Weiterbildungsprogramm für das Jahr 2019 bietet die IHK Ostwürttemberg wieder ein umfassendes Angebot an Seminaren, Lehrgängen und Workshops. Von A wie Ausbilder bis Z wie Zertifikatslehrgang deckt das Programm erneut viele verschiedene Themen und Weiterbildungsmöglichkeiten ab. Auf über 160 Seiten findet jeder die berufliche Weiterbildung, die zu ihm passt.

Auch 2019 stellt die Azubi-Akademie mit Abstand den größten Bereich an Bildungsmaßnahmen dar. In Ergänzung zur dualen Berufsausbildung ermöglichen die Seminare der Azubi-Akademie eine perfekte Unterstützung bei der beruflichen und persönlichen Entwicklung der jungen Menschen. Beispielsweise neu im Programm sind zwei Halbtagesseminare zum Thema Social Media sowie Projektmanagement für Azubis. Die IHK-Weiterbildung qualifiziert nicht nur Auszubildende, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen, die sich im Job fit halten wollen. Alle Organisationstalente und die, die es noch werden wollen, werden in der Seminarreihe „Office-Management“ fündig. Auch in der Seminarreihe „Führung & Personal“ werden wieder aktuelle Themen abgedeckt: „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ oder „Recruting 4.0“ sind zwei Beispiele aus dieser interessanten Seminarreihe. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Exportabteilungen werden im neuen Programm auch wieder die beliebten und bekannten Seminare aus dem Bereich „International Business“ finden.

Bei den IHK-Zertifikatslehrgängen gibt es ebenfalls interessante Angebote zu entdecken. So vermittelt bspw. der neue Zertifikatslehrgang „Datenschutzbeauftragter (IHK)“ wichtige Kenntnisse für die Umsetzung der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Der ebenfalls neue Zertifikatslehrgang „Fachkraft für Rechnungswesen (IHK)“ besteht aus drei Modulen, welche auch einzeln gebucht werden können.

Wer einen anerkannten Fortbildungsabschluss sucht, wird im Lehrgangsbereich fündig: Ob in Vollzeit, berufsbegleitend oder als Kompaktmodell - die IHK-Lehrgänge zu Geprüften Fachwirten, Meistern oder Betriebswirten garantieren auch im Bildungsjahr 2019 erneut eine qualifizierte und kompetente Vorbereitung zu den bekannten und beliebten Fortbildungsabschlüssen. Auch hier gibt es einige Neuigkeiten: Neben neuen Lehrgängen wie „Geprüfter Industriemeister – Fachrichtung Mechatronik“ werden auch einige Lehrgänge in Kompaktform angeboten, um noch schneller zum Abschluss zu kommen.

Das neue IHK-Weiterbildungsprogramm 2019 kann angefordert werden bei der IHK Ostwürttemberg, Lisa Fandrich, Tel. 07321 324-168, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter www.aufstieg.ihk.de, Seitennummer 4142854.

Publiziert in Wirtschaft
Seit 1. August 2018 werden die ersten Auszubildenden im neuen Ausbildungsberuf „Kaufmann/-frau im E-Commerce“ ausgebildet. So können Betriebe, die Waren oder Dienstleistungen online vertreiben, ihre Fachkräfte im Bereich E-Commerce erstmals selbst ausbilden. Erstmals seit 2008 wurde damit bundesweit ein vollständig neuer kaufmännischer Beruf eingeführt. Erste Ausbildungsverträge wurden bei der IHK Ostwürttemberg bereits eingetragen.

„Das Online-Geschäft gehört heute und in Zukunft immer mehr zum Alltag vieler Menschen. Der neue Ausbildungsberuf deckt die vielfältigen Anforderungen im starken Online-Handel ab“, erklärt André Louis, Leiter des Geschäftsfeldes Ausbildung bei der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg. Handelsunternehmen biete sich damit eine Möglichkeit, ihrem wachsenden Fachkräftebedarf zu begegnen. Rund zehn Unternehmen aus der Region haben bereits signalisiert, dass sie den neuen Ausbildungsberuf in Zukunft ausbilden werden. Aktuell wurden für den Ausbildungsstart 2018 bereits vier Ausbildungsverträge in der Region geschlossen. „Für die meisten Unternehmen ist die Auswahl der Azubis für den diesjährigen Ausbildungsstart längst beendet; sie suchen aktuell schon für das nächste Jahr ihre Auszubildende“, erklärt André Louis und erwartet für 2019 eine deutliche Steigerung an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in dem neuen Beruf.

Der Beruf Kaufmann/-frau im E-Commerce eignet sich für Betriebe im Einzel-, Groß- und Außenhandel. Ausbildende Unternehmen können aber auch aus der Tourismus-, Dienstleistungs- oder der produzierenden Branche sein, wenn sie ihre Waren und Services online vertreiben.

In der dreijährigen Ausbildung lernen die angehenden E-Commerce-Experten Online-Vertriebskanäle auszuwählen und einzusetzen. „Die Aufgaben während der Ausbildung sind sehr vielfältig: Denn neben der Mitgestaltung und Bewirtschaftung von Waren- oder Dienstleistungssortimenten, unterstützen Kaufleute für E-Commerce ebenso die Beschaffung, wickeln Verträge im Online-Vertrieb ab und gestalten die Kundenkommunikation über verschiedene Kanäle. Je nach Interesse und Betrieb können die Ausbildungsschwerpunkte ganz unterschiedlich sein.

In IHK-Ausbildungsberufen bilden Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung aus. Von der Feststellung der Eignung des Ausbildungsbetriebs über die Vermittlung von Auszubildenden bis hin zu Fragen der Abschlussprüfung stehen die Ausbildungsberaterinnen und -berater der IHK Ostwürttemberg zur Verfügung. Sie unterstützen IHK-Ausbildungsbetriebe sowie deren Auszubildende während der gesamten Ausbildungszeit. Die Ansprechpartner sind zu finden auf www.ostwuerttemberg.ihk.de (Seitennummer 3295622). Ebenfalls auf der Homepage der IHK im Fokusthema des Monats werden die verschiedenen Themen rund um die Ausbildung präsentiert. Dort gibt es auch weitere und umfangreichere Informationen über den neuen Ausbildungsberuf Kaufmann im E-Commerce.

Publiziert in Wirtschaft