Die Agentur für Arbeit Aalen sowie das Berufsinformationszentrum (BIZ) sind am Dienstag, 04. Dezember 2018 ab 12.30 Uhr wegen einer Personalversammlung geschlossen.

Die Geschäftsstellen in Bopfingen, Ellwangen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd sind bereits ab 12.00 Uhr geschlossen.   

 Für telefonische Auskünfte ist das Service Center über die zentrale Rufnummer 0800 4 5555 00 durchgehend von 8 Uhr bis 18 Uhr erreichbar. Die Telefonnummer ist für Anrufe aus allen deutschen Fest- und Handynetzen kostenlos. Arbeitslosmeldungen können ohne rechtliche Nachteile am folgenden Werktag nachgeholt werden.

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Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen (beschäftigungspflichtige Arbeitgeber), sind gesetzlich (SGB IX) verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote.

Zur Überprüfung, ob die Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2018 erfüllt wurde, müssen die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber bis spätestens 31. März 2019 der für Ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen. Diese gesetzliche Frist kann nicht verlängert werden. Geht die Anzeige verspätet ein oder ist sie unvollständig oder falsch ausgefüllt, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Arbeitgeber, die nach Erkenntnis der BA beschäftigungspflichtig sind, erhalten Anfang Januar 2019 die für die Anzeige erforderlichen Vordrucke sowie das Bearbeitungsprogramm IW-Elan auf CD-ROM.

Das Programm IW-Elan  unterstützt bei der Bearbeitung der Vordrucke und ermöglicht die Abgabe der Anzeige in elektronischer Form. Es kann auch unter http://www.iw-elan.de kostenlos herunter geladen werden. Dort finden die Arbeitgeber außerdem Informationen zur Installation und zur Anwendung des Programms.

Auch beschäftigungspflichtige Arbeitgeber, die keine Unterlagen erhalten, sind anzeigepflichtig. Sie werden, ebenso wie Arbeitgeber, die einen zusätzlichen Bedarf haben, gebeten, die Anzeigeunterlagen über den Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit unter http://www.iw-elan.de  anzufordern.

Weitere Hinweise können abgerufen werden unter:

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/personalfragen/schwerbehinderte-menschen

 

Fragen zum Anzeigeverfahren werden von Montag bis Freitag zwischen 09:30 Uhr und 11:30 Uhr unter der Telefonnummer 07161 9770 333 für Arbeitgeber aus dem Bezirk der Arbeitsagentur Aalen beantwortet.

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Unter dem Motto „Berufe in Uniform“ findet am Donnerstag, 06.Dezember um 14.30 Uhr eine Informationsveranstaltung im Berufsinformationszentrum (BiZ) - Raum 037 der Agentur für Arbeit, Julius-Bausch-Str. 12, Aalen statt.

Die Einstellungsberater der Polizeidirektion in Aalen, der Bundespolizei des Hauptzollamts Ulm und der Karriereberater der Bundeswehr informieren über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, Einstellungsbedingungen und berufliche Perspektiven in den jeweiligen Laufbahnen im mittleren und gehobenen Dienst. Neugierig?

Dann gleich anmelden unter der Rufnummer 07361/575-170  oder Email an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Im Anschluss an die Veranstaltungen stehen die Berater natürlich für Fragen zur Verfügung.

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„Noch nie war die Zahl der Arbeitslosen im Ostalbkreis in einem Oktober so niedrig wie in diesem Jahr“ freut sich Elmar Zillert, Chef der Aalener Arbeitsagentur über die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung. Doch auch im Landkreis Heidenheim muss man 37 Jahre zurückgehen, um eine noch geringere Arbeitslosenzahl im Oktober zu finden.
Ostalbkreis  Oktober 2018 September 2018 Oktober 2017
Arbeitslosenzahl  4.628  4.897  4.789 
Arbeitslosenquote in %  2,6 2,8 2,7
SGB III (Arbeitslosenversicherung) 2.373  2.529  2.343 
SGB II (Grundsicherung) 2.255  2.368  2.446

 

Gehörte das Jahr 2017 schon zu einem der besten Jahre was die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Ostwürttemberg betrifft, so ist der Rückgang gegenüber dem Vorjahresoktober um 8,6 Prozent umso höher zu bewerten. Zum Vergleich: Im Land ging die Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich „nur“ um 6,9 Prozent zurück. 7.179 Personen waren zum Ende des Berichtsmonats im Agenturbezirk arbeitslos gemeldet. Das sind 356 Personen weniger als noch im September.

Betrachten wir den Landkreis Heidenheim, so reduzierte sich die Zahl der arbeitslos Gemeldeten um 87 auf 2.551 Personen. Dies entspricht einem Minus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vorjahresvergleich ist ein beachtlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit um stolze 16,7 Prozent zu verzeichnen. „Der Kreis Heidenheim gehört dieses Jahr bisher eindeutig zu den Gewinnern auf dem Arbeitsmarkt,“ bewertet Elmar Zillert die aktuellen Zahlen. Im Ostalbkreis sank die Zahl der Arbeitslosen um 269 auf 4.628 Personen. Dies bedeutet einen Rückgang zum Vormonat von 5,5 Prozent. Betrachten wir den Rückgang der Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich, so fällt dieser mit 3,4 Prozent niedriger aus als in Heidenheim. Allerdings waren die Ausgangswerte beider Landkreise auch sehr unterschiedlich, denn die Arbeitslosenquote in Heidenheim lag vor Jahresfrist noch bei 4,2 Prozent, während der Ostalbkreis bereits damals eine deutlich bessere Quote von 2,7 Prozent vorweisen konnte.

Die Arbeitslosigkeit hat in Ostwürttemberg sowohl in den Jobcentern als auch in der Arbeitsagentur abgenommen. Erneut sank die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung (diese Kunden werden durch die Arbeitsagentur betreut) gegenüber dem Vormonat im Agenturbezirk um 4,9 Prozent auf 3.603 Personen. Regional verteilt sich der Rückgang zum Vormonat wie folgt: Ostalbkreis minus 6,2 Prozent und Kreis Heidenheim minus 2,4 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung (Hartz IV, das sind Kunden die durch die Jobcenter betreut werden) waren in Ostwürttemberg 3.576 Personen arbeitslos gemeldet. Ihre Zahl lag um 170 niedriger als im Vormonat. Der Rückgang erfolgte in beiden Landkreisen, nämlich um 4,8 Prozent im Ostalbkreis und im Kreis Heidenheim um 4,1 Prozent.

Großen Anteil an diesem Rückgang der Arbeitslosigkeit hat auch in diesem Monat wieder die Gruppe der unter 25-Jährigen. Um 170 Personen oder anders ausgedrückt 20,2 Prozent ging ihre Zahl gegenüber dem Vormonat zurück. „Allerdings möchte ich nicht verschweigen, dass die Zahl der arbeitslos gemeldeten Jugendlichen um 38 Personen etwas höher liegt als im Oktober des Vorjahres“ räumt Elmar Zillert ein. „Doch der aktuelle Trend geht in die richtige Richtung.“ Sehr positiv entwickelt hat sich auch die Arbeitslosigkeit bei unseren ausländischen Mitbürgern. Hier zeigt sich unter anderem auch, dass es zunehmend gelingt, Personen mit Fluchthintergrund nach den absolvierten Integrations- und Sprachkursen, sowie den beruflichen Qualifikationsmaßnahmen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Gegenüber September sank ihre Zahl der arbeitslos gemeldeten Ausländer um 118 Personen auf 1.927 Personen. Das entspricht einem Minus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Hervorzuheben ist, dass der Rückgang im Vorjahrsvergleich mit 7,9 Prozent sogar noch deutlicher ausfällt.

Sehr erfreulich ist, dass die Betriebe im Berichtsmonat mit 1.426 Vermittlungsaufträgen wieder deutlich mehr offene Stellen gemeldet haben. Das sind 15,5 Prozent mehr als noch im Vormonat und wir liegen damit sogar 7,0 Prozent über dem Vorjahreswert. 224 dieser neu zur Besetzung gemeldeten Stellen kamen aus dem Bereich des verarbeitenden Gewerbes. Dies entspricht einem Anteil von 15,7 Prozent. Weiterhin hohe Aufnahmebereitschaft an qualifizierten Kräften zeichnet sich auch im Handel ab. Aus diesem Bereich wurden 109 neue Stellen zur Besetzung gemeldet. Damit standen den Vermittlungsfachkräften der Arbeitsagentur und der Jobcenter im Berichtsmonat 5.071 Stellen zur Besetzung zur Verfügung.

Es bleibt weiterhin festzustellen, dass auf dem Arbeitsmarkt die erforderlichen Fachkräfte nicht im notwendigen Umfang vorhanden sind. Um diese Entwicklung etwas abzufedern setzt die örtliche Arbeitsagentur und auch die Jobcenter weiterhin konsequent auf die zukunfts- und marktorientierte Qualifizierung unserer Kunden. Derzeit nutzen 856 Teilnehmer diese beruflichen Weiterbildungsangebote.

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Nicht nur die Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen, sondern auch das Forum Bildungspartnerschaften ist eine Erfolgsgeschichte. Über einhundert Teilnehmer kamen dazu am 25. September 2018 ins IHK-Bildungszentrum in Aalen. Die Veranstalter IHK, Südwestmetall Bezirksgruppe Ostwürttemberg, Handwerkskammer Ulm und Schulamt Göppingen hatten eingeladen zum Thema „Die Zukunftsfähigkeit der dualen Berufsausbildung“.

IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle sagte in ihrer Begrüßung: „Steigende Ausbildungszahlen bei IHK und Handwerkskammer zeigen die weiterhin große Bedeutung der dualen Ausbildung bei den Schülern.“ Das deutsche Ausbildungssystem sei auf hohem Niveau und die Berufe würden im Zuge der Digitalisierung ständig modernisiert werden. Guido Kirst vom Bundesinstitut für Berufsbildung aus Bonn bestätigte in seinem Vortrag zur Zukunftsfähigkeit der dualen Ausbildung den Trend von Ostwürttemberg. „Die Ausbildungsverträge nehmen deutschlandweit seit einem Jahr wieder zu, während jedoch gleichzeitig die Passungsprobleme ansteigen“, erklärte Kirst. So standen knapp 49.000 offenen Ausbildungsstellen rund 24.000 unversorgte Bewerbern gegenüber. Allgemein würde sich hinsichtlich der fortschreitenden Digitalisierung die Arbeit inhaltlich verändern. Die digitale Transformation, so Kirst, erfordert neue Schlüsselkompetenzen wie Kreativität, Problemlösefähigkeit und Analysefähigkeit. So müsse die IT-Kompetenz der Arbeitnehmer über Fortbildungen gestärkt werden. Bildungskooperationen zwischen Schulen und Unternehmen unter Einbeziehung der Eltern sei notwendig, damit Jugendliche umfassend über Berufsmöglichkeiten informiert werden. Auf diese Weise könnten Arbeitgeber zukünftigen Auszubildenden die verschiedenen Berufe präsentieren.

Erwin Krajewski, Ausbildungsleiter bei Voith, stimmte dem Referenten zu, dass sich durch die wirtschaftlichen Entwicklungen die Anforderungen an die Jugendlichen und an die schulische Ausbildung verändern. Krajewski sieht einen Zusammenhang zwischen der engen Kooperation mit Schulen und dem Rekrutieren von exzellenten Fachkräften und zeigte anschauliche Beispiele einer Bildungskooperation.

Die anschließende Podiumsdiskussion, moderiert von Dr. Hendrik Rupp, ehemaliger Redaktionsleiter der Heidenheimer Zeitung, wandte sich den Herausforderungen der dualen Berufsausbildung in Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen zu. Die Diskutanten waren sich dabei einig, dass den Eltern eine große Bedeutung bei der Berufswahl zukommt. „Die Eltern sind oft der Schlüssel bei der Entscheidung für eine Ausbildung“, so Elmar Zillert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Aalen. Jörg Hofrichter vom Schulamt in Göppingen geht noch weiter und vertrat die Meinung, dass die Berufsorientierung mit den Eltern beginnt. Er erkenne bei den Schulabgängern einen Trend zum Unspezifischen, vor allem bei Abiturienten. Für Markus Kilian, Geschäftsführer von Südwestmetall, ist die duale Ausbildung qualitativ so hochwertig, dass sie sich zu einem internationalen Exportschlager entwickelt hat. Konsens herrschte hinsichtlich der Vielseitigkeit einer dualen Ausbildung, die von Auslandsaufenthalten bis zu Karrieremöglichkeiten für Studienabbrecher reiche.

Ein praktisches Beispiel für eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben bot die Schülerfirma der Dreißentalschule in Oberkochen, die für das Forum das Catering und den Service übernahm. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die 25 Schülerinnen und Schüler der Big Band des Schubart Gymnasiums in Aalen.

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Mit der gemeinsamen Veranstaltung wenden sich die IHK Ostwürttemberg und die Agentur für Arbeit Aalen im Rahmen des Faktor - A Business Talk an Entscheider und Führungskräfte in Unternehmen und Organisationen.

Im Faktor – A Business Talk stellen wir das Thema „Führung in der Arbeitswelt der Zukunft“ in den Mittelpunkt. Wir wollen in offener Kommunikationsatmosphäre denkbare Lösungsansätze aufzeigen. Neben Vorträgen und Diskussionen bietet der Business Talk natürlich auch Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Hier die Eckdaten:

Führung in der Arbeitswelt der Zukunft

  1. Oktober 2018, 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Hammerschmiede Königsbronn

 

Weitere Informationen finden Sie in beigefügtem Flyer. Melden Sie sich bitte online unter www.ba-business-talk.de bis zum 15. Oktober an oder gerne auch telefonisch unter 07361/575-280

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