Mittwoch, 10 Oktober 2018 15:00

Kino am Kocher: Programm ab 11.10.2018

Die Frau, die vorausgeht
11. Oktober, Donnerstag 20:00 Uhr (OmU)
12. Oktober, Freitag 22:30 Uhr
14. Oktober, Sonntag 20:00 Uhr
15. Oktober, Montag 19:00 Uhr

USA 2017, 106 Min.
Regie Susanna White
Frei ab 12 Jahren
Mit Jessica Chastain, Sam Rockwell, Michael Greyeyes, Ciarán Hinds

Im Frühjahr 1889 reist die verwitwete Malerin Catherine Weldon, dargestellt von Jessica Chastain, von New York nach Dakota, um im Reservat niemand Geringeren als Sitting Bull zu porträtieren – zum Unwillen der Soldaten, die sie der Spionage verdächtigen. Schlimmer noch: Sie muss erleben, wie die Armee die Indianer mit hinterlistigen Intrigen vernichten will. Eine wahre Geschichte, die sich so oder ähnlich zugetragen hat, Catherine Weldon hat es wirklich gegeben (ihr richtiger Vorname ist Caroline), zwei ihrer vier Ölgemälde von Sitting Bull hängen in amerikanischen Museen. Die Gespräche zwischen ihr und dem Häuptling nehmen im Film einen großen Raum ein.

Drehbuchautor Steven Knight vermittelt interessante Einsichten in die Kultur der Ureinwohner und das Leid, das sie erdulden mussten; er zeigt Sitting Bull als zwar machtlosen, aber immer noch stolzen Mann. Catherine hingegen ahnt, dass sie ihre Beobachterrolle aufgeben und sich engagieren muss, um eine Katastrophe zu vermeiden.


Foxtrot
12. Oktober, Freitag 20:00 Uhr
13. Oktober, Samstag 20:00 Uhr
16. Oktober, Dienstag 20:00 Uhr

Israel, D, F 2017, 108 Min.
Regie Samuel Maoz,
Frei ab 12 Jahren
Mit Lior Ashkenazi, Sarah Adler, Yonatan Shiray, Gefen Barkai, Dekel Adin, Shaul Amir, Itay Exlroad

Ein Klopfen an der Tür verändert das Leben des wohlsituierten Tel Aviver Architekten Michael und seiner Frau Dafna. Die Nachricht vom Tod ihres 19-jährigen Sohnes Jonathan, der gerade seinen Militärdienst leistet, wirft Leben, Psyche und Ehe des Paars aus der Bahn. Getrieben von tiefer Trauer und Verständnislosigkeit entwickelt sich in Michael ein Sturm aus rasender Wut, geprägt von Unsicherheiten und Traumata. Doch plötzlich nimmt die Geschichte eine unvorhersehbare Wendung, die das Schicksal der anzen Familie in eine neue Richtung lenkt. FOXTROT, der neue Kinofilm
des Regisseurs Samuel Maoz – von der Kritik gefeiert, beim Filmfestival in Venedig mit dem Großen Preis der Jury, dem Silbernen Löwen, ausgezeichnet, wurde in Israel sehr kontrovers diskutiert.

Silberner Löwe Venedig 2017


Mercedes Sosa – Die Stimme Lateinamerikas
13. Oktober, Samstag 22:30 Uhr (JÜRGEN SPECIAL- OmU)
14. Oktober, Sonntag 17:00 Uhr

Argentinien 2014, 110 Min.
Regie Rodrigo H. Vila
Keine Altersbeschränkung
Mit Chico Buarque de Hollanda, David Byrne, Milton Nascimento u.a.

Eine bewegende Dokumentation über das Leben und Wirken einer der bekanntesten lateinamerikanischen Sängerinnen mit einer großen Fangemeinde in Deutschland. Mercedes Sosa, die Stimme Lateinamerikas: Das Porträt einer großen Musikerin und ein Kapitel lateinamerikanischer Politik. Vilas Film lässt Mercedes Sosas musikalisches Genie, ihre vielschichtige Persönlichkeit und ihre Rolle als Stimme des Volkes im Widerstand gegen die diktatorischen Regime in Lateinamerika wieder ufleben. Mercedes Sosa begründete 1963 zusammen mit anderen jungen argentinischen Künstlern das Manifest des »Nuevo Cancionero«, des »Neuen Liedermachers«, das Teil der politischen Bewegung gegen die Diktaturen in Lateinamerika wurde.

Jürgen Special


Madame Aurore und der Duft von Frühling
14. Oktober, Sonntag 11:00 Uhr (FRAUEN-FILM-FRÜHSTÜCK)

F 2017, 90 Min.
Regie Blandine Lenoir
Keine Altersbeschränkung
Mit Agnès Jaoui, Pascale Arbillot, Thibault de Montalembert, Sarah Suco, Lou Roy-Lecollinet

Aurore, die bald Großmutter wird, lebt von ihrem Mann getrennt, war bislang jedoch immer ganz glücklich mit ihrem Leben und ihren beiden erwachsenen Töchtern Sarah und Lucie. Doch nun hat sie ihren Job verloren, leidet an den Wechseljahren und alles in allem könnte es besser in ihrem Leben laufen. Zunehmend sieht sie sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Doch da trifft sie zufällig ihre große Jugendliebe Christophe wieder und beschließt, sich nicht länger vom Schicksal herumschubsen zu lassen, sondern ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es ist Zeit für einen Neustart! Dabei helfen Aurores Freundin Mano und ihre beiden Töchter sehr…

Frauen-Film-Frühstück in Kooperation mit der VHS Aalen und dem Büro für Chancengleichheit


Kindheit
17. Oktober, Mittwoch 20:00 Uhr (KOOPERATION)

Norwegen 2017, 89 Min.
Regie Margreth Olin
Keine Altersbeschränkung*

Ein idyllischer Ort mitten im Wald – Lebenswelt einer Gemeinschaft von Kindern. Kurz vermittelt sich sogar der Eindruck, dass sie hier ganz auf sich gestellt sind. Doch das Gelände gehört zu einem Kindergarten, der ganz ohne verquere Vorstellungen von frühkindlicher Bildung auskommt. Es gilt das Prinzip, dass Kinder von ganz allein lernen. Ein idyllischer Ort mitten im Wald – Lebenswelt einer Gemeinschaft von Kindern. Kurz vermittelt sich sogar der Eindruck, dass sie hier ganz auf sich gestellt sind. Doch das Gelände gehört zu einem Kindergarten, der ganz ohne verquere Vorstellungen von frühkindlicher Bildung auskommt. Es gilt das Prinzip, dass Kinder von ganz allein lernen. Mit allem, was der Wald hergibt, werden Fantasiefiguren gebaut, Steckenpferde eschnitzt, ganze Küchen eingerichtet. Sie haben keine andere Aufgabe, als zu spielen – mit den anderen und mit der Natur. Die Kinder vor Margreth Olins Kamera sind zwischen einem und sieben Jahren alt. Sie spielen, basteln, feiern Geburtstag, tragen ihre Konflikte aus – immer liebevoll begleitet von den Erzieherinnen und Erziehern, die eben gerade nicht erziehen, sondern den Kindern stattdessen erlauben, sich zu entfalten. KINDHEIT dokumentiert einen Blick auf Kinder und einen Umgang mit ihnen, der selbstverständlich sein könnte, inzwischen aber als Ausnahme auffällt. Kompetenzerwerb und Schulwissen sind bereits in den meisten Kindergärten Thema. KINDHEIT zeigt dagegen einen Ort, an dem die Kinder von den Erwachsenen so weit wie möglich in Frieden gelassen werden. Was es bedeutet zu wachsen, lernt man hier in den Wäldern. Ein stiller Protest sei ihr Film, sagt Margreth Olin. Still vielleicht, aber äußerst wirksam. Man sieht Erziehungsinstitutionen danach mit anderen Augen.

Nach dem Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Kooperation mit P.A.T.E. e.V.

Publiziert in Aalen
Kommunen und die vor Ort aktiven Betriebe sind Partner. Die Zusammenarbeit von Städten und Unternehmen ist wichtig und sollte funktionieren. Daher haben die IHK Ostwürttemberg und die Handwerkskammer Ulm die Auszeichnung „Attraktiver Wirtschafsstandort“ auf den Weg gebracht. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden nun die Städte Aalen, Ellwangen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd ausgezeichnet. Sie dürfen die nächsten drei Jahre mit der Auszeichnung „Attraktiver Wirtschaftsstandort“ für sich werben.

Unternehmen spielen für die wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune eine bedeutende Rolle. Sie stehen für lebendige Innenstädte und versorgen Menschen mit Waren und Dienstleistungen. Handwerksbetriebe sind für die Bevölkerung, andere Unternehmen und auch die öffentliche Hand selbst unverzichtbar. Industrieunternehmen sind wichtige Arbeit- und Auftraggeber in der Region und tragen häufig mit ihren Produkten auch das Image eines Standorts in die Welt. Alle Unternehmen schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze und fördern die Entwicklung der Kommunen durch Steuerbeträge. Außerdem engagieren sie sich darüber hinaus ehrenamtlich im Sinne gesellschaftlicher Verantwortung in Sport, Kultur und Bildung oder weiteren Themenfeldern. Michaele Eberle, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg: „Es ist wichtig, dass die Schnittstelle von Kommunen und Wirtschaft gut funktioniert. Daher wollen wir mit dem Wettbewerb „Attraktiver Wirtschafsstandort“ Impulse für die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit geben.“ Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm ergänzt: „Handwerk ist lokal. Die ausgezeichneten Kommunen haben ein besonderes Angebot und Serviceniveau bewiesen. Sie bemühen sich um unsere Betriebe, hören ihnen zu und wollen ihnen ihr Wirtschaften am Ort leichter machen. Das ist besonders und wollen wir deshalb mit der Auszeichnung Attraktiver Wirtschaftsstandort würdigen.“

Im Frühjahr 2018 gaben die beiden Kammern den Startschuss für den Wettbewerb. In der ersten Stufe haben sich die Städte Aalen, Ellwangen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd erfolgreich für die Auszeichnung beworben. Durchgeführt wurde die Zertifizierung durch einen externen Dienstleister, die imakomm AKADEMIE aus Aalen. Neben den 44 Fragen bzw. Kriterien umfassenden Prüfbogen wurden die Kommunen hinsichtlich ihrer Internet-Angebote bewertet und auch eine anonymisierte Mystery-Aktion zur Überprüfung der Servicequalität durchgeführt. Maximal konnten 69 reguläre Punkte erreicht werden. Herausragende Leistungen wurden zusätzlich mit Sonderpunkten belohnt. Für eine erfolgreiche Auszeichnung mussten 70 Prozent der möglichen Gesamtpunktzahl erreicht werden.

Bewertet wurden die Themenfelder „Konzepte und Strategien der Wirtschaftsförderung“, „wirtschaftsfreundliche Verwaltungsprozesse“, „Information und Kommunikation in Bezug auf Unternehmen“, „harte und weiche Standortfaktoren“, sowie das Thema  „Internationalität“. Alle vier ausgezeichneten Städte punkten mit attraktiven Angeboten und Prozessen für Unternehmen. Michaela Eberle und Dr. Tobias Mehlich sind sich einig: „Die gute Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kommunen in der Region wurde eindrucksvoll von den vier Städten im Rahmen der Auszeichnung belegt.“

Die ausgezeichneten Kommunen dürfen die nächsten drei Jahre mit der Auszeichnung „Attraktiver Wirtschaftsstandort“ werben. Die IHK Ostwürttemberg und die Handwerkskammer Ulm empfehlen auch anderen Kommunen der Region, sich um die Auszeichnung zu bewerben. Über die Netzwerke der Kammerorganisation wird bundesweit für das Projekt geworben. Zudem ist es geplant einen kommunalen Erfahrungsaustausch anzubieten, um sich über Best-Practice-Beispiele auszutauschen und voneinander zu lernen. Dr. Tobias Mehlich und Michaela Eberle: „Wir hoffen, dass viele andere Regionen das Projekt spannend finden und es auch umsetzen.“

Publiziert in Behörden
Über 19 Wettbewerbsbeiträge hatte das Preisgericht unter Vorsitz von Architekt Wolfgang Riehle, langjähriger Vorsitzender und Ehrenpräsident der Architektenkammer Baden-Württemberg, am vergangenen Dienstag (25.09.2018) zu entscheiden. Wer als Sieger hervorging, präsentierten Landrat Klaus Pavel und Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler am Mittwochabend (26.09.2018) im Großen Sitzungssaal des Aalener Landratsamts. Es ist die ArGe hirner & riehl architekten bda partg mbb, München und Lex Kerfers_Landschaftsarchitekten Gbr, Bockhorn, deren Entwurf das Gremium überzeugte. 

In seiner Begrüßung erinnerte Landrat Klaus Pavel an die Vorgeschichte. Der Kauf des Union-Areals im Rahmen eines anonymen Bieterverfahrens im Jahr 2016 habe eine Jahrhundertchance eröffnet und sei ein Glücksfall. Das Gelände besteche durch seine zentrale Lage und Größe, die exzellente Erreichbarkeit und die mittelbare Nachbarschaft zum Ostalbkreishaus. Mit dem Kauf sei ein Impuls für eine neue Aufbruchsstimmung in diesem Quartier entstanden. „Vielen Dank für das Vertrauen, das zwischen Ihnen und uns erwachsen ist“, sagte der Landrat an den ehemaligen Eigentümer, Dr. Hans-Gilg Naegele, gerichtet. Besonderen Dank richtete Pavel an die Mitglieder des Kreistags, die dem Erwerb uneingeschränkt zugestimmt hätten. Gleichzeitig betonte er die ideale Partnerschaft und Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen. 

Mit dem Erwerb des Union-Areals zum Bau eines zweiten zentralen Standorts der Landkreisverwaltung hat sich auch für die Stadt Aalen die Möglichkeit zur weiteren Entwicklung der Innenstadt eröffnet. Der geplante Neubau für die Landkreisverwaltung auf dem jahrzehntelang brach liegenden Industrieareal soll durch seine Einbindung in das Sanierungsgebiet "Aalen-Süd" auch in hohem Maße städtebaulichen Belangen gerecht werden. Daher haben die Stadt Aalen und der Ostalbkreis einen gemeinsamen Ideen- und Realisierungswettbewerb ausgelobt, um für die langfristige Innenstadtentwicklung einerseits wie auch den Neubau des Verwaltungsgebäudes für die Landkreisverwaltung andererseits eine optimale Planung zu erhalten.

Das neue Verwaltungsgebäude soll 375 Beschäftigten Platz bieten und im Wesentlichen den gesamten Sozialbereich mit Sozial- und Jugendamt, Jobcenter, Integration und Versorgung sowie Gesundheits- und Veterinäramt aufnehmen. Als Wettbewerbsmanager fungierte das Büro Drees & Sommer, dem Landrat Pavel für die Begleitung herzlich dankte.

Neben einem Anerkennungspreis für den Ideenteil des Wettbewerbs für ein Büro aus München mit 7.000 Euro und einem Anerkennungspreis für den Realisierungsteil für ein Frankfurter Büro mit 8.000 Euro kürte das Preisgericht drei Preisträger. Den ersten, mit 53.500 Euro dotierten Preis erhielt die ArGe hirner & riehl / Kerfers aus München. Der zweite Preis ging an die Gemeinschaft Hascher Jehle Design GmbH, kleyer.koblitz.siegmüller GbR und Weidinger Landschaftsarchitekten aus Berlin mit 37.500 Euro, den dritten Preis (26.000 Euro) erzielte die Ackermann + Raff GmbH & Co.KG, Stuttgart mit der Project GmbH Esslingen. 

Oberbürgermeister Thilo Rentschler erläuterte den Ideenteil des Wettbewerbs für das Quartier Aalen-Süd mit einer Fläche von 6,8 Hektar. Rentschler plädierte dafür, mehr Wettbewerbe zuzulassen, denn dies sei für die architektonische Qualität entscheidend, und erläuterte die städtebaulichen Ziele für Aalen-Süd. Dieses entwickle sich weg vom alten, klassischen Industrie- und Gewerbegebiet und hin zu einem urbanen, flippigen Stadtgebiet. Mit Blick auf die demografische Entwicklung müsse Aalen als größte Stadt im Ostalbkreis bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen: "Wir haben eine starke Hochschule, viele Einpendler und da tut es gut, ein großes und innenstadtnahes Quartier zu haben, das unter anderem die Möglichkeit bietet, Wohnraum zu schaffen." Dies alles geschehe unter dem Dach des "Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes 2030".

Preisgerichtsvorsitzender Wolfgang Riehle informierte über das Wettbewerbsverfahren. Dieses sei nach den "Richtlinien für Planungswettbewerbe" durchgeführt worden. In einer Präqualifikation seien 22 Büros zum Wettbewerb zugelassen worden, 19 davon hätten einen Beitrag abgegeben. Kriterium für die Entscheidung des Preisgerichts, bestehend aus renommierten Fachpreisrichtern und Sachpreisrichtern aus den kommunalen Gremien, war unter anderem der visuelle Bezug zum Haupthaus der Kreisverwaltung. Außerdem müsse das neue Gebäude seiner ergänzenden Funktion gerecht werden. Von den Wettbewerbsteilnehmern seien viele expressive Formen für den Neubau entwickelt worden, weshalb das Zusammenspiel Haupthaus / Ergänzungshaus vom Preisgericht diskutiert worden sei. Die Entscheidung zugunsten des ersten Preisträgers begründete Riehle damit, dass dessen Entwurf konventionell mit viel Einfühlungsvermögen für die Situation gestaltet sei und das Haupthaus nicht in den Hintergrund rücke. Auch sei durch die großzügige Durchgrünung eine Verbindung zur Innenstadt geschaffen. Dem Kocher werde eine ausreichende Dimension eingeräumt, wodurch ein zusammenhängendes Erleben möglich sei. Auch seien Reste der Union-Bebauung in Form des alten Dampfkesselhauses inszeniert worden. Der Entwurf der bayerischen ArGe sieht ein Ensemble aus drei Baukörpern vor, die in der Höhe gestaffelt sind und über eine zweigeschossige, zurückgesetzte Eingangszone zusammengefasst werden. So wird der Eindruck einer Gruppe von Pavillons erzielt, die über eine Pergola miteinander verbunden sind. Die Häuser sind verbunden über einen Erschließungsweg, der in jedem Haus zu einer räumlichen Mitte als mehrgeschossiger Halle führt. Das von der Landkreisverwaltung vorgegebene Raumprogramm wird gut abgebildet, gleichzeitig wird auch für zukünftig mögliche Büroformen ein flexibles Gerüst vorgesehen. Die Holz-Hybrid-Bauweise stellt einen Bezug zum waldreichen Ostalbkreis her

Publiziert in Aalen
Eine Pecha-Kucha-Night am Dienstag, 2. Oktober um 20.20 Uhr nach dem Herzen der Besucher. Die Mischung der Referentinnen und Referenten ist genauso kunterbunt wie die Themen und wie unsere Region. 

Dazu gibt es leckere Getränke von der Löwenbrauerei und regionales Essen vom Team „Tag der Regionen“.

Moderation: Gerburg Maria Müller und Thomas Maile.

Veranstaltungsort ist die Aalener Löwenbrauerei. Der Eintritt ist kostenlos.

Publiziert in Aalen
Die Kontaktstelle Frau und Beruf bietet am 27. September 2018 einen kostenlosen Vormittagsworkshop zum Thema Existenzgründung mit Elke App von der IHK Ostwürttemberg an. Der Workshop bietet die Möglichkeit, einen Überblick über die notwendigen Schritte zur Existenzgründung zu gewinnen, Fragen zu stellen und Expertentipps zum weiteren Vorgehen zu bekommen. 

Dieser Workshop richtet sich sowohl an Frauen, für die die Selbständigkeit eine berufliche Option ist als auch an Frauen, die sich schon in der Umsetzungsphase befinden und individuelle Fragen haben. Was ist ein Gründungskonzept? Wie schreibe ich einen Businessplan? Wie wird meine Geschäftsidee tragfähig? Welcher Standort ist der richtige? 

Der Workshop ist kostenfrei und findet von 09.00 bis 12.00 Uhr im Jobcenter Schwäbisch Gmünd, Bahnhofplatz 1 im 4. OG Raum 431 statt. Parkmöglichkeiten sind direkt gegenüber im Parkhaus am Bahnhof vorhanden.

Anmeldungen bei der Kontaktstelle Frau und Beruf Ostalbkreis unter der Telefonnummer 0162-263-1236 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Publiziert in Aalen
Im Rahmen einer Ausstellung präsentieren der Ostalbkreis und die Stadt Aalen die Entwürfe der Preisträger des Ideen- und Realisierungswettbewerbs für das Union-Areal sowie der anderen am Wettbewerb beteiligten Planungsbüros am Mittwoch, 26. September 2018 um 19:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Aalener Landratsamts in der Stuttgarter Straße 41. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung (E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 07361 503-1211) bis zum 24. September 2018 wird gebeten.

Mit dem Erwerb des Union-Areals zum Bau eines zweiten zentralen Standorts der Landkreisverwaltung hat sich auch für die Stadt Aalen die Möglichkeit zur weiteren Entwicklung der Innenstadt eröffnet. Der geplante Neubau für die Landkreisverwaltung auf dem jahrzehntelang brach liegenden Industrieareal soll durch seine Einbindung in das Sanierungsgebiet "Aalen-Süd" auch in hohem Maße städtebaulichen Belangen gerecht werden. Daher haben die Stadt Aalen und der Ostalbkreis einen gemeinsamen Ideen-und Realisierungswettbewerb ausgelobt, um für die langfristige Innenstadtentwicklung einerseits
wie auch den Neubau des Verwaltungsgebäudes für die Landkreisverwaltung andererseits eine optimale Planung zu erhalten.

Nach Begrüßung durch Landrat Klaus Pavel wird der Aalener Oberbürgermeister Thilo Rentschler die Ziele der Innenstadtentwicklung im Wettbewerbsgebiet präsentieren. Anschließend stellt Architekt Wolfgang Riehle das Ergebnis des Preisgerichts vor. Es folgt ein Rundgang durch die Ausstellung, die alle eingegangenen Wettbewerbsbeiträge in Form von Modellen und Plänen veranschaulicht. Bis einschließlich 2. Oktober sind alle Beiträge in den Foyers des 1. und 2. Stocks des Aalener Landratsamts ausgestellt. Die prämierten Arbeiten sind bis einschließlich 16. Oktober im Foyer im 1. Stock vor dem Großen Sitzungssaal während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Publiziert in Aalen
Samstag, 22 September 2018 09:00

VHS Aalen: Kriegsmacht Deutschland?

Seit Jahren wird eine Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik vorbereitet. Der traditionelle Kurs der militärischen Zurückhaltung steht zur Disposition. Deutschland soll sich zu einer militärischen Ordnungsmacht entwickeln, zuständig für Kriege in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten und in (Ost-)Europa. In einem Vortrag der vhs Aalen analysiert Henrik Paulitz am Mittwoch, 26. September um 19 Uhr die aktuelle Situation und zeigt Handlungsoptionen auf.

Publiziert in Aalen
Schwellungen des Gewebes, sogenannte Lymphödeme, sind weitverbreitet, doch das Wissen, wie diese korrekt behandelt werden können, noch nicht. Das Lymphnetzwerk Ostwürttemberg möchte diese und weitere Wissenslücken rund um das Lymphsystem schließen und richtet dafür den 3. Lymphtag Ostwürttemberg mit Angeboten für Betroffene und die interessierte Öffentlichkeit aus. Dieser findet am (nächsten) Samstag, den 22. September, in Aalen im Bildungszentrum des Ostalb-Klinikums statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

„Flüssigkeit sammelt sich im Gewebe an und es kommt zu schmerzhaften Spannungen, im schlimmsten Fall zu unförmigen verhärteten Schwellungen“, beschreibt Allgemeinmediziner Rainer M. Gräter, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Aalen die Symptome, wenn Lymphödeme entstehen. „Das Lymphsystem muss funktionieren, damit der Körper die wichtigen Eiweißkörper, die Lymphe, an die richtige Stelle transportieren und Bakterien und Viren rausfiltern kann. Eine Störung kann bestehende Krankheiten verschlimmern.“

Beim 3. Lymphtag Ostwürttemberg am Samstag, den 22. September 2018 treffen sich zum ersten Mal in Aalen im Bildungszentrum des Ostalb-Klinikums Ärzte, Physiotherapeuten und weitere Fachexperten um sich über das Lymphsystem und die möglichen Behandlungsformen auszutauschen und fortzubilden. Auch für die interessierte Öffentlichkeit gibt es an dem Tag kostenfreie Vorträge, in der die Selbstbehandlung ein Schwerpunkt ist.

„Zurzeit werden leider häufig die Lymphtherapien zu spät begonnen. Dadurch kann sich eine Blockade im Lymphsystem des Patienten weiter verstärken“, weiß Dr. Karl-Heinz Tiedemann, 2. Vorsitzender der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd. „Wir wollen Wissenslücken schließen und die Qualität bei allen Beteiligten in der Versorgungskette weiter verbessern.“

Michael Svoboda, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg, sieht hier viele positive Aspekte: „Wenn alle den gleichen Wissenstand haben und die Qualitätskriterien beachten, kann dem Patient viel schneller, besser geholfen werden und wäre auch wirtschaftlicher, weil schwerwiegender Folge verhindert werden.“

Die Veranstalter betonen, wie wichtig es sei, dass auch Betroffene und interessierte Menschen an dem Lymphtag teilnehmen. Auch diese Menschen können dieses erworbene Wissen weitergeben. Daher wird jeder Fachvortrag auch nochmal in einer sprachlich verständlichen Version für Laien angeboten.

Start ist um 9 Uhr im Bildungszentrum Gesundheit und Pflege beim Ostalb-Klinikum. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Teilnahme am Mittagimbiss ist nur bei erfolgter Anmeldung möglich. Für den Fachbesucher ist eine Anmeldung verpflichtend.

Der 3. Lymphtag wird von der Kreisärzteschaften aus Aalen und Schwäbisch Gmünd, dem Christlichen Gästezentrum Schönblick und der AOK Ostwürttemberg veranstaltet. Diese sind auch im Lymphnetzwerk Ostwürttemberg organisiert.

3. Lymphtag Ostwürttemberg

Angebote für Betroffene und die Öffentlichkeit:

9.30 - 10.15 Uhr         Lipödem: Krankheitsbild – Belastungen und Auswirkungen für die Betroffenen
10.45 - 11.35 Uhr       Neues in der Therapie bei Lymph- und Lipödem
11.40 - 12.20 Uhr       Entwicklung des Lymphödems bei Mamma-Ca - neue OP-Techniken
13.45 - 14.45 Uhr       Selbstbandagie     rung – Tipps und Tricks
14.45 - 15.45 Uhr       Unterstützende Bewegungsformen zur Förderung des Lymphflusses

Den Programmflyer gibt es online unter www.ostalbklinikum.de/terminkalender.

Informationen & Anmeldung: Telefon 07171 601 102
Publiziert in Aalen
Schwäbisch Gmünd (sv). Von Samstag, 25. August, bis Sonntag, 16. September, werden zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen die Gleise erneuert. Durch die umfangreichen Baumaßnahmen ist eine Streckensperrung unvermeidbar. Die Regional-Express Züge fallen teilweise bereits ab/bis Stuttgart Hauptbahnhof aus. Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen eingerichtet. Die längeren Fahrzeiten und die frühere Abfahrtszeit der Busse sind zu beachten. Die Ersatzbusse fahren nicht immer die Haltestellen direkt am Bahnhof an.
Haltestellen der Ersatzbusse:
• Schwäbisch Gmünd, Nepperbergstraße
• Böbingen, Bahnhof
• Mögglingen,Bahnhof
• Aalen, Bahnhof

Reisende werden gebeten, bei der Reiseplanung die abweichenden und teilweise längeren Fahrzeiten zu berücksichtigen und gegebenenfalls eine andere Verbindung zu wählen. Weitere Details gibt es unter den beigefügten Informationsmöglichkeiten.
Publiziert in Schwäbisch Gmünd
Im explorhino Science Center findet in dieser Woche wieder das Forschercamp unter dem Motto „tüfteln, testen, selber machen“ statt. 19 Kinder im Alter zwischen neun und dreizehn werkeln, experimentieren und forschen eine Woche lang gemeinsam. Neben dem Bau eines Berg Moov-Fahrzeuges, dem Drehen eines Erklärvideos, Experimenten mit Strom und Solarzellen und dem Basteln einer Geräusche-Maschine steht in der Woche auch noch ein Geocaching in der Aalener Innenstadt an.

Carl ist zum Forschercamp von explorhino extra aus Rügen angereist. Er war auch schon im letzten Jahr hier und hat es sich nicht nehmen lassen, wieder teilzunehmen. Er und sein Forschungspartner Luca zeigen ein Video, das sie am ersten Tag selbst gedreht haben. Es geht um ihr Lieblingsexponat aus dem explorhino Science Center: den Reaktionstester. „Es macht Spaß, weil man seine Reaktionszeit mit der von Freunden vergleichen kann“, erklärt Luca im Film, während Carl die Kamera führt.

Philipp zeigt unterdessen die Errungenschaft des heutigen Morgens: ein Solartierchen, hergestellt aus Pfeifenputzern, Zahnbürstenkopf und solarbetriebenem Vibrationsmotor. „Es bewegt sich, wenn Sonne auf die Solarzelle fällt“, weiß der kleine Tüftler. Niklas hat eine Werkbank weiter seine Geräusche-Maschine fertiggebaut. „So ein Stromkreis ist einfach“, freut er sich und erklärt, wie er diesen für die Geräusche-Maschine gebaut hat. Jetzt bewegt ein kleiner Antrieb einen Strohhalm in einem Becher, der dann lautstark Perlen umrührt. Draußen im Hof liefern sich einige Nachwuchsforscher mit den dreiradähnlichen Gefährten, die sie aus sogenannten Berg Moov-Bausätzen gebaut haben, trotz der Sommerhitze ein Wettrennen. Ob die Hitze denn schlimm sei beim Forschercamp beantworten die Jungs einstimmig: „Nö!“

Katja Albrecht von explorhino freut sich, dass das Camp wieder so gut besucht ist und bei den teilnehmenden Kindern so toll ankommt. Das in diesem Jahr eröffnete explorhino Science Center mache das Camp noch besser. „Wenn die schnelleren Kinder mit den Experimenten fertig sind, können sie direkt in die Ausstellung gehen und dort weiterforschen“, erzählt sie fröhlich und ergänzt: „Der Videodreh zu den Exponaten kam gestern so gut an, dass ein paar Kinder gleich noch mehr Videos in der Ausstellung machen wollten.“

Publiziert in Aalen