Donnerstag, 13 Dezember 2018 09:00

Kino am Kocher: Programm ab 13.12.2018

Offenes Geheimnis
13. Dezember, Donnerstag 20:00 Uhr (OmU)
14. Dezember, Freitag 22:30 Uhr
16. Dezember, Sonntag 20:00 Uhr
17. Dezember, Montag 19:00 Uhr

F/ Spanien/Italien 2018, 133 Min.
Regie Asghar Farhadi
Frei ab 12 Jahren 
Mit Penélope Cruz, Javier Bardem, Ricardo Darín, Eduard Fernández, Bárbara Lennie, Inma Cuesta, Elvira Mínguez, Ramón Barea, Carla Campra 

Anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester Ana (Inma Cuesta) reist Laura (Penélope Cruz), die seit Jahren in Argentinien lebt, mit ihrer Tochter und ihrem Sohn von Buenos Aires in ihr spanisches Heimatdorf, wo in wenigen Tagen ein rauschendes Fest steigen soll. Auch Paco (Javier Bardem) ist hier. Mit ihm verbindet sie nicht bloß ihre erste große Liebe, sondern auch einen viele Jahre zurückliegenden Geschäftsdeal, bei dem Laura ihre Anteile vom Familienerbe an ihn verkaufte. Doch darum soll es dieser Tage nicht gehen. Auch nicht um den Neid und die Missgunst gegenüber Paco, der ein gut laufendes Weingut betreibt. Doch am Ende kommt alles anders. Als plötzlich Lauras Tochter Irene spurlos verschwindet und alle Spuren darauf hindeuten, dass sie sich in den
Händen brutaler Verbrecher befindet, sind alle persönlichen Fehden für einen Moment unwichtig. Es zählt nur noch, das Mädchen wiederzufinden. Oder hängen die Spannungen innerhalb der Familie und die Entführung irgendwie zusammen?


Alles ist gut
14. Dezember, Freitag 20:00 Uhr
15. Dezember, Samstag 20:00 Uhr
18. Dezember, Dienstag 20:00 Uhr

D 2018, 90 Minuten
Regie Eva Trobisch
Frei ab 12 Jahren
Mit Aenne Schwarz, Andreas Döhler, Hans Löw
Förderpreis Neues Deutsches Kino als Beste Nachwuchsregisseurin 2018

Alles ist gut – so zumindest der Eindruck, den Janne vermitteln möchte. Aber nichts ist gut. Nicht, seitdem ihr neuer Chef ihr seinen Schwager Martin vorgestellt hat, der am Abend ihres Kennenlernens gegen ihren Willen mit ihr schläft. Danach lässt Janne erst mal alles seinen gewohnten Gang gehen – wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Doch ihr Schweigen über den Vorfall weicht nach und nach einer stillen Ohnmacht. Bis Janne ihr Leben und die Liebe zu ihrem Freund Piet langsam entgleiten. – Ein realistisches Alltagsdrama mit herausragender darstellerischer Leistung, das auf dem Filmfest München nicht nur aufgrund der aktuellen #MeToo-Debatte vollkommen zu Recht ausgezeichnet wurde. Die Regisseurin Eva Trobisch erhielt den Förderpreis als beste Nachwuchsregisseurin 2018.


Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen
19. Dezember, Mittwoch 20:00 Uhr

USA 2016, 94 Minuten
Regie Taggart Siegel, Jon Betz
Keine Altersbeschränkung*

Ein riesiger, alter Baum; eine Frau, die mit Pflanzen geschmückt auf unterschiedlich gefärbtem Saatgut ruht – Saatkörner, die vor der Kamera keimen, bedecken ihr Gewand… den Anfang des Films machen symbolische, wunderschöne Bilder, auch von verschiedenen Samenkörnern in unterschiedlichsten Formen und Arten. Die extreme Vergrößerung zeigt überraschende Strukturen, Zeitlupenaufnahmen nehmen Bewegungsabläufe auf… Die Dokumentation handelt nicht nur von einem Wunder – vom Saatgut als Geschenk der Natur –, sondern ist selbst eines: als extrem
interessante Zusammenstellung von praktisch allem, was aktuell mit Getreide und generell Kulturpflanzen zu tun hat. Dabei geht es auch um die Bedrohungen durch Gentechnologie, Pflanzengifte und Patente auf Saatgut wie um den weltweiten Kampf dagegen und mögliche Alternativen. Handwerklich ist der Film ebenfalls eine Meisterleistung: Die gelungene, abwechslungsreiche Mischung aus realen Bildern mit Interviewszenen, Animationen und Mikro- sowie Zeitlupen- und Zeitrafferaufnahmen bietet jede Menge Abwechslung – Infotainment vom Feinsten!

Kooperation mit Animal Rights Watch e.V. (ARIWA)

Publiziert in Aalen
Am morgigen Sonntag, 9. Dezember 2018 ab 14:30 Uhr ertönen im Landratsamt Ostalbkreis in Aalen weihnachtliche Klänge. Dann findet dort nämlich zum 34. Mal das traditionelle Adventskonzert statt. Wie jedes Jahr werden hierbei vier verschiedene Musikgruppen dem Publikum ihr Können präsentieren.

So tritt neben CHORazon, dem Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Aalen unter der Leitung von Katharina Hutter, das Saxophon-Ensemble des Musikvereins Holzhausen unter dem Dirigat von Peter Rott auf. Daneben wird TIRAMISU, der Schulchor der Klosterbergschule Schwäbisch Gmünd, der von Heike Bareiß geleitet wird, auftreten. Abschließend präsentiert sich die im Jahr 1813 gegründete SHW-Bergkapelle mit ihrem Dirigenten Günter Martin Korst. 

Der Eintritt zum Adventskonzert ist frei. Alle Bürgerinnen und Bürger des Ostalbkreises sind herzlich eingeladen.

Publiziert in Behörden
Freitag, 07 Dezember 2018 09:35

Kino am Kocher: Programm ab 07.12.2018

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
07. Dezember, Freitag 22:30 Uhr
09. Dezember, Sonntag 20:00 Uhr
10. Dezember, Montag 19:00 Uhr

D 2017, 135 Min.
Regie Joachim A. Lang
Frei ab 6 Jahren
Mit Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung, Joachim Król

»Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht. Und Macheath, der hat ein Messer. Doch das Messer sieht man nicht.« Mit diesen bekannten Zeilen beginnt »Die Moritat von Mackie Messer«, welche die weltweit berühmte »Dreigroschenoper« von Bertolt Brecht und Kurt Weill einläutet. Das Stück gehört zu den größten Theatererfolgen der Weimarer Zeit. Basierend auf verschiedenen Texten von Bertolt Brecht vereint Regisseur Joachim A. Lang für seinen Film wie im epischen Theater mehrere Ebenen und verbindet sie zu einem außergewöhnlichen filmischen Erlebnis, das mit Regeln und Konventionen spielt. Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm – ist mehr als eine Verfilmung der Dreigroschenoper. Er ist ein Film, der Brechts Theaterkunst huldigt,
indem er sie meisterhaft auf die filmische Ebene überträgt. Eine Herausforderung an die Zuschauer. Ein wahrhaft Brecht’scherFilm!


Offenes Geheimnis
07. Dezember, Freitag 20:00 Uhr
08. Dezember, Samstag 20:00 Uhr
11. Dezember, Dienstag 20:00 Uhr

F/ Spanien/Italien 2018, 133 Min.
Regie Asghar Farhadi
Frei ab 12 Jahren 
Mit Penélope Cruz, Javier Bardem, Ricardo Darín, Eduard Fernández, Bárbara Lennie, Inma Cuesta, Elvira Mínguez, Ramón Barea, Carla Campra 

Anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester Ana (Inma Cuesta) reist Laura (Penélope Cruz), die seit Jahren in Argentinien lebt, mit ihrer Tochter und ihrem Sohn von Buenos Aires in ihr spanisches Heimatdorf, wo in wenigen Tagen ein rauschendes Fest steigen soll. Auch Paco (Javier Bardem) ist hier. Mit ihm verbindet sie nicht bloß ihre erste große Liebe, sondern auch einen viele Jahre zurückliegenden Geschäftsdeal, bei dem Laura ihre Anteile vom Familienerbe an ihn verkaufte. Doch darum oll es dieser Tage nicht gehen. Auch nicht um den Neid und die Missgunst gegenüber Paco, der ein gut laufendes Weingut betreibt. Doch am Ende kommt alles anders. Als plötzlich Lauras Tochter Irene spurlos verschwindet und alle Spuren darauf hindeuten, dass sie sich in den
Händen brutaler Verbrecher befindet, sind alle persönlichen Fehden für einen Moment unwichtig. Es zählt nur noch, das Mädchen wiederzufinden. der hängen die Spannungen innerhalb der Familie und die Entführung irgendwie zusammen?


Isle of Dogs – Ataris Reise
08. Dezember, Samstag 22:30 Uhr
09. Dezember, Sonntag 17:00 Uhr

USA/D 2018, 105 Min. Regie Wes Anderson,
Frei ab 10 Jahren

Im Japan der nahen Zukunft verbannt ein korrupter Bürgermeister alle Hunde auf eine Müllinsel. Als sein Ziehsohn auf der Suche nach seinem Hund dort landet, haben sich die ausgesetzten Tiere bereits mit den Verhältnissen arrangiert und unterstützen den Jungen. Zeitgleich ruft n der Stadt eine US-amerikanische Austauschschülerin ebenfalls zum Widerstand gegen die Machenschaften des Bürgermeisters auf. Mit einer Vielzahl an Einfällen inszenierter Stop-Motion-Animationsfilm, der durch chrägen Humor, warmherzig gestaltete Figuren und die liebevolle Detailfreude der Settings begeistert. Zugleich überrascht Regisseur Wes Anderson mit dem politischen Gehalt des Films, der unmissverständlich Hass, Dämonisierungund Ausgrenzung anprangert.


Nepal - Wiederaufbau und Hilfe
12. Dezember, Mittwoch 20:00 Uhr

Seit Jahren engagiert sich der Verein »Zukunft für Nepal Ostwürttemberg e.V.« in Nepal. Neben der Aufbauarbeit eines Waisenhauses und einer Schule außerhalb von Kathmandu arbeitet der Verein aktuell an dem Bau einer Ausbildungswerkstatt für die Bereiche Schneiderei, Holz und Metall.Damit gibt der Verein jungen Menschen im Anschluss an die schulische Ausbildung eine berufliche Perspektive, die derzeit sonst ohne hohe Ausbildungsgebühren nicht gegeben ist. Nur so kann Nepal nach dem verheerenden Erdbeben 2015 nachhaltig wieder aufgebaut werden. Um die Arbeit mit all ihren Herausforderungen darzustellen, entstand dieIdee, Filme darüber zu drehen. Diese Filme beleuchten das Leben der Menschen in Nepal ausverschiedenen Perspektiven. Interviews mit Landrat Klaus Pavel, Schirmherr des Vereins »Zukunft für Nepal Ostwürttemberg e.V.«, Uwe Wehnhardt, Mitglied der Konzerngeschäftsführung, Roderich Kiesewetter, Mitglied des Bundestages, Andreas Stoch, Mitglied des Landtages, und Petra Pachner, Vorsitzende des Vereins »Zukunft für Nepal Ostwürttemberge.V.« runden die Inhalte ab.

Im Anschluss Vortrag und Gespräch zum Thema: »Hilfe für Nepal – wie kommt sie an?«
Referenten: Petra Pachner und Herwig Jantschik 
Kooperation mit dem Verein »Zukunft für Nepal Ostwürttemberge.V.«
Publiziert in Aalen
Im Rahmen der Ausstellung der Künstlerin Monika Hoffer "Was wie Wolken und Dunst an den Augen vorüberzieht", die derzeit im Aalener Landratsamt zu sehen ist, hatte die Landkreisverwaltung zu einem Vortrag über die "Politische Lage und Entwicklungsszenarien in China" eingeladen. Landrat Klaus Pavel zeigte sich sehr erfreut über die große Zahl der Interessenten und wies auf die Dringlichkeit einer Auseinandersetzung mit China hin, war das Reich der Mitte doch in den Jahren 2016 und 2017 Deutschlands wichtigster Handelspartner. 

Die Referentin des Abends, Xia Xu-Fees, hat als Betriebswirtin viele Jahre Berufserfahrung im Bereich Import/ Export bei einem international tätigen chinesischen Unternehmen gesammelt, bevor sie für ein MBA-Studium nach Deutschland kam. Für ihre herausragenden Studienleistungen wurde sie mit dem Schwan-Stabilo Förderpreis ausgezeichnet. Anschließend war sie 13 Jahre lang in Deutschland in mittelständischen Unternehmen tätig und steuerte hier unter anderem das Asiengeschäft. Darüber hinaus arbeitete sie als Leiterin des Business Developments für die deutsche Tochtergesellschaft des chinesischen Unternehmens ZhongDe Metal Group GmbH. Seit vergangenem Jahr ist sie mit ihrem Unternehmen China Business Upgrade selbstständig. Xu-Fees brachte also viel persönliche und berufliche Erfahrung mit, um die Besucher über die politische Lage und Entwicklungsszenarien zu informieren.

Zunächst wurde die aktuelle gesellschaftliche und politische Situation in China geschildert, da es unter anderem aufgrund kultureller Unterschiede Spannungsfelder und geschäftsbezogene Besonderheiten gibt, die es für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu berücksichtigen gilt. Daran anschließend wurden praxisbezogene Beispiele präsentiert. Genau dieser Praxisbezug war Inhalt der sehr lebhaften Diskussionsrunde, die von Prof. Dr. Dr. Dr. Ekbert Hering - selbst ein exzellenter Chinaexperte - moderiert wurde. Xu-Fees fasste den Abend mit einem Zitat von Heinrich von Prierer kurz und prägnant zusammen: "Das größte Risiko für deutsche Unternehmen ist, nicht in China zu sein."

In einer Zeit, in der Schlagworte wie Globalisierung und Digitalisierung an der Tagesordnung sind, erscheint die Auseinandersetzung mit den Kulturen dieser zusammenwachsenden Welt immer dringlicher. Dabei rückt China zunehmend in unseren Fokus, ist die Volksrepublik doch mittlerweile auch unser wichtigster Handelspartner. Die Ausstellung von Monika Hoffer, die ihre der chinesischen Tuschemalerei und Kalligraphie verschriebenen Arbeiten zeigt, bietet einen adäquaten Rahmen, um diesen Themenvortrag zu veranstalten. 

Publiziert in Aalen
Am Mittwoch, den 05. Dezember 2018 um 18 Uhr, laden die Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen (WBA) und die Graduate School Ostwürttemberg (GSO) zu einem Infoabend ihrer berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge ein. Interessierte Berufstätige erhalten einen umfassenden Einblick in das Angebot an akademischer Weiterbildung.

Ob es das persönliche Interesse ist oder das Ziel, betriebswirtschaftliche und technische Kompetenzen zu verbessern – es gibt zahlreiche Beweggründe, sich für ein Studium neben dem Beruf zu entscheiden. Deshalb gewinnen berufsbegleitende Studiengänge zunehmend an Bedeutung. Viele Unternehmen der Region unterstützen motivierte Mitarbeiter. Wie man ein Studium mit dem Beruf verbinden kann, darüber informieren die WBA und GSO am Mittwoch, 05. Dezember um 18 Uhr in der Aula der Hochschule Aalen, Beethovenstraße 1, in den Räumen 1.01 und 1.02.

Die Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen und die Graduate School Ostwürttemberg bieten die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre Studium & Ausbildung DUAL, Maschinenbau, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen sowie die Masterstudiengänge Elektromobilität, Maschinenbau, Digital Business Management, General Management (MBA), Personalentwicklung & Bildungsmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen und Technikmanagement an.

Die Vorlesungen finden an Freitagen und Samstagen außerhalb der baden-württembergischen Schulferien statt. Die Vorteile gegenüber einem Fernstudium liegen in der Präsenzcharakteristik und dem persönlichen Kontakt zu Studierenden und Professoren, die eine gute Gelegenheit zum Ausbau des beruflichen Netzwerks bieten. Die Studierenden werden individuell bei allen Anliegen durch Studiengangmanager betreut. Der Bachelor- bzw. Masterabschluss wird durch die jeweilige staatliche Hochschule, die Duale Hochschule Heidenheim oder die Hochschule Aalen verliehen. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2019, Studienbeginn ist jährlich zum Wintersemester.

Der Informationsabend auf einen Blick:
  • Vorstellung der einzelnen Studiengänge
  • Zulassungsvoraussetzungen, Anrechnung beruflicher Fortbildung, Bewerbungsmodalitäten
  • Infos zu „Studieren ohne Abitur“ für Meister, Techniker und Fachwirte
  • Studiengebühren und Finanzierungsmöglichkeiten, gesetzlicher Bildungsurlaub (nutzbar z. B. für die Auslandsstudienwoche)
  • Möglichkeit zur Terminabsprache für eine Schnuppervorlesung
  • Austausch mit Studiendekanen und den jeweiligen Studiengangmanagern

 

Bei dieser Veranstaltung erhalten Interessierte alle Informationen rund um die berufsbegleitenden Studiengänge aus erster Hand - direkt vom Studiendekan und Studiengangmanager. Auch Firmenvertreter, die sich informieren und ihre Mitarbeiter fördern und unterstützen möchten, sind herzlich eingeladen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Publiziert in Wirtschaft
Etwa 6,5 Millionen Menschen – hauptsächlich Frauen – leiden in Deutschland an dieser Form des Knochenschwundes. Osteoporose zählt damit zu den Volkskrankheiten. Frühzeitige Vorsorge ist dabei von Bedeutung.  

Knochenschwund gehört neben Bluthochdruck, Rückenleiden zu den zehn größten Volkskrankheiten in Deutschland. Osteoporose ist eine Erkrankung, die das Skelett angreift. Die Knochenmasse wird abgebaut. Die Gefahr für Brüche steigt. Bis zum 35. Lebensjahr wird mehr Knochengewebe aufgebaut als verloren geht. Danach verringert sich die Knochenmasse nach und nach. Das eigene Skelett will nicht mehr so. Erste Stolperer werden noch ignoriert. Folgt ein Sturz, sind gerade bei älteren Frauen oft die Oberschenkel- und Hüftknochen sowie die Handgelenke – sogenannte Speichenbrüche – betroffen. Brüche heilen bei älteren Patienten langsamer.

Als Risikofaktoren gelten das zunehmende Alter, starkes Rauchen, körperliche Inaktivität und Bewegungsmangel und eine mangelhafte Ernährung. Früher sprach man von einer „Altweiberkrankheit“. Frauen sind wesentlich anfälliger als Männer für Osteoporose. Jede dritte Frau über 50 Jahre erkrankt an Knochenschwund, bei den Männern ist nur jeder dreißigste betroffen.

„Daher ist eine frühzeitige und lebenslange Prävention durch regelmäßige Bewegung ist für den Erhalt der Knochengesundheit unabdingbar, betont Dr. Sabine Knapstein, Ärztin bei der AOK Baden-Württemberg. „Wer körperlich aktiv ist, stärkt seine Muskulatur und erhöht die Knochenmasse.“

Die Prävention beginnt idealerweise im Kindesalter. Das Smartphone aus der Hand legen und den eigenen Knochenapparat bewegen, Spaß an der Bewegung entwickeln und den Knochenaufbau fördern. Soziale Kontakte im Sportverein pflegen und gemeinsam von stabilen Knochen profitieren. Eigentlich ganz einfach.

Was kann man noch vorsorgend tun? Dem Körper Vitamin D und Kalzium zufügen. Vitamin D ist lebensnotwendig, da es dem Kalzium dabei hilft, in die Knochen zu gelangen. Kalzium ist in Milchprodukten und Hülsenfrüchten, Rucola, Kohlarten und Nüssen enthalten. Auch Mineralwasser mit über 150mg Kalzium pro Liter ist ratsam. Vitamin D kann der Mensch mit Hilfe von Sonnenlicht selbst erzeugen.

Sportarten wie Nordic Walking, Laufen und Radfahren an der frischen Luft und bei Sonnenschein sind geeignet, um die Knochen zu stärken.

Die AOK Ostwürttemberg unterstützt ihre Mitglieder mit Rehabilitationssport und Funktionstraining. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe. Gemeinsam mit anderen Menschen fällt das Training leichter. Man wird motivierter und kann von den Erfahrungen anderer profitieren.

Die Angebote zeigen Erfolge. Zumindest ist der Anteil der Betroffenen unter den bei der AOK Versicherten in den letzten fünf Jahren im Schnitt  um 1,6% jährlich gesunken. Im Raum Heidenheim sind 2125 Versicherte der AOK betroffen, im Ostalbkreis sind es 3575 Menschen. Ab dem 50. Lebensjahr haben immer mehr Menschen mit dem Knochenschwund zu tun, davor ist es statistisch so gut wie nicht relevant. Der höchste Anteil Betroffener findet sich in der Altersgruppe ab dem 75. Lebensjahr. Hier leiden vor allem Frauen, fast jede 3. ist betroffen.

Auf der Internet-Seite kigs-ostwuerttemberg.de finden Betroffene Selbsthilfegruppen in der Region. Diese geben gerne Tipps und bieten Trost.  

Publiziert in Sozial
Die Agentur für Arbeit Aalen sowie das Berufsinformationszentrum (BIZ) sind am Dienstag, 04. Dezember 2018 ab 12.30 Uhr wegen einer Personalversammlung geschlossen.

Die Geschäftsstellen in Bopfingen, Ellwangen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd sind bereits ab 12.00 Uhr geschlossen.   

 Für telefonische Auskünfte ist das Service Center über die zentrale Rufnummer 0800 4 5555 00 durchgehend von 8 Uhr bis 18 Uhr erreichbar. Die Telefonnummer ist für Anrufe aus allen deutschen Fest- und Handynetzen kostenlos. Arbeitslosmeldungen können ohne rechtliche Nachteile am folgenden Werktag nachgeholt werden.

Publiziert in Behörden
Samstag, 01 Dezember 2018 15:30

Europa-Weihnachtsbaum im Landratsamt

Der kirchliche Kindergarten St. Nikolaus aus Aalen hat am Montag, 26.11.2018, den Weihnachtsbaum am EUROPoint Ostalb im Landratsamt in Aalen in ein festliches Kleid gehüllt. 

Dieses Jahr waren wieder fleißige Hände am Werk, um Weihnachtsbaumschmuck im Europadesign zu basteln. Landrat Klaus Pavel sowie die Mitarbeiterinnen des EUROPoint Ostalb konnten 12 Kinder vom kirchlichen Kindergarten St. Nikolaus aus Aalen mit ihren zwei Erzieherinnen im Landratsamt in Aalen begrüßen, um den bereitgestellten Weihnachtsbaum zu schmücken. Der selbst gebastelte Weihnachtsschmuck lässt den Baum nun europäisch glänzen und verbreitet so eine vorweihnachtliche Stimmung.

Vor dem Schmücken gab es für die engagierten kleinen Dekorateure eine Stärkung mit Brezeln und Saft. Anschließend führte Doris Neher vom Geschäftsbereich Personal die Kinder mit ihren Erzieherinnen durch das Ostalbkreishaus. Die Kinder besichtigten unter anderem die Hausdruckerei, den Sportraum und die Kantine. Mit einem Büchergutschein darf sich der Kindergarten einen Wunsch erfüllen. Der EUROPoint Ostalb überreichte jedem Kind zusätzlich noch ein kleines europäisches Überraschungspaket.

Der Weihnachtsbaum steht neben dem EUROPoint Ostalb im Erdgeschoss des Landratsamtes in Aalen und kann zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Publiziert in Behörden
Dienstag, 27 November 2018 18:00

Kino am Kocher: Programm ab 29.11.2018

Kindeswohl
29. November, Donnerstag 20:00 Uhr (OmU)
30. November, Freitag 22:30 Uhr
02. Dezember, Sonntag 20:00 Uhr
03. Dezember, Montag 19:00 Uhr

GB 2017, 105 Min.
Regie Richard Eyre
Frei ab 12 Jahren
Mit Emma Thompson, Fionn Whitehead, Stanley Tucci
Auszeichnung in Norwegen

1989 revolutionierte der sogenannte »Children Act« die britische Gesetzgebung. Darin heißt es: »In jeder Frage der Sorge für die Person eines Kindes […] hat das Wohl des Kindes dem Gericht als oberste Richtschnur zu dienen.«Fiona Maye (Emma Thompson) nimmt als Familienrichterin am High Court in London ihre Aufgabe sehr ernst. Mit vollem Einsatz lebt sie für ihren Beruf, was seinen Preis hat. Ihr Privatleben ist ein Scherbenhaufen, denn ihre Ehe mit dem amerikanischen Geschichtsprofessor Jack (Stanley Tucci) steht vor dem Aus. Mitten in dieser persönlichen Krise hat die
Familienrichterin einen neuen Fall zu verhandeln: Der 17-jährige Adam (Fionn Whitehead), ein brillanter Junge, hat Leukämie, weigert sich ber, eine Bluttransfusion anzunehmen, die sein Leben retten würde, weil er und seine Eltern Zeugen Jehovas sind. Das Krankenhaus hat bereits Klage eingereicht und Fiona soll entscheiden, ob Adam, der in drei Monaten volljährig wird, gezwungen werden soll,die Bluttransfusion anzunehmen. Doch soll Fiona ihn wirklich zwingen, zu leben? Die Dichterin beschließt, sich selbst ein Bild vom Patienten zu machen und ihn im Krankenhaus zu besuchen …»Kindeswohl« handelt nicht vom glücklichen Triumph des Humanismus oder von religiösem Fanatismus. Stattdessen betont es, wie zerbrechlich wir alle sind und wie vorsichtig wir sein sollten, das wohlgeordnete Universum eines anderen zu stören.

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
30. November, Freitag 20:00 Uhr
01. Dezember, Samstag 20:00 Uhr
04. Dezember, Dienstag 20:00 Uhr

D 2017, 135 Min.
Regie Joachim A. Lang
Frei ab 6 Jahren
Mit Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung, Joachim Król

»Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht. Und Macheath, der hat ein Messer. Doch das Messer sieht man nicht.« Mit diesen bekannten Zeilen beginnt »Die Moritat von Mackie Messer«, welche die weltweit berühmte »Dreigroschenoper« von Bertolt Brecht und Kurt eill einläutet. Das Stück gehört zu den größten Theatererfolgen der Weimarer Zeit. Basierend auf verschiedenen Texten von Bertolt Brecht vereint Regisseur Joachim A. Lang für seinen Film wie im epischen Theater mehrere Ebenen und verbindet sie zu einem außergewöhnlichen filmischen Erlebnis, das mit Regeln und Konventionen spielt. Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm – ist mehr als eine Verfilmung der Dreigroschenoper. Er ist ein Film, der Brechts Theaterkunst huldigt,
indem er sie meisterhaft auf die filmische Ebene überträgt. Eine Herausforderung an die Zuschauer. Ein wahrhaft Brecht’scherFilm!


Das Prinzip Montessori – Die Lust am Selber-Lernen
05. Dezember, Mittwoch 20:00 Uhr

F 2017, 105 Min.
Regie Alexandre Mourot
Keine Altersbeschränkung

Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird, kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu. Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken – und vor allem auf eigene Faust und ohne Hilfe. Dabei gibt es allerlei Gefahren, die jedem Erwachsenen den Angstschweiß auf die Stirn treiben: an der Kante kann man stolpern, von der Leiter lässt es sich gut fallen oder von dieser Treppe schön herunterpurzeln. Alexandre Mourot fragt sich, was treibt meine Tochter eigentlich an und wie soll ich mich dazu verhalten? Als er feststellt, wie groß die Fortschritte seiner Tochter sind, wenn er sie einfach gewähren lässt und ihre eigenen Energien respektiert, beginnt er sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren. Ausgerüstet mit seiner
Kamera besuchter Frankreichs ältestes Montessori-Kinderhaus. Hier trifft er auf glückliche Kinder, die die Vorteile ihrer Freiheit genießen und doch sehr diszipliniert ihren »Aufgaben« nachgehen. Ob lesen, Brot backen, rechnen lernen, schlafen oder spielen – die Erzieher bleiben sehr diskret und im Hintergrund. Es sind die Kinder, die dem Regisseur durch ihre Entwicklung eine ganz eigene Dramaturgie vorgeben und so zu den eigentlichen Erzählern ihrer Geschichte werden. Alexandre Mourots Dokumentarfilm ist ein ehrlicher und intimer Einblick in die bezaubernde Magie des Lernens. Auf den Spuren der Montessori-Pädagogik zeigt der Film in so bewegenden wie charmanten Beobachtungen, welcher Schatz sich in unseren Kindern verbergen kann.

Publiziert in Aalen
Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen (beschäftigungspflichtige Arbeitgeber), sind gesetzlich (SGB IX) verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote.

Zur Überprüfung, ob die Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2018 erfüllt wurde, müssen die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber bis spätestens 31. März 2019 der für Ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen. Diese gesetzliche Frist kann nicht verlängert werden. Geht die Anzeige verspätet ein oder ist sie unvollständig oder falsch ausgefüllt, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Arbeitgeber, die nach Erkenntnis der BA beschäftigungspflichtig sind, erhalten Anfang Januar 2019 die für die Anzeige erforderlichen Vordrucke sowie das Bearbeitungsprogramm IW-Elan auf CD-ROM.

Das Programm IW-Elan  unterstützt bei der Bearbeitung der Vordrucke und ermöglicht die Abgabe der Anzeige in elektronischer Form. Es kann auch unter http://www.iw-elan.de kostenlos herunter geladen werden. Dort finden die Arbeitgeber außerdem Informationen zur Installation und zur Anwendung des Programms.

Auch beschäftigungspflichtige Arbeitgeber, die keine Unterlagen erhalten, sind anzeigepflichtig. Sie werden, ebenso wie Arbeitgeber, die einen zusätzlichen Bedarf haben, gebeten, die Anzeigeunterlagen über den Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit unter http://www.iw-elan.de  anzufordern.

Weitere Hinweise können abgerufen werden unter:

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/personalfragen/schwerbehinderte-menschen

 

Fragen zum Anzeigeverfahren werden von Montag bis Freitag zwischen 09:30 Uhr und 11:30 Uhr unter der Telefonnummer 07161 9770 333 für Arbeitgeber aus dem Bezirk der Arbeitsagentur Aalen beantwortet.

Publiziert in Behörden
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