News und Events aus der Region

Mit einem großen Werbeplakat wirbt das Ellwanger Alamannenmuseum schon jetzt an der B 290 gegenüber des Museumseingangs für das Programm "Geschichten von Alamannen und Franken – vor 1500 Jahren und heute" am Wochenende des Tags des offenen Denkmals am 8. und 9. September. Das Museum geht mit der Zeit, denn auf dem Plakat steht als Motto: "Mache ein Selfie mit unserem Alamannen!". Das Programm ist Teil des Europäischen Kulturerbejahres 2018 mit dem Titel "Sharing Heritage".Alamannenmuseum Ellwangen

Haller Straße 9
73479 Ellwangen
Telefon +49 7961 969747
Telefax +49 7961 969749
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www.alamannenmuseum-ellwangen.de

Publiziert in Ellwangen
Alamannenmuseum Ellwangen beteiligt sich an der Kinderaktion "Zeitreisen mit Alberich"ELLWANGEN

Im Ellwanger Alamannenmuseum warten ab sofort Schatzkarten mit den "Alb-Goldtalern" auf alle Kinder, die das Museum besuchen. Das Museum ist seit diesem Jahr Teil der Familienaktion "Zeitreisen mit Alberich" des Schwäbische Alb Tourismusverbandes in Bad Urach. 200 Millionen Jahre Erdgeschichte und 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte warten darauf, mit Alberich, dem kleinen Wanderlöwen, dem Hüter aller Höhlengeheimnisse, entdeckt zu werden. Zahlreiche attraktive Familienziele von den Höhlenwelten der Eiszeit über eine frühmittelalterliche Baustelle bis hin zu einer aufregenden Rallye sind die Höhepunkte seiner Schatzreise. Wer beim Besuch dieser "Kinder-Stars" fleißig "Alb-Goldtalern" sammelt, kann am Ende des Sommers sogar einen echten Goldschatz und viele tolle Sachpreise gewinnen.Den eigens kreierten "Zeitreisenpass für Alberichs Albreich" bekommen teilnehmende Kinder beim Besuch eines der 21 teilnehmenden "Kinder-Stars", wo es auch die "Alb-Goldtaler" gibt. Wer seinen mit mindestens drei "Alb-Goldtalern" beklebten Pass an Alberich schickt, darf sich auf eine kleine Überraschung freuen und gewinnt mit etwas Glück sogar einen der Hauptpreise.Nähere Informationen sind beim Museum unter Tel. 07961/969747 sowie im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de und www.schwaebischealb.de erhältlich.

Publiziert in Ellwangen
In der Museumswoche Ostwürttemberg ist auch am Limestor Dalkingen einiges geboten. Am 10. August um 20:00 Uhr sind im Limestor erstmalig Märchen zu hören, in diesem außergewöhnlichen Ambiente sicher ein ganz besonderer Genuss.

Passend zum Limes als antike Grenzbefestigung widmen sich die Märchen dem Thema "Diesseits und jenseits der Grenze". Aber nicht nur die Grenze im eigentlichen Sinne wird thematisiert, sondern es kommen auch Märchen zu Gehör, die die Grenze im übertragenen Sinne zum Inhalt haben: Menschlichkeit/Unmenschlichkeit, Übergang von der Kindheit zum Erwachsenwerden oder die Grenze von der diesseitigen zur jenseitigen Welt. 

Man darf gespannt sein, was Ute Hommel und Carmen Stumpf von der Erzählgemeinschaft Ostalb "Märchenbrunnen" alles dazu gefunden haben. Ganz sicher kommen aber an diesem Abend sowohl Römerbegeisterte als auch Märchenfreunde ganz auf ihre Kosten. 

INFO:

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig. Für Getränke und ein paar römische Naschereien ist gesorgt. Parkplätze gibt es von Schwabsberg kommend unterhalb des Limestores.

Publiziert in Ellwangen
In diesen Tagen neu erschienen ist das Jahrbuch "Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2017", das vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hoenzollern und dem Förderkreis Archäologie in Baden herausgegeben wird. Der Band enthält Berichte zu allen wichtigen Ausgrabungen des vergangenen Jahres.

Von den 83 Buchbeiträgen behandeln sieben das frühe Mittelalter und die Zeit der Alamannen, der Ostalbkreis ist gleich sechsmal in dem Band vertreten. An einem Beispiel aus der Julius-Bausch-Straße in Aalen (S. 23) wird eingangs gezeigt, wie die Archäologen der Denkmalpflege mit ihren Sondierungen und Voruntersuchungen häufig "Die Ersten vor Ort" sind, wenn es um Baumaßnahmen geht. In Aalen wurden dabei erst in 3,5 Metern Tiefe vorgeschichtliche Befunde angetroffen, wodurch sich die zu untersuchende Fläche in dem getreppt angelegten Baggerloch leider stark verringerte.

Unter der Überschrift "Neue Erkenntnisse zur Teufelsmauer bei Heubach" berichten Christian Bollacher, Brigitte Laschinger und Réka Kustár-Piros (S. 131) von der Fortsetzung der Vorjahresgrabung in einem Siedlungsbereich der frühen Latènezeit auf der Kuppe des Mittelbergs beim Rosenstein im Schutz einer vier Meter breiten und wohl ebenso hohen Holz-Erde-Mauer. Eine faustdicke Überraschung, nämlich die Untersuchung eines ein im Jahr 2000 durch Luftbilder neu entdeckten frühen Römerkastells aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. von 4,7 ha Innenfläche rund zwei Kilometer nördlich von Kloster Neresheim, verbirgt sich in dem Beitrag "Prospektion eines römischen Lagers auf dem Härtsfeld bei Ohmenheim" von Stephan Bender (S. 166). Derselbe Autor schreibt im Anschluss zusammen mit Martin Posselt auch über "Geophysikalische Erkundungen im römischen Oberdorf am Ipf" (S. 174).

Das Titelbild des Bandes ziert der im letzten Jahr bei einer Rettungsgrabung an der Stuttgarter Straße in Aalen gefundene römische Kinderring aus Gold mit der Inschrift CRESCAS ("du mögest wachsen / gedeihen") aus der Zeit um 200 n. Chr., die in dem Artikel "Römer am Kocher: Neue Siedlungsbefunde aus dem Osten des Aalener Kastellvicus" von Christian Bollacher und Dana Herrmann (S. 179) näher vorgestellt werden. Das spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Aalen mit Nachweisen von Gerbern, Seifensiedern und Schuhmachern ist noch einmal Thema in dem Beitrag "Zeugnisse längst vergessener Handwerksberufe * Die Ausgrabungen 'An der Stadtkirche' in Aalen" von Dana Herrmann, Benjamin Rieger und Olaf Goldstein (S. 316).

Die beiden letztgenannten Ausgrabungsberichte sind zugleich Beispiele für die Tätigkeit so genannter privater Grabungsfirmen wie in diesem Fall die Ostalb-Archäologie GbR in Neresheim-Elchingen, wie sie in Baden-Württemberg erst seit Kurzem zugelassen sind, was auch im Vorwortb zu dem Band vom baden-württembergischen Landesarchäologen Dirk Krausse als wichtige Neuerung des Jahre 2017 herausgestellt wird.  

Das 341-seitige, stabil gebundene Jahrbuch mit 237 farbigen Fotos, Plänen und Zeichnungen ist bei der Wissenschaftlichen Buchgeselschaft in Darmstadt erschienen und kann ab sofort zum Preis von 21,95 Euro im Alamannenmuseum erworben werden. Nähere Informationen sind beim Museum unter Tel. 07961/969747 erhältlich.

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Am Samstag und Sonntag, 29. und 30. September 2018, bietet das Ellwanger Alamannenmuseum einen Grundkurs im Brettchenweben unter der Leitung von Daniela Bittner, der Grundkenntnisse in dieser Webkunst des frühen Mittelalters vermittelt.

Jeder Teilnehmer webt schließlich ein Band nach eigenem Entwurf. Der Kurs geht am Samstag von 10 bis ca.17 Uhr und am Sonntag von 10 bis ca. 14 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 80 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich, der Anmeldeschluss ist am 23.9.2018.

Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 07961/969747 oder im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen
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