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Montag, 31 Juli 2017 06:00

Studie der Hochschule Aalen auf der renommierten Konferenz BIS 2017 vorgestellt

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Zum Thema „Digitalisierung im Tourismus“ haben Forscher der Hochschule Aalen jetzt interessante Ergebnisse aus einer Expertenbefragung veröffentlicht. Ziel der Befragung war es, aktuelle Nutzenpotenziale der Digitalisierung in der Tourismusbranche zu identifizieren, um Handlungsempfehlungen für die Praxis aussprechen zu können. Zu den Teilnehmern an der Umfrage zählten IT-Experten und Geschäftsführer aus überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen der Tourismusbranche im deutschen Markt.

Hochschule Aalen


Die Annahme des englischsprachigen Beitrags “Potentials of Digitization in the Tourism Industry – Empirical Results from German Experts” durch die renommierte 20th International Conference on Business Information Systems (BIS), die dieses Jahr in Posen (Polen) stattfand, war für die Autoren Prof. Dr. Ralf-Christian Härting, Christopher Reichstein (M.Sc.), Nina Härtle (B.A.) und Prof. Dr. Jürgen Stiefl ein großer Erfolg.  Im Mittelpunkt standen dabei die Potenziale der Digitalisierung im Tourismus-Bereich. „Unter Digitalisierung wird in diesem Zusammenhang die Möglichkeit verstanden, neue Geschäftsmodelle und -prozesse unter Nutzung aktueller digitaler Technologien zu entwickeln und bestehende Geschäftsmodelle zu erweitern“, erklärt Prof. Dr. Christian Härting. In Folge der rasanten Entwicklung des Internets und der digitalen Komponenten kam es so zu Trends wie beispielsweise Künstliche Intelligenz, Social Software, Big Data, Cloud Computing, Internet der Dinge sowie dem zunehmenden Einsatz mobiler Endgeräte. 

Die Ergebnisse der Expertenbefragung im deutschen Raum ergaben, dass die Möglichkeit zur Umsatzsteigerung und die Verwendung von Social Media, insbesondere im Hinblick auf das Schalten von personalisierten Angeboten, zentrale Treiber der Digitalisierung im Tourismus sind. Darüber hinaus zeigte sich, dass neue Geschäftsmodelle aus der Sharing Economy (Ökonomie des Teilens) ebenfalls als Nutzenpotenzial der Digitalisierung in der Tourismusbranche identifiziert werden konnten. Die gewonnen Erkenntnisse sollen nun Unternehmen helfen, eine individuelle und nutzenstiftende Geschäftsstrategie unter der Vielfalt von neuen digitalen Entwicklungen und Konzepten zu finden. So schätzen 92 Prozent aller befragten Experten das Nutzenpotenzial der Digitalisierung in der Tourismusbranche als hoch oder sogar als sehr hoch ein.

Die BIS gehört zu den wichtigsten europäischen Konferenzen der Wirtschaftsinformatik und ist besonders in den Fachbereichen Informatik als auch im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre für Wissenschaft und Praxis von hoher Bedeutung. Die Untersuchung des Studiengangs Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen der Hochschule Aalen wurde im Competence Center für betriebliche Informationssysteme im Mittelstand (BIM) durchgeführt und nun vom Springer Verlag für alle Interessenten frei zugänglich gemacht. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Competence Center für betriebliche Informationssysteme im Mittelstand (CIM) unter www.kmu-aalen.de .

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