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Samstag, 10 Februar 2018 06:00

Förderzusage des Landes Baden-Württemberg 1.000.000 Euro für regionales Digitalisierungszentrum Empfehlung

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Ostwürttemberg bekommt ein Digitalisierungszentrum (v.l.) Dr. Joachim Bläse, Erster Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd; Thilo Rentschler, Oberbürgermeister der Stadt Aalen, Michael Belko, Leiter Konzernfunktion IT der Carl Zeiss AG, Oberkochen und Vorsitzender des IHK-Digitalisierungsausschusses; Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises: Michaela Eberle, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg; Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschafts- und Arbeitsministerin des Landes Baden-Württemberg; Thomas Reinhardt, Landrat des Kreises Heidenheim; und Peter Schmidt, Technologie- und Innovationsberater der IHK Ostwürttemberg. Ostwürttemberg bekommt ein Digitalisierungszentrum (v.l.) Dr. Joachim Bläse, Erster Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd; Thilo Rentschler, Oberbürgermeister der Stadt Aalen, Michael Belko, Leiter Konzernfunktion IT der Carl Zeiss AG, Oberkochen und Vorsitzender des IHK-Digitalisierungsausschusses; Klaus Pavel, Landrat des Ostalbkreises: Michaela Eberle, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg; Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschafts- und Arbeitsministerin des Landes Baden-Württemberg; Thomas Reinhardt, Landrat des Kreises Heidenheim; und Peter Schmidt, Technologie- und Innovationsberater der IHK Ostwürttemberg. Bild: IHK Ostwürttemberg

Anlässlich des landesweiten „Digitalgipfels 2018“ am 5. Februar 2018 in der Carl-Benz-Arena in Stuttgart erhielt die Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg (IHK) nach einem landesweiten Wettbewerb die Förderzusage des Landes zur Errichtung des Digitalisierungszentrums Ostwürttemberg. In den nächsten drei Jahren werden damit als Höchstfördersumme insgesamt 1.000.000 Euro in die Region fließen.

„Wir freuen uns wahnsinnig, dass wir das Wirtschaftsministerium mit unserer Projektskizze überzeugen konnten. Mit dieser Unterstützung können wir nun die Digitalisierung in der Region so vorantreiben, wie wir dies im Sinne der Wirtschaftsförderung verstehen und tun möchten. Das Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg wird ein wesentlicher und wegbereitender Baustein dabei sein“, erklärt Michaela Eberle, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwürttemberg bei der feierlichen Übergabe des Förderbescheids vor rund 1.200 Teilnehmer in Stuttgart. Durch die vom Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg gegebene Förderzusage in Höhe von 1.000.000 Euro soll die regionale Wirtschaft künftig von einer noch umfassenderen Unterstützung auf dem Weg in die Digitalisierung profitieren. Michaela Eberle: „Mit dem Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg werden beste Voraussetzungen geschaffen, um auf regionaler Ebene die Vernetzung und gewinnbringende Zusammenarbeit verschiedener Branchen, der Forschung und Entwicklung sowie Unternehmen unterschiedlicher Größen zu unterstützen.“ Davon profitieren etablierte Unternehmen wie Start-ups gleichermaßen, denn das Konzept ist auch so ausgelegt, dass junge Unternehmen gefördert werden und die Gründerkultur in diesem Bereich insgesamt gestärkt werden kann.

Hohe Zustimmung in der Region

Der Förderzusage vorausgegangen war eine von der IHK Ostwürttemberg und den Konsortialpartnern, Landkreis Heidenheim und Ostalbkreis, eingereichte und jetzt prämierte Projektskizze. Dieses Konzept wurde federführend vom IHK-Digitalisierungsausschuss und dessen Vorsitzenden Michael Belko, Leiter Konzernfunktion IT der Carl Zeiss AG, Oberkochen, sowie dem IHK-Innovations- und Forschungssauschuss mit dem Vorsitzenden Dominic Lutz, Mitglied der Geschäftsführung, Gaugler & Lutz oHG, Aalen-Ebnat, gemeinsam mit den regionalen Hochschulen erarbeitet. Neben der IHK und den Landkreisen enthält die Projektskizze knapp 100 Zusagen von regionalen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, die das Projekt fördern und teilweise auch finanziell unterstützen wollen. Denn eine 50-prozentige Co-Finanzierung war grundlegende Voraussetzung für die Förderzusage des Landes. Damit war der Weg frei für die jetzt erfolgreiche Bewerbung.

Die Landräte Klaus Pavel und Thomas Reinhardt freuen sich auf und für das neue Projekt. Das Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg wird je ein Standbein im Ostalbkreis sowie im Landkreis Heidenheim erhalten. Die Pläne hierfür sind sehr weit fortgeschritten. Die drei Projektpartner sind sich einig, dass das Digitalisierungszentrum dabei zur Drehscheibe für sich gegenseitig befruchtende Kooperationspartner, Kooperationen von Start-ups, Mittelstand und Industrie werden wird. Mitentscheidend für das Ausschreibungsverfahren waren auch die regionalen Innovationsstrategien.

Digital-Hub als Anlaufstelle und Plattform

Das Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg - sog. „Digital-Hub“ - wird für die regionalen Akteure der Digitalisierung eine Anlaufstelle und Plattform bieten. Das Digital-Hub wird beraten, sensibilisieren, Netzwerke schaffen und den Wissens- und Technologietransfer vorantreiben. „Wir können jetzt die Weichen in Ostwürttemberg für die kommenden Jahrzehnte stellen“, so Peter Schmidt, Technologie- und Innovationsberater der IHK Ostwürttemberg, der das Hub-Management übernehmen wird. Doch zunächst gilt es für die Akteure des Digitalisierungszentrums Ostwürttemberg, in den nächsten Monaten das Konzept aus der Projektskizze umzusetzen.

Das Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg ist eine von zehn Regionen in Baden-Württemberg, die eine Förderzusage erhalten haben. Eine Jury prüfte und bewertete die zahlreich eingegangenen Projektideen nach förderrechtlichen, wirtschaftlichen und inhaltlichen Aspekten.

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