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Mittwoch, 27 September 2017 12:00

IHK Ostwürttemberg: Regionale Gründungen legen zu Empfehlung

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Werten die Ergebnisse als ein motivierendes Zeichen, mit den eigenen Aktivitäten auf dem richtigen Weg zu sein: die Vertreter der 23 Partner der Initiative „Start-up-Region Ostwürttemberg“ bei der Auftaktveranstaltung. Werten die Ergebnisse als ein motivierendes Zeichen, mit den eigenen Aktivitäten auf dem richtigen Weg zu sein: die Vertreter der 23 Partner der Initiative „Start-up-Region Ostwürttemberg“ bei der Auftaktveranstaltung. Bild: IHK Ostwürttemberg

Die Gründerdynamik in der Region Ostwürttemberg nimmt wieder Fahrt auf. Dies bestätigen laut Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwürttemberg gleich zwei Untersuchungen: zum einen die Gewerbeanzeigenstatistik des Statistischen Landesamtes sowie eine Untersuchung von Creditreform zu High-Tech-Gründungen. Die Akteure der Start-up Region Ostwürttemberg wollen diesen Schwung nutzen und planen weitere Aktivitäten.

„Es ist erfreulich, wie Ostwürttemberg bei den Gründungsentwicklungen punktet und das insbesondere im innovativen High-Tech-Bereich, während landesweit die Zahl der Gründungen im Halbjahresvergleich rückläufig war“, so Carl Trinkl, Vorsitzender des Vereins Start-up Region Ostwürttemberg. Die Zahl der Gründungen im ersten Halbjahr 2017 ist gemäß der Gründerstatistik des statistischen Landesamtes in Baden-Württemberg leicht zurückgegangen. So wurden rund 34.800 Gewerbebetriebe landesweit gegründet. Im ersten Halbjahr 2016 waren dies noch etwas mehr als 35.000. Ostwürttemberg legt dagegen im Vergleich der beiden Halbjahre deutlich zu. Die Zahl der Neuerrichtungen stieg um 9,4 Prozent. Betrachtet man die Landkreise, so stiegen die Neuerrichtungen im Landkreis Heidenheim sogar um 19,5 Prozent von 303 auf 362 Neuerrichtungen und im Ostalbkreis um 6 Prozent von 899 auf 953 Neuerrichtungen. Markus Schmid, Koordinator der Start-up Region Ostwürttemberg: „Das ist ein tolles und motivierendes Zeichen für die Aktivitäten der 23 Partner der Start-up-Region und zeigt uns, dass wir mit unseren Aktivitäten auf dem richtigen Weg sind“.

High-Tech-Gründungen in Heidenheim über Landesniveau

Eine weitere erfreuliche Zahl stammt aus der Untersuchung von Creditreform. Dort wurden die High-Tech-Gründungen deutschlandweit im Zeitraum 2012 bis 2016 untersucht. Bundesweit liegt der Anteil der hochinnovativen und volkswirtschaftlich bedeutenden Gründungen am Gesamtgründungsgeschehen bei 7,1 Prozent. In Baden-Württemberg liegt der Anteil bei 8,3 Prozent. Und auch hier schneidet die Region sehr gut ab. Im Landkreis Heidenheim liegt der Anteil der High-Tech-Gründungen gar über Landesniveau bei 8,4 Prozent und im Ostalbkreis bei einem ebenso deutlich über Bundesdurchschnitt liegenden Wert von 7,8 Prozent. Einziger Wermutstropfen aus Sicht der Start-up-Region Ostwürttemberg ist, dass die Region derzeit noch nicht zu den Aufsteiger-Regionen im Bundesgebiet gehört. Markus Schmid: „Mit den geplanten Aktivitäten der Start-up-Region erhoffen wir uns, dass die Dynamik künftig noch weiter zulegen wird.“ So laufen aktuell die Planungen für weitere Coworking-Spaces, in denen Gründerinnen und Gründer nach dem Vorbild des Innovationszentrums an der Hochschule Aalen ideale Bedingungen finden sollen. Außerdem bereitet die Region für 2018 die erste „Make Ostwürttemberg“ vor. Ein solcher Event bringt Talente, Start-ups und etablierte Unternehmen zusammen, sozusagen ein Treffpunkt von innovativen Machern. „Mit diesen weiteren Bausteinen hoffen wir, überregional Aufmerksamkeit zu erzielen und weitere Start-ups für die Region zu begeistern“, sagt Carl Trinkl, Vorsitzender des Vereins Start-up-Region Ostwürttemberg.

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