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Freitag, 12 Januar 2018 06:00

Ausstellung zur Buchgeschichte in der Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd

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Ausstellung zur Buchgeschichte in der Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd Bild: Schwäbisch Gmünd

Die Ausstellung kann bis Samstag, 3. Februar, zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek besichtigt werden.

Unter dem Titel „Die Geschichte des Buches: Vom Papyrus zum digitalen Lesen“ präsentiert die Gmünder Stadtbibliothek ab Dienstag, 9. Januar bis Samstag, 3. Februar, eine Medienausstellung aus eigenen Beständen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Leihgaben der Stadtbücherei Waiblingen: einer Nachbildung des bekannten Steines von Rosetta, der Replik eines alten hethitischen Siegels oder verschiedenen farbigen Papyri. 

Informieren kann sich der interessierte Bibliotheksbesucher außerdem über Textbanner zu Themen wie zum Beispiel der Frühzeit des Buchdruckes oder der Entstehung des Verlagswesens. Die Medienauswahl der Stadtbibliothek umfasst ein breites Themenspektrum. Neben Historischem rund ums Thema Buch oder Schrift sind auch neuere Entwicklungen aus der digitalen Welt vertreten. 

Eine weitere Besonderheit sind verschiedenen Exponate, die der Stadtbibliothek zur Verfügung gestellt wurden: zwei Bibelfaksimiles von 1526 beziehungsweise 1545 aus der Württembergischen Landesbibliothek und zwei heimatkundliche Bücher aus dem Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd. Die Nachbildung einer Urkunde aus dem Jahr 1277 - ebenfalls eine Leihgabe des Gmünder Stadtarchives - verdient besondere Aufmerksamkeit durch ihren Siegelabdruck. Dieser kann als erster Beleg des Gmünder Einhorns als Wappentier der Stauferstadt gelten. Vom Sammlerkreis Miniaturbuch e.V. Stuttgart stammen einige Bücher im Kleinformat wie ein Exemplar, das nicht einmal einen Zentimeter groß ist oder auch Goethes Klassiker „Faust“. 

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