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Donnerstag, 30 November 2017 18:00

Eröffnung der „Toilette für alle“ in der Volkshochschule Schwäbisch Gmünd

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Eröffnung der „Toilette für alle“ in der Volkshochschule Schwäbisch Gmünd Bild: Schwäbisch Gmünd

Für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen sind bisherige Behinderten-Toiletten oft ungeeignet. Das betrifft vor allem Menschen mit Querschnittslähmung, Schädel-Hirn-Trauma, angeborener schwerer Behinderung oder Multipler Sklerose. Auch ältere Menschen, die pflegebedürftig oder dement sind, brauchen spezielle Hilfe. Das Projekt "Toiletten für alle" war die Lösung. "Toiletten für alle" sind eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass alle Menschen gesellschaftliche Teilhabe leben können. 

In einer "Toilette für alle" finden Menschen mit schweren Behinderungen alles, was sie für ihre persönliche Hygiene brauchen. Die Toilettenräume sind groß genug, es gibt eine Liege und einen Personen-Lifter. Der Lifter befördert rückenschonend Kinder, Jugendliche und Erwachsene sicher vom Rollstuhl auf das WC oder die Liege. Dort liegen sie bequem, während die Begleitperson die Inkontinenzeinlage wechselt. Die Toilette für alle ist ein "Raum für den Wechsel". 

Mit bei der Eröffnung der ersten „Toilette für alle“ waren dabei: Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Ingrid Hofmann, Leiterin Volkshochschule Schwäbisch Gmünd, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V., Stuttgart, Jutta Pagel-Steidl, stellte das Projekt vor, Mitglieder des Inklusionsbeirates der Stadt Schwäbisch Gmünd, Mitglieder des Beirates barrierefreies und seniorenfreundliches Schwäbisch Gmünd, Renate Wahl, Leiterin des Generationentreffs Spitalmühle und Sandra Sanwald, Inklusionsbeauftragte der Stadt Schwäbisch Gmünd. 

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