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Samstag, 07 Oktober 2017 06:00

Székesfehérvár investiert in Bildung und Zukunft

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Székesfehérvár investiert in Bildung und Zukunft Bild: Schwäbisch Gmünd

Im Rahmen eines intensiven Arbeitswochenendes besuchte der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse die ungarische Partnerstadt Székesfehérvár und konnte dort eine Vielzahl von Gesprächen führen sowie neue Bildungs- und Zukunftsprojekte besichtigen?.

Schwäbisch Gmünd (sv). Anfang Oktober war der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse auf Einladung der Stadt Székesfehérvár mit seiner Ehefrau sowie Dolmetscher Stefan Weber in der ungarischen Partnerstadt Székesfehérvár zu Gast. Knapp drei Tage lang konnte er mit einer Vielzahl wichtiger Gesprächspartner aus der Stadtverwaltung, den Bezirken, den Schulen, Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft ?sowie der Freiwilligen Feuerwehr eine Vielzahl neuer Projekte kennen lernen sowie über neue partnerschaftliche Themen sprechen.

Den Auftakt machte ein Besuch der Bernd Straile Wache der Freiwilligen Feuerwehr von Székesfehérvár. Die Freiwillige Feuerwehr (FFW) Székesfehérvár unter der Leitung von Viktor Koppan verfügt derzeit über 35 ehrenamtliche Feuerwehrkräfte. Die Kameraden bedankten sich bei Bürgermeister Bläse für die wichtige Partnerschaft und Unterstützung der FFW Schwäbisch Gmünd sowie der Stadt Schwäbisch Gmünd. Für das kommende Jahr sind wieder eine gemeinsame Übungstage geplant. Der Gmünder Bürgermeister konnte den Ehrenamtlichen die freudige Botschaft überbringen, dass die Stadt den jetzt aus dem Betrieb genommen Kommandantenwagen der FFW zur Verfügung stellt. Ein weiterer wichtiger Gesprächspunkt war der Jugendaustausch zwischen den Städten. Beide Seiten betonten, wie wichtig der Jugendaustausch ist, um miteinander zu sprechen und in Kontakt zu bleibt. Hierzu besteht bereits ein intensiver Kontakt zwischen den Verantwortlichen Lehrern des Topardi und des Parler-Gymnasiums?. Bürgermeister Bläse bedankte sich bei Ersbeth Igari für die wichtige Arbeit mit Dirk Hofstatter (Parler-Gymnasium). Natürlich wurde auch vom Stadtepartnerschaftsverein der Besuch des Bürgermeisters genutzt, um auch von dieser Seite die gute Zusammenarbeit mit dem Gmünder Stadtepartnerschaftsverein zu unterstreichen. Gerne denke man an die letzten Besuchsreisen zurück und sei gewillt, dort anzuknüpfen, dass die bürgerschaftlichen Kontakte weiter ausgebaut werden können.

Ein sehr interessantes Projekt im Zusammenhang mit Gemeinwesenarbeit konnte die Gmünder Delegation im Stadtbezirk Fekethegy-Szàrazrét kennen lernen. Dort hat die Stadt Székesfehérvár in ein neues Stadtteilzentrum erheblich investiert und ein einzigartiges Zentrum aus Grundschule, bürgerschaftlichen Versammlungs- und Begegnungsräumen sowie einem urban gardening mit öffentlichen Grillplätzen geschaffen. Im Gespräch mit dem Bezirksvorsther und Stadtrat István Szigli konnte der Gmünder Bürgermeister wichtige Impulse für die eigene Stadtteilarbeit zum Beispiel in der Weststadt mitnehmen. Eine Zusammenarbeit und ein Austausch wurden vereinbart.

Auf dem Besuchsprogramm standen Besuche des großen Sportzentrum Alba Regia, der Ausstellung des großen ungarischen Malers Alba-Novak in der städtischen Galerie, die Teilnahme an der zentralen Veranstaltung zum internationalen Musiktag mit Auszeichnung des städtischen Musikpreises 2017 sowie weitere intensive Gespräche mit Oberbürgermeister Dr. Andràs Cser-Palkovics und Vizebürgermeister Tamàs Égi Attila Mészàros und Peter Roth. Schwerpunkt der Gespräche waren das Investitionsprogramm der Stadt Székesfehérvár von rund 100 Milliarden Forint (rund 30 bis 35 Millionen Euro) in Schulen Krankenhaus und Sportstätten. Neben eigenen guten Einnahmen und EU-Gelder unterstützt das Land Ungarn seine größeren Kommunen mit einem Programm "Städte der Zukunft". Bürgermeister Bläse sagte beim Besuch eine Unterstützung der Partnerstadt für den Wettbewerb Europäische Kulturhauptstadt 2023 im Namen von Oberbürgermeister Richard Arnold zu.

Ein Höhepunkt des Besuches stellte aber sicher die Besichtigung des neugeschaffenen Zentrums alba innovar dar. Alba innovar ist, wie die Gmünder wissenswerkstatt EULE, ein schulergänzendes Angebot im Bereich Technik und Digitalisierung. Die Gmünder Delegation konnte im alba innovar digital experience center nicht nur die Arbeit mit den Schulklassen erleben, sondern auch mit den Verantwortlichen ausgiebig über die Zukunftsfähigkeit der europäischen Städte sprechen. Man war sich einig, dass die Kommunen (mit Unterstützung der Länder) solche dezentralen Zukunftsorte schaffen müssen. Ein erster Gegenbesuch in der Gmünder EULE wurde für dieses Jahr bereits vereinbart. 

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