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Dienstag, 03 Oktober 2017 14:00

Jugendfeuerwehr Bettringen: Einsatzübung mit dem THW Schwäbisch Gmünd

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Jugendfeuerwehr Bettringen: Einsatzübung mit dem THW Schwäbisch Gmünd Bild: Schwäbisch Gmünd

Teamwork und Vertrauen standen bei der Jugendfeuerwehr Bettringen Anfang September im Vordergrund, als sie zusammen mit der Jugend des Technischen Hilfwerks (THW) Schwäbisch Gmünd einer großen Herausforderung gegenüberstanden. 

Schwäbisch Gmünd (sv).  Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Schwäbisch Gmünd Abteilung 4 bezogen gegen 17 Uhr ihr Quartier der Feuerwache Bettringen und begannen so den traditionellen "Berufsfeuerwehrtag". 

Wie bei den erwachsenen Vorbildern galt es für 24 Stunden, den Alltag einer Feuerwehr zu absolvieren. Fahrzeugkunde, theoretischer und praktischer Unterricht, sowie Kochen und Freizeitgestaltung aber auch die Bewältigung von Einsatzszenarien standen auf dem Programm. 
In diesem Jahr hatten sich die Jugendfeuerwehrwarte etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Gemeinsam mit der Jugend des Technischen Hilfwerks Schwäbisch Gmünd sollte eine komplexe Aufgabe gelöst werden. 

Drei unter Landmaschinen eingeklemmte Personen galt es zu befreien. Zusätzlich zu dieser komplizierten Aufgabe war ein Feuer zu bekämpfen und dabei die Gefahr einer Gasflasche und eines Gefahrgutmittelbehälters zu erkennen und zu beseitigen. Außerdem waren zwei vermisste Personen zu finden und entsprechend zu versorgen. Die Jugendfeuerwehr und die Jugend des Technischen Hilfwerks gingen von einem gemütlichen Kennenlern- und Grillabend aus. Nichtsahnend wurden sie gegen 20.30 Uhr zur geschilderten Einsatzlage alarmiert. 
Professionell und besonnen wurde das Szenario erkundet, um dann den über 30 Jugendlichen die entsprechenden Einsatzbefehle zu erteilen. Da es zum Alarmierungszeitpunkt bereits dunkel war, musste die großflächige Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Jetzt konnten die erforderlichen Geräte sicher und zielgerecht in Stellung gebracht werden. Mit der Rettung der verunglückten Personen wurde sofort begonnen. Obwohl die jungen Kameradinnen und Kameraden erstmals miteinander arbeiteten, lief die Verständigung und Zusammenarbeit der beiden Institutionen hervorragend. Besonders eindrucksvoll war es, zu beobachten, wie die Jugendlichen in gemischten Gruppen agierten, um die schwierigen Aufgaben gemeinsam zu lösen. Auf den Einsatz fokussiert zeigten sie geübt den Umgang mit Büffelwinden, Hebekissen, Rettungssatz, Löschmittel sowie etlichem Beleuchtungs- und Verbandsmaterial. Mit beruhigenden Worten und Erste Hilfe Maßnahmen wurden die verletzten Personen vorbildlich versorgt und aus der Gefahrenlage befreit. Das Feuer war schnell gelöscht und die besonderen Gefahren sicher beseitigt. Trotz der realitätsnahen Gestaltung der Aufgaben war den Mädchen und Jungen natürlich jederzeit bewusst, dass es sich um ein Übungsszenario handelt, in der die zuvor über Wochen und Monate eingeübten Handgriffe praxisnah probiert werden konnten. 

Auch wenn der ernste Hintergrund jederzeit präsent war, stand der Spaß, die Motivation und das Engagement für das wichtige Ehrenamt der Feuerwehr im Vordergrund. 

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