MeineOstalb
News & Events aus der Region
Donnerstag, 28 September 2017 18:00

Vorstellung des Schwäbischen Alb-Rad-Wegs

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Vorstellung des Schwäbischen Alb-Rad-Wegs Bild: Schwäbisch Gmünd

Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse stellte mit den zuständigen des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr den Schwäbischen Alb-Rad-Weg vor.

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Radnetz Baden Württemberg soll ein durchgängiges Netz alltagstauglicher Hauptrouten und Landesradfernwege mit einer Länge von circa 7.000 Kilometern und einer Anbindung von circa 700 Kommunen erzeugen. In Schwäbisch Gmünd treffen sich zwei Trassen und es sind sowohl alltagstaugliche Hauptrouten als auch Landesradfernwege hier vorhanden. Die zweite Alternative liegt hier mit dem Schwäbischen Albradweg vor. Dieser verläuft auf der Markung Schwäbisch Gmünd von Waldstetten kommend - über Straßdorf auf die Klepperlestrasse und dann diese entlang bis zur sogenannten Schillerrampe. Bislang ging der Albradweg bis zum Südbahnhof. Weiter gehts im Schillerweg, zur Schillerstraße, und dann weiter - wie bislang auch- über den Schillersteg. Die Verbindung nach Aalen geht an Hussenhofen vorbei, über Zimmern Richtung Beiswang und verlässt dann die Gmünder Markung Richtung Buch. Daneben ist auch die Remstalachse als Hauptachse und Landeshauptradweg im Remstal - von Schillersteg bis Zimmern - auf der gleichen Trasse.

„Fertig. Los! Das RadNETZ Baden-Württemberg geht an den Start”. Unter diesem Motto diskutierten rund 160 Bürgermeister, Landräte und Radverkehrsexperten am 12. Mai 2014 bei der Auftaktveranstaltung in Stuttgart. Minister Winfried Hermann stellte seine Vorstellungen zur Einbindung des RadNETZes in die gesamte Verkehrsstrategie der Landesregierung vor. Eine detaillierte Rückschau auf die Auftaktveranstaltung zum RadNETZ gibt es unter: fahrradland-bw.de

Mehr Rad im Alltag - Das RadNETZ Baden-Württemberg macht’s möglich
Sicher und komfortabel mit dem Fahrrad zur Arbeit, in die Schule und zum Einkaufen – das ist gesund, macht Spaß und schützt das Klima. Immer mehr Menschen nutzen daher das Fahrrad für die alltäglichen Wege. Städte, Gemeinden und Landkreise unterstützen diesen Trend und investieren in eigene Radverkehrsnetze. Mit dem RadNETZ möchte das Land Baden-Württemberg dieses Engagement unterstützen. Über Ziele und Maßnahmen des RadNETZes kann man sich unter fahrradland-bw.de

Ziele:

• durchgängige Netze – ohne Lücken
• sichere und komfortable Befahrbarkeit
• einheitliche und durchgängige Beschilderung
• Radverkehrsförderung in der Fläche für alle

Schritt für Schritt zum RadNETZ

Das neue RadNETZ Baden-Württemberg wird ausgewählte Hauptrouten für den Alltagsradverkehr im ganzen Land umfassen. Die Mittel- und Oberzentren sollen miteinander verbunden werden, lokale und Kreisnetze vervollständigen das Angebot. Eine Umsetzung kann jedoch nicht von heute auf morgen geschehen, schließlich ist es eine große Aufgabe, ein Netz von rund 8.000 Kilometern sicher, komfortabel und durchgängig zu gestalten. Näheres zu den nächsten Umsetzungsschritten findet man unter fahrradland-bw.de

Umsetzung Radnetz:

- Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Land und Kommunen 
- Alle Baulastträger sind aufgerufen, sich zu beteiligen 
- Kurzfristiges Ziel: Umsetzung Startnetz
- Differenziertes Instrumentarium der Führungsformen steht zur Verfügung: Fahrbahnführung, bauliche Radwege (gemeinsam, getrennt, selbstständig geführt), hier: Markierungslösungen (Schutzstreifen, Radfahrstreifen), Fahrradstraßen
- Es ist bekannt, wie man sichere Radinfrastruktur baut: viel Forschung, differenzierte Regelwerke, ausreichend Anwendungspraxis, 
These: Wir haben keine Erkenntnisproblem – sondern ein Umsetzungsproblem Sichtbarmachung 
- Bodenpiktogramme
- Banderolen um Schilderpfosten
- Baustellenbeschilderung

Eine Besonderheit ist hinsichtlich der Hauptwege, dass nicht nur besondere einheitliche Standards gelten, sondern sie sich auch beim Piktogramm von anderen Trassenführungen abheben. Daneben ist die Remstalachse als Hauptachse und Landeshauptradweg im Remstal - und von Schillersteg bis Zimmern - auf der gleichen Trasse wie der Schwäbische Albweg. Zur besseren Unterscheidbarkeit an den Trennungsbereichen sollen die Teststrecken mit farbig abgesetzten "Radkultur"-Rädern dienen. Grün für die Albradwegstrasse und Blau für die Remstrasse, die nicht mit dem Remstalradroute verwechselt werden darf. Zu der Alltagsradtrasse fand im Übrigen eine Auftaktveranstaltung 2015 in Zimmern statt.

Weitere Informationen

  • Unterstützt von:: Unterstützt von:
Gelesen 94 mal

Schreibe einen Kommentar