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Montag, 25 September 2017 09:00

Europäischer Tag der Sprachen

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von links: Konstanze Naujocks (stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek), Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Ingrid Hofmann (Leiterin der Volkshochschule), Sema Toykan (Leiterin Kommunales Bildungsbüro) und Miriam Hepp (Volkshochschule Schwäbisch Gmünd). von links: Konstanze Naujocks (stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek), Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Ingrid Hofmann (Leiterin der Volkshochschule), Sema Toykan (Leiterin Kommunales Bildungsbüro) und Miriam Hepp (Volkshochschule Schwäbisch Gmünd). Bild: Schwäbisch Gmünd

Mehrsprachigkeit wird am Dienstag, 26. September, in Schwäbisch Gmünd besonders groß geschrieben.

Schwäbisch Gmünd (sv). Mehrsprachigkeit birgt viele Chancen und scheint im Zuge der Globalisierung, der Internationalisierung und des World Wide Webs wichtiger denn je zu sein. Der Mehrwert von Mehrsprachigkeit ist aber keineswegs ein neues Phänomen, denn bereits Voltaire sagte: „Kennst du viele Sprachen- hast du viele Schlüssel für ein Schloss.“ Diesem Ansatz folgend wird der 26. September seit dem Europäischen Jahr der Sprachen 2001 als Europäischer Tag der Sprachen begangen- dieses Jahr auch in Schwäbisch Gmünd. 
Zu diesem Anlass stellten der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, die Stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Konstanze Naujocks, Miriam Hepp aus der Volkshochschule, Leiterin des Kommunalen Bildungsbüro Sema Toykan und Leiterin der Volkshochschule Ingrid Hofmann, das Programm des Europäischen Tages der Sprachen vor.
Mittlerweile ist Schwäbisch Gmünd Heimat für Menschen aus über 140 Nationen geworden. Wie viele Sprachen hier tatsächlich gesprochen werden ist zwar nicht erfasst, allerdings kann die Anzahl der Nationen mit mindestens zwei multipliziert werden, da in vielen Ländern neben der offiziellen Sprache weitere gesprochen werden. Als multikulturelle und somit auch multilinguale Stadt greift die Stadtverwaltung die Thematik der Mehrsprachigkeit in diesem Jahr erstmalig, basierend auf Initiative des kommunalen Bildungsbüros mit verschiedenen Aktionen und Kooperationspartnern, ab diesem Tag auf. 

Am Dienstag, 26. September, besucht das France Mobil den Realschulzug der Verbundschule Schillerschule. In den Klassenstufen 7-10 wird ein französischer Lektor verschiedene Aktionen mit den Schülerinnen und Schülern durchführen um Einblicke in die Sprache, das Land und die Kultur Frankreichs zu ermöglichen. Abends wird um 19.00 Uhr in der Gmünder Stadtbibliothek die Ausstellung „The White Ravens – A Selection of International Children’s and Youth Literature“ der Internationalen Jugendbibliothek München eröffnet. Die Ausstellung kann bis Samstag, 21. Oktober, besichtigt werden. In diesem Zusammenhang hält Frau Prof. Dr. Nauwerck, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, einen Vortrag zum Thema „Mehrsprachig aufwachsen- (k)ein Kinderspiel? Chancen und Herausforderungen bilingualer Erziehung“. 

Am Samstag, 30. September, führt die Gmünder Volkshochschule einen Aktionstag Sprachen durch. Schnupperstunden in verschiedenen Sprachen, eine Schreibwerkstatt, digitale Medien im Sprachlernprozess sowie eine musikalisch und kulinarische Umrahmung sind eine Auswahl an gebotenen Themen und bieten viele Möglichkeiten mitzumachen. Zudem wird am Freitag, 6. Oktober, im Turm Kino der Film „300 Worte Deutsch“ vorgeführt. 

Viele Personen sind bereits mehrsprachig aufgewachsen. Im schulischen Kontext haben die Kinder und Jugendlichen zudem die Möglichkeit, weitere Fremdsprachen zu erlernen. Demnach wird auch in verschiedenen Bildungseinrichtungen das Thema der Mehrsprachigkeit aufgegriffen, einige dieser Beispiele werden auf der Homepage präsentiert, die im Laufe der Woche online geht.
Zweifelsohne ist Sprache sowohl im beruflichen als auch im privaten Leben wichtig. So äußerte sich auch der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, dass man nur über Sprachen die Leute zur Teilnahme an gemeinschaftlichen Tätigkeiten bringen könne. Dementsprechend ist für eine gelingende Integration auch unabdingbar, dass die jeweilige Zielsprache des Landes gesprochen wird. Ingrid Hofmann, Leiterin der Volkshochschule, betonte bei den Themen Integration und Sprachen, dass Integration immer mit der Zusammenarbeit beider Seiten anfange.

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