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Sonntag, 19 November 2017 18:00

Ellwangen: Bildungsspezialist Betzold zeichnet herausragende Leseförderung an Schulen aus

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Ulrich Betzold (dritter v. links) zeichnet in der Kategorie „herausragende Leseförderung an Schulen“ drei Projekte mit dem deutschen Lesepreis aus. Ulrich Betzold (dritter v. links) zeichnet in der Kategorie „herausragende Leseförderung an Schulen“ drei Projekte mit dem deutschen Lesepreis aus. Bild: Firma Arnulf Betzold GmbH

Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung wurde am Donnerstag, 9. November, der Deutsche Lesepreis 2017 in Berlin vergeben. Im voll besetzen Humboldt Carré wurden die diesjährigen zehn Preisträger bekannt gegeben. Mit dabei war auch die Arnulf Betzold GmbH aus Ellwangen, die mit einem gestifteten Preis speziell die Leseförderung an Schulen würdigen will.

 „Lesen ist die Basisvoraussetzung für jede Art von Bildung“, ist Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, überzeugt. Und weiter: „Aus diesem Grund ist Leseförderung das wichtigste Mittel als Bildungszugang in Deutschland.“ Seit 2013 vergeben die Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung gemeinsam den Deutschen Lesepreis. Mit dieser Auszeichnung ehren die Initiatoren Menschen und Institutionen, die das Lesen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit innovativen und erfolgreichen Projekten fördern.

Der Deutsche Lesepreis ist bundesweit einmalig und wird in vier Kategorien vergeben. Neben den herausragenden individuellem sowie kommunalem Engagement wird seit letztem Jahr auch die Leseförderung speziell an Schulen ausgezeichnet. Der Preis wird von der Arnulf Betzold GmbH gestiftet und ist mit 4500 Euro dotiert. Der Versandhändler für Schulen, Krippen und Kindergärten ist zudem Mitglied im Stifterrat der Stiftung Lesen. „Das Thema Lesen liegt uns als Bildungsunternehmen natürlich sehr am Herzen“, betont Geschäftsführer Ulrich Betzold, „deshalb wollen wir die Schulen auszeichnen, die in Sachen Leseförderung weitaus mehr leisten als man es eigentlich erwartet. Dieses herausragende Engagement soll belohnt werden. Zudem verfolgen wir das Ziel, dass andere Schulen sich ein Beispiel an den Preisträgern nehmen und das Thema Leseförderung noch mehr in den Schulalltag integrieren.“

Der erste Platz in dieser Kategorie geht an die Weibelfeldschule in Dreieich, die das ganze Jahr über Projekte rund ums Lesen anbietet. Neben Lesenächten, Lesescouts oder Verlagsbesuchen hat die Schule unter anderem auch eine moderne Bibliothek und das Maskottchen ‚Lesebazillus‘, das die Kinder und Jugendlichen zum Lesen animieren soll.

Aber nicht nur alt Bewährtes, sondern auch innovative Ansätze sollen mit dem Deutschen Lesepreis gewürdigt werden. Aus diesem Grund vergibt die Commerzbank-Stiftung jedes Jahr den Sonderpreis ‚Ideen von morgen‘.

„Wir zeichnen mit den Ideen für morgen insbesondere Projekte aus, die vorbildlich sind, was die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft anbelangt. Das sind Projekte, die sich noch entwickeln, die oft im Ideen-Stadium sind. Und wir ermöglichen diesen Projekten mit diesem Preis sich durchzusetzen und weiterzuentwickeln“, erklärt Astrid Kießling-Taşkin, Vorstand der Commerzbank-Stiftung.

Insgesamt 281 Bewerbung – so viele wie noch nie – gingen 2017 für den deutschen Lesepreis ein. Der Preis ist mit 19.500 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters.

Weitere Informationen zu den zehn Preisträgern gibt es auf www.deutscher-lesepreis.de.

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