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Montag, 28 August 2017 06:00

Landesliga: TSG Hofherrnweiler gewinnt nach fulminanter Aufholjagt

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In einem nervenaufreibenden Spiel gegen den Landesliga-Aufsteiger N.A.F.I. Stuttgart konnte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach einen 0:2-Rückstand in ein 3:2 drehen. Daniel Rembold, Marco Ganzenmüller und Niklas Groiß erzielten die Treffer für das Team aus der Weststadt.

Die Verantwortlichen der 1899 machten sich ein persönliches Bild des Aufsteigers gegen den TSV Weilheim, sodass das Trainer-Team Benjamim Bilger und Mischa Welm ihre Jungs unter der Woche gezielt auf die Mannschaft aus der Landeshauptstadt vorbereiten konnten. Die Marschroute war klar. Man wollte den Gegner frühzeitig stören und nicht ins Spiel kommen lassen. Es schien aber so, als ob auch die Truppe von Damir Bosnjak aus dem 1:4 ihre Schlüsse gezogen hatten. Die Gäste spielten frech auf. Nutzen die Freiräume, die sie von der TSG bekamen. Das Team um Kapitän Philipp Leister hatte zu weite Abstände zu ihren Gegnerspielern und kam nicht in die Zweikämpfe. N.A.F.I. nutzte dies eiskalt aus. Bereits in der zwölften Minute erzielte Erdem Akcan das 0:1. Die TSG-Defensive konnte den Ball nicht entscheidend klären. Erdem Akcan schlenzte den Ball ins lange Eck. Denis Burkert hatte keine Abwehrmöglichkeiten. Auch dieser Treffer lockte die TSG nicht aus der Reserve. Die Lethargie setzte sich fort. N.A.F.I. sorgte weiterhin für reichlich Wirbel. Daniel Bosnjak, Ali Parhizi und Erdem Akcan spielten stark nach vorne.

Hannes Borst und Marco Ganzenmüller schafften es nicht das Aufbauspiel der Gäste zu unterbinden. Die Folge: Ali Parhizi erzielte nach einem schönen Angriff über Daniel Bosnjak das 0:2. Nach und nach fanden die Weilermer besser ins Spiel. Johannes Rief und Philipp Leister standen besser und verliehen der Abwehr Sicherheit. Doch die Fehlpassquote ließ noch zu wünschen übrig. Beim Stande von 0:2 wurden die Seiten gewechselt. Benjamin Bilger brachte nach dem Wechsel gleich drei neue Spieler. Oliver Rieger, David Weisensee und Jeton Avduli kamen ins Spiel. Der Trainer bewies ein glückliches Händchen, denn alle Drei waren sofort an entscheidend Angriffen beteiligt. Jeton Avduli setzte mit seinem Schuss ein erstes Signal. Hüsrev Kop im N.A.F.I.-Tor konnte den Ball festhalten. Kurz darauf versuchte es Oliver Rieger aus über 50 Metern. Der Ball ging knapp am Tor vorbei. Die TSG hatte nun mehr vom Spiel. Stuttgart musste dem hohen Tempo aus Durchgang eins Tribut zollen. Daniel Rembold hatte das 1:2 auf dem Fuß. Doch Kop verhindert mit einer starken Parade diesen Treffer.

Auf der anderen Seite die entscheidende Szene des Spiel. Mahron Hussein köpfte den Ball gegen die Laufrichtung von Burkert. Dieser konnte mit einer sensationellen Parade das Leder an die Latte lenken und hielt dadurch die TSG im Spiel. Fast im Gegenzug dann das 1:2 durch Daniel Rembold. Oliver Rieger fand nach einem Freistoß seinen Kameraden auf Höhe des Elfmeterpunktes. Rembold ließ sich die Chance nicht nehmen und zimmerte den Ball unter die Latte. Die TSG witterte, dass diese Partie noch nicht verloren war. Nur wenige Minuten später spielte David Weisensee Rembold im Strafraum frei. Dieser fand in der Mitte Marco Ganzenmüller der zum 2:2 ausgleichen konnte. Nun war der Bann von N.A.F.I. gebrochen. Die TSG drückte weiter. Benjamin Bilger wollte den Sieg. Johannes Rief hielt es nicht mehr in der Viererkette. Der Abwehrrecke brachte sich erfolgreich in der Offensive mit ein. Kurz vor dem Abpfiff eroberte Daniel Rembold den Ball, Johannes Rief flankte in die Mitte auf Niklas Groiß der in einer Torjägermanier ins lange Eck köpfte. Die TSG konnte diese Führung über die Zeit bringen und freute sich am Ende über die drei hartumkämpften Punkte. Bereits am Mittwoch (30. August) reist die TSG zum DB REGIO-wfv-Pokal zum SV Ebersbach. Anpfiff dort ist um 17.15 Uhr.


TSG: Burkert – Weiland (46. Weisensee), Rief, Leister, Horlacher (56. Christlieb), Borst, Ganzenmüller, Rembold, Kuhn (46. Rieger), Weidl (46. Avduli), Groiß.

Tore: 0:1 Erdem Akcan (12.), 0:2 Ali Parhizi (17.), 1:2 Daniel Rembold (78.), 2:2 Marco Ganzenmüller (82.), 3:2 Niklas Groiß (88.). 

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