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Freitag, 25 August 2017 12:00

Landesliga: TSG Hofherrnweiler empfängt Liganeuling N.A.F.I. Stuttgart

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Erstmals in der Vereinshistorie empfängt die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den Landesliga-Aufsteiger N.A.F.I. Stuttgart im VR-BANK Sportpark. Anpfiff der Partie ist am Sonntag (27. August) um 15 Uhr.

„Die 1:5-Niederlage gegen den TSV Weilheim täuscht“, nimmt TSG-Trainer Benjamin Bilger vorneweg. „Mischa Welm hat sich den Gegner vor Ort angeschaut. Wir müssen und auf einen extrem starken Gegner mit einer super Offensive einstellen“, so der Verantwortliche der Landesliga-Mannschaft weiter. N.A.F.I. - Neuer Amateurfußball international entstand aus einer Hobbymannschaft, die sich um das Jahr 2005 gründete. Fünf Jahre später schloss sich die Mannschaft dem Türk SC Stuttgart an. Nachdem sich dieser Verein auflöste, spielte das Team als Hilalspor Stuttgart weiter. Im Jahre 2013 erfolgte die Umbenennung in Nafi Stuttgart. Da man beim Württembergischen Fußball-Verband der Meinung war, dass es sich bei Nafi um einen Familiennamen handelt und dieser daher als Vereinsname unzulässig sei, wurden Punkte zwischen die Buchstaben gesetzt. Laut des Vereinspräsidenten steht Nafi für Neuer Amateurfußball international.  Das Team aus der Landeshauptstadt sicherte sich vor dem SV Bonlanden den Titel in der Bezirksliga Stuttgart und stieg in die Landesliga auf. Bereits in der abgelaufenen Saison konnte N.A.F.I. erfahrene Spieler wie Denis Berger, der u. a. bei der SG Sonnenhof Großaspach spielte, verstärken. Auch Bergers Teamkameraden verfügen über reichlich Qualität, um in dieser Saison die Überraschung werden zu können. Obwohl N.A.F.I. gegen die ambitionierten Weilheimer 1:5 unter ging, war es eine hochklassige Partie in der die Stuttgarter beim 1:2 zahlreiche Möglichkeiten auf den Ausgleichstreffer liegen gelassen haben. „Wir haben unter der Woche intensiv gearbeitet und uns auf den Gegner eingestellt. Meine Jungs wissen, was auf sie zukommt“, sagt Bilger, der mit der Leistung beim SV Ebersbach/Fils zufrieden war. Vor allem im ersten Durchgang haben die 1899er gezeigt, dass sie mit dem neuformierten Team einem Spitzenteam der Liga Paroli bieten können. Wenn Daniel Rembold, Maxi Blum oder Niklas Groiß die Chancen in Durchgang eins genutzt hätten, dann wären drei Punkte möglich gewesen. „Wir trauern den Punkten nicht nach. Zum Auftakt in Ebersbach einen Punkt hätte ich sofort unterschrieben“, sagt Bilger. „Es zeigt aber auch, wie eng die Mannschaften in dieser Liga zusammen sind. Nuancen entscheiden über Sieg oder Niederlage“, so der Trainer. Gegen N.A.F.I. Stuttgart darf die TSG nicht viele Möglichkeiten auslassen. Um gegen den Aufsteiger erfolgreich zu spielen muss 90 Minuten gearbeitet werden. Eine Pause darf man sich nicht gönnen, sonst findet die Elf von Damir Bosnjak ihr Spiel und kann äußerst gefährlich werden. Der TSG-Trainer muss in der weiteren Saison auf Fabian Schürg verzichten. Der Offensivmann wird die TSG berufsbeding verlassen. Max Discher, Maxi Blum und Julian Köhnlein werden ebenfalls nicht zum Kader gegen N.A.F.I. gehören. „Die Spieler, die gegen Ebersbach auf der Bank saßen, haben sich unter der Woche angeboten. Wir können fast aus dem Vollen schöpfen und werden eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen können“, sagt Bilger, der hofft, dass wieder zahlreiche Fans den Weg in den VR-BANK Sportpark finden werden. „Die Stimmung im Pokal gegen Göppingen war sensationell. Daran müssen wir anknüpfen. Auch gegen N.A.F.I. brauchen wir von außen Unterstützung.“


Wichtiger Hinweis:

An der Tageskasse gegen N.A.F.I. Stuttgart können Fans der TSG 1899 Dauerkarten für die Landesliga- und Kreisliga-Saison 2017/18 beziehen. Die Kosten für eine Dauerkarte betragen 80.- anstatt 142.- EUR.

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