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Mittwoch, 24 Januar 2018 06:00

Neu gegründet: Verein zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V.

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Neu gegründet: Verein zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V. Bild: Schwäbisch Gmünd

Der „Verein zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V.“, seine Aufgaben und Intentionen wurden am Freitag, 19. Januar,vorgestellt.

Die Stadtgemeinschaft Schwäbisch Gmünd hat im Jahr 2015 mit großer Bürgerbeteiligung den Aktionsplan Inklusion Schwäbisch Gmünd erarbeitet. Im Rahmen der Erarbeitung des Aktionsplanes Inklusion Schwäbisch Gmünd wurde die träger- und organisationsübergreifende Steuerungsgruppe Inklusion ins Leben gerufen. Im Februar 2016 wurde der Aktionsplan Inklusion vom Gemeinderat beschlossen, woraufhin als erste Maßnahme des Aktionsplanes im April 2016 der Inklusionsbeirat gegründet wurde.

Seit Februar 2017 setzt sich die „Aktion Mensch“ mit der Initiative „Kommune Inklusiv“ für die Umsetzung von Inklusion im täglichen Leben ein. Rund 130 Städte und Gemeinden hatten sich bundesweit für das Projekt beworben, stellvertretend für die Stadtgemeinschaft auch die Steuerungsgruppe Inklusion mit unserem Inklusionsprozess in Schwäbisch Gmünd. Schwäbisch Gmünd und die Städte und Gemeinden Erlangen, Rostock, Schneverdingen und die Verbandsgemeinde Nieder-Olm wurden ausgewählt um fünf Jahre von der „Aktion Mensch“ begleitet zu werden. „Ganz Baden-Württemberg schielt auf Schwäbisch Gmünd, weil wir uns auf den Weg gemacht haben beim Thema Inklusion Impulse zu geben. Denn dazugehören ist leicht gesagt, dass muss auch erst einmal organisiert werden,“ äußerte sich der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Oberbürgermeister Richard Arnold stimmte ihm zu und ergänzte, dass Inklusion ein sehr wichtig Thema sei, da man eine Stadtgemeinschaft nur erreicht, wenn alle dazugehören und auch allen die Teilnahme an der Gemeinschaft ermöglicht wird.
Mit der Auswahl von „Aktion Mensch“ als Modellkommune hat sich die Steuerungsgruppe Inklusion entschieden, den „Verein zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V.“ zu gründen, um einen allparteilichen Inklusionsprozess zu gestalten und um die Initiative „Kommune Inklusiv“ gemeinschaftlich zu verantworten. Sie will sich demokratisch auf den Weg machen, alle Mitglieder fühlen sich dem gleichen Grundsatz verpflichtet. Im Wesentlichen sind die Mitglieder der Steuerungsgruppe Inklusion auch die Mitglieder des „Vereines zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V.“. Die Träger und Vereine bringen ihr jeweiliges Expertenwissen in den „Verein zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V.“ ein, sie ergänzen sich gegenseitig und sie lernen voneinander. Die Mitglieder sind: Lebenshilfe Schwäbisch Gmünd e. V., Stiftung Haus Lindenhof, Vinzenz von Paul gGmbH, Gemeindepsychiatrie im Ostalbkreis e.V., LWV.Eingliederungshilfe GmbH, DRK Kreisverband Schwäbisch Gmünd, Canisius Haus, Stadtverband Sport Schwäbisch Gmünd e.V., Landkreis Ostalbkreis, Stadt Schwäbisch Gmünd und Hospitalstiftung zum Heiligen Geist. Das gesamte Netzwerk für das Projekt Kommune Inklusiv in Schwäbisch Gmünd geht weit über die Mitglieder des „Vereines zur Förderung der Inklusion in Schwäbisch Gmünd e.V.“ hinaus und schließt vielfältige andere Organisationen, Vereine, Verwaltungen und Selbsthilfegruppen mit ein. 

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