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Sonntag, 20 August 2017 12:00

Ein Schulbus für das Flüchtlingscamp Miniara im Nordlibanon

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Die Städte Schwäbisch Gmünd und Schorndorf spenden einen Schulbus für die „heimatnahe Flüchtlingshilfe“ im Libanon.


Schwäbisch Gmünd (sv). Von 18. bis 22. August fährt Oberbürgermeister Richard Arnold mit seinem Schorndorfer Amtskollegen Matthias Klopfer in den Libanon, um dort den aus der „heimatnahen Flüchtlingshilfe“ der beiden Städte finanzierten Schulbus seiner Bestimmung zu übergeben. Begleitet werden die beiden vom Leiter der Schorndorfer Stadtwerke, Andreas Seufer, der Gmünder Stadträtin Dr. Birgit Stahl (CDU) und Katharina Aubele, die das Projekt von Schwäbisch Gmünd aus betreut und die Reise organisiert hat. Schwäbisch Gmünd und Schorndorf stellen jeweils 10.000 Euro für den Schulbus zur Verfügung, die Hälfte des Schorndorfer Beitrags kommt von den dortigen Stadtwerken. Vor Ort wird das Projekt durchgeführt und begleitet von der Hilfsorganisation „Relief & Reconciliation“, die sich im Anschluss auch um den Betrieb und Unterhalt des Busses kümmern wird. Eingesetzt werden soll der Bus unter anderem im Flüchtlingscamp Miniara, um die Kinder aus dem Camp sicher zur Schule zu bringen. Weil die Straßen um das Lager herum eng und selten befestigt sind, muss es ein kleinerer Bus sein, der wendig ist und die unsicheren Straßen gut bewältigen kann. „Relief & Reconciliation“ hat dazu im Vorfeld einige Angebote herausgesucht, der Bus wird dann vor Ort von der Delegation aus dem Remstal erworben und ins Flüchtlingscamp gebracht. Im Nordlibanon werden sich die Rathauschefs aus Schwäbisch Gmünd und Schorndorf außerdem weitere Projekte von „Relief & Reconciliation“ in den Gemeinden Aarka und Bkarzla in der Region Akkar ansehen. Zurück in Beirut stehen dann noch ein Treffen in der deutschen Botschaft mit dem Ständigen Vertreter Dr. Michael Reuss sowie Gespräche in der Konrad-Adenauer-Stiftung auf dem Programm.

Die Stadt Miniara liegt im Nordlibanon in der Region Akkar nahe der syrischen Grenze. Im Gebiet um Miniara gibt es etwa 4000 überwiegend syrische Flüchtlinge. Die Campschule betreut ca.1000 Kinder zwischen 3 und 15 Jahren.

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