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Donnerstag, 28 September 2017 17:00

Schwäbisch Gmünd: Brandserie hauptsächlich an Altpapiertonnen

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Beispielbild Beispielbild Bild: Paul Georg Meister @Pixelio.de

Am frühen Donnerstagmorgen musste die Feuerwehr an vielen Stellen in der Innenstadt kleinere Brände löschen. In der Regel brannte zur Abholung abgestellter Papiermüll.

Die Feuerwehr musste an insgesamt elf verschiedenen Stellen löschen, es kam zu keinen größeren Begleitschäden über den Müll hinaus. Die Polizei leitete unmittelbar nach der Alarmierung Fahndungsmaßnahmen ein. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Personen kontrolliert, ein Tatverdacht ergab sich daraus bislang nicht. Alle Brände wurden innerhalb rund einer halben Stunde gemeldet. Die Feuerwehr war deshalb mit insgesamt sieben Einsatzfahrzeugen und 43 Wehrmännern im Einsatz.

Die Rettungsorganisationen wurden das erste Mal um 3.38 Uhr alarmiert. Gemeldet wurde ein Brand in der Parlerstraße. Dort brannten mit Plastikabfall gefüllte Gelbe Säcke. Da im angrenzenden Altenheim, Melanchthonhaus, Brandgeruch wahrgenommen wurde, durchsuchte die Feuerwehr das Gebäude vorsichtshalber nach Brandnestern, dies aber ergebnislos. Vorsorglich entsandte die Rettungsleitstelle zwei Rettungswägen und einen Notarzt. Auch die Schnelleinsatzgruppe wurde vorsorglich in den Einsatz gebracht.

Nacheinander erfolgten weitere Brandmeldungen. In der Asylstraße an drei Stellen, im Turniergraben, im Buhlgässle, in der Hofstatt und im Rinderbacher Gäßle brannten Altpapiertonnen. Am Brandort Brandstatt und zudem an einem weiteren Brandort in der Hofstatt und am Kalten Markt wurden zudem dort aufgestellte Sonnenschirme angezündet. In der Hofstatt wurden unter dem Sonnenschirm stehende Stühle einer Außenbewirtschaftung in Mitleidenschaft gezogen und es zersprang eine Fensterscheibe.

Am Kalten Markt beobachtete eine Zeitungsausträgerin wie ein Mann kurz nach der Feststellung des brennenden Sonnenschirms in Richtung Rinderbacher Gäßle wegging. Der Mann hatte einen dunklen Kapuzenpullover an. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen kontrollierte die Polizei mehrere Passanten, unmittelbare Täterhinweise ergaben sich daraus bislang nicht.

Die Polizei bittet jede Person, die zur fraglichen Zeit in der Nacht zum Donnerstag unterwegs war, sich zu melden. Von Interesse sind dabei Personen, die im Bereich zwischen Parlerstraße bis Kalter Markt und Klösterlestraße/Königsturmstraße bis Bocksgasse und Marktplatz/Postgasse unterwegs waren. Die tat- und beobachtungsrelevante Zeit liegt zwischen 3.30 Uhr und 4.30 Uhr. Alle Hinweise werden bei der Kriminalpolizei Aalen unter Telefon 07361/5800 entgegen genommen.

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