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Freitag, 04 August 2017 06:00

Ausgleichstockrunde 2017 entschieden - Ostalbkommunen erhalten knapp vier Millionen

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Gute Nachrichten brachte Landrat Klaus Pavel aus Stuttgart in den Ostalbkreis. Bei der Sitzung des Verteilungsausschusses im Stuttgarter Regierungspräsidium, in dem der Kreischef als Vertreter des Landkreistags und Ellwangens Oberbürgermeister Karl Hilsenbek für den Städtetag Mitglied ist, wurde unter Vorsitz von Regierungspräsident Wolfgang Reimer über die Anträge der Städte und Gemeinden für den Ausgleichstock 2017 beraten und entschieden.

24 Investitionsprojekte in 19 Städten und Gemeinden im Ostalbkreis werden gefördert. "Dem Land Baden-Württemberg und Herrn Regierungspräsident Reimer ganz persönlich gilt mein herzlicher Dank für die Unterstützung unserer Städte und Gemeinden", betont der Kreischef zusammen mit Oberbürgermeister Hilsenbek in einer Mitteilung.

Dem Verteilungsausschuss, der Mittel des Ausgleichstocks an finanzschwache Städte und Gemeinden in den elf Landkreisen im Regierungsbezirk Stuttgart verteilt, gehört außerdem Regierungsvizepräsidentin Dr. Alexandra Sußmann sowie Vertreter des Gemeindetags an. Mit einer Fördersumme von 3,915 Mio. Euro werden im Ostalbkreis 24 kommunale Investitionsprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 17,5 Mio. Euro ermöglicht. "Das ist ein schönes Ergebnis für unsere Kommunen, die nun mit den Zuschüssen aus dem Ausgleichstock wichtige Infrastrukturmaßnahmen umsetzen und damit auch Investitionsimpulse setzen können", freut sich der Landrat über die Finanzhilfen. Darin sind auch Mittel des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes enthalten, die im Rahmen des Ausgleichstocks für finanzschwache Kommunen mit Schwerpunkt Infrastruktur und Bildungsinfrastruktur vom Bund bereitgestellt wurden. Die Gemeinden stehen bereits in den Startlöchern und können nun die geplanten Infrastrukturprojekte angehen.

Geförderte Großprojekte im Ostalbkreis sind u. a. die Sanierung und Erweiterung der Mehrzweckhalle Lautern mit einem Zuschuss von 665.000 Euro, die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens Westhausen-Reichenbach (Förderung 600.000 Euro), die Sanierung des Ganztagesbereiches am Bildungszentrum Bopfingen (Förderung 365.000 Euro), der Umbau und die Erweiterung des Kindergartens "Im Gänsegärtlein" in Iggingen (Förderung 395.000 Euro) oder auch der An- und Umbau am Kindergarten St. Barbara in Waldstetten (Förderung 275.000 Euro). Daneben eine Vielzahl weiterer Maßnahmen. 

"Der Ausgleichstock ist für den ländlichen Raum ein wichtiges Instrument, um insbesondere unsere finanzschwachen Kommunen in die Lage zu versetzen, eine sowohl notwendige als auch attraktive Infrastruktur für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen und auch zu erhalten", betont der Landkreischef in einer Mitteilung. Die Förderung durch den Ausgleichstock, die bei der Mittelbewilligung die finanzielle Leistungsfähigkeit der Städte und Gemeinden im Einzelfall entsprechend gewichtet, bildet bei der Investitionstätigkeit vieler Kommunen eine unverzichtbare Voraussetzung. Welche Maßnahmen im Ostalbkreis gefördert werden, finden Sie unter "Anhang".

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