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Dienstag, 01 August 2017 06:00

Meinungsaustausch im Schwäbisch Gmünder Rathaus

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(v.l.n.r.):  Staatssekretär Norbert Barthle MdB, Oberbürgermeister Richard Arnold, Oberbürgermeister Thilo Rentschler, Oberbürgermeister Gerrit Elser, Staatssekretär Christian Lange MdB und Oberbürgermeister Karl Hilsenbek. (v.l.n.r.): Staatssekretär Norbert Barthle MdB, Oberbürgermeister Richard Arnold, Oberbürgermeister Thilo Rentschler, Oberbürgermeister Gerrit Elser, Staatssekretär Christian Lange MdB und Oberbürgermeister Karl Hilsenbek. Bild: Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv)

Wie hilfreich wäre eine allgemeine soziale Dienstpflicht in Deutschland – speziell auch für die Stadtgemeinschaften? Bei einem Meinungsaustausch von Bundespolitikern und Oberbürgermeister der Region Ostwürttemberg wurde diese Frage einhellig positiv beantwortet.


Der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold empfing zum gemeinsamen Meinungsaustausch Norbert Barthle (Mitglied des Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur), 
Christian Lange (Mitglied des Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz), Thilo Rentschler (Oberbürgermeister der Stadt Aalen), Karl Hilsenbek (Oberbürgermeister der Stadt Ellwangen), sowie Gerrit Elser (Oberbürgermeister der Stadt Giengen an der Brenz). Diskussionsgrundlage des Treffens waren zahlreiche Themenbereiche, die gerade auch die Stadtgemeinschaften betreffen, wie zum Beispiel Arbeitsmarkt, Zuwanderung, Flüchtlings- und Asylpolitik, kommunalpolitische Fragen und eben auch Überlegungen zur Einführung einer allgemeinen sozialen Dienstpflicht. 

Rege diskutiert wurde über die Bedeutung einer solchen sozialen Dienstpflicht: Wie konkret könnte diese aussehen oder wozu benötigt man eine solche? Auf den Punkt gebracht war schnell klar, dass eine attraktive Stadtgemeinschaft nur dann funktioniert, wenn es sozialen Zusammenhalt und eine engagierte Bürgerschaft gibt. Deshalb sollte für junge Menschen, die hier leben, die Möglichkeit bestehen, persönliche Erfahrungen zu sammeln – im Bereich der Stadtkultur sowie in sozialen Strukturen. Man verspreche sich neue Denkansätze, wie sich jeder Mensch – ganz individuell – in die Gemeinschaft einbringen und die Werte der Gesellschaft leben könne. Vielleicht entsteht daraus ein Pilotprojekt, so die Idee aller Beteiligten. Ein regelmäßiges Treffen wird anvisiert um aktuelle Themen und Ideen auszutauschen.

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