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Freitag, 28 Juli 2017 18:00

Allgemein bildende Schulen schließen Kooperationsvereinbarung mit dem Beruflichen Schulzentrum Aalen

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Zu sehen sind die Vertreterinnen und Vertreter des Beruflichen Schulzentrums Aalen sowie der Schulträger und allgemein bildenden Schulen. Zu sehen sind die Vertreterinnen und Vertreter des Beruflichen Schulzentrums Aalen sowie der Schulträger und allgemein bildenden Schulen. Bild: Landratsamt Ostalbkreis

Am vergangenen Montag haben mehrere allgemein bildende Schulen mit der Technischen, Kaufmännischen und Justus-von-Liebig-Schule am Beruflichen Schulzentrum in Aalen Kooperationsvereinbarungen geschlossen. Landrat Klaus Pavel konnte Bürgermeister und Vertreter der Schulträger sowie die Schulleitungen bei der Vertragsunterzeichnung begrüßen.


Kooperationsschulen der Technischen Schule Aalen sind die Realschule auf dem Galgenberg Aalen, die Realschule Bopfingen, die Parkschule Essingen, die Alemannenschule Hüttlingen-Neuler und die Dreißentalschule Oberkochen. Mit der Kaufmännischen Schule Aalen kooperieren die Uhland-Realschule Aalen, die Gemeinschaftsschule Welland Aalen-Unterrombach und die Karl-Kessler-Schule Aalen-Wasseralfingen. Kooperationsschulen der Justus-von-Liebig- Schule Aalen sind die Kocherburgschule Aalen-Unterkochen und die Deutschorden-Schule Lauchheim.

Durch die Kooperationen wird angestrebt, eine gezielte individuelle Wahlentscheidung der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, was den Übergang aus der Sekundarstufe I in eine Ausbildung oder in weitere teilzeit- oder vollzeitschulische Maßnahmen wie u.a. der Sekundarstufe II betrifft. Die Beruflichen Gymnasien an den Berufsschulzentren im Ostalbkreis leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Entkoppelung von Schulwahl und dem individuell bestmöglichen Schulabschluss. Für Gemeinschaftsschüler, Realschüler und Werkrealschüler mit mittlerem Bildungsabschluss besteht an den Beruflichen Gymnasien die Möglichkeit, die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben. Ebenso sichern auch Berufskollegs, duale Ausbildungsgänge und sonstige Vollzeitbildungsangebote die Fortführung der Arbeit der Schulen mit Sekundarstufenbereich I. 

Bausteine der Kooperation sind regelmäßige Austauschgespräche und Informationen ab Klasse 4 für die Schülerinnen und Schüler und Eltern über die Durchlässigkeit des Bildungssystems, insbesondere an der Schnittstelle zwischen Primarstufe und Sekundarstufe I, mit der Möglichkeit zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife nach Abschluss der Werkreal-, Real- oder Gemeinschaftsschule bei Erbringung der notwendigen Leistungen der Schülerinnen und Schüler an Beruflichen Schulzentren im Ostalbkreis. Ebenso erfolgen Informationen zur dualen Ausbildung und sonstigen Teil- und Vollzeitbildungsgängen nach Sekundarstufe I. Diese Informationen über Berufliche Schulen sind hilfreiche Ergänzungen der gemeinsamen Informationsangebote der Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen sowie der allgemein bildenden Gymnasien.

Jeweils am Buß- und Bettag eines Jahres (Hochschultag) findet für Schülerinnen und Schüler der Klasse 9/10 an den Beruflichen Schulzentren ein Beruflicher Gymnasialtag statt, an dem Informationen zu den Beruflichen Gymnasien, Berufskollegs u.a. ganz konkret vermittelt werden. Das Kennenlernen der Inhalte der einzelnen Profile sowie der Unterrichtskonzepte der verschiedenen Typen der Beruflichen Gymnasien findet an diesem Informationstag seinen Platz. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 und ihre Eltern werden von den für die Berufsorientierung zuständigen Personen (Klassenleitungen, BO-Lehrkräfte, Berufsberater der Agentur für Arbeit, Bildungsbegleitern, usw.) in enger Abstimmung an der Schule im Vorfeld beraten. Im Nachgang werden die hier gewonnenen Informationen im weitergehenden Prozess der Berufs- und Ausbildungswahlorientierung gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern aufgearbeitet.

Durch Elterninformation an Elternabenden an der allgemein bildenden Schule und am Beruflichen Schulzentrum sollen Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte neben den Informationen über duale Ausbildungsgänge und teil- bzw. vollzeitschulische Angebote der Beruflichen Schulen auch alle Informationen über verschiedene Möglichkeiten zur Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung (Fachhochschulreife und Abitur) sowie insbesondere zur Erlangung des Abiturs an den Beruflichen Gymnasien erhalten. 

Den Schülerinnen und Schülern, die sich verbindlich für das Berufliche Gymnasium am Beruflichen Schulzentrum angemeldet haben, wird die Teilnahme an einer Sommerschule angeboten. Diese findet in den Sommerferienwochen statt und bereitet auf die Anforderungen am Beruflichen Gymnasium zur Auffrischung und Vertiefung von Kenntnissen, insbesondere in Mathematik, Englisch und Deutsch, vor.

Jährlich finden am Beruflichen Schulzentrum Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen Ausbildungsplatzmessen statt, um interessierten Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern alle Informationen zur Dualen Ausbildung, zu den Ausbildungsgängen und zur Erlangung der Hochschulreife zur Verfügung zu stellen. Zudem wird ein Berufsfindungstag Handwerk angeboten mit Informationen und ersten Kontakte zum Handwerk.

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