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Dienstag, 21 November 2017 18:00

Kiesewetter MdB zum Scheitern der Jamaika-Sondierungen

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Kiesewetter MdB zum Scheitern der Jamaika-Sondierungen Bild: Roderich Kiesewetter

Das Scheitern der Jamaika-Sondierungen sei nach Aussage Roderich Kiesewetters bitter und aus seiner Sicht ein großer Fehler. Es wurde die Chance vertan, eine stabile Regierung zu bilden. Die Ernüchterung sei bei ihm auch deshalb groß, weil er viel Potential in dem Bündnis gesehen habe – ein modernes Einwanderungsrecht schaffen, Politik für Familien und Umwelt machen, die Digitalisierung menschlich gestalten. Weiter sagt er:

"Alle im neu gewählten Bundestag vertretenen Parteien, die für gesellschaftlichen Zusammenhalt einstehen, tragen eine große staatspolitische Verantwortung, eine tragfähige Regierung zu bilden. Insbesondere SPD und FDP müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sie dieser Verantwortung gerecht werden. Die Parteien sind nach wie vor aufgefordert, aus dem Votum der Wähler eine Regierungsmehrheit zu bilden. Es nun auf Neuwahlen, als scheinbar einzigen Ausweg, hinauslaufen zu lassen, wäre das falsche Signal. Ich sehe die Gefahr, dass die politischen Ränder nochmals gestärkt werden.

Wir sollten sorgfältig beraten, welche Auswege sich, abgesehen von Neuwahlen, derzeit noch bieten. Sowohl eine Minderheitsregierung, als auch die Fortsetzung der Großen Koalition sind, gegebenenfalls auch als Brücke, zumindest denkbar.

Ungeachtet der problematischen Regierungsbildung, ist meine Arbeit als direkt gewählter Abgeordneter für den Wahlkreis Aalen-Heidenheim unberührt. Meinen Einsatz für die vielfältigen regionalen Projekte wie die Brenzbahn oder die B29n setze ich mit voller Kraft fort. Darüber hinaus veranstalte ich im Ostalbkreis ab Ende November acht Basiskonferenzen, um auch außerhalb des Wahlkampfs im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region zu bleiben.“

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