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Freitag, 06 Oktober 2017 18:00

Behindertenbeauftragte des Ostalbkreises informiert über Stiftung Anerkennung und Hilfe

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Beratung und finanzielle Unterstützung für Kinder und Jugendliche, die von 1949 bis 1975 in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben.

Seit Anfang dieses Jahres gibt es in Deutschland die Stiftung Anerkennung und Hilfe. Sie unterstützt Menschen, die als Kinder und Jugendliche zwischen 1949 und 1975 in der BRD und von 1949 bis 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben. In Baden-Württemberg gibt es seit April eine Beratungsstelle, wo sich erste Betroffene bereits gemeldet haben und Stiftungsleistungen erhalten.

Betroffene, die die Voraussetzungen der Stiftung erfüllen, erhalten eine einmalige pauschale Geldleistung in Höhe von 9.000 Euro. Betroffene, die ohne Bezahlung abreiten mussten, erhalten zusätzlich eine einmalige Renteersatzleistung von 3.000 Euro, wenn Sie bis zu zwei Jahre lang arbeiten mussten, ohne sozialversichert zu sein, bzw. 5.000 Euro. Die Kontaktaufnahme mit der Stiftung ist noch bis zum 31. Dezember 2019 möglich.

Betroffene in Baden-Württemberg können sich telefonisch, schriftlich und persönlich an die Mitarbeiterin und den Mitarbeiter der Anlauf- und Beratungsstelle in Stuttgart wenden. Träger ist der Sozialverband VdK Baden-Württemberg. Die Kontaktdaten lauten:

Sozialverband VdK Baden-Württemberg e. V.
Stiftung Anerkennung und Hilfe
Johannesstr. 22
70176 Stuttgart 
0711/61956-0 (Zentrale)

Herr Hapatzky: 
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0711/ 61956-60

Frau Wehl: 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
0711/61956-61

www.stiftung-anerkennung-hilfe.de
Unterstützung bei der Antragstellung bietet auch die Behindertenbeauftragte des Landratsamts Ostalbkreis, Petra Pachner, Tel. 07361 503-1878, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

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