Ostalbkreis

Jun 28, 2017, 21:15

Landkreisverwaltung zeigt Flagge: Internationaler Tag gegen Homophobie
Bild: Landratsamt Ostalbkreis
Artikel bewerten
(0 Stimmen)
  • Schriftgröße

Landkreisverwaltung zeigt Flagge: Internationaler Tag gegen Homophobie Empfehlung

17 Mai 2017

 

Wer am kommenden Mittwoch die Stuttgarter Straße in Aalen entlang fährt, wundert sich vielleicht über die bunten Fahnen, die vor dem Landratsamt wehen. Mit den Regenbogenfahnen setzt die Landkreisverwaltung ein Zeichen gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie. Am Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie werden weltweilt Respekt und Akzeptanz gegen über Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen Menschen eingefordert.

Am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum „Internationalen Tag gegen Homophobie“ ausgerufen. Gleichgeschlechtlich Liebende und Lebende werden auch heute noch diskriminiert und ausgegrenzt.
2009 wurde Transphobie dem Namen hinzugefügt. Transphobie bezeichnet gegen transidente, transgender oder transsexuelle Personen gerichtete Vorurteile, Aggressionen, Ekel oder irrationale Angst vor ihnen, ihren Lebensweisen sowie ihre gesellschaftliche Diskriminierung. Seit 2015 ist auch Biphobie im Namen enthalten. Biphobie bezeichnet die Angst vor, Diskriminierung von oder Hass gegen Bisexuelle.

Das Europäische Parlament betonte 2006, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auf das Schärfste verurteilt wird – eine Kampfansage gegen Homophobie und Hassgewalt, der alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind.

Auch die Verwaltung des Ostalbkreises bekennt an diesem Tag Farbe und setzt öffentlich ein Zeichen. Vor kurzem unterzeichnete Landrat Klaus Pavel die Charta der Vielfalt. „In der Kreisverwaltung legen wir sehr großen Wert auf gegenseitigen Respekt und gegenseitige Wertschätzung. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die selben Chancen. Vielfalt gehört zu einer lebendigen Gesellschaft und einer fortschrittlichen Landkreisverwaltung.“

Weitere Informationen

  • Unterstützt von:: Unterstützt von:

Schreibe einen Kommentar

Ähnliche Artikel