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Samstag, 15 Juli 2017 12:00

EnergieKompetenz Ostalb: Solarwärme-Check gut nachgefragt

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Seit Sommer letzten Jahres können Besitzer einer solarthermischen Anlage den Solarwärme-Check direkt zu sich ins Haus holen. Bundesweit nutzten bereits 1.000 Ratsuchende den Solarwärme-Check – davon 248 in Baden-Württemberg.


Roman Schwörer, Energieberater der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der EnergiekompetenzOstalb, erklärt: "Viele der von uns bisher geprüften Anlagen bringen deutlich weniger Ertrag als erhofft. Dadurch wird weniger Brennstoff eingespart als geplant. Als Laie hat man aber kaum eine Chance, die Leistungsfähigkeit der eigenen Anlage richtig einzuschätzen. Dabei ist Abhilfe bei vielen Problemen möglich und nicht einmal besonders kostenintensiv."
Hier hilft der Solarwärme-Check weiter: Verbraucher erhalten Klarheit über die Leistungsfähigkeit ihrer Anlage und Hinweise, welche Verbesserungen möglich oder sogar nötig sind. Bei einem Vor-Ort-Termin überprüft der Energieberater zentrale Komponenten der Anlage und schließt Messgeräte für die Aufzeichnung wichtiger Systemtemperaturen an. Diese Messdaten werden bei einem zweiten Termin einige Tage später – davon mindestens einem Sonnentag – ausgelesen. Der Energieberater führt alle Daten zusammen, interpretiert die Messergebnisse und analysiert, wie die Effizienz der Anlage verbessert werden kann. Einen Bericht mit der Gesamteinschätzung der Anlage und den Empfehlungen erhalten Verbraucher per Post.
Der Solarwärme-Check ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung besitzen. Termine für den Solarwärme-Check können ab sofort unter der kostenlosen Nummer 0800 – 809 802 400 gebucht werden. Die Kostenbeteiligung beträgt 40 Euro, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist der Solarwärme-Check kostenlos. Der Solarwärme-Check wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mehr Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

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