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Sonntag, 24 September 2017 06:00

Schwörhauskonzerte Jahresübersicht

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Anny Hwang & Markus Ehrlich Anny Hwang & Markus Ehrlich Bild: Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die städtische Musikschule im Schwörhaus bietet in ihrer Jahresübersicht mehrere verschiedene Konzerte an. Informationen gibt es unter der Rufnummer 07171/39021 oder unter www.schwoerhausonline.de. Folgende Konzerte finden im Zeitraum von Sonntag, 1. Oktober, bis Sonntag, 6. Mai, in der Städtischen Musikschule im Schwörhaus, Erika-Künzel-Platz 1, 73525 Schwäbisch Gmünd statt:


Sonntag 1. Oktober 2017
19 Uhr 
Arlette Probst, Fagott 
Magdalena Walesch, Harfe 
Das erste Schwörhauskonzert wird von zwei jungen Lehrkräften der Städtischen Musikschule bestritten. Sie haben sich zu einem Duo in der absolut seltenen Besetzung zusammengetan: Fagott und Harfe.
Der künstlerische Werdegang von Arlette Probst ist stark geprägt von ihrer Leidenschaft für Neue Musik. Sie ist Preisträgerin des "Concours National de Execution Musicales de Riddes“, war Akademistin des Ensemble Modern Frankfurt (2010/2011) sowie Teilnehmerin der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, des cresc-Festival in Frankfurt 2011, und der Lucerne Festival Academy 2012. Als Orchestermusikerin arbeitet sie zusammen mit dem Sinfonieorchester Göttingen, der Basler Sinfonietta, den Nürnberger Symphonikern und dem Orchester der Oper Zürich. Ihr Studium absolvierte sie an der Hochschule der Künste Zürich bei Giorgio Mandolesi, an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover bei Dag Jensen und an der Musikhochschule Würzburg bei Albrecht Holder. Arlette Probst stammt aus Pratteln, Schweiz und lebt heute in Stuttgart. Seit 2016 unterrichtet sie in der Städtischen Musikschule 
Die Harfenistin Magdalena Walesch bekam ab ihrem 9. Lebensjahr Harfenunterricht. Dort erhielt sie von Professorin Maria-Rosa Calvo-Manzano Harfenunterricht. 2002 begann sie ihr Harfenstudium bei Professorin Godelieve Schrama an der Hochschule für Musik Detmold.2006 schloss sie ihr Studium für Musikpädagogik erfolgreich ab. Ihre künstlerische Ausbildung zur Harfenistin folgte 2009. Ende 2016 ist sie als Harfenlehrerin an der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd tätig. Daneben tritt sie als Harfenistin bei unterschiedlichsten Projekten auf. Neben solistischen Auftritten spielt Magdalena Walesch mit verschiedenen Orchestern und Chören in ganz Deutschland und wirkt als Komponistin und Harfenistin bei Performances mit. Unter anderem 2008 bei „Götterdämmerung“ und 2011 bei „Gautama im Glück“ im Rahmen der Ruhrtriennale und viele Male bei „ResiDance“ (Community Dance Projekt in Detmold unter der Leitung von R. Maldoom („Rythm is it“) und T. McLorg). Ihre kammermusikalische Arbeit intensivierte sie durch zahllose Auftritte mit der Cymbalistin Irina Shilina, durch ihre Arbeit im Duo Arvio mit ihrer Schwester, der Geigerin Johanna Walesch und durch ihr Zusammenspiel mit der Fagottistin Arlette Probst
Auf dem Programm stehen Werke von Gluck, Pasculli, Joplin, Piazolla u.a.

Sonntag, 12November 2017
19 Uhr.
Joachim Schall, Violine 
Bernhard Kontarsky, Klavier 
Zwei herausragende und erfahrene Musiker sind am 12. November zu Gast.
Joachim Schall wurde im Alter von 18 Jahren in die Meisterklasse von Tibor Varga in Detmold aufgenommen und übernahm in dessen Kammerorchester die Konzertmeisterposition. Darauf folgten weitere führende Stellungen in großen Orchestern, nicht zuletzt im Orchester der Bayreuther Festspiele
Auch Solist glänzte Joachim Schall mit herausragenden Dirigenten unserer Zeit. Wie 
Marek Janowski, Vaclav Neumann, Dennis Russel Davies. Uraufführungen und Zueignungen von Hespos, H.W. Henze, M. Kelemen, H. Lachenmann, A. Dangel, H. G. Pflüger, Müller-Grimmel, Phillip Glass (Einstein on the beach, Uraufführung) gehören zu seinem Solorepertoire. Zum 400-jährigen Bestehen des Staatsorchesters Stuttgart wurde ihm die Aufführung des Auftragswerkes: „Wie ein zerrissen Saitenspiel“ Konzert für Violine und Orchester von Xaver Paul Thoma übertragen.
Musikalische Partner während seiner Stuttgarter Tätigkeit waren auch Keith Jarret), R. Huber, Y. Sugawara, Hans Peter Jahn, K.H. Stockhausen, B. Kontarsky.
Lehrtätigkeiten an den Konservatorien von St. Petersburg und Lodz sowie an der University of the South TS USA. Im Jahre 2000 wurde er zum Professor an der staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart ernannt.
Einspielungen von Solo- und Kammermusik für die Labels „Bayer Records“, „col legno“, „Audite“ sowie Rundfunkaufnahmen bei SWR, WDR und SR ergänzen seine Tätigkeit.
Joachim Schall spielt auf einer Violine von Joffredus Cappa Saluzzo 1690.
Bernhard Kontarsky studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 1964 begann seine Dirigentenkarriere als Kapellmeister am Staatstheater Stuttgart. 1965 erhielt er den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Musik. Ab 1981 war Kontarsky Professor für Klavier und Leiter des Studios für Neue Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Bernhard Kontarsky gilt als ausgewiesener Spezialist für Neue Musik. Er dirigierte unter anderem die Uraufführungen Werke von Hans Werner Henze, Mauricio Kagel, Hans Zender und von Adriana Hölszky 
1991 legte er eine vielbeachtete CD-Einspielung der Oper Die Soldaten von Bernd Alois Zimmermann vor, einem Werk, an dessen Uraufführung er bereits 1965 als Korrepetitor beteiligt war. Er ist Ehrenmitglied der Bernd-Alois-Zimmermann-Gesellschaft 
Die beiden Künstler bringen Werke von Mozart, Webern, Schönberg und Brahms zu Gehör.


Sonntag, 4. Februar 2018
19 Uhr
Anny Hwang, Klavier
Markus Ehrlich, Saxophon / Klarinette
Mit Anny Hwang und Markus Ehrlich steht am 4. Februar ein Duo ganz eigener Art auf dem Podium.
Unter dem Motto: Klassik trifft Jazz - Musik trifft Musik tun sich Welten auf, entsteht Magisches durch das Kombinieren von Erfahrungen, das gegenseitige Inspirieren.
Anny Hwang, die klassische, virtuose, bezaubernde Solistin am Klavier und Markus
Ehrlich, der groovende Jazz-Saxophonist, Bandleader und Arrangeur mit seinem
treuen Gefährten, dem Tenor-Saxophon. Bereits vor ihrem Kennenlernen im Jahr 2014 sind beide in ihrem jeweiligen musikalischen Umfeld etablierte Künstlerpersönlichkeiten. Die augenscheinlichen Differenzen zwischen der klassischen und der jazzigen Herangehensweise werden schnell zu den interessantesten Verschmelzungspunkten, geben neue Blickwinkel frei und beflügeln die Arbeit an diesem Projekt.
"Wir bringen zusammen, was zusammen gehört. Kombinieren harmonischen und
klanglichen Farbenreichtum, klassische Ausdruckskraft mit pulsierenden Linien und
rhythmischer Eleganz." "Bring back the groove!" - lautet die aktuelle Devise der beiden Musiker und so zeigen sie auf elegante und souveräne Art, wie simpel und verständlich man dieOhren, Augen und Herzen des Publikums öffnen kann. 
Die in Deutschland geborene Pianistin Anny Hwang gab mit 16 Jahren in Kiew ihr
umjubeltes Debütkonzert mit dem National Orchestra Kiew Ukraine und begeistert seitdem Publikum und Presse mit ihrem musikalischen Spiel.
Sie ist gern gesehener Gast als Solistin bei Orchestern wie der Deutschen Radio
Philharmonie, den Dortmunder Philharmonikern, dem Shanghai Symphony
Orchestra, oder auch dem China National Symphony Orchestra.
Der 1. Preis beim „International Youth Accomplishment“ Seoul gab den Auftakt zu einer
Serie von Preisen bei internationalen und nationalen Wettbewerben u.a. der erste Preis
beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“, Rotary Jugendmusikpreis, Internationaler
Grotrian-Steinweg-Wettbewerb. Dank ihrer außergewöhnlichen Leistungen als Musikerin wurden Portraits über Anny vom SR Kulturspiegel mit dem ARD gedreht und vom ARD, SR und Deutsche Welle-World ausgestrahlt.
Markus Ehrlich geboren in Schwäbisch Gmünd, erlernte sein Instrument bei Uwe Werner an der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd! Er studierte Jazzsaxophon an den Musikhochschule in Mannheim und am Jazz-Institut Berlin, wo er sein Studium mit Bestnote abschloss. Er lebt und arbeitet als Musiker in Berlin. Sein bisheriges Schaffen als Saxophonist, Klarinettist und Flötist brachte ihn auf unzählige Bühnen im In- und Ausland. Markus Ehrlich ist auf über einem Dutzend CDs und in Rundfunk-Produktionen zu hören. Zu seinen aktuellen Projekten gehören die Bands Snooze-On, ein Duo mit der amerikanischen Kontrabass- Koryphäe Greg Cohen und das Jazz-Quartett Mifrás. Darüber hinaus spielt und spielte er mit zahlreichen weiteren namhaften Künstlern und Bands. Mit seinem 2013 gegründeten Ensemble „Markus Ehrlichs Flexible Eingreiftruppe“ macht er sich daran, die Musik-Szene um immer wieder neue interessante und besondere Projekte zu bereichern, die seine künstlerische Handschrift tragen und von seinen vielfältigen Interessen, Ideen und Talenten profitieren.
Auf dem Programm im Schwörhaus stehen Werke von George Gershwin, Joseph Horovitz u.a.


Sonntag, 18. März 2018
19 Uhr
Friederike Sieber, Klavier
Amelie Petrich, Sopran
Marcel Brunner, Bariton
Auch das Konzert am 18. März wird von einer ehemaligen Schülerin der Städtischen Musikschule bestritten:
Die Pianistin Friederike Sieber erhielt ihre erste musikalische Ausbildung an der Musikschule ihrer Heimatstadt Schwäbisch Gmünd bei Carl Friedrich Beck und Valentine Weingardt. Nachdem sie zahlreiche Preise in den Landes- und Bundeswettbewerben "Jugend musiziert" erhielt, wurde ihr Klaviertrio im Jahr 2004 vom Baden-Württembergischen Landesmusikrat mit Unterricht durch das „Trio Opus 8“ gefördert und mit einem 2. Preis im Bundeswettbewerb ausgezeichnet. 
Sie studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Gottfried Rüll und an der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth in der Klavierklasse von Prof. Michael Wessel. Im Sommer 2011 schloss sie das Klavierstudium in Nürnberg ab. Den anschließenden Diplom-Studiengang "Liedgestaltung für Pianisten" an der Staatlichen Hochschule für Musik Mannheim schloss sie 2014 mit Bestnote ab und führte ihre Ausbildung bei Prof. Burkhard Kehring an der HfMT Hamburg im Masterstudiengang Liedgestaltung fort.
Derzeit vollendet sie ihren akademischen Werdegang mit dem Konzertexamen in Hamburg. Konzertreisen führten Friederike Sieber nach Italien, Österreich, Ungarn, Kroatien, Serbien und Polen. 2009 gewann sie den „Festival-Chance-Preis“ beim Internationalen Wettbewerb „Münchner Klavierpodium“, 2013 den 2. Preis beim "Wettbewerb für Duo mit Moderation" in Mannheim. Sie ist Stipendiatin der Stiftung „Yehudi Menuhin Live Music Now“ und wurde 2016 beim Gustav Mahler Liedwettbewerb in Hamburg mit dem 2. Preis ausgezeichnet.
Als Begleiterin, Kammermusikerin und Solistin nahm sie an Meisterkursen teil, u.a. bei mit Helmut Deutsch, Konrad Elser, Brigitte Fassbaender, dem Trio op. 8, Inge, Hans-Peter und Volker Stenzl sowie Ruth Ziesak.
Die Sopranistin Amelie Petrich absolvierte ihr Bachelorstudium an der Musikhochschule Mannheim und setzt dort seit Frühjahr 2015 ihr Studium im Master Konzert/Lied und Operngesang fort. Zudem hatte sie die Möglichkeit ihre Studien im Rahmen mehrerer Meisterkurse mit Künstlern wie Rudolf Piernay, Christiane Libor, Burkhard Kehring, Ulrich Eisenlohr, Axel Bauni und Peter Nelson zu vertiefen.
Im Rahmen verschiedener Hochschulproduktionen trat sie u.a. als Sand-und Taumännchen in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und als 2. Knabe in Mozarts „Zauberflöte“ auf. Im Frühjahr 2015 war sie als „Zanetta“ in J.Offenbachs Operette „Die Prinzessin von Trapezunt“ am Theater Baden-Baden mit den Berliner-Philharmonikern zu hören. 
In der Spielzeit 2017/2018 wird Amelie Petrich Mitglied im Opernstudio des Theater Freiburg. Neben ihrer Operntätigkeit widmet sich Amelie Petrich dem Oratorien-und Konzertrepertoire. Sie konzertierte dabei mit Orchestern wie den Baden-Badener Philharmonikern, dem Kurpfälzischen Kammerorchester und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Amelie Petrich war Finalistin beim „Internationalen Louis Spohr Wettbewerb“ 2015 in Kassel und erhielt Stipendien des Rotary-Clubs Mannheim, des Richard-Wagner.
Der Bariton Marcel Brunner begann im Frühjahr 2012 sein Gesangsstudium (Bachelor of Music) an der Musikhochschule Mannheim, das er im Juli 2016 erfolgreich abschloss.
Seit April 2017 studiert Marcel Brunner im Master Oper an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Bereits während seines Studiums debütierte er im Februar 2013 am Nationaltheater Mannheim in "Don Carlo" von Giuseppe Verdi. Im Konzert-und Oratorienfach verfolgt Marcel Brunner eine rege Konzerttätigkeit und trat bei Festivals wie der "Internationalen Bachwoche Stuttgart" oder dem "Bronnbacher Musikfrühling" auf. Er konzertierte mit Orchestern wie der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, der Camerata Würzburg, der Darmstädter Hofkapelle oder dem Beethoven Akademie Orchester Krakau.
Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann zusammen.
Marcel Brunner ist Stipendiat des "Richard-Wagner-Verbandes Heidelberg" und von „Yehudi Menuhin Live Music Now Rhein Neckar“. Verbands und des Vereins “Yehudi Menuhin Live Music Now”.
„Kennst Du das Land...?“ ist das Konzert der drei jungen Musiker überschrieben mit Liedern von Schubert, Dvorak u.a. überschrieben 


Sonntag, 6.Mai 2018
19 Uhr
Helena Säily Klavier 
Ein Klavierabend beschließt die Konzertsaison 17-18 im Schwörhaus. Werke der bekannten klassischen Meister wird man vergeblich auf dem Programm suchen, denn es werden ausschließlich Werke finnischer Komponisten gespielt. Finnland hat nicht nur Sibelius zu bieten! Klavierwerke von hierzulande nahezu unbekannten Meistern wie Kuula oder Rautavaara werden den musikalischen Horizont mit Sicherheit erweitern.
Helena Säily graduierte im Jahr 1985 am Konservatorium Oulu zur legte an der Sibelius-Akademie Helsinki Prüfung im Klavierspiel ab. Helena Säily arbeitete von 1985 bis 2000 in der Musikschule der Provinz Kainuu (Nordost-Finnland) als Klavierlehrerin, davon ab 1987 als diplomierte Klavierlektorin an den Fortgeschrittenen- und Abschlussklassen. 
In den Jahren 2001 – 2006 absolvierte sie das Studium der Kirchenmusik und war im Folgenden als Kantorin in Hankasalmi, später dann in Jämsänkoski tätig. Seit 2007 übt sie das Amt der Kantorin von Jämsänkoski aus und seit der Zusammenlegung der Kirchengemeinden im Jahr 2009 arbeitet sie als hauptamtliche Kantorin der Stadt Jämsä.

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