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Donnerstag, 20 Juli 2017 06:00

Bundestagskandidaten beim WJ-Polittalk befragt

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Die Teilnehmer des WJ-Polittalks am 13.07.2017 bei der IHK in Heidenheim (v.l.): Margit Stumpp (Bündnis90/Die Grünen), Klaus Raab (WJ Ostwürttemberg), Saskia Jürgens (Die Linke), MdB Roderich Kiesewetter (CDU), Julia Heindel (WJ Ostwürttemberg), Leni Breymaier (SPD) sowie Christian Rau (WJ Ostwürttemberg). Die Teilnehmer des WJ-Polittalks am 13.07.2017 bei der IHK in Heidenheim (v.l.): Margit Stumpp (Bündnis90/Die Grünen), Klaus Raab (WJ Ostwürttemberg), Saskia Jürgens (Die Linke), MdB Roderich Kiesewetter (CDU), Julia Heindel (WJ Ostwürttemberg), Leni Breymaier (SPD) sowie Christian Rau (WJ Ostwürttemberg). Bild: IHK Ostwürttemberg

Auch in diesem Jahr veranstalteten die Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg im Vorfeld der Bundestagswahl ihren traditionellen WJ-Polittalk. Bei der IHK Ostwürttemberg wurde am 13. Juli 2017 mit den Kandidaten der aktuell im Bundestag vertretenen Parteien über aktuelle Themen diskutiert.


Zahlreiche Gäste aus dem Kreis der Wirtschaftsjunioren und des Wirtschaftsclubs Ostwürttemberg folgten gespannt der Fragerunde, die in die Bereiche Außenpolitik, Innenpolitik sowie Wirtschaftspolitik untergliedert war.

Für die CDU war mit Roderich Kiesewetter der einzige Kandidat vertreten, der bereits aktuell Mitglied im Bundestag ist. Leni Breymaier ging für die SPD, deren Vorsitzende sie in Baden-Württemberg ist, ins Rennen. Margit Stumpp trat als Kandidatin für Bündnis90/Die Grünen an und Saskia Jürgens stellte sich für Die Linke den Fragen der Wirtschaftsjunioren.

Nach einführenden Worten des stellvertretenden Vorsitzenden der Wirtschaftsjunioren, Dominic Lutz, standen die folgenden knapp 90 Minuten ganz im Zeichen aktueller Themen. Die Moderatoren Julia Heindel und Klaus Raab stellten den Bundestagskandidaten dabei Fragen zu Problemen innerhalb der EU, weltweiten Krisenherden oder dem Pariser Klimaabkommen. Innenpolitisch ging es z.B. um das Thema Grundeinkommen, mit dem sich die neue Regierung in Schleswig-Holstein befassen möchte, und um die Privatisierung der Infrastruktur. Aus dem Bereich Wirtschaftspolitik fragten die Wirtschaftsjunioren, ob sich Steuerentlastungen im Zuge einer Generationengerechtigkeit nicht verbieten würden, wie Steuerschlupflöcher verhindert werden können und Start-ups gefördert werden können. Auch die Meinung nach Freihandelsabkommen, wie CETA oder TTIP wurde abgefragt. Dabei gab es auch dieses Mal wieder klare Spielregeln. Die Kandidaten durften abwechselnd beginnend antworten und hatten dafür maximal 60 Sekunden Zeit. Jede Kandidatin bzw. jeder Kandidat hatte außerdem einen Joker, mit dem man zusätzliche Redezeit einlösen konnte. Somit war für eine abwechslungsreiche und kurzweilige Diskussionsrunde gesorgt.

Abschließend hatte jede Kandidatin bzw. jeder Kandidat nochmals die Gelegenheit, in einem Schlusswort kurz und knapp seine Positionen darzulegen und für sich zu werben.

Beim anschließenden gemeinsamen Ausklang im Foyer der IHK Ostwürttemberg wurde weiter intensiv zwischen den Gästen und Teilnehmern diskutiert.

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