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Freitag, 29 September 2017 12:00

Kiesewetter MdB begrüßt Forderung der IG Bau nach einem Erhalt des Meisterbriefs

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Roderich Kiesewetter Roderich Kiesewetter Bild: privat

Wahlkreisabgeordneter Roderich Kiesewetter MdB begrüßt die Forderung der IG Bau, den Meisterbrief zu erhalten. Hintergrund ist das Bestreben der EU-Kommission, Standards im Handwerk europaweit anzugleichen und so die Zugangsvoraussetzungen zu erleichtern.

 Kiesewetter: „Als Siegel für Qualität und heimatliche Wirtschaftskraft ist der Meisterbrief unverzichtbar für das Handwerk.“

 Das Handwerk stehe auch in unserer Region für verantwortungsvolles Unternehmertum und regionale Verbundenheit, so Kiesewetter. Kiesewetter: „Die Union setzt sich für die Stärkung des Meisterbriefs als qualifikationsgebundenen Berufszugang ein und wird prüfen, wie der Meister für weitere Berufsbilder EU-konform eingeführt bzw. wieder eingeführt werden kann.“

Der Meisterbrief ist ebenso Grundlage für Weiterbildungsmöglichkeiten und höhere Attraktivität für Handwerksberufe. Deshalb hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung gestärkt, indem die Förderung des Meister-BAföGs ausgebaut wurde.

Im Regierungsprogramm fordert die Union deshalb ebenso einen „Meister-Bonus“, wobei mit bestandener Meisterprüfung angefallene Gebühren ganz oder teilweise erstattet werden.

Der Meisterbrief müsse deshalb weiter zu einer höheren Anerkennung beitragen, bspw. indem künftig auch eine höhere Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung erreicht werde, so Kiesewetter abschließend.


 Erläuterung:

 Seit 1996 wurden ca. 1,9 Millionen Menschen mit rund 7,4 Milliarden Euro in ihrer beruflichen Bildung unterstützt.

Mit dem Ausbau des Meister-BAföG zum Aufstiegs-BAföG gelten seit August 2016 deutlich höhere Förder- und Zuschussbeträge. Auch wurde der Kreis der Zugangsberechtigten erweitert und die Vereinbarkeit von Fortbildung, Beruf und Familie verbessert (siehe Anlage am Ende des Artikels).

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