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Dienstag, 05 September 2017 06:00

IHK Ostwürttemberg: 1.648 Azubis starten in IHK-Berufen

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Zum Ausbildungsbeginn am 1. September 2017 haben die Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Bezirk der IHK Ostwürttemberg insgesamt 1.648 Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das sind 3,3 Prozent oder 52 Verträge mehr als vor einem Jahr – ein überaus erfreuliches Ergebnis angesichts der immer noch abnehmenden Schülerabgangszahlen und des wachsenden Trends der Jugendlichen zum Studium. Insgesamt betreut die Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg somit 4.852 Ausbildungsverhältnisse im gewerblichen und kaufmännischen Bereich.


Nach 1.596 neueingetragenen Ausbildungsverhältnissen im Vorjahr hat sich im laufenden Jahr die rückläufige Entwicklung in der Region bei IHK-Ausbildungsberufen seit drei Jahren wieder positiv entwickelt. Zum Start des Ausbildungsjahres 2017/18 am 1. September verzeichnete die IHK Ostwürttemberg 1.648 neue Ausbildungsverträge, was einer Steigerung von 3,3 Prozent entspricht. Dabei gibt es landesweit durchaus große Unterschiede, viele Regionen in Baden-Württemberg verzeichnen nach wie vor Rückgänge. Deshalb liegt im landesweiten Durchschnitt bei den Industrie – und Handelskammern der Zuwachs auch bei lediglich 0,1 Prozent. Im Landkreis Heidenheim stiegen die neu eingetragenen Ausbildungsverträge um 0,7 Prozent auf 435. Im Ostalbkreis erhöhten sich die Neueintragungen um 4,2 Prozent auf 1.213.

„Angesichts der Rückgange bei den Schulabgängern in den allgemeinbildenden Schulen ist es sehr erfreulich, dass wir dieses Jahr wieder ein positives Ergebnis verzeichnen können“, analysiert IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle die Zahlen. „Dennoch wird uns die demografische Entwicklung weiter begleiten und die Veränderungen der Anforderungen in der Arbeitswelt uns und die Berufsausbildung in Zukunft noch mehr herausfordern.“ Die aktuell positive Bilanz wagt Eberle kaum schon auf die im Frühjahr gestartete Ausbildungskampagne unter dem Motto „Zukunft wird aus Beruf gemacht“ zurückzuführen. „Mit großflächigen Banner-Werbungen in der Region und einem passenden Social-Media-Kommunikationskonzept haben wir auf die duale Berufsausbildung aufmerksam gemacht. Vielleicht aber konnten wir doch den einen oder anderen Jugendlichen damit überzeugen, dass das Berufsleben mit einer Ausbildung starten kann“, so Eberle. Trotz des diesjährig endlich wieder positiven Trends würde es auch in Zukunft eine Herausforderung bleiben, die offenen Ausbildungsplätze - den Bedarf der Wirtschaft - mit Fachkräften zu besetzen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen würden ihre Ausbildungsplätze immer schwerer besetzen können. Eberle: „Dabei bieten sich gerade hier hervorragende Berufsaussichten, denn Fachkräfte mit einer dualen Berufsausbildung werden nach jüngsten Studien eben immer mehr gefragt sein.“

Michaela Eberle weiter: „Alle Jugendlichen, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, sind aufgerufen, die bundesweite IHK-Lehrstellenbörse unter www.ihk-lehrstellenboerse.de zu besuchen. Bei den Ausbildungsberatern der Industrie- und Handelskammer gibt es zudem Infos und Beratung für Eltern und Jugendliche und beste Beispiele dafür, dass eine duale Berufsausbildung ein erfolgversprechender Einstieg in einen Beruf ist. Genau diese Informationen und das Bewusstsein, versucht die IHK in vielen Projekten auch bei den Eltern zu transportieren.

Auch Studierende sind angesprochen, die sich im Studium nicht wohlfühlen oder lieber über eine duale Berufsausbildung mit der Verzahnung von Theorie und Praxis lernen möchten. Daher bietet die IHK Ostwürttemberg mit dem Projekt PiA „Perspektive in Ausbildung“ ein Beratungsangebot für Studienabbrecher an.

Alle Informationen zu den verschiedensten Ausbildungsprojekten der IHK bei der IHK Ostwürttemberg, Monika Schmid-Ritz, Tel. 07321 324-138, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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