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Donnerstag, 25 Januar 2018 12:00

Kino am Kocher: Programm ab 25.01.2018

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The Big Sick

25. Januar, Donnerstag 20:00 Uhr (OmU)
26. Januar, Freitag 22:30 Uhr
28. Januar, Sonntag 20:00 Uhr
29. Januar, Montag 19:00 Uhr
USA 2017, 119 Min.
Regie Michael Showalter
Frei ab 6 Jahren
Mit Kumail Nanjiani, Zoe Kazan, Holly Hunter

Kumail verdient sein Geld damit, andere zum Lachen zu bringen. Und in der Tat hat er viel Stoff zum Witze reißen: Zum Beispiel über seine Familie, die in Amerika lebt, als wäre sie noch in Pakistan, oder über die vielen potenziellen Ehefrauen, die ihm seine Mutter sorgfältig ausgewählt präsentiert. Nach einem seiner Auftritte lernt er die quirlige Frohnatur Emily kennen, die den gleichen Humor hat wie er. Obwohl beide anfangs auf ihrem Single-Dasein beharren, verfallen sie einander schließlich hoffnungslos. Doch Emily erfüllt nicht das wichtigste Kriterium, das Kumails Familie an seine Zukünftige stellt: Sie ist keine Pakistanerin. So steht Kumail bald vor der Frage, ob er auf seine Familie oder auf sein Herz hören soll.Mit viel Herz und noch mehr Humor erzählt THE BIG SICK über Liebe und Verzeihen, Familienzwist und das Überwinden kultureller Grenzen. »Der großartigen romantischen Komödie THE BIG SICK gelingt, womit Hollywood
sich heute so schwer tut: glaubhaft von der Liebe zu erzählen«. (Münchner Feuilleton)


Die Unsichtbaren - Wir wollen leben

26. Januar, Freitag 20:00 Uhr
27. Januar, Samstag 20:00 Uhr
30. Januar, Dienstag 20:00 Uhr
D 2017, 110 Min.
Regie Claus Räfle
Frei ab 12 Jahren
Mit Alice Dwyer, Max Mauff, Ruby O. Fee, Aaron Altaras

Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für »judenrein« erklärt. Doch einigen gelingt Unvorstellbares. Sie entkommen den grausamen NS-Behörden. Sie verstecken sich, tarnen sich, tauchen im Untergrund ab. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie in der Anonymität der Großstadt vor dem gefürchteten Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Herkunft. »Schlank wie ein Reh und so hübsche dunkle Augen. Wie bei einer Jüdin«, sagt der glatzköpfige Wehrmachtsoffizier zur jungen Arzttochter Ruth Arndt, die ihm gerade etwas Wein nachschenken will. Ihre Freundin Ellen verfolgt die Szene mit Schrecken. Beide sind Jüdinnen, zwei von 7000, die sich der Deportation idersetzen konnten, sich versteckten oder eine andere Identität annahmen. Zu Unsichtbaren wurden. Die junge Vollwaise Hanni Lévy dagegen blondiert sich die Haare, um als Arierin zu überleben. Sie irrt durch die Stadt und flüchtet sich in dunkle Kinosäle und ist in einem permanenten Ausnahmezustand. Das gilt auch für den zwanzigjährigen Cioma Schönhaus. Er taucht bei einer ahnungslosen Vermieterin unter. Schon bald beginnt er mit zwei Freunden für die Untergrundgruppe um den ehemaligen Oberregierungsrat Dr. Franz Kaufmann wagemutig Pässe zu fälschen. Als der Krieg 1945 zu Ende geht, haben von den 7000 versteckten Juden in Berlin nur knapp 1500 den Terror des Nationalsozialismus überlebt. Cioma, Hanni, Eugen und Ruth waren vier davon.Geschickt und aufwühlend verknüpft der Grimmepreisträger Claus Räfle mit seinem außergewöhnlichen Dokudrama diese wahre Geschichte von vier jüdischen Jugendlichen in fesselnden Spielfilmszenen mit Interviews der überlebenden Zeitzeugen des wenig bekannten Kapitels jüdischen Widerstands.


 Tanzträume

31. Januar, Mittwoch 20:00 Uhr
D 2008, 89 Min.,
Regie Anne Linsel
Frei ab 6 Jahren
Mit Pina Bausch, Jo Ann Endicott, Bénédicte Billiet

»Kontakthof« heißt das Stück von Pina Bausch, das im Mittelpunkt dieses Films steht. Gut 40 Schülerinnen und Schüler von Wuppertaler Schulen ließen sich auf das Abenteuer ein, für die meisten ihre erste Berührung mit dem Tanz. Und oft auch das erste Mal, dass sie dem anderen und dem eigenen Geschlecht so nah kamen, ihre Körper als Ausdrucksmittel benutzen, sich auf eine Weise berühren sollten, die gerade im Teenageralter geradezu verpönt ist. Ein Jahr lang dauerten die Proben. Mit unbeholfenen Bewegungen fing es an. Dann, allmählich, wuchsen die
Jungen und Mädchen in den »Kontakthof« hinein. Einfach war es für sie jedoch nicht. Wie steigt man von der Disco-Tanzerei auf das Ballett um? Wie berührt man sich? Wie überwindet man seine Scheu, wie seine Scham? Ein Prozess des Wachsens…

Bereits am 25.1. hält Elke Weigel, Psychologin und Tanztherapeutin aus Stuttgart, im Casino der Schwäbischen Post in der Bahnhofstraße 65 einen Vortrag zum Thema »Wer bin ich? Und was hat das mit meinem Körper zu tun? – Über das Körperschema – den leiblichen Ort meiner Identität«.

Kooperation mit den Freunden und Förderern der Aalener Psychosomatik e.V., der VHS Aalen und der Schwäbischen Post im Rahmen der Reihe Wunde(r) Mensch

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