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Mittwoch, 20 September 2017 18:00

Kino am Kocher: Programm ab 21.09.2017 Empfehlung

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Zwischen den Stühlen

21. September, Donnerstag 20:00 Uhr
22. September, Freitag 22:30 Uhr
24. September, Sonntag 20:00 Uhr
25. September, Montag 19:00 Uhr

D 2016, Regie Jakob Schmidt, 102 Min., FSK o.A.

Teach me if you can! Drei junge Lehrer werden ins kalte Wasser des Schulalltags geworfen und lernen zu schwimmen oder unterzugehen. Jakob Schmidt begleitet das Referendariat von Katja, Ralf und Anna. Aus ihren Erfahrungen hat er eine unterhaltsame Dokumentation gebaut, in der trotz der leichten Stimmung auch die Grundprobleme deutlich werden: Wer in Deutschland unterrichtet, braucht mehr als den Wunsch, Wissen weiterzugeben, nämlich Nerven wie Drahtseile, eine schafsähnliche Geduld und ein großes Herz. Davon erzählt der empfehlenswerte, kleine Film, der sehr viel Spaß macht und dem zu wünschen ist, dass er sich im Kino gegen die Konkurrenz behaupten kann. Vielleicht wird er sogar zum offenen Geheimtipp für Pauker?


Der wunderbare Garten der Bella Brown

22. September, Freitag 20:00 Uhr
23. September, Samstag 20:00 Uhr
26. September, Dienstag 20:00 Uhr
28. September, Donnerstag 20:00 Uhr (OmU)
29. September, Freitag 22:30 Uhr
01. Oktober, Sonntag 20:00 Uhr
02. Oktober, Montag 19:00 Uhr

GB/USA 2016, Regie Simon Aboud, - 92 Min., FSK 0, mit Jessica Brown Findlay, Andrew Scott, Jeremy Irvine, Tom Wilkinson

Bella liebt die kleinen Dinge, die ihre Phantasie beflügeln, und träumt davon, Kinderbücher zu schreiben. Im echten Leben und in ihrem Haus aber liebt sie Ordnung über alles. Natur ist ihr ein Graus, bedeutet sie doch Willkür und Chaos. Als sie von ihrem Vermieter gezwungen wird, ihren verwilderten Garten innerhalb eines Monats in einen blühenden zu verwandeln, weil ihr sonst die Kündigung droht, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem mürrischen Nachbarn Alfie Stephenson. Der besitzt nicht nur einen sehr grünen Daumen und eine Menge Lebensweisheit, er beschäftigt auch den überaus begabten Koch Vernon. Doch Vernon ist nicht nur kulinarisch versiert, er hat außerdem ein besonderes Gespür für Menschen. Als er merkt, wie sehr Bellas Herz für den jungen Erfinder Billy schlägt, hilft er dem Glück ein wenig auf die Sprünge.Ein romantisches Film-Märchen, das an »Die fabelhafte Welt der Amélie« erinnert.


Rey Negro – Der schwarze König

27. September, Mittwoch 20:00 Uhr

D 2004, 79 Min. - Regie Winfried Oelsner 

Chile, 1975. Der junge Untergrundkämpfer Sergio Vesely verschwindet nach Verhaftung und Folter durch die Geheimpolizei für zwei Jahre in den Lagern und Gefängnissen der Pinochet-Diktatur. 28 Jahre später begibt sich Sergio Vesely auf eine Reise in seine Vergangenheit. Aus dem schwäbischen Esslingen kehrt er zurück in sein Heimatland Chile, um frühere Weggefährten zu treffen und um Melinka zu finden, ein während seiner Gefangenschaft im Lager geborenes Mädchen, das er nie vergessen hat. Für sie schrieb er sein erstes Lied, ein Lied, das sein ganzes Leben verändern sollte. »Rey Negro« ist ein emotionales Roadmovie durch die Lebensgeschichte eines faszinierenden Musikers und Literaten, der die Hoffnung nie aufgab, im Gefängnis seine Freiheit fand und sie nie wieder verlor.Im Anschuss an den Film wird Sergio Vesely eigene Lieder spielen und für ein Gespräch zur Verfügung stehen.

Kooperation im Rahmen der Interkulturellen Woche mit Attac, Amnesty International, Katholische Erwachsenenbildung und Eine-Welt-Laden


Die Verführten

29. September, Freitag 20:00 Uhr
30. September, Samstag 20:00 Uhr
03. Oktober, Dienstag 20:00 Uhr

USA 2017, 93 Min. - Regie Sophia Coppola - Frei ab 12 Jahren - Mit Nicole Kidman, Kirsten Dunst, Colin Farrell, Elle Fanning, Angourie Rice

Mit dem dunklen Charme einer Southern-Gothic-Geschichte kommt »Die Verführten« daher und erzählt von einem Haus voller Frauen in Virginia. Um sie herum tobt der Sezessionskrieg (1861–65), im Haus selbst herrscht Ruhe und Ordnung. Es ist ein Mädcheninternat, geleitet von Martha Farnsworth, einer resoluten Frau, die ihr Haus offen hält für Mädchen, die kein Zuhause haben oder eines, in das sie wegen des Krieges nicht ohne Gefahren zurückkehren können. Die Mädchen lernen Sticken, Gartenarbeit, Französisch und alles, was eine feine Südstaatendame noch
wissen muss. Bis in diese vom Krieg abgekapselte Idylle eines Tages ein Soldat einbricht. John McBurney ist ein Yankee, ein Feindessoldat, der im Mädchenpensionat wieder zusammengeflickt wird. Aus christlicher Nächstenliebe. Doch bei aller christlichen Nächstenliebe und Südstaaten-Manieren ist der Film keineswegs trocken. Im Gegenteil, er ist das perfekte Lamento weiblicher Lust auf Freiheit und Sexualität. Die Atmosphäre, die Coppola erschafft, ist nahezu perfekt. Zeichnet sich die erste Hälfte durch Herzhaftigkeit und Melancholie aus, so macht der Film alsbald eine wunderbare Kehrtwende in Richtung Thriller, die dem Ganzen eine ganz neue Atmosphäre gibt und den klugen Witz in Humor der schwärzesten Art verwandelt.


Das Mädchen Wadjda (arab. OmU)

04. Oktober, Mittwoch 20:00 Uhr

Deutschland/Saudi-Arabien 2012 - Regie Haifaa Al Mansour, 98 Min. - Frei ab 12 Jahren - Mit Reem Abdullah, Waad Mohammed, Abdulrahman Al Gohani, Sultan Al Assaf, Ahd Kamel

Als Mädchen ist ihr das Fahrradfahren eigentlich untersagt, ihr Wunsch stößt auch bei ihrer Mutter auf wenig Verständnis. Doch Wadjda lässt sich nicht unterkriegen und nimmt an einem Koranwettbewerb teil, um sich  mit der Gewinnsumme ihren Traum zu erfüllen und endlich ein Wettrennen  gegen den Nachbarsjungen zu fahren ... Kinos sind im streng islamischen Saudi-Arabien verboten. Ausgerechnet einer Frau, Haifaa Al Mansour, ist es mit der Unterstützung der deutschen Produzenten Roman Paul und Gerhard Meixner gelungen, in Riad den ersten saudi-arabischen Spielfilm  zu drehen. Da es genauso undenkbar ist, dass eine Frau einem Mann in der Öffentlichkeit Anweisungen erteilt, saß Al Mansour bei Szenen in Riads Straßen in einem Van, verfolgte die Szenen auf dem Monitor und dirigierte ihre Darsteller über Funk. – Wie auch Al Mansour lässt sich ihre Protagonistin Wadjda von den strengen Regeln ihrer Kultur nicht einschüchtern und verfolgt mutig ihren Traum vom eigenen Fahrrad.

Leute, die Interesse daran haben, Fahrrad fahren zu lernen, können sich für einen Kurs bei der Fahrradwerkstatt des ADFC anmelden.

Kooperation im Rahmen der Interkulturellen Woche mit dem Integrationsbüro der Stadt Aalen und der Fahrradwerkstatt des ADFC Mi 4.10., 20 Uhr

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