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Donnerstag, 07 September 2017 06:00

Kino am Kocher: Programm ab 07.09.2017 Empfehlung

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Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes

07. September, Donnerstag 20:00 Uhr
08. September, Freitag 22:30 Uhr
10. September, Sonntag 20:00 Uhr
11. September, Montag 19:00 Uhr

D 2016, 99 Min. - Regie Julian Radlmaier - Frei ab 6 Jahren

Julian, ein angehender Filmemacher in Berlin hat mit den alltäglichen Problemen von jungen, noch nicht etablierten Filmschaffenden in Deutschland zu kämpfen: Er hat Probleme mit der Finanzierung seines neuen Projektes.  Die Filmförderung gibt kein Geld und so sieht sich Julian genötigt, einen Job als Erntehelfer anzunehmen. Doch ganz der Kreative, macht er aus der Not eine Tugend, zumal er ein schüchternes Auge auf die liebreizende Kanadierin Camille geworfen hat, die wie so viele Expats in Berlin ihr Zelt aufgeschlagen hat: Er behauptet kurzerhand, der Job sei Recherche für seinen nächsten Film, der die Arbeitsbedingungen in einer quasi kommunistischen Gemeinschaft zum Thema haben soll – und verspricht Camille die Hauptrolle. So verbringt das Duo zusammen mit anderen merkwürdigen Gestalten, diversen polnischen Erntehelfern und Berliner Hipstern den Sommer auf einer Apfelplantage in Brandenburg, wo die Träume vom filmischen und kommunistischen Kollektiv mit der Realität kollidieren. Der beste deutsche Film der diesjährigen Berlinale lief in der Sektion Perspektive Deutsches Kino, wo der junge Filmemacher Julian Radlmair seinen neuen besonders originellen Film vorstellte, der durch skurrilen, selbstironischen Humor auffällt.


Monsieur Pierre geht online

08. September, Freitag 20:00 Uhr
09. September, Samstag 20:00 Uhr
12. September, Dienstag 20:00 Uhr

D/F/Belgien 2017, 99 Min. - Regie Stéphane Robelin, - Frei ab 6 Jahren - Mit Fanny Valette, Pierre Richard, Gustave Kervern, Stéphane Bissot, Vaniss Lespert

 

Weil ihr Vater, der Rentner Pierre (Pierre Richard) nur noch um seine verstorbene Frau trauert und seit zwei Jahren seine Wohnung nicht mehr verlassen hat, möchte seine Tochter Sylvie (Stéphane Bissot), dass er lernt, sich online zu bewegen. Sie bringt ihn daher mit dem Freund ihrer Tochter zusammen, dem erfolglosen Schriftsteller Alex (Yaniss Lespert), der ihn in die mysteriöse Welt des Internets einführen soll. Im Zuge einer mühseligen Eingewöhnung stößt der rüstige Rentner eines Tages auf ein Datingportal. Pierre ist angetan und probiert unter falscher Identität seine keineswegs eingerosteten Verführungskünste aus. Schon bald verabredet sich Pierre mit der bezaubernden Flora (Fanny Valette), doch weil er sich online als sein Internethelfer Alex ausgeben hat, kann er natürlich nicht selbst zum Date erscheinen und schickt stattdessen den in Finanznöten steckenden jungen Mann selbst. Und siehe da: Alex verliebt sich in Flora, die sich wiederum in den Schriftsteller verguckt. Der ebenfalls schwer verliebte Pierre steckt in der Zwickmühle...


Whitney – Can I Be Me?

09. September, Samstag 22:30 Uhr (KOCHER KLASSIX)
10. September, Sonntag 17:00 Uhr 

USA/GB 2017, Regie Nick Broomfield und Rudi Dolezal, 103 Min., FSK 6

 

Whitney Houston definierte Pop-Musik neu und war dabei so erfolgreich wie kaum eine andere Künstlerin in den letzten 30 Jahren. Ihr tragischer Tod im Jahr 2012 wirft bis heute viele Fragen auf, die das Regie-Duo Nick Broomfield und Rudi Dolezal in dieser eindringlichen Dokumentation zu beantworten versucht. »Whitney – Can I be me« interessiert sich nicht für die von der Musikindustrie erschaffene Kunstfigur oder das Etikett der »Popdiva«. Stattdessen rücken bislang unveröffentlichte Privataufnahmen den Menschen Whitney Houston in den Mittelpunkt. Und dieser – so die These – zerbrach letztlich an Fremdbestimmtheit, Rassismus und Homophobie.

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