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Sonntag, 09 Juli 2017 18:00

Soziales Lernen als Alltagserfahrung in Kindertageseinrichtungen

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Das Team aus Erzieherinnen der Kindertageseinrichtungen, des Landratsamts Ostalbkreis, des Regierungspräsidiums Stuttgart zusammen mit Landrat Klaus Pavel Das Team aus Erzieherinnen der Kindertageseinrichtungen, des Landratsamts Ostalbkreis, des Regierungspräsidiums Stuttgart zusammen mit Landrat Klaus Pavel Bild: Landratsamt Ostlbkreis

Der Grundstein einer gesunden und positiven Entwicklung junger Menschen wird im frühen Kindesalter gelegt, weswegen, so Andreas Schumschal von der Koordinationsstelle Prävention des Ostalbkreises, Prävention schon in der frühen Erziehung wichtig sei. Dieter Hahn, Präventionsbeauftragter am Regierungspräsidium Stuttgart, betonte einerseits die Erweiterung des Präventionsbegriffes auf Schaffung und Verbesserung von Lebenskompetenzen, mit denen Kinder `fit fürs Leben´ gemacht werden sollen, und besonders die Kontinuität, die sich mit dem gerade weiter entwickelten Programm `Max Besser für die Grundschule´ ergeben wird.


Thomas Hägele, Stadtjugendreferent in Lorch, wo das Programm entwickelt wurde, bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit den beteiligten Kitas und für die Bereitschaft der Träger z. B. durch Freistellung der Beteiligten das Projekt zu unterstützen.
Dass Kitas die gesellschaftlichen Veränderungen deutlich zu spüren bekommen, führte die am Projekt beteiligte Erzieherin Heide Kutschera an; deshalb sei es sinnvoll, gerade im Ele-mentarbereich Soziales Lernen zu fördern. Beate Glaser, gleichfalls Erzieherin, betonte, dass mit `Max Besser´ eine strukturierte und alltagstaugliche Grundlage für die Präventionsarbeit an Kitas vorliege, die einen guten Übergang in die Grundschule vermitteln könne.
Der Erzieherin Claudia Haas war es dann vorbehalten, einzelne Bausteine des Programms vorzustellen: Vom Thema Selbstwertgefühl, dem Umgang mit Gefühlen, der Sprache, die man verwendet (oder eben auch nicht), über soziale Regeln, Sport und Bewegung bis hin zu erster Erziehung im Medienbereich und ganz aktuell zum Thema Interkulturalität reichen die Module des Programms. 


Mit diesem Programm, illustriert von Hans-Jürgen Hinnecke, der auf der Grundlage des alten Grundschulprogramms die Identifikationsfiguren Max und Maxi ganz neu gestaltete, kann jede Kindertageseinrichtung viele Anregungen und Hinweise für ihr pädagogisches Handeln erhalten. Von den pädagogischen Fachkräften aufgrund ausführlicher Beschreibungen und vieler Materialien in Kopiervorlage leicht einsetzbar, stellt `Max Besser für Kin-dertageseinrichtungen´ eine willkommene Orientierung für die pädagogische Fachkraft dar.
Zum Abschluss der Präsentation gaben die Erzieherinnen Eileen Durm und Heidi Kutschera mit zwei Puppen in einer kurzen Spielsequenz einen kleinen Einblick in einen Aspekt der praktischen Arbeit mit dem Programm.
Landrat Klaus Pavel dankte allen Beteiligten für die gute Präventionsarbeit vor Ort und wünschte dem Programm, das nach den Sommerferien mit Fortbildungen und Präsentationen in die Breite gehen soll, einen guten Start. 
Interessenten können das Programm (Printversion) auch vorab für einen Unkostenbeitrag von 10 Euro bei der Koordinationsstelle Prävention, Andreas Schumschal, Stuttgarter Str. 41, 73430 Aalen, beziehen.

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