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Donnerstag, 06 Juli 2017 12:00

Bürgerdialog Chancengleichheit im Ostalbkreis - Ideen aus der Bevölkerung zum Gleichstellungs-Aktionsplan sind gefragt

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Im März dieses Jahres hat der Kreistag den Gleichstellungsaktionsplan verabschiedet. Dieser legt verbindliche Ziele und Maßnahmen für die Gleichstellung von Frauen und Männern unabhängig ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Religion, ihres Alters, ihrer sexuellen Orientierung und ihrer finanziellen Möglichkeiten fest. Die Umsetzung erfolgt schrittweise und bedarf einer stetigen Koordinierung und Nachjustierung. Im Rahmen eines Bürgerdialogs am 22. Juli 2017 im Aalener Landratsamt sind jetzt alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis aufgerufen, mitzudiskutieren und sich einzubringen.


Mit der Verabschiedung des Gleichstellungs-Aktionsplans hat der Ostalbkreis
als erster Landkreis in Baden-Württemberg den Prozess zur aktiven Gestaltung und Umsetzung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene eingeleitet. Nun gilt es, den Gleichstellung-Aktionsplan im Ostalbkreis mit Leben zu füllen. Von 10:30 bis 12:30 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen, an der Weiterentwicklung des Gleichstellungs-Aktionsplans mitzuarbeiten. Diskutiert werden kann an fünf nach den Handlungsfeldern des Gleichstellungs-Aktionsplans gegliederten Thementischen, die von der Gleichstellungskommission des Ostalbkreises moderiert und betreut werden. Die fünf Handlungsfelder sind:

1. Mitwirkung an Entscheidungsprozessen
(Formelle und informelle Beteiligungsprozesse; politische Entscheidungsprozesse)

2. Teilhabe am Erwerbsleben
(Erwerbsbeteiligung; berufliche Entwicklungsmöglichkeiten; Vereinbarkeit Familie und Beruf/Pflege)

3. Teilhabe an öffentlichen Ressourcen
(Dienstleistungen; Produkte der Kommune)

4. Wirksamkeit von Geschlechterstereotypen
(Benachteiligende Gewohnheiten)

5. Gewalt im Geschlechterverhältnis
(Alle Formen der Gewalt)

"Unabhängig ob Frau oder Mann, Jung oder Alt, einheimisch oder zugewandert, der Art der Behinderung und von welcher sexuellen Identität und Orientierung - wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen", so die Gleichstellungsbeauftragte des Ostalbkreises, Katharina Oswald. "Wo sehen Sie im Ostalbkreis Handlungsbedarf, wenn Sie an das Thema Chancengleichheit denken? Als Bürgerinnen und Bürger wissen Sie am besten, warum und an welcher Stelle Veränderungen nötig wären." 

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten bei 

• der Beauftragten für Chancengleichheit, Katharina Oswald 
(Tel. 07361-503-1798 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder 

• der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Petra Pachner (Tel. 07361-503-1878 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ). 

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