MeineOstalb

MEINEOSTALB.de

MeineOstalb

MeineOstalb

Viel Herzklopfen bei allen Beteiligten verursachte eine Konfrontation mit einer Schusswaffe in der Nacht zum Sonntag bei der Polizei und ihrem Gegenüber. Ganz am Ende stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine Anscheinswaffe gehandelt hatte. Die Gefahr durch einen Schuss verletzt zu werden, war dadurch aber nicht vom Tisch, sie hatte nur die Seite gewechselt.

Die Polizei war in der Nacht auf Routinestreifenfahrt und durchfuhr unter anderem auch die Bocksgasse. Gegen 2.50 Uhr fuhr sie dabei an zwei Männern vorbei, als der Beifahrerin im Streifenwagen auffiel, dass einer der beiden eine Schusswaffe mit sich führte und damit, unter den verschränkten Armen hindurch, auf sie zielte. Da der Mann zu diesem Zeitpunkt sehr dicht am Streifenwagen stand und durch den glücklichen Umstand, dass das Beifahrerfenster bereits geöffnet war, gelang es der Polizeibeamtin mit einer reflexartigen Bewegung den Mann zu entwaffnen. Der 40-jährige Mann wurde auf die Dienststelle gebracht, wo auch die Waffe einer Überprüfung unterzogen wurde. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um einen täuschend echten Nachbau einer echten Waffe handelte. Da ein spontanes Erkennen als Anscheinswaffe, zumal bei Nacht und in einer Situation, in der ein Angriff droht, nicht möglich ist, war der scheinbare Angreifer in diesem Moment selbst in Lebensgefahr.

Wie sich zudem herausstellte, stand der Mann unter dem Einfluss von Alkohol. Aufgrund seines Allgemeinzustandes wurde er einem Arzt vorgestellt, der eine vorläufige Einweisung in eine psychiatrische Klinik veranlasste. Die Polizei ermittelt gegen ihn unter anderem wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz.

Gerade mit Hinblick auf die Faschingszeit weist die Polizei noch einmal nicht nur auf das Verbot hin, solche Waffen, die den Anschein einer echten Waffe erwecken, zu führen. Ganz eindringlich zeigt der geschilderte Sachverhalt auch, welchen Gefahren sich die Menschen aussetzen, die dem Verbot zuwider handeln.

Der VfR Aalen hat sein letztes Testspiel vor dem Drittliga-Duell beim Halleschen FC am kommenden Wochenende gegen Regionalligist Astoria Walldorf mit 1:2 verloren.

Das Team von Cheftrainer Peter Vollmann erarbeitete sich im ersten Durchgang einige Möglichkeiten, die gut organisierte Astoria-Elf ließ aber nichts anbrennen, so dass es mit einem 0:0 in die Pause ging. Inder 51. Minute brachte Nicolai Groß die Gäste mit 1:0 in Führung. Elf Minuten vor dem Ende besorgte Mattia Trianni den Aalener Ausgleich. Zuvor war Cagatay Kader noch am Astoria-Keeper gescheitert, aus der Distanz zog Trianni dann trocken ins kurze Eck ab.

Benjamin Hofmann traf sechs Minuten vor dem Ende zum 2:1-Sieg des Regionalligisten.

„Beide Gegentore sind heute zu einfach gefallen, im Angriff hat uns die letzte Konsequenz und insgesamt gesehen auch etwas an Aggressivität gefehlt. Insofern war es für uns ein wichtiger Test“, konstatierte VfR-Coach Peter Vollmann.

VfR Aalen (1. Halbzeit): Bernhardt - Geyer, Rehfeldt, Schulz, Bär, Lämmel, Welzmüller, Preißinger, Morys, Vasiliadis, Schnellbacher.

VfR Aalen (2. Halbzeit): Husic – Suzuki, Rehfeldt (70. Feil), Schulz (70. Stanese), Traut, Lämmel (70. Trianni), Preißinger, Vasiliadis (58. Watanabe), Schorr, Wegkamp, Kader.

Tore: 0:1 Groß (51.), 1:1 Trianni (79.), 1:2 Hofmann (84.).

Die Stadt Schwäbisch Gmünd ehrt ihn mit dieser Auszeichnung für seine großen Verdienste um die Forschung, Lehre und Praxis des Gregorianischen Chorals – einer der bedeutendsten Schätze der europäischen Kirchenmusik. Oberbürgermeister Richard Arnold wird die Auszeichnung im Rahmen des Festivals Europäische Kirchenmusik (13. Juli bis 5. August) am Mittwoch, 18. Juli, um 20 Uhr in der Augustinuskirche Schwäbisch Gmünd an Prof. Dr. Godehard Joppich verleihen. Das Festkonzert gestaltet das estnische Vokalensemble „Vox Clamantis“ unter Leitung von Jaan-Eik Tulve. 

Der Preis der Europäischen Kirchenmusik ist mit 5.000 Euro dotiert. Seit 1999 zeichnet er hochrangige Interpreten und Komponisten für wegweisende Leistungen im Bereich der Geistlichen Musik aus. Zu den bisherigen Preisträgern gehören die Komponisten Petr Eben, Sofia Gubaidulina, Klaus Huber, Arvo Pärt, Younghi Pagh-Paan, Krzysztof Penderecki, Wolfgang Rihm, Dieter Schnebel, Sir John Tavener und Hans Zender. Zu den Geehrten gehören ferner die Dirigenten Frieder Bernius, Marcus Creed, Eric Ericson, Hans-Christoph Rademann und Helmuth Rilling, der Organist Daniel Roth, der Kammersänger Peter Schreier, der Musikwissenschaftler, Dirigent und Komponist Clytus Gottwald und der Thomanerchor Leipzig. In diesem Jahr wird der Preis der Europäischen Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd zum 20. Mal verliehen.

„Wer singt, betet doppelt!“

Von einer besonderen Begegnung mit Godehard Joppich berichtet Pater Anselm Grün in seinem Buch „Die eigene Freude wiederfinden“ (Herder, 2017): „Als ich mich einmal mit ihm über den Gesang in der Liturgie unterhielt, meinte er, der Sänger habe eine ganz große Verantwortung für die Stimmung, welche die Feiernden erfasst. Wenn er einen Ton aus der ‚Sofaecke‘ anstimme, dann werde sich auch nur eine Liturgie aus der ‚Sofaecke‘ entwickeln. Man hat Angst vor der Freude, die da vielleicht aufkommen könnte. […] In einer Singstunde mit Jugendlichen stimmte Godehard Joppich anschließend das ‚Hagios o theos‘ sehr hoch an. Als einige protestierten, dass es zu hoch sei, erwiderte er: ‚Irgendwann einmal muss man das Sofakissen unter sich wegziehen und hinstehen und singen. Da zeigt sich, ob ich glaube oder nicht.‘“ Godehard Joppich steht seit vielen Jahrzehnten mit charismatischer Überzeugungskraft für das Choralsingen als Verkündigung – als Form des Gebets in musikalischer Gestalt. Voller Begeisterung spricht er von der Intensität der Wort-Ton-Dichte, denn der Mensch allein spricht und singt das Wort, das Wort Gottes existiert ausschließlich im Menschenwort. Diese Kunstfertigkeit und die spirituelle Tiefe, die den Gesängen zugrunde liegt, charakterisieren den modernen Forschungsansatz Godehard Joppichs. Als Mitverfasser der deutschen Antiphonale von Münsterschwarzach und der Antiphonale zum Stundengebet widmet er sich seit 1963 intensiv der Entwicklung des deutschsprachigen Gregorianischen Chorals nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Er leistete Pionierarbeit bei der Erforschung des Gebiets der Semiologie und gilt in Europa als einer der bedeutendsten Erforscher und Interpreten des Gregorianischen Chorals. 

Godehard Joppich, 1932 in Breslau geboren, studierte in Rom Philosophie, Theologie und Kirchenmusik. Er war Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach, wo er von 1970 bis 1989 als erster Kantor wirkte und später, im Jahr 1990, ausschied. Neben seiner Dozenten- und Referententätigkeit lehrte er von 1973 bis 1980 Gregorianischen Choral und Liturgik an der Musikhochschule München. 1980 bis 1993 wirkte er als erster hauptamtlicher Professor für Gregorianik an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wodurch er maßgeblich das Unterrichtsfach Gregorianik im Fächerkanon deutscher Musikhochschulen stärkte. Zeitgleich engagierte er sich in der „Internationalen Gesellschaft für Studien des Gregorianischen Chorals“ und war von 1980 bis 1984 Dozent bei den europaweit gefragten Choralkursen in Cremona (Italien). Mit dem Münchner Vokalensemble „Die Singphoniker“ und Schauspieler Gert Westphal gestaltete Godehard Joppich 1995 ein tief beeindruckendes Konzert im Rahmen des Festivals Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd. 2002 wurde er vom Allgemeinen Cäcilien-Verband für Deutschland mit der „Orlando-di-Lasso-Medaille“ ausgezeichnet. 2004 leitete er in Schwäbisch Gmünd einen vielbeachteten und bis auf den letzten Platz ausgebuchten Gregorianik-Meisterkurs. Junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa ließen sich von der Leidenschaft des Kursleiters begeistern. Die Ehrenpromotion der Folkwang Universität der Künste im Fach Musikwissenschaft wurde Godehard Joppich 2007 zuteil. Seit 1990 lebt und arbeitet er in Rodenbach bei Hanau.

Montag, 15 Januar 2018 18:00

Musik-Podium in der Stadtbibliothek

Öffentliches Vorspiel von Schülerinnen und Schülern der Städtischen Musikschule in der Gmünder Stadtbibliothek.

Die Musikschule der Stadt Schwäbisch Gmünd präsentiert sich in Zusammenarbeit mit der Gmünder Stadtbibliothek von Januar bis Juni 2018 einmal im Monat mit einem ausgewählten Instrument. Das erste Musik-Podium findet am Mittwoch, 24. Januar, um 17.00 Uhr statt: Vorgestellt wird das Fagott aus der Klasse von Arlette Probst. In der Kinderbibliothek werden Musikschülerinnen und Musikschüler ein kleines Musikprogramm erklingen lassen und dazu auch Wissenswertes über ihr Instrument und den Komponisten erzählen. Die Besucher der Stadtbibliothek erwartet nicht nur ein musikalisches Appetithäppchen, sie können auch Fragen rund um das Instrument oder die Musik stellen. Die Stadtbibliothek rundet das Angebot mit einer schönen Auswahl von Büchern zum Thema Musik, Komponisten und Instrumentenkunde ab.

Gemeinsam mit dem Sponsor Cycle Union aus Oldenburg wurde extra für „Finde dein Rad“ ein Fahrrad entwickelt, das hohen Fahrkomfort bietet. Mit seinem hellen Rahmen im AGFK-Blau ist das Fahrrad ein echter Hingucker. Der tiefe Einstieg des 50 Zentimeter-Rahmens ermöglicht ein unkompliziertes Auf- und Absteigen.

Die Shimano 7-Gang-Schaltung sorgt für ein angenehmes Fahren – auch bergauf. Damit der neue Besitzer sicher zum Stehen kommt, ist das AGFK-Jubiläumsfahrrad mit einer griffigen V-Bremse ausgestattet. LED-Scheinwerfer sorgen nachts und in der dunklen Jahreszeit dafür, dass man gut gesehen wird. Die Details, wie Griffe, Sattel oder Reifen sind stilvoll in schwarz gehalten. Doch das Rad ist nicht nur komfortabel und schick: Damit es auch im Alltag für Wege, wie zum Supermarkt oder zur Arbeit, genutzt werden kann, ist es mit einem stabilen Gepäckträger ausgestattet, auf dem Einkäufe oder Aktentaschen transportiert werden können.

In 38 AGFK-Kommunen fanden knapp 140 Fahrräder in Baden-Württemberg einen neuen Besitzer. Gemeinsam verschenkten die AGFK-Kommunen insgesamt 138 Fahrräder an ihre Bürger. Einige können im Rahmen von Gewinnspielen gewonnen werden, so auch jetzt zum Abschluss des Jubiläumsjahr 200 Jahre Rad, durch Heinz Schaffner der erst vor kurzem aus der schweiz nach Schwäbisch Gmünd gezogen ist und die Frage nach dem Erfinder Karl-Friedrich von Drais richtig beantworten konnte - und das Glück hatte gezogen zu werden.
Sonntag, 14 Januar 2018 06:00

Vernissage: „Africa meets Galaxy“

Die Galerie Spitalmühle eröffnet das Ausstellungsjahr mit Werken einer Kunstgattung, die dort noch nicht zu sehen waren. George Poulis nennt seine Airbrush-Ausstellung „Africa meets Galaxy“. Eingeladen zur Vernissage sind alle Interessierten im Beisein des Künstlers am Sonntag, den 28. Januar, um 14 Uhr. Die Ausstellung ist bis Montag, den 2. April zu den üblichen Öffnungszeiten der Galerie Spitalmühle zu sehen - Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr.

Airbrush ist eine Maltechnik, die mit einer Spritzpistole ausgeführt wird, mit der man flüssige Farben fein und gezielt versprühen kann. Das englische Wort Airbrush heisst übersetzt „Luftpinsel.“ Der Ursprung der Airbrushtechnik ist umstritten. Im 19. Jahrhundert wurde sie in den USA als Retuschierapparat verwendet. Im selben Zeitraum erfand ein amerikanischer Arzt namens Allen De Vilbiss eine Art Zerstäuber für Medikamente im Rachenraum. Sein Sohn entwickelte die Erfindung seines Vaters weiter zu einem Zerstäuber für Lacke, die später zur industriellen Lackierung von Autos führte. Airbrushtechniken werden heute auf vielen Gebieten eingesetzt: unter anderem im Modellbau, beim Body-Painting, Make-up, bei Autos, beim Nagel-Design und in der grafischen Kunst. 

George Poulis, der im Jahre 1965 in Deutschland geboren wurde, hat im Alter von zehn Jahren - während einer Krankheitsphase - das Malen mit Bleistift und Papier aus Langeweile heraus für sich entdeckt. Sein Interesse war ab diesem Moment geweckt und so bildete er sich ständig als Autodidakt weiter, was schließlich zur Airbrushtechnik führte. Seine spezielle Airbrushtechnik begann mit dem Bleistift und ging dann in das Aufsprühen von eigenen Farbkompositionen über. Mit der Spritzpistole werden die Kunstwerke ausgeführt mit unterschiedlichsten Schattierungen. Auslöser für die erste Einladung zu einer Ausstellung war jedoch ein Bild, das George Poulis auf eine Hausfassade sprühte. Dieses Bild erregte große Aufmerksamkeit und führte zur ersten Ausstellung in der Klinik am Eichert in Göppingen. Die Resonanz dieser Ausstellung führte zu einer Ausstellung im Rathaus in Uhingen und jetzt in die Galerie der Spitalmühle.

Phantastische Bilder, das heißt Bilder aus der Phantasie in Airbrushtechnik erwarten die Besucherinnen und Besucher in der Galerie Spitalmühle, denn George Poulis hat Afrika noch nicht bereist und natürlich kennt er die Galaxien ebenfalls nur aus Berichten und von Aufnahmen, und doch sind Airbrush-Bilder entstanden, die in dieser besonderen Technik noch nicht in der Galerie zu sehen waren.

Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse stellte am Mittwoch, 10. Januar, gemeinsam mit dem Amt für Bildung und Sport sowie dem Stadtverband Sport die Übungsleiteroffensive für den Gmünder Sport vor. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Offensive bekannt gegeben, um die Vereine zur Übungsleiterfindung und -ausbildung heranzuführen. Die Vereine sollten für die Trainerfindung selbst aktiv werden.

„Übungsleiter kann man nur finden, man kann sie sich nicht backen“, beschrieb der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse die Situation. Dabei werden die Vereine von der Trainer-Akademie unterstützt und motiviert, mit den Trägern: Stadt Schwäbisch Gmünd und dem Stadtverband Sport. Die Trainer-Akademie Schwäbisch Gmünd kooperiert bei der Durchführung der Übungsleiteroffensive mit Stadt- und Fachverbänden, um ein möglichst großes Aus- und Fortbildungsangebot zu bieten. Der Vorsitzende des Stadtverbandes Sport, Ralf Wiedemann, wies darauf hin, dass die Vereinen durch die Akademie Informationen erhalten können. Des Weiteren soll der Verein einen Zuständigen für den Übungsleiter zur Verfügung stellen. 

Die Idee der Übungsleiteroffensive entstand daraus, dass es zu wenig Übungsleiterinnen und Übungsleiter gibt. Allzu oft springen Eltern als Trainer ein, die ein qualifiziertes Training nicht ermöglichen können. 

Zudem werden Trainingsleiter nicht richtig anerkannt, da bisher keine Struktur für das Sport-Ehrenamt besteht. Deshalb ist es wichtig, die Trainerinnen und Trainer zu sensibilisieren sich auf Übungsleiter-Funktionen vorzubereiten. 

Die Mathematik gilt sowohl als Königin als auch Dienerin der Wissenschaften. In seinem aktuell im Springer-Verlag erschienenen Buch beschäftigt sich Prof. Dr. Ulrich Holzbaur jetzt mit dem mathematischen Denken für das Management. Darin beschreibt Holzbaur, der an der Hochschule Aalen Wirtschaftsingenieurwesen lehrt, die wichtigsten Konzepte der Mathematik für Manager. Das Buch führt in Konzepte der Modellierung und Strukturierung ein und betrachtet Aspekte wie Entscheidungen, Zufall, Dynamik, Strategie, Optimierung und Spieltheorie. 

Keine Formeln, sondern Strukturen und Zusammenhänge – das ist nach Meinung von Prof. Dr. Ulrich Holzbaur das Wichtige an der Mathematik. Ebenso wie er in seinem 2013 erschienenen „Managerkochbuch“ keine Rezepte, sondern Zusammenhänge vermittelt, hat das aktuelle Buch „Mathematik für Manager“ wenig mit einem Mathebuch gemeinsam. Trotzdem lebt es die Mathematik und stellt auch den Zusammenhang mit den Elementen der Schulmathematik (Arithmetik, Algebra, Analysis)  dar.

Den Kern der Managermathematik bilden die fünf Z: Zahl steht für Berechnungen, Algorithmen und Größenordnungen, mit denen man rechnen muss. Zusammenhang steht für die Strukturen, die die Mathematik aufzeigt, modelliert oder schafft, und für deren Komplexität. Zeit steht für die Dynamik, mit der sich Systeme entwickeln. Zufall steht für Wahrscheinlichkeiten und die Unsicherheit, die im Management zu berücksichtigen ist. Als besonders management-spezifischer Aspekt steht Ziel für  Entscheidungen und die Optimierung von Werten und Strukturen, aber auch für die Spieltheorie und  Strategien. Das Ganze wird durch zehn Beispiele veranschaulicht, die jeweils ein Z der Manager-Mathematik mit einem Aspekt  der Schulmathematik verknüpfen und die auch außerhalb des Managements interessant und anwendbar sind.

Mathematik für Manager - Erfolg durch Mathematisches Denken ist im Verlag Springer-Gabler erschienen und ist als E-book (ISBN 978-3-658-19664-6,  22,99 Euro) und als Softcover (ISBN 978-3-658-19663-9, 29,99 Euro) erhältlich


 Zum Autor:

Ulrich Holzbaur hat ab 1990 an der Hochschule Aalen Mathematik und Informatik gelehrt. Nach seiner Zeit als Dekan der neu aufgebauten Fakultät Wirtschaftswissenschaften übernahm er in Forschung und Lehre die Bereiche Nachhaltigkeit, Projektmanagement und quantitative Methoden. Seine Schwerpunkte liegen in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Management und mathematischer Modellbildung.

2018 eröffnet in Nördlingen ein Vier-Sterne-Hotel. Bauherr und Betreiber werden durch Doris Hihn und Florian König getragen. Beide sind seit langem durch das Restaurant „Riesling“ sowie viele Event- und Bankettveranstaltungen mit Nördlingen verbunden.

„An dem Projekt 2nd Home Hotel arbeiten wir bereits seit über einem Jahr“, sagt König, der zusammen mit Hihn momentan den „Fürstlichen Keller“ in Wallerstein betreibt. „Nun wird im Frühjahr 2018 mit dem Bau begonnen, im Herbst wollen wir eröffnen.“
Das „2nd Home Hotel“ mit 82 Betten entsteht auf dem zirka 5.500 Quadratmeter großen Grundstück am Luntenbuck unweit des Nördlinger Altstadtringes. Alle Zimmer verfügen unter anderem über französische Balkone, Echtholz-Parkettfußboden, gratis Internetzugang und sind selbstverständlich barrierefrei. Geplant sind neben Konferenzräumen auch ein Restaurantbetrieb mit Platz für 70 Gäste, eine Bar mit Lounge sowie ein Erholungsbereich mit Sauna. Den Gästen steht ein Parkplatz mit 45 Stellplätzen zur Verfügung. Um das Vier-Sterne-Hotel zu verwirklichen, wird ein mittlerer siebenstelliger Betrag investiert. Gleichzeitig schafft das Projekt neue Arbeitsplätze in der Region.

Innovativ ist die Bauart des Gebäudekomplexes: Während das Erdgeschoss in Betonbauweise erstellt wird, bestehen die Obergeschosse aus Raummodulen. Diese werden in Holzbauweise im Werk komplett vorgefertigt und nach Fertigstellung des Rohbaus als „Box“ in Nördlingen fix montiert. Das moderne, nachhaltige und energieeffiziente Konzept stammt von dem österreichischen Architekten Johannes Kaufmann, der dies bereits an mehreren Standorten verwirklicht hat.

„Unser Ziel ist es, überaus attraktive Übernachtungs- und Tagungsmöglichkeit in Nördlingen anzubieten“, so Geschäftsführer Florian König. „Und gleichzeitig knüpfen wir mit dem Restaurantbetrieb an unsere kulinarischen Erfolge an.“ Die Attraktivität der Stadt Nördlingen als Tourismusstandort wird durch das 2nd Home Hotel deutlich gestärkt.
„Wer uns kennt, weiß, dass Nachhaltigkeit unser Leben und Arbeiten bestimmt“, erläutert Doris Hihn, Geschäftsführerin im neuen Vier-Sterne-Hotel. „Bio-Produkte aus der Region, ein Team, das seit langem zusammenarbeitet und hinter dem Projekt steht und nicht zuletzt lokale Handwerksbetriebe, die wir zum Beispiel mit dem Rohbau, Technik, Sanitär- und Außenanlagen beauftragen.“ Die 38-Jährige freut sich schon darauf, Touristen aus Nah und Fern sowie Geschäftsreisende im außergewöhnlichen Ambiente des „zweiten Zuhauses“ willkommen zu heißen.

Eine Delegation der FDP/DVP-Fraktion des Landtags von Baden-Württemberg besuchte am vergangenen Dienstag (9.1.2018) im Rahmen einer Arbeitskreisreise den Ostalbkreis, um sich bei verschiedenen Terminen über aktuelle Themen zu informieren. Mit Landrat Klaus Pavel gab es einen Austausch zu den Themen "Europa" und "Tourismus". Beim Gespräch dabei waren auch die FDP-Kreistagsmitglieder Dr. Julia Frank und Michael Lang.

Mit Prof. Dr. Erik Schweikert MdL und Dr. Gerhard Aden MdL gehörten der Delegation zwei Mitglieder des Ausschusses für Europa und Internationales im Landtag von Baden-Württemberg an, begleitet von der wirtschaftspolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion, Gabriele Reich-Gutjahr MdL sowie dem Parlamentarischen Berater Sebastian Haag und der Assistentin der Geschäftsführung Elke Staiger.

Neben allgemeinen Informationen zum Landkreis und Wirtschaftsstandort Ostalbkreis ging Landrat Klaus Pavel in der Diskussion auf die umgesetzten Projekte der EU-Strukturförderung in der aktuellen und in den zurückliegenden Förderperioden ein. Ferner wurde die Hochschulentwicklung und Überlegungen für neue Studiengänge angesprochen, um der studienbedingten Abwanderung insbesondere junger Frauen aus dem Ostalbkreis entgegenzuwirken. Die Leiterin des EUROPoint Ostalb, Andrea Hahn, stellte die Arbeit des Europe-Direct-Informationszentrums vor und erläuterte, welche Angebote und Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden. Aus Meinungsumfragen werden dabei regelmäßig Informationen gezogen, welche Themen die Menschen am stärksten interessieren und wie über Europa gedacht wird. Der Delegation war es ein besonderes Anliegen, die Arbeit der Europa-Akteure verschiedener Institutionen und Verwaltungsebenen zu vernetzen, um für die Sache Europa mehr erreichen zu können. Zur Tourismusentwicklung im Ostalbkreis konnte der Landrat auf erfreuliche Steigerungen bei Ankünften und Übernachtungen verweisen. Da Tourismusarbeit auch immer Wirtschaftsförderung sei, plädierte er für eine Stärkung der Investitionsförderung auf Landesebene.

Seite 1 von 157