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MeineOstalb

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Auf den ersten Blick deutlich machen, wie energieeffizient ein Gebäude ist, das soll der Energieausweis laut Energieeinsparverordnung (EnEV) leisten. Eigentümer, Mieter und Käufer sollen Klarheit erhalten über die zu erwartenden Energiekosten einer Immobilie. Ob der Energieausweis diese Aufgabe erfüllt, und welche Informationen er tatsächlich enthält, erläutert Iris Dettweiler, Energieexpertin der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der EnergiekompetenzOstalb.

Was steht drin?
Den fünfseitigen Energieausweis gibt es in zwei Formen: Als Bedarfsausweis enthält er die Kennwerte für den Energiebedarf, als Verbrauchsausweis diejenigen für den Energieverbrauch. In vielen Fällen ist jedoch nur der Bedarfsausweis zulässig. Der Energiestandard des Gebäudes wird mittels Energieeffizienzklassen von A+ bis H veranschaulicht, ähnlich wie bei Kühlschrank und Waschmaschine. Zudem beinhaltet der Ausweis – soweit möglich – Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung des energetischen Gebäudezustands. "Hier handelt es sich um Empfehlungen", betont Dettweiler. "Am besten bespricht man mit einem Energieberater, was möglich und sinnvoll ist."

Wer braucht einen Energieausweis?
Verpflichtend ist der Energieausweis immer dann, wenn ein Gebäude neu gebaut, umfassend saniert, verkauft oder neu vermietet werden soll. Bei der Vermietung müssen die wichtigsten Kenndaten des Ausweises bereits in der Immobilienanzeige genannt werden. Bei der Besichtigung eines Hauses oder einer Wohnung muss der Vermieter den Ausweis oder eine Kopie unaufgefordert aushändigen oder gut sichtbar aushängen. Spätestens bei Vertragsabschluss muss der Mieter das Original oder wiederum eine Kopie erhalten.

Wer stellt den Energieausweis aus?
Ein Energieausweises muss von Fachleuten mit besonderer Qualifikation ausgestellt werden. Ein amtliches Zertifikat oder eine vollständige Liste aller Aussteller gibt es allerdings nicht. Wichtig ist: Ein Energieausweis ersetzt keine Energieberatung. "Wer plant, die Empfehlungen umzusetzen, sollte unbedingt eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen", empfiehlt Dettweiler.

Was kann der Energieausweis nicht?
"Insbesondere der Verbrauchsausweis liefert Mietinteressenten keine genaue Prognose über die künftigen Heizkosten", stellt Iris Dettweiler klar. Denn die Werte darin werden maßgeblich vom Nutzerverhalten, zum Beispiel der eingestellten Raumtemperatur und dem Lüftungsverhalten, beeinflusst. Alle Energieausweise beziehen sich außerdem in den meisten Fällen auf das ganze Gebäude, nicht einzelne Wohnungen. Die Lage der Wohnung im Gebäude spielt aber eine erhebliche Rolle für den Energieverbrauch.
Bei allen Fragen zum Energieverbrauch in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter www.energiekompetenzostalb.de. Telefonisch sind wir für Sie unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder direkt bei der EnergiekompetenzOstalb unter 07173 18 55 16 erreichbar. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Schon zum dritten Mal besuchen Gastschüler und Lehrerinnen der Lakshmipat Singhania Academy aus Kalkutta das Wirtschaftsgymnasium Aalen. Die Partnerschaft zwischen den beiden Schulen besteht seit dem Jahr 2012. Das diesjährige Programm mit dem Titel "Open Doors - Open Minds" beinhaltet unter anderem Exkursionen in der Region und das gemeinsame Arbeiten an Projekten. 

Das letzte Spiel der Verbandsstaffel-Saison 2016/17 bestreitet die U19 der TSG 1899 Hofherrnweiler-Unterrombach bei der SG Sonnenhof Großaspach. Anpfiff der Partie ist am Sonntag (28. Mai) um 11:30 Uhr.

Als Newcomer ist die TSG 1899 in die Verbandsliga-Saison 2016/17 gestartet. Die Ziele von Jürgen Roder und Udo Zolnai waren klar definiert. Man wollte den Klassenerhalt schaffen. Nach einer tollen Saison, in der man lange auch die Tabelle anführte, konnte sich die TSG durch einen Dreier gegen den VfL Nagold den zweiten Platz sichern. "Es ist schon Wahnsinn", was die Jungs in dieser Saison geleistet haben. Am Ende ging uns leider die Puste aus und wir mussten gegen die vermeintlich einfachen Gegner Punkte lassen", sagt Jürgen Roder. Gegen die Top-Teams konnte die TSG gewinnen. Auch das Hinspiel gegen die hochgehandelte SG Sonnenhof Großaspach konnte die TSG für sich entscheiden. "Wir wollen auch das letzte Spiel der Saison gewinnen. Das wäre ein super Abschluss für die Mannschaft", so der TSG-Trainer.

 

Ellwangen: Kleinkind nach schwerem Unfall in Scheune verstorben

Ein 2 ½ Jahre altes Kind, welches sich am Mittwochnachmittag beim Spielen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen lebensgefährliche Verletzungen zuzog, ist im Krankenhaus gestorben. Wie bereits berichtet hatte der Bub gegen 16:30 Uhr in einer Scheune gespielt. Hierbei hatte er nach bisherigen Erkenntnissen ein Strohballenförderband zum Kippen gebracht und sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen. Die Eltern hatten den Jungen unter dem Band gefunden und die Rettungskräfte alarmiert. Die Kriminalpolizei hat, die in einem solchen Fall üblichen Todesfallermittlungen, eingeleitet.

 

Oberkochen - Motorradfahrer bei Unfall tödlich verletzt

Tödliche Verletzungen zog sich am Donnerstag, gegen 14.02 Uhr, ein 56-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der K 3292, bei Oberkochen zu. Der 56-Jährige war auf der K 3292 in Richtung Aalen-Unterkochen unterwegs, als er in einem Kurvenbereich, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, zu Fall kam. Dabei prallte er gegen eine Leitplanke neben der Fahrbahn. Er zog sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die K 3292 musste während der Unfallaufnahme bis gegen 18.04 Uhr voll gesperrt werden. Die Verkehrspolizeidirektion Schwäbisch Hall hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Am Motorrad des 56-Jährigen entstand ein Schaden von 5000 Euro.

Freitag, 26 Mai 2017 15:00

Kräuterrundgang im Kochergarten

Die Wiese steht hoch im Gras, bestückt mit Wiesenblumen und Wildkräuter, ist sie jetzt in Ihrer vollen Reichhaltigkeit zu bestaunen. Wer nun erntet kann das ganze Jahr von den Vorräten zehren. Kräuter und Blüten werden für Tee gesammelt, Wildkräuter in Öl gelegt zu Pesto und Kräuteröl verarbeitet. Das Aroma der Wiese lässt sich in Salz bis in den Winter hinein konservieren.

Welche Möglichkeiten es gibt und mit welchen Wildkräutern und Blüten es besonders gut funktioniert erfahrt Ihr auf dem Kräuterrundgang:"Kräuter haltbar machen fürs ganze Jahr" am kommenden Samstag den 27.5.2017 um 15.00 Uhr. Dieser Kräuterrundgang spezialisiert sich auf die Haltbarmachung und das Einfangen der Aromen, um fürs ganze Jahr versorgt zu sein und auch in der kalten Jahreszeit stets den Duft der Wiese in der Nase zu haben oder sie in der Teetasse zu schmecken.

 

Die Kräuterrundgange von Heimatblume(Nicoletta Diebold) finden statt in Kooperation mit dem Kochergarten e.V., dem Netzwerk für ökologische, ökonomische und kulturelle Ideen im Ostalbkreis.

Beim Spielen in der Scheune brachte gestern gegen 16.30 Uhr ein 2 1/2jähriger Junge ein Strohballenförderband zum Kippen und verletzte sich lebensgefährlich. Der Bub spielte offenbar alleine auf dem landwirtschaftlichen Anwesen nördlich von Pfahlheim und wurde von seinen Eltern unter dem Band vorgefunden. Durch die sofort verständigten Rettungskräfte wurden Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt und ein Rettungshubschrauber angefordert. Der Junge wurde in eine Spezialklinik geflogen. Die Kriminalpolizei hat noch vor Ort die Ermittlungen übernommen.

Die Übungsleiter und Trainer der Vereine des Württembergischen Landessport-bundes (WLSB) haben im vergangenen Jahr eine neue Rekordmarke gesetzt. Mehr als 4,176 Millionen Stunden haben sie an Training und Bewegung im Freien oder in Hallen abgehalten. Dafür wurden über 6,876 Millionen Euro an 3.121 Vereine ausbezahlt, die einen Förderantrag gestellt hatten. Das Zu-schussprogramm für ehrenamtliche und nebenberufliche Übungsleiter und Trai-ner ist damit der größte Fördertopf des WLSB.  Im Sportkreis Ostalb profitierten 209 Vereine von der Förderung.

"Die Übungsleiter und Trainer sind das Herz eines jeden Sportvereins", sagen WLSB-Präsident Andreas Felchle und sein Vize Sportkreise und Mitgliedsvereine Manfred Pawlita unisono, "was sie leisten, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie leisten ungemein wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft." Insgesamt wurden 25.565 Übungsleiter mit entsprechender Lizenz abgerechnet. 

Manfred Pawlita, Vorsitzender Sportkreis Ostalb

Neben dem regelmäßigen Einsatz auf dem Platz oder in der Halle lobt Felchle die große Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung. "Unsere Übungsleiter und Trainer, die eine Ausbildung absolviert haben und sich regelmäßig fortbilden, garantieren in unseren Vereinen qualitativ hochwertige und attraktive Sportan-gebote", sagt der WLSB-Präsident. Nicht alle geleisteten Stunden der Übungs-leiter und Trainer konnten abgerechnet werden, da die maximale Stundenzahl auf 200 Stunden pro Jahr begrenzt ist. Nicht bezuschusst werden die Betreuung bei Wettkämpfen sowie die Vor- und Nachbereitung der Übungsstunden. Und gerade auch dort wird viel Zeit investiert.

Doch eine gewisse Entspannung ist in diesem Bereich in Sicht. Bei den Ver-handlungen mit der Landesregierung über den Solidarpakt III wurde die Förder-summe erhöht. Damit kann künftig neben der ehrenamtlichen Arbeit der Übungsleiter und Trainer auch die von Vereinsmanagern und Jugendleitern honoriert werden.

In den Sportkreis Ostalb flossen für 2016 genau 436.473 Euro. Sportkreis-Vorsitzender Manfred Pawlita sagt dazu: "Damit kann man schon `was anfangen. Da Qualität mehr denn je wichtig ist und gleichzeitig die Zahl derer, die sich als Übungsleiter engagieren immer kleiner wird, ist dieses Geld aber auch zwingend notwendig. Klar ist doch jedem: Das ist nur eine monetäre Anerkennung – kein Stundenlohn. Unsere ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen bleiben unbezahlbar!“"

255 Vereine, und damit wie mehr als die Hälfte der 356 Vereine im Sportkreis, hatten für die Beschäftigung von 1.523 ehrenamtlich tätigen Übungsleitern und Trainern eine Förderung beantragt. Diese hatten im vergangenen Jahr insge-samt 262.510 Stunden Vereinssport geleitet, wovon allerdings nur 235.928 in der Förderung berücksichtigt werden konnten. Sportkreischef Pawlita schließt ab: „Und diese Zahlen beziehen sich nur auf die, die eine Lizenz erworben und ständig Fortbildungen gemacht haben. Die unzähligen weiteren guten HelferInnen und ÜbungsleiterInnen sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Es ist wie es ist: Ehrenamt bleibt für unsere Gesellschaft unbezahlbar – das sollte sich jede/r mal genau vor Augen führen und sich fragen, welchen Beitrag er bzw. sie leisten kann!“

Attraktiv ausbilden in aktualisierten Handelsberufen!


In der konstituierenden Sitzung des IHK-Handelsausschusses wurde Alfred Krauss, G. D. Krauss Sohn, Aalen, in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt und einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Peter Hail, Bekleidungshaus Hail GmbH, Heidenheim, wiedergewählt. Der IHK-Handelsausschuss besteht aus 20 ehrenamtlichen Mitgliedern und berät die Vollversammlung der IHK Ostwürttemberg zu handelsrelevanten Themen.

Sowohl Alfred Krauss als auch Peter Hail stehen bereits seit dem Jahr 2005 an der Spitze dieses Gremiums. IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle gratulierte den beiden Vorsitzenden zur Wiederwahl und bedankte sich bei ihnen und allen Ausschussmitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement. Auf der Tagesordnung der Sitzung standen Informationen über die Aktualisierung der beiden Einzelhandelsberufe Kaufmann/frau im Einzelhandel und Verkäufer/in sowie die zum 1. Januar 2017 eingeführte Registrierkassenpflicht. Manfred Weigl, Ausbildungsberater für kaufmännische und Dienstleistungsberufe bei der IHK Ostwürttemberg, informierte den Ausschuss über die mit der Aktualisierung verbundenen Veränderungen. Obwohl die beiden Ausbildungsberufe laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) auf Platz 2 bzw. 3 der beliebtesten Ausbildungsberufe stehen, ist die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse bzw. Neueintragungen in den letzten Jahren kontinuierlich rückläufig. Zudem berichten Ausschussmitglieder, dass sowohl Quantität als auch Qualität der Bewerbungen nachlassen. Für IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle ist dies ein wichtiges Thema. „Unser Ausbildungsmarketing setzt bei der Wertschätzung des dualen Systems an und kann deshalb auch primär in den Bereichen unterstützen, wo Unternehmen mittlerweile herausgefordert sind, Auszubildende rekrutieren zu können. Deshalb veranstaltet die IHK Ostwürttemberg u. a. am 12. Juni 2017 einen Tag der Ausbildung, zu dem alle Unternehmen eingeladen sind und sich der Zielgruppe - Schülerinnen und Schüler, die vor dem Bewerbungsprozess stehen - als attraktiver Ausbildungsbetrieb vorstellen können.“ Aber auch der IHK-eigene Azubi-Blog oder die Ausbildungsbotschafter, die Lehrstellenbörse, Studienabbrecherprojekte und vieles mehr sind Themen, die die IHK für die duale Ausbildung und natürlich nicht nur für Berufe im Einzelhandel vorantreibt. Die Ausschussmitglieder selbst wiesen darauf hin, dass die Betriebe ebenso gefordert sind, sich als attraktiver Arbeitgeber bspw. durch regelmäßige Schulungen oder Weiterbildungsmöglichkeiten der Azubis nach der Lehre darzustellen.

Anschließend berichtete IHK-Branchenkoordinator Alexander Paluch über die zum 1. Januar 2017 eingeführte Registrierkassenpflicht, zu der die IHK Ostwürttemberg auch zwei gut besuchte kostenlose Veranstaltungen angeboten hat. Weitere Themen waren eine anstehende Veranstaltungsreihe für den Großhandel sowie verkaufsoffene Sonntage, die aufgrund von Gerichtsurteilen immer öfters auch in Baden-Württemberg abgesagt werden müssen. Aufgrund dieser Problematik haben die baden-württembergischen IHKs einen Leitfaden erstellt, mit dessen Hilfe die Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen abgesichert werden kann.

Mitglieder des IHK-Handelsausschusses sind:

Alfred Krauss (GD Krauss Sohn), Peter Hail (Bekleidungshaus Hail GmbH), Stefan Arnold (ARNOLD GmbH), Ulrich Betzold (Arnulf Betzold GmbH), Christian Eberz (Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG), Florian Friedel (Saturn Herrenmode Albrecht GmbH), Tobias Funk (Mode Funk KG), Roswitha Girdler (Schloss Arkaden), Paul Ulrich Gnaier (Gnaier GmbH), Thomas Hudelmaier (Hudelmaier GmbH), Hannes Jedele (Jedele Farben und Heimtex), Brigitte Kaden (Juwelier Kaden), Marin Masnic (Immobilienentwicklung Kaufland Dienstleistung), Frank Rebmann (real,- SB-Warenhaus GmbH), Alexander Reinhard (Reinhard Mode GmbH), Ellen Renz (Schuhhaus Braun OHG), Andreas Ulrich Schoell (Sport-Schoell GmbH & Co. KG), Alexander Steingaß (Hugo Peter Steingaß GmbH & Co. KG), Paul Wagenblast (INTRO IT GmbH), Christa Zembsch (Reiber Wäsche).

Donnerstag, 25 Mai 2017 12:00

Kino am Kocher: Programm ab 25.05.2017

Lion - Der lange Weg nach Hause

25. Mai, Donnerstag 20:00 Uhr (OmU)
26. Mai, Freitag 22:30 Uhr
28. Mai, Sonntag 20:00 Uhr
29. Mai, Montag 19:00 Uhr

USA/GB/Australien 2016, 129 Min. - Regie Garth Davis - Frei ab 12 Jahren - Mit Nicole Kidman, David Wenham, Dev Patel

1986, irgendwo in der indischen Provinz: Der 5-jährige Saroo und sein älterer Bruder Guddu leben mit ihrer allein erziehenden Mutter Kamla in armen Verhältnissen. Damit die Familie überhaupt über die Runden kommt, müssen Saroo und sein Bruder tatkräftig mit anpacken. Einer ihrer Streifzüge führt sie nachts auf ein Bahngelände, wo Saroo in einem leeren Zugabteil einschläft. Zu seiner Verwunderung wacht er in der 1600 Kilometer entfernten Metropole Kalkutta auf. Den Namen seines Heimatorts kennt er nicht, das in Kalkutta gesprochene Bengali verstehter ebenso wenig wie die Städter seinen Hindi-Dialekt. Nach ein paar Wochen auf der Straße landet der Junge in einem zwielichtigen Waisenhaus, von wo ihn die australischen Eheleute Sue und John Brierley adoptieren und in Tasmanien großziehen. 25 Jahre später steht er als gut integrierter Einwanderer kurz davor, in Melbourne ein Hotelmanagement-Studium anzutreten und führt eine Beziehung mit der Australierin Lucy. Aus heiterem Himmel brechen Erinnerungen an seine Kindheit hervor und er entwickelt den Wunsch, seine verlorene Familie wieder zu finden. Mit den spärlichen Erinnerungen an sein Heimatdorf recherchiert er mit der neu veröffentlichten Internet-Software Google Earth.  

Am 28.5. sind die Adoptiveltern Prof. Dr. Manfred und Ulrike Köhnlein, Petra Pachner und Herwig Jantschik und der erwachsene Adoptivsohn Lukas Jantschik zu Gast im Kino und stehen für Fragen zur Verfügung. 


Wilde Maus

26. Mai, Freitag 20:00 Uhr
27. Mai, Samstag 20:00 Uhr
30. Mai, Dienstag 20:00 Uhr
31. Mai, Mittwoch 20:00 Uhr

D/Österreich 2017,103 Min. - Regie Josef Hader - Frei ab 12 Jahren - Mit Georg Friedrich, Josef Hader, Nora von Waldstätten, Pia Hierzegger, Jörg Hartmann

»Es wird Leserproteste geben!«, tobt Star-Kritiker Georg, als er von seiner plötzlichen Entlassung erfährt. »Das glaube ich nicht. Ihre Leser sind großteils tot«, bekommt er als schnippische Antwort vom aalglatten Chef. Von der Edelfeder zum begossenen Pudel in weniger als einer Minute! Georg schwankt zwischen Wut und Ohnmacht. Auch privat ziehen dunkle Krisenwolken auf. Die viel jüngere Gattin Johanna, eine attraktive Psychologin, will endlich unbedingt ein gemeinsames Kind zeugen. Frustriert flieht der Feuilletonist in den Vergnügungspark. Mit einer Fahrt auf der Liliputbahn will er sich ablenken, der Zug seines Lebens scheint sowieso längst ohne ihn abgefahren zu sein. Wie es der Zufall will, wird auch der Lokführer der kleinen Eisenbahn vor Georgs Augen entlassen. Und: Es ist sein ehemaliger Mitschüler Erich, der schon damals ein ziemlicher Proll war. Gemeinsam werden die beiden im Prater eine ramponierte Achterbahn, die »Wilde Maus«, in Schwung bringen. Und, viel wichtiger, am fiesen Chefredakteur bittere Rache üben.

Bei einer Polizeikontrolle des Verkehrskommissariates Aalen im Gewerbegebiet Streichhoffeld wurden Zweiräder beschlagnahmt und eine ganze Reihe Jugendlicher und Heranwachsender angezeigt. Auslöser für die Kontrolle waren in erster Linie Beschwerden von Anwohnern der nahen Ortschaft Forst.

Seit Anfang des Monats sei es demnach immer wieder sehr laut, zudem würde außerhalb der öffentlichen Verkehrsflächen mit Zweirädern wild durch die Natur gefahren. Auch gefährliche Fahrmanöver auf der Straße wurden beobachtet; Motorradfahrer würden Wheelies und Burnouts machen, also nur auf dem Hinterrad fahren und die Reifen bei Vollgas im Stand oder im Kreisel fahrend ausbrennen. Die Polizei selbst war dort schon Anfang Mai, bei einer Routine-Kontrolle, auf eine kleine Gruppe gestoßen und hatte einen Pkw-Fahrer wegen eines Reifens ohne ausreichendes Profil zur Anzeige gebracht. Schon damals war die Gruppe darauf hingewiesen worden, dass der öffentliche Verkehrsraum nicht für solche Treffen taugt. Da aber auch danach die Beschwerden nicht abebbten, führte die Polizei am vergangenen Samstag eine gezielte Kontrolle durch. Mit neun Einsatzkräften wurde ab 15.30 Uhr kontrolliert. Dabei wurden insgesamt rund 25 Personen angetroffen, die sich dort mit unterschiedlichen Fahrzeugen, vom Mofa über Motorräder bis zum Pkw, trafen. Die kontrollierten Personen waren im Wesentlichen zwischen 17 und 20 Jahre alt und kamen  bei Weitem nicht nur aus Essingen und Umgebung, sondern aus dem gesamten Aalener Raum, bis weit hinter Ellwangen und in den Landkreis Schwäbisch Hall hinein.

14 Kontrollierte werden zur Anzeige gebracht, doch die Folgen reichen in vielen Fällen weit über ein bloßes Bußgeld hinaus. Zwei Motorradfahrer werden wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs zur angezeigt. Sie haben ihr Kennzeichen so abgeklappt, dass es bei normaler Draufsicht unleserlich wird, also zum Beispiel bei einem Geschwindigkeitsverstoß nicht dokumentiert wird.

Hauptsache schnell und laut

Bei insgesamt 12 Motorrädern und Mofas war die Betriebserlaubnis durch technische Veränderungen erloschen. Ziel der allermeisten Veränderungen waren Geschwindigkeitserhöhungen und eine Steigerung der Geräuschentwicklung. Vier dieser Fahrzeuge wurden an Ort und Stelle beschlagnahmt. Bei ihnen werden Gutachten über die Veränderungen erstellt, alle anderen müssen in einer eingeräumten Frist den Rückbau der unerlaubten Veränderungen nachweisen. In einem Fall ergab sich aus der nach oben manipulierten Geschwindigkeit die Einleitung eines Verfahrens wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Schrottplatz oder Wall of Fame

Bei einem der beschlagnahmten Motorräder steht jetzt schon fest, dass sich die durchgeführten Veränderungen nicht mehr so korrigieren lassen, dass es jemals wieder am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen kann. Oder wie es ein Polizeibeamter ausdrückte: der Besitzer kann entscheiden, ob er den Hobel auf den Schrottplatz bringt oder in seinem Kinderzimmer an einer "Wall of Fame" an den Nagel hängt. Gegen 19 Uhr waren die Kontrollen schließlich beendet und eine ganze Reihe der angetroffenen Personen ordentlich bedient.