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Montag, 19 Dezember 2016 11:42

Theaterpädagogin Anne Klöcker im Portrait: Rebellion, innere Räume und ein warmes Herz! Empfehlung

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Anne Klöcker Anne Klöcker Bild: Theater der Stadt Aalen

Kinderlachen und lautes Gemurmel durchdrang die Eingangshalle als wir eine Woche vor Weihnachten eine Vorführung des Theaters der Stadt Aalen im WIZ besuchten. Eingeladen wurden wir von Anne Klöcker, der Theaterpädagogin, um über Ihre Aufgaben dort zu sprechen. Bisher war für uns Theater immer eher gediegen und still, eher künstlerisch und vielleicht elitär. Doch an diesem Tag war von alledem nichts zu sehen. Gut 200 Kinder der ersten und zweiten Klasse besuchten die diesjährige Weihnachtsvorführung „Macius – König der Kinder“. Und die machten mächtig Lärm. Jacken und Ranzen lagen überall, als wären es bunt verpackte Geschenke unterm Weihnachtsbaum gewesen. Es klang nach einer Rebellion im Vorraum – aber gerade das ist ein Instrument, welches von Anne Klöcker gezielt gefördert wird.

In all dem Trubel fragten wir uns, ob die Idee der Theaterpädagogik dort Sinn macht. Wie will man einer aufgedrehten Menge an Kindern pädagogische Inhalte vermitteln? Doch kaum begann das Schauspiel auf der Bühne wurde uns schnell klar, wie Theaterpädagogik wirkt. Sie will keine Zeigefinger erheben und ermahnen. Sie will vielmehr eine Plattform im Inneren der Kinder und Jugendlichen schaffen. Sie will auch mal rebellieren gegen die vorgefertigten Denkmuster. Sie will sich aber auch innere Räume erschließen um kreativ denken zu können. Das muss diese Theaterpädagogik sein, von der Anne Klöcker so schwärmt und die sie hier in Aalen mit großem Engagement umsetzt. Doch was so künstlich klingt, setzt sie hervorragend und unaufdringlich in der Praxis um. Sie beschreibt es im Gespräch später so: „Manchmal sind Eltern ratlos wie sie Dinge gegenüber Kindern ansprechen oder auf deren Fragen eingehen sollen. Dabei muss man gar nicht immer eine Antwort haben, sondern kann sich diese gemeinsam erarbeiten. Ein Theaterstück kann der Beginn dieses Prozesses sein“.

Den Kindern und Jugendlichen werden also in einem Theaterstück gezielt ausgewählte Themen präsentiert. Die einzelnen Szenen der Stücke sind mal humorvoll, mal traurig. Aber immer mit einer unterschwelligen Botschaft besetzt, die jeder für sich mitnehmen kann. Das soll am Ende der Anstoß für Austausch oder gar für den Abbau von Ängsten sein. Ein aktuelles Thema ist für viele der Krieg in Syrien mit den Folgen der Flucht und der Fremdenfeindlichkeit. Und das diesjährige Weihnachtsstück „Macius – König der Kinder“ bearbeitet eben dieses Thema. Der König stirbt, sein Sohn Macius kommt an die Macht. Geleitet von seinem oberstersten Minister lässt sich der herzensgute Kinderkönig in den Krieg mit den Nachbarländern treiben. Der Krieg ist wichtig und notwendig, wird ihm erzählt. Und als Kind glaubt er das was er hört. Man merkt den Grundschülern auf der Tribüne aber an, dass sie mit dem Gedanken ein Problem haben. Aha, da ist sie wohl, diese Theaterpädagogik. Der junge König Macius wird dann später vom Thron gestoßen und kommt selbst als Kämpfer in die Wirren des Krieges. Erst jetzt wächst sein Verstand und erkennt, in der Gewalt liegt kein Lösungsweg.

20161219MeineOstalbAnne Kloecker

Als wir Anne Klöcker in der Pause fragten, weshalb sie gerade in der Vorweihnachtszeit ein Stück über Krieg anbietet zeigt sich ihre positive Grundhaltung: „Eigentlich ist es doch ein Stück über den Frieden. Es zeigt, wie wichtig es ist, mit Konflikten umgehen zu können. Wie sehr die Achtung vor anderen über ein friedvolles Leben entscheidet“. Und tatsächlich wird es genau das sein, was die Kinder als Botschaft mit nach Hause nehmen. Denn im zweiten Teil des Stückes gibt es – natürlich – ein Happy End. Der böse Minister wird seines Amtes enthoben. Der Kindkönig Macius beendet den Krieg, findet Freunde und verbündet sich mit anderen Ländern. Erst jetzt löst sich die Spannung der kleinen Zuschauer wieder auf und sie spüren plötzlich die eigentliche Botschaft einer Theaterpädagogin. Ja, es geht um Frieden. Und vor allem spricht sie mit dem Thema ´Krieg´ automatisch auch die kleinen Konflikte zwischen Freunden, zwischen Geschwistern oder den Eltern an. „Wer im Theaterstück Lösungen für einen intakten Frieden erkennt, wird dies auch auf ganz individuelle Konfliktsituationen übertragen können“, ist sich Klöcker sicher. Und als die Kleinen den Theaterraum verlassen, war vom Lärm nichts mehr zu hören. Die meisten bildeten kleine Grüppchen und spielten ihre Lieblingsszene nach oder stellten fest, wie blöde der Minister war. Die Botschaft kam an. 

Die Aufgaben von Anne Klöcker gehen aber weit über das Auswählen passender Theaterstücke hinaus. Ihr Anspruch an sich selbst und das Theater ist dabei viel größer: „Es gibt Stücke, da dürfen wir die jungen Zuschauer danach nicht mit dem Thema alleine lassen“. Deshalb gibt es im Nachgang oft eine intensive Bearbeitung durch die Zuschauer. Es kann zum Beispiel sein, dass das Ende eines Stückes viele Fragen offen lässt. Dann besprechen die einzelnen Schülergruppen die Alternativen Szenen und spielen diese bei Bedarf sogar nach. Erst jetzt wirkt die Theaterpädagogik in ihrer vollen Pracht und Anne Klöcker bekommt beim Erzählen glänzende Augen. „Es ist wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen in eine Rolle schlüpfen können und sich dabei selbst in ihrem Verhaltensmuster entfalten können“, beschreibt sie. Dabei darf wieder das Instrument der Rebellion genutzt werden. Denn das Ausprobieren von Lösungswegen, und das Einrichten von inneren Gedankenräumen ist die Grundvoraussetzung für ein funktionierendes zwischenmenschliches Miteinander. Klingt ´weltverbesserisch´. Ist es auch – und man glaubt es der warmherzigen Pädagogin auch.   

Als wir sie fragten, ob sie denn privat durch ihre beruflichen Kenntnisse eine Übermutter ist sagt sie lachend: „Nein, ich bin sicherlich für meine Kinder genauso peinlich wie andere Mütter auch“. Aber klar, mit Tabuthemen gehe sie sehr offen um, sofern die Kinder das zulassen. Wenn Anne Klöcker über ihre Aufgaben spricht, dann sprüht sie vor Fachwissen. Doch eine wichtige Erkenntnis war die Tatsache, dass sie dieses Thema gar nicht studiert hat. Sie hat sich ihr breites Wissen autodidaktisch und mit viel Fleiß angeeignet. Man muss nicht immer das passende Diplom haben, damit man als Fachfrau wirken kann. Doch man benötigt das passend Umfeld. Und im Theater der Stadt Aalen hat sie dieses Umfeld gefunden. Ein Glücksfall für Aalen und die zahlreichen Schülerinnen und Schüler der Region. Mit dem was hier geleistet wird rechtfertigt sich auch die monetäre Unterstützung von Sponsoren, Stadt oder Spendern. Somit wird jeder mit seiner ganz persönlichen Unterstützung des Theaters ein bisschen zum Theaterpädagogen und hat Anteil an der wertvollen Arbeit.

Hier das gesamte Interview mit Anne Klöcker:

Liebe Anne, ein Stück über Krieg in der Weihnachtszeit. Das ist schon mutig, oder?
Anne Klöcker: Eigentlich nicht, denn im Stück geht es weniger um Krieg als vielmehr um Frieden und um Freundschaft. Und wann würde diese Botschaft besser passen als zum Fest der Liebe?

Da hast Du natürlich recht. Erkläre uns doch bitte eingangs was Theaterpädagogik genau ist.
Anne Klöcker: Diese Arbeit hat sehr viele Facetten. Neben einer aktiven Netzwerkarbeit mit Schulen und anderen Institutionen geht es insbesondere um das spielerische Vermitteln von Informationen und das  Ansprechen von Themen. Dabei darf dies niemals nervend sein oder gar mit einem erhobenen Zeigefinger stattfinden. Vielmehr agieren wir spielerisch und wollen über die Stücke die wir zeigen die meist jungen Zuschauer an aktuelle Themen heranführen.

Macius Ensemble Foto Peter Schlipf

Was bedeutet konkret „spielerisches Vermitteln von Informationen“?
Anne Klöcker: Durch unsere Stücke können die Zuschauer in andere Welten schlüpfen und dabei ihre Denkmuster und Werte erfahrbar machen. Das Verrückte ist, dass Du als Zuschauer eigentlich eine völlig künstliche Situation betrachtest und dennoch reagiert dein Körper wie in einer realen Situation. Genau mit diesem Effekt spielt man als Theaterpädagogin. Einzelne Situationen können dabei körperlich nachempfunden werden und man fällt in Szenen förmlich hinein. Das ist eine kleine Spielwiese in der man zum Beispiel seinen Umgang mit Konflikten testen kann. Das funktioniert übrigens auch sehr gut bei Erwachsenen. Doch wir wollen am Ende auch einfach viel lachen und Freude machen.

Was soll Deine Arbeit hier am Theater in Aalen konkret bewirken?
Anne Klöcker: Ich will erreichen, dass sich Menschen innere Räume schaffen. Diese Räume sollen helfen, sich selbst zu erfahren und zu reflektieren. Dabei ist es auch in Ordnung, sich gegen gängige Meinungsbilder zu stellen. Sich selbst vielleicht auch überprüfen und mit sich experimentieren. In Aalen ist das ziemlich einfach. Die Kinder und Jugendlichen sind sehr aufmerksam. Manchmal wünsche ich mir, dass sie etwas mehr rebellieren. Sie sollen Fragen stellen, die sie noch nie gestellt haben. Gerade Tabus anzusprechen ist dabei ein wichtiger Aspekt. Damit können Kinder übrigens wesentlich besser umgehen als Erwachsene.

Das Transportmittel für diese Botschaften sind die Theaterstücke. Wie sucht ihr diese denn aus?
Anne Klöcker: Und dieses Transportmittel nutzen wir auch außerhalb des Theaters, wie zum Beispiel an der Hochschule Aalen oder bei den Flüchtlingsfrauen und so weiter. Wir suchen immer zu Jahresbeginn Themen und dann auch die passenden Stücke aus. Natürlich sind das meist aktuelle Themen des Zeitgeschehens. Und dann überlegen wir natürlich gerade in meinem Bereich, zu welchen Gruppen oder Schulen dieses Stück passen könnte. Irgendwie ist das so, als würde man eine Theater-Idee gebären. Unsere Aufgabe ist es, immer wieder neue Spielräume zu entdecken.

Welche Themen leiten Dich denn dabei ganz persönlich?
Anne Klöcker: Klar ist das Thema Krieg momentan ein sehr wichtiges. Aber ich denke da auf einer anderen Ebene. Mir sind Themen wichtig, in denen Menschen Verantwortung übernehmen für das eigene Tun. Ich habe festgestellt, dass gerade Ironie ein großes Problem unserer Gesellschaft sein kann. ´Je absurder umso cooler´ das gilt heute bei jungen Menschen sehr. Davon müssen wir Wegkommen. Auch die Sehnsucht nach Freundschaft ist ein wichtiger Aspekt. Beim Älterwerden vergisst man gerne was es kostet, einen Freund zu finden. Dabei muss man sich offenbaren. Aber sich zu zeigen heißt auch, verletzbar zu sein. Und das sind allesamt großartige Themen, mit denen ich als Theaterpädagogin gerne spiele.    

In euren Stücken verarbeitet ihr für junge Menschen auch Themen wie Alkoholsucht (Koma) oder den Tod (Ende, Tod und Tulpe). Ist nicht gerade der Umgang mit dem Tod für Jugendliche schwer?
Anne Klöcker: Die Reaktion des Publikums beim Stück über den Tod ist unglaublich spannend. Im Stück selbst wird viel gelacht. Am Ende aber weinen eher die Erwachsenen, während die Kinder oft mit einem Lächeln rausgehen. Für sie bedeutet der Tod ein neues Leben – da geht jemand irgendwo hin. Während für Erwachsene das Endliche da ist – sie spüren dann die Angst. Da wäre es manchmal toll, wir könnten uns die Einstellung eines Kindes erhalten.

Die Geschichte von Lena Dürschmied Wolf Foto Peter Schlipf

Ist die Aufgabe von Theaterpädagogik dann auch, schwere Themen einfach darzustellen?
Anne Klöcker: Im besten Fall ja, zumindest aber müssen wir die Themen nachvollziehbar und nachfühlbar darstellen.

Du hast vom Netzwerk gesprochen. Wie sieht dieses denn aus?
Anne Klöcker: Mit Schulen der Region haben wir 15 Kooperationen. Teilweise besuchen und diese im Theater, teilweise gehen wir zu ihnen und spielen Stücke vor Ort. Aber auch mit dem Seniorenheim Wiesengrund besteht eine Kooperation. Zudem sind wir aktiv in der Kulturküche, im Interkulturellen Garten, an der Hochschule im Rahmen explorinho, im Flüchtlingsheim Ulmerstraße und vielem mehr.

Wenn ihr in die Schulen geht, was passiert dort?
Anne Klöcker: Unser Stück „Die Geschichte von Lena“ endet zum Beispiel eher düster. Das wird dann in der Gruppe besprochen und die Szene von den Schülerinnen und Schülern neu inszeniert. Am Ende können so Wünsche projiziert und Lösungen entwickelt werden. Erst wenn dann alle sagen ´so gefällt uns das Stück´, dann sind wir am Ende der Vorführung. Mir fällt dabei immer auf, wie kreativ und vor allem sozialkompetent die Kinder sind. Sie werden zum Autor, Regisseur und Schauspieler und nutzen dies auf einmalige Weise. Das ist erlebtes Theater.

Was sind denn die aktuellen Projekte außerhalb des Theaters?
Anne Klöcker: Momentan ist die Gerüche-Küche ein wundervolles Projekt. Zahlreiche Institutionen entlang der Ulmer Straße kochen jeweils einen Monat lange Suppe an unterschiedlichen Orten. Jeder der Lust hat kann dann kommen und diese Suppe genießen. Es sind immer 70-80 Personen da. Man trifft sich mehrmals, lernt sich kennen und baut sein Netzwerk aus.
Zudem ist uns das Projekt ´Theaterbox´ für kleine Kinder wichtig: Hierbei steht der Spracherwerb im Vordergrund für Kinder mit Migrationshintergrund. Aber auch ´Himmel und Hände´ im Rahmen explorinho ist spannend. Es gibt also zahlreiche Projekte, bei denen wir viel Unterstützung benötigen.

Wie kann man konkret helfen und euch unterstützen?
Anne Klöcker: Als Zuschauer zu kommen ist schon eine große Hilfe. Werbung für uns zu machen ebenso. Wir brauchen einen kollektiven Stolz für das Theater. Die Leute sollen Anteil nehmen – nicht nur positiv, das darf auch mal kritisch ausfallen. Wir haben tolle Spielclubs, da suchen wir immer Laienschauspieler (Stichtag hierfür ist der 1. Juli – es gibt auch einen Inklusionsclub). Wer möchte kann uns natürlich auch finanziell unterstützen.

Du hast die Theaterpädagogik studiert? Wie läuft die Ausbildung ab?
Anne Klöcker: Nein, ich habe ein Schauspielstudium absolviert. Ich war Schauspielerin und bin dann gleich praktisch in das Thema eingestiegen. Das war ´Learning by doing´ in Berlin und hat mir dennoch viele Stunden des theoretischen Lernens mit Büchern abverlangt. Mittlerweile habe ich über 10 Jahre Berufserfahrung und kann deshalb auf ein großes Wissen zurückgreifen. Aber es gibt ein 3-Jähriges Studium das großartige Inhalte vermittelt. Schön ist an diesem Beruf, dass man als Pädagogin sehr nah am Publikum ist. Als Pädagoge geht man ja oft danach ins Gespräch mit dem Publikum. Das macht es sehr besonders. Als Schauspielerin hast Du diesen Vorteil eher nicht.

Mit Deinen Fähigkeiten bist Du doch bestimmt eine Art Übermutter für deine beiden Kinder?
Anne Klöcker: (lacht) Ganz und gar nicht. Ich bin meinen Kindern sicherlich immer mal wieder genauso peinlich wie jede andere Mutter auch. Aber ich glaube schon, dass ich gerade bei den klassischen Tabuthemen einen sehr offenen Umgang in der Kommunikation habe – so lange es die Kinder eben wünschen. Aber natürlich kommt da mein Beruf immer mal durch. Das sollte die Kinder aber nicht erschlagen – man muss dabei ein Gleichgewicht finden. 

Du bist ursprünglich gar nicht aus Aalen. Wirst Du hier bleiben oder zieht es Dich wieder in die große Stadt?
Anne Klöcker: Ja, eigentlich komme ich aus München und habe zuletzt in Berlin gelebt. Seit dreieinhalb Jahren leben wir jetzt in Aalen. Gerade Berlin war laut und irgendwie voll. Alles musste dort irgendwie erkämpft werden – auch im privaten Bereich. Vom Parkplatz bis zum Kindergartenplatz. Hier in Aalen ist das eine tolle Region, gerade für Kinder. Zudem kann ich mit meinem Mann gemeinsam arbeiten – er ist auch am Theater der Stadt Aalen. Aalen fühlt sich gut an.

Was liegt Dir besonders am Herzen?
Anne Klöcker: Ein warmes Herz behalten und Humanist sein – das ist mein Wunsch an mich selbst und an andere. Man soll sich abgrenzen von Verachtung und Ausgrenzung. Das bedeutet auch mal auf die Schnauze zu fallen. Man sollte sich einfach mal in die Dinge fallen lassen. An Sachen glauben und das Staunen nicht verlernen.

Liebe Anne, wir danken die für das interessante und offene Gespräch.

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