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Freitag, 12 Mai 2017 12:00

IHK-Bildungszentrum öffnete seine Türen am Girls Day Empfehlung

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Zehn Fünft- bis Achtklässlerinnen schnupperten am bundesweiten Girls' Day in sogenannte Männerberufe hinein. Zehn Fünft- bis Achtklässlerinnen schnupperten am bundesweiten Girls' Day in sogenannte Männerberufe hinein. Bild: IHK Ostwürttemberg

Mädchen für „Männerberufe“ begeistert!


Gleich zehn junge Besucherinnen begrüßte das IHK-Bildungszentrum in Aalen Ende April am bundesweiten Girls‘ Day. Sie schnupperten in die Berufe des Industriemechanikers, Elektronikers und Mechatronikers hinein und befanden am Ende des Tages: Sogenannte „Männerberufe“ sind echte Berufsoptionen für Mädchen.

Bernd Schrimpf, Leiter des IHK-Bildungszentrums,  begrüßte die Fünft- bis Achtklässlerinnen und erläuterte zunächst die Inhalte der vorgestellten Berufe, in welchen Branchen diese vertreten sind und wie eine Ausbildung zum Industriemechaniker, Elektroniker oder Mechatroniker abläuft. Anschließend bekam jedes Mädchen einen Girls‘-Day-Pass und los ging’s in die Werkstatt, zu den einzelnen Stationen. Schnell waren die Besucherinnen im ganzen Bildungszentrum verstreut. An einer Station wurden Handyhalter gebogen; an einer anderen, bei den Grundlagen der Elektrotechnik, duften die wissbegierigen Mädchen verkabeln und anschließend mit dem Messgerät prüfen, ob sie richtig verkabelt haben und der Strom durchfließen kann.

„Die Betreuung durch die Azubis hat mir die Angst vor den Maschinen genommen“, war das Fazit der elfjährigen Lea, Fünftklässlerin. Denn an der Bohrmaschine haben einige der Mädels das erste Mal ein Loch in Metall gebohrt und anschließend mit einem Senker die scharfen Kanten entfernt. Wie man Material zusägt, richtig einspannt und die Maschine einstellt das konnten sie an der Bandsäge kennenlernen. An der großen CNC-Fräsmaschine sahen die Besucherinnen, wie ihr Abschiedsgeschenk – ein Stiftehalter – gefräst wurde. Mit dem fertigen Stiftehalter ging es direkt zum Gravieren, wo dieser verschönert und personalisiert wurde: Egal ob eigener Name, Herzen oder auch Smileys – jedes Mädchen gravierte ihr Wunschmotiv.

Auch beim Fräsen und Drehen an den konventionellen Werkzeugmaschinen zeigten die Mädchen höchste Aufmerksamkeit und sahen gespannt zu, wie Metallteile zu den unterschiedlichsten Formen gedreht, bzw. gefräst und dabei Späne abgetragen wurden. Die Auszubildenden vor Ort, die den Mädels die ganze Zeit zur Seite standen und diese durch die Werkstatt führten, hatten viel Spaß dabei, zu zeigen, was man im Alltag ihrer Berufe tut und was sie hier seit Beginn ihrer überbetrieblichen Ausbildung schon alles gelernt haben. Die Mädchen wiederum gingen interessiert an die Maschinen und probierten alles aus. „Die Resonanz auf beiden Seiten war wieder hervorragend. Daher freuen wir uns jetzt schon auf den Girls Day im nächsten Jahr“, resümiert Schrimpf. Am Schluss waren sich alle einig: „typische Männerberufe“ sind auch für Mädchen tolle Berufsoptionen. Fünftklässlerin Nora möchte wieder teilnehmen und verabschiedete sich mit den Worten „Bis zum nächsten Girls Day bei Euch!“

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