MeineOstalb
News & Events aus der Region
Freitag, 31 März 2017 06:00

Gmünd: Das Dienstrad bringt neue Möglichkeiten für Mitarbeiterbindung und Mobilität

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Gmünd:  Das Dienstrad bringt neue Möglichkeiten für Mitarbeiterbindung und Mobilität Bild: Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd unterstützt als AGFK-Kommune Firmen dabei, ihre Mitarbeiter aufs Rad zu bringen - insbesondere im Jubiläumsjahr 200 Jahre Fahrrad.


Das Dienstrad-Prinzip ist einfach: Der Arbeitnehmer sucht sich im Fahrradhandel ein Rad aus, das dann über seine Firma geleast wird. Die Raten werden vom unversteuerten Einkommen abgezogen. Am Ende der Leasingphase kann der Arbeitnehmer das Rad durch Zahlung des Restbetrags übernehmen – was bei Dienstwagen längst üblich war, ist seit 2012 dank einer Gesetzesänderung auch für Fahrräder möglich. 

Die Vorteile für Firmen: Sie erhalten mit dem Dienstrad ein Instrument zur Mitarbeiterbindung. Denn teure Räder werden durch Steuervorteil und Leasingmodell erschwinglich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. 

Gleichzeitig können Betriebe Platz schaffen:
Auf einen Parkplatz für Autos passen Fahrradbügel für bis zu acht Räder. Und auch für das Image einer Firma ist das Dienstrad ein Gewinn. Es steht für ein ökologisches Bewusstsein, Flexibilität und Aufgeschlossenheit für neue Ideen.

Die Vorteile für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: 
Im Stadtverkehr ist das Fahrrad auf Strecken von bis zu fünf Kilometern das schnellste Verkehrsmittel. Und wer seine Arbeitswege mit dem Rad statt im Auto zurücklegt, ist durchschnittlich ein Drittel weniger krank, als Kolleginnen und Kolleginnen, die mit dem Auto kommen. Zudem verbessert Fahrradfahren die Lebensqualität in der Kommune. Fahrräder sind leise und blasen keine Schadstoffe in die Atemluft.

„Das Dienstrad-Modell bietet die klassische Win-win-Situation für Kommunen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer“, sagt Michael Obert, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) und Bürgermeister in Karlsruhe. „Daher empfehlen wir das Modell und möchten Firmen anregen, es für ihre Mitarbeiter anzubieten.“ Derzeit werden auch in Schwäbisch Gmünd die Firmen über diese Möglichkeit durch den Wirtschaftsförderer der Stadtverwaltung informiert.

Weitere Informationen

  • Unterstützt von:: Unterstützt von:
Gelesen 262 mal

Schreibe einen Kommentar